Perlen der Vorentscheidungen: The perfect Fail

#metoo: Ilinca ist von Alex‘ ungestümer Zuneigung nicht begeistert.

Wie viel Punkte hat sie für ihren Ex wohl übrig? Diese bange Frage schwebte am gestrigen Sonntagabend über dem ersten Semifinale der rumänischen Selecția Națională. Sie, das ist natürlich die Jodel-Queen Ilinca Băcilă, die letztes Jahr beim Eurovision Song Contest gemeinsam mit Bad Boy Alex Florea einen fünften Platz für das Land erjodelte und heuer in der (alleine abstimmungsberechtigten) Jury saß. Und die in dieser Funktion auch den neuen, seherisch betitelten Wettbewerbsbeitrag von Alex bewerten musste, der es diesmal solo versuchte. Würde sie ihm noch gram sein ob seiner damaligen ungewollten Kussattacke, und ihn abstrafen? Oder würde sie ihm aus alter Verbundenheit unverdiente Douze Points zuschaufeln für seinen über die Maßen lahmen, weinerlichen Poprockseich, mit dem er seine softe Seite zeigen wollte? Ilinca wählte den Mittelweg und zog sich mit (sehr großzügigen) sechs Punkten geschickt aus der Affäre. Zum Finaleinzug reichte das jedoch nicht, und so folgte für den zwischenzeitlich etwas pausbäckiger, dabei immer noch heiß ausschauenden Alex auf das erfolgreich absolvierte Eurovisionsfinale das unrühmliche Ausscheiden im Vorentscheid. Autsch!

‚Nobody told me that it would hurt‘. Manche Lieder kommentieren sich schlichtweg von selbst (RO).

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Erster Supersamstag 2018: Das Schiff sticht in See heute Nacht

„Ich wurde heute Morgen geboren / Mein Name ist Gnade / In der Mitte des Meeres / Zwischen zwei Ländern, Gnade“: was so poetisch anfängt, entpuppt sich als ein gleichermaßen lakonischer wie vielschichtiger, in keiner Sekunde anklagender oder agitatorischer und damit umso fesselnder und tiefer unter die Haut gehender Text über die humanitäre Katastrophe, die sich täglich vor unseren fest verschlossenen Augen und Herzen vor den hochgezogenen Grenzen der Festung Europa abspielt. Das beim gestrigen zweiten Semifinale der französischen Vorentscheidung Destination Eurovision in einheitlichen, existenzialistisch schwarzen Klamotten aufgetretene Elektro-Pop-Pärchen Emilie Satt und Jean-Karl Lucas alias Madame Monsieur bediente sich bei seinem lyrisch wie musikalisch superben Beitrag ‚Mercy‘ zudem geschickt der linguistischen Doppeldeutigkeit des Titels, der sowohl als „danke“ wie als Ruf nach „Gnade“ gelesen werden kann, was die Beiden in der letzten Strophe (auch visuell) nochmals aufgriffen. Die Jury zeigte sich zu Recht beeindruckt und versorgte sie mit beinahe durchgehenden Höchstwertungen, was ihnen einen bequemen Einzug ins DestinationFinale am nächsten Samstag ermöglichte. Nicht minder geschickt die Abmoderation des Vorentscheid-Gastgebers Garou, der darauf hinwies, dass mit Grethe und Jørgen Ingmann (→ DK 1963) schon einmal ein gemeinsam musizierendes Pärchen den Grand Prix gewann.

Trugen die Nonkonformisten-Uniform: die streng gescheitelte blonde Madame und ihr gitarrespielender Monsieur (FR).

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Madalena Iglésias ist tot

Wie der Blog EuroVisionary berichtet, verstarb die portugiesische Eurovisionsvertreterin von 1966, die fabelhafte Madalena Iglésias, heute Morgen im Alter von 78 in einer Klinik in Barcelona. Die Sängerin mit dem charakteristisch kantigen Gesicht nahm in den Sechzigern mehrfach am heimischen Festival da Cançāo teil, das sie 1966 mit gleich drei Beiträgen deutlich dominierte und mit dem Schlager ‚Ele e ela‘ (‚Er und sie‘), heute ein immer wieder gerne gehörter Evergreen, sehr klar gewann. Dabei wagte ihr Titel für portugiesische Verhältnisse geradezu Unerhörtes, handelte es sich doch – man mag es angesichts des Hangs ihrer Landsleute zu fadem Fado kaum glauben – um einen Uptemposong! Beim Wettbewerb in Luxemburg erzielte die Halbinsel damit leider nur den völlig unterbewerteten 13. Rang, was eine nachhaltige Hinwendung der Portugiesen zum fröhlichem Liedgut nicht gerade beförderte.

Hatte gut lachen: die nun leider verstorbene Madalena Iglésias beim FdC 1966.

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[Update] Aufstand in Minsk: Alekseev sorgt für Rückzugsdrohungen

Was wäre eine Eurovisions-Vorauswahl in einem der postsowjetischen Staaten ohne eine gehörige Portion Drama? In Weißrussland schlagen derzeit die Wellen hoch um die Teilnahme des ukrainischen Sängers Nikita Alekseev am belarussischen Vorentscheid: sechs seiner neun Konkurrent/innen drohen mit dem Boykott der Veranstaltung, sollte der Sender BTRC ihn nicht disqualifizieren. Der (bereits bekannte) Vorwurf: bei seinem Wettbewerbsbeitrag ‚Forever‘ handele es sich um die anglifizierte und gekürzte Fassung seines russischsprachigen Liedes ‚Navsegda‘. Und dies habe er nachweislich erstmalig im Mai 2017 auf einer Tournee vorgestellt, womit es gegen die EBU-Regelung verstoße, nach welcher Eurovisionsbeiträge nicht vor dem 1. September des Vorjahres veröffentlicht sein dürfen. „Der Song wurde im Rahmen der erwähnten Tour vielfach gespielt, was dem Künstler Alekseev einen nicht zu leugnenden Vorteil verschafft, nicht nur bei der nationalen Vorentscheidung, sondern auch im Kontext des Eurovision Song Contest 2018,“ beschweren sich die Kolleg/innen in einem offenen Brief. Sie kündigten an, keine Verträge zu unterzeichnen, solange der Sender den Mitbewerber nicht rauswerfe.

Nichts, was die Aufregung lohnt: Alekseev mit dem umstrittenen Titel beim öffentlichen Vorsingen vor ein paar Tagen.

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Open your Heart: warum Alexander Rybak eine faire Chance verdient

Es war eine kleine Bombe, die heute morgen platzte, als der norwegische Sender NRK das (beeindruckend hochklassige) Line-up des Melodi Grand Prix 2018 bekanntgab: neben einigen anderen großen Namen versucht sich auch der Erdrutschsieger des Eurovision Song Contest 2009, Alexander Rybak, an einem Grand-Prix-Comeback. Und er tut dies mit Stil: sein Wettbewerbsbeitrag heißt ‚That’s how you write a Song‘, was sich zwar mit einem sympathisch-selbstironischen Augenzwinkern verstehen lässt, zugleich jedoch eine ziemliche Ansage ist und von einem nicht gerade geringen Selbstvertrauen kündet. Und das ist berechtigt: die hoch infektiöse, groovende Popnummer bleibt schon beim ersten Anhören sofort in den Ohren kleben, hebt unmittelbar die Laune, verführt zum Fingerschnippen, Hüftenschwingen und Mitsingen und liefert zudem noch eine rundweg positive Botschaft, wie sie die große Su Kramer schon 1972 beim deutschen Vorentscheid verbreitete, nämlich: „Glaub an Dich selbst und es wird gelingen“. Und ja, das tut es! Im Hinblick auf die Ohrwurmqualität und den Gute-Laune-Faktor kann es der Rybak-Reißer nämlich durchaus mit Pharell Williams‘ ‚Happy‘ oder Justin Timberlakes ‚Can’t stop this Feeling‘ aufnehmen. Vorausgesetzt, man gibt ihm eine faire Chance und hört ihn mit offenen Ohren an.

Nicht zweifeln, machen: der norwegische Eurovisionstroll gibt guten Rat.

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Perlen der Vorentscheidungen: the Cat with the Hat

Sechzig Songs, aufgesplittet auf fünf Vorrunden aus fünf quer über das Land verteilten Städtchen: 2018 pullt das rumänische Fernsehen TVR bei der Auswahl seines Grand-Prix-Liedes ein Melodifestivalen. Den Aufhänger für die Line Extension der Selecția Națională bildet das hundertjährige Jubiläum des historischen Großrumäniens, welches nach dem Ende des Ersten Weltkriegs unter Einschluss ehemaliger russischer und ungarischer Gebiete entstand, und das man entsprechend groß abfeiern möchte. Schöner Nebeneffekt für den 2016 wegen offener EBU-Rechnungen noch kurzfristig vom Song Contest ausgeschlossenen Sender: die Kosten für die fünf SN-Semis tragen die ausgewählten Kommunen. Derzeit stellt TVR zum Anheizen für die ab kommendem Sonntag startende Sendereihe sukzessive die Mitschnitte der bereits vor einiger Zeit durchführten SN-Auditions auf Youtube ein. Und auch, wenn ob der Vielzahl der zu befüllenden Sendeflächen fast jede/r genommen wurde, der/die kam, so gab es doch ein paar Gestalten, die selbst der rumänischen Vorauswahljury zu tragisch erschienen, um sie in einem der Semis zu verklappen. Was sie natürlich zu einem gefundenen Fressen für die Perlen der Vorentscheidungen macht.

Ein Mann mit einer Mission: Dorel Giurgiu ist auf der Suche nach Frieden. Und nach Ruhe vor der Stimmen in seinem Kopf.

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Destination Eurovision: Frankreich hat seine Lena gefunden!

„Du hast Star-Appeal. Menschen werden Dich lieben“! Diesen denkwürdigen Satz sagte Marius Müller-Westernhagen, einer der Juroren von Unser Star für Oslo (USFO), dem deutschen Vorentscheid von 2010, nach dem allerersten Auftritt der späteren Eurovisionssiegerin in der Sendung zu Lena Meyer-Landrut. Der Rest ist, wie wir wissen, Geschichte… Einen ähnlichen Gänsehautmoment konnte man am gestrigen Abend im französischen Vorauswahlformat Destination Eurovision erleben, ausgelöst durch den erst achtzehnjährigen Lisandro Cuxi, Sieger der aktuellen gallischen Ausgabe der Castingshow The Voice. Wie schon bei USFO stimmten auch bei der Destination alle neun Semifinal-Teilnehmer/innen zunächst eine selbst gewählte Coverversion an, und Cuxi entschied sich für ‚Billie Jean‘ von Michael Jackson. Um sich an einen derartig ikonischen Song der Pop-Geschichte heranzutrauen, braucht es ohnehin Eier aus Stahl; dies gilt umso mehr, wenn man den druckvollen Funk-Song stattdessen als langsame, fragile Ballade interpretiert. Lisandro nutzte zudem die Gelegenheit, den vollen Umfang seiner stimmlichen Range zu präsentieren: was sehr leicht als prätentiöses Gejodel in einem blasphemischen Massaker hätte enden können, gelang dem jungen Sänger in beeindruckender Weise.

So ein Jäckchen könnte weiß Gott nicht jeder tragen. An Lisandro Cuxi sah es gut aus.

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Perlen der Vorentscheidung: die Nacht der kurzen Messer

Ein Nachmittag unter der Woche, ein grell ausgeleuchtetes, steril wirkendes Fernsehstudio in Minsk, eine knappe Hundertschaft aufgeregter Amateure, eine ausgesprochen ruppige Jury und jede Menge jaulend schiefer Katzengesänge: verlässlich wie immer erwies sich die vorgestrige Vorauswahlrunde für den weißrussischen Eurovisionsvorentscheid 2018 als klassische Desaster Area. 93 Acts hatten sich beworben, und wie sich das für eine lupenreine Demokratie ziemt, durfte jeder einzelne von ihnen im Belteleradiocompany-Studio vorsingen. Maximal 15, so die Vorgabe, sollte die Jury daraus für das Finale am 16. Februar 2018 auswählen, nur 11 Finalist/innen wurden es tatsächlich. Die Juroren zeigten sich mit einem ausgesprochen dünnen Geduldsfaden ausgestattet: die meisten der hoffnungsfroh Angetretenen würgten sie spätestens nach dem ersten Refrain mit einem harsch gebellten „Spasiba“ ab. Je länger der Nachmittag sich hinzog, desto früher erfolgten die Interventionen: die kürzesten Auftritte brachten es auf weniger als dreißig Sekunden.

Kurz, aber schmerzvoll: Maria Scherepovich.

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Perlen der Vorentscheidung: die Pfützen von Prag

Neben beleidigten Rückzügen in Litauen gab es heute auch neue Songs auf die Ohren: das tschechische Fernsehen CT veröffentlichte sämtliche sechs Beiträge seiner Vorauswahl Eurovision Song CZ auf seinem Youtube-Kanal. Der im Übrigen zugleich als Ort des Vorentscheids fungiert, denn Sendezeit im Fernsehen räumt CT ob des geringen Interesses am Eurovision Song Contest im Lande hierfür nicht frei. Stattdessen dürfen die Tschech/innen ab heute 14 Tage lang per Eurovision-App über ihren Lieblingsbeitrag abstimmen. Und nur diese: zwar können Fans aus anderen Ländern rein technisch ebenfalls voten, ihre Stimmen aber zählen nicht. Anschließend kommen noch die Ergebnisse einer internationalen Jury hinzu, und am 29. Januar 2018 erfahren wir, wer das tschechische Ticket nach Lissabon löst. Als heißer Favorit gilt der sich bereits 2017 in der engeren Auswahl befindliche 22jährige Mikolas Josef mit dem hippen Stück ‚Lie to me‘.

Macht gerne mal unter sich: der Mikolas. Wäre das übrigens nicht der perfekte Name für schokolierte Jahresend-Hohlfiguren aus dem Hause Milka?

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Litauen-Drama: Favoritin Erica Jennings pullt eine Lys

Kaum begann am vergangenen Samstag der zehnwöchige (!) litauische Vorentscheidungsmarathon Eurovizija, da entfaltet sich bereits das erste Drama: wie Wiwibloggs vermeldet, zog die Fan-Favoritin Erica Jennings ihre Teilnahme heute zurück. Der Grund: sie möchte sich nicht öffentlich durch die Jury maßregeln lassen, welche bei der Eurovizija jeden einzelnen Liveauftritt im Anschluss umgehend vor laufenden Kameras minutenlang seziert und dabei auch teils harsche, unverblümte Kritik an den Darbietungen äußert. Ein solches Castingshow-Gehabe sei jedoch mit einer „etablierten Sängerin“ wie Frau Jennings nicht zu machen, wie sie ihre Entscheidung auf Facebook begründete: „Ich war schon bei der Eurovision, mit meinem eigenen Lied und habe ziemlich gut abgeschnitten,“ erinnert sie an ihre Teilnahme von 2001 mit der Band Skamp (übrigens Rang 13 von 23 Teilnehmerländern). „Die Vorstellung, jetzt erneut wie ein Schulmädchen vor einer Kommission zu stehen (…) ist erbärmlich“. Zumal sie die Jury auf professioneller Basis nicht ernst nehmen könne: „Die meisten von ihnen haben weniger Erfahrung als ich in Sachen Songwriting und Gesang,“ so Erica.

Gut, wer einen solchen Eurovisions-Evergreen abliefert, ist natürlich über jegliche Kritik erhaben!

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Perlen der Vorentscheidung: me English nix speaken good

Insgesamt 50 Künstler/innen bewerben sich in diesem Jahr um das litauische Ticket nach Lissabon. Sollte die am gestrigen Samstag ausgestrahlte erste Vorrunde des zehnteiligen (!) Vorentscheidungsmarathons Eurovizija, bei dem die ersten 13 Bewerber/innen aufspielten, einen repräsentativen Durchschnitt bilden, so kann man wohl mit Fug und Recht behaupten, dass man beim Sender LTR schlichtweg eine/n jede/n genommen hat, der wollte. Was sich im TV-Studio zu Vilnius am letzten Mittwoch versammelte (die Show wurde aufgezeichnet), kann einem ob des durchweg unterirdischen musikalischen Niveaus schon die Schuhe ausziehen. Vor allem aber ob der pausenlosen Vergewaltigung der englischen Sprache durch die angetretenen Acts, die es – offenbar trotz des Fehlens sämtlicher Kenntnisse der grammatikalischen Regeln oder eines auch nur rudimentären Verständnisses des anglophonen Idioms – leider nicht lassen konnten, in der Lingua Franca des Pop zu singen.

Wenn dat Trömmelche gaht: Justin3, der optisch leider nicht mit Herrn Timberlake mithalten kann. Musikalisch auch nicht.

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Die Hitze der Jungs: France Gall ist tot

Im Alter von 70 Jahren starb heute in Paris die Siegerin des Eurovision Song Contests von 1965, France Gall, infolge eines Krebsleidens. Die als Isabelle Geneviève Marie Anne Gall gebürtige Französin, die den patriotischen Künstlerinnennamen France wählte, um nicht mit ihrer Grand-Prix-Kollegin Isabelle Aubret (→ FR 1962, 1968) verwechselt zu werden, brach laut Wikipedia mit Unterstützung ihrer Eltern bereits mit 15 Jahren die Schule ab, um als Sängerin Karriere zu machen. Schon ihre erste Single von 1963, das von ihrem Vater geschriebene ‚Ne sois pas si bête‘ (Sei nicht so dumm), war im Heimatland ein kommerzieller Erfolg. Ihre Teilnahme als luxemburgische Vertreterin beim Eurovision Song Contest 1965 mit dem von Serge Gainsbourg, ihrem seinerzeitigen Stammkomponisten, verfassten ‚Poupée de Cire, Poupée de Son‘ öffnete ihr die Türen zu einer internationalen Karriere und markierte beim europäischen Gesangswettbewerb zugleich eine Art von Demarkationslinie auf dem Übergang vom verschnarcht-staatstragenden Chanson-Abend seiner ersten Dekade zur musikalisch relevanten Pop-Veranstaltung.

Sei doch nicht blöd und brich die unnütze Schule ab: die junge France Gall mit ihrem ersten Hit.

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