ESC 1981: Take you from behind

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Das Jahr des Trick­kleids

Die Deut­schen schäum­ten vor Zorn, waren auf­rich­tig erbost! Im Land wei­len­de Schwei­zer zeig­ten sich im April 1981 gut bera­ten, ihre Her­kunft zu ver­schwei­gen. Nach­dem wir schon im Vor­jahr nur knapp an der Euro­vi­si­ons­kro­ne vor­bei­schramm­ten, gin­gen wir dies­mal um so sie­ges­si­che­rer ins Ren­nen. Eine so wun­der­ba­re Rühr­schnul­ze mit Behin­der­ten­mit­leids­bo­nus hat­ten wir extra gewählt, und die mit unüber­hör­bar frän­kisch rol­len­dem “R” into­nie­ren­de (“Die Jun­gen dort drr­rau­ßen, die rrrie­fen nur hin­ter ihm her”) Lena Valai­tis sang sau­ber, wohl­tim­briert und vol­ler Lei­den­schaft und Anmut die bit­ter­sü­ße Bal­la­de vom blin­den Jun­gen ‘John­ny Blue’ direkt in alle Her­zen hin­ein. Selbst die Buch­ma­cher sahen uns ganz vor­ne.

Er schenk­te Ihnen die Krrrrrrafft”: ein Lied über den Füh­rer? Kryst­le & die Car­ring­to­nes (DE)

Doch auch dies­mal ver­fehl­ten wir im euro­päi­schen Fina­le die Tro­phäe. Und zwar höl­len­knapp. Ledig­lich vier schma­le Pünkt­chen trenn­ten uns am Ende einer ner­ven­zer­fet­zen­den Wer­tung vom Sieg. Und Schuld an allem trug die Schweiz. Die uns – als vor­letz­te Jury wer­tend, zu die­sem Zeit­punkt lagen wir mit den Hel­ve­ti­ern und Groß­bri­tan­ni­en punkt­gleich an der Spit­ze – mit gene­rö­sen null Punk­ten einen dicken Strich durch die Rech­nung mach­te. Ledig­lich der breit publi­zier­te Umstand, dass sich der eid­ge­nös­si­sche Sän­ger Marc (von Peter, Sue & Marc, die mit dem lah­men Pan­flö­ten-Ita­lo­schla­ger ‘Io sen­za te’ bei ihrer vier­ten und letz­ten Euro­vi­si­ons­teil­nah­me auf dem vier­ten Rang lan­de­ten) noch in Dub­lin per­sön­lich bei der Deut­schen ent­schul­dig­te, weil ihm die Wer­tung sei­nes Lan­des so pein­lich war, konn­te den Aus­bruch eines Bür­ger­kriegs ver­hin­dern. Dass sich Lena Valai­tis’ Sin­gle auch bei den Hel­ve­ti­ern wie geschnit­ten Brot ver­kauf­te (#12 in den Schwei­zer Charts), illus­triert erneut auf das Plas­tischs­te die him­mel­schrei­en­de Inkom­pe­tenz der soge­nann­ten Exper­ten­ju­rys.

Bade­mo­den 1981: Mar­ty Brem & Bal­lett (AT)

Wie bereits im Vor­jahr eröff­ne­ten die Öster­rei­cher (die sich bei der Ergeb­nis­er­mitt­lung öffent­lich maß­re­geln las­sen muss­ten, weil sie Punk­te nicht in auf­stei­gen­der, son­dern in chro­no­lo­gi­scher Rei­hen­fol­ge durch­ge­ben woll­ten) den Lie­der­rei­gen. Die brach­ten nicht nur ihren Stamm­di­ri­gen­ten mit dem genia­len Namen Richard Öster­rei­cher mit, son­dern recy­cel­ten auch einen ihrer letzt­jäh­ri­gen Ver­tre­ter: Mar­ty Brem, 1980 noch Teil von Blue Danu­be, muss­te dies­mal die Ver­ant­wor­tung für den unter­ir­disch schlech­ten Tren­nungs­schmerz­schla­ger ‘Wenn Du da bist’ allei­ne über­neh­men. Selbst die Tän­ze­rin­nen des ORF-Fern­seh­bal­let­tes, die ihn auf die Büh­ne beglei­te­ten und die mit expres­sio­nis­ti­schen Ver­ren­kun­gen ver­geb­lich ver­such­ten, von der Dürf­tig­keit der Musik abzu­len­ken, woll­ten mit die­sem Total­de­sas­ter erkenn­bar nichts zu tun haben. Wes­we­gen Mar­tys Backing­sän­ge­rin sogar einen Ame­ri­can-Foot­ball-Helm trug, damit man sie bloß nicht iden­ti­fi­zie­ren kön­ne. Wer die Num­mer gehört hat, ver­steht es.

Die Dis­cogei­ge lebt noch – jeden­falls in der Tür­kei! (TR)

Die Tür­kei, erneut mit Start­po­si­ti­on 2 (dem Todes­s­lot) geschla­gen, brach­te einen so pep­pi­gen wie abstru­sen Bei­trag namens ‘Dön­me dolap’ (‘Karus­sell’), eine kru­de Mischung aus Eth­no-Dis­co und Fahr­stuhl­ge­du­del. Um die musi­ka­li­sche Unauf­fäl­lig­keit des Titels zu unter­strei­chen, tru­gen die eine klas­si­sche israe­li­sche Eng­tanz­cho­reo­gra­fie ablie­fern­de Ayse­gül Aldinç und ihr Modern Folk Trio ein­heit­lich lang­wei­li­ges Weiß. So wirk­te der Auf­tritt wie ein lee­res Blatt Papier. Der Fran­zo­se Jean-Clau­de Pas­cal (†1992), der vor exakt zwan­zig Jah­ren für Luxem­burg den Sieg hol­te, wur­de – reich­te das Geld nicht mehr für aktu­el­le Stars? – nun erneut für den Zwerg­staat auf die Euro­vi­si­ons­büh­ne gescho­ben. Eine gewis­se Alters­de­menz schien sich sei­ner in die­sen lan­gen Jah­ren bemäch­tigt zu haben, jeden­falls ließ sich das auf­grund sei­ner plötz­li­chen Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit ver­mu­ten: ‘C’est peut-être pas l’Amérique?’ frug er fle­hent­lich die Fernsehzuschauer/innen, augen­schein­lich nicht mehr wis­send, auf wel­chem Kon­ti­nent und bei wel­cher Ver­an­stal­tung er sich befand. Tra­gisch!

Auch die Syn­drum lebt noch – jeden­falls in Däne­mark! (DK)

Doch Ver­wir­rung herrsch­te aller­or­ten bei die­sem Grand Prix: der 2003 den Spät­fol­gen sei­ner Alko­hol­sucht erle­ge­ne Däne Tom­my See­bach (DK 1993), der uns 1979 mit dem sen­sa­tio­nel­len Trash-High­light ‘Dis­co Tan­go’ beglückt hat­te, hol­te erneut die schwar­ze Sän­ge­rin Debbie Came­ron zur Unter­stüt­zung. Pas­send san­gen die bei­den ein flot­tes, von end­gei­len Syn­drum-Sound­ef­fek­ten (das sind die­se abge­fah­re­nen ‘Bouww!’ ‘Bouww!’ ‘Bouww!’-Beats, wie man sie auch aus Ani­ta Wards Dis­co-Klas­si­ker ‘Ring my Bell’ oder von Ingrid Peters‘Du bist nicht frei’ [DVE 1979] kennt und liebt) unter­leg­tes Lied über die Gleich­wer­tig­keit der Ras­sen, ganz gleich ob ‘Krøl­ler eller ej’ (‘Lockig oder nicht’). Nur hat­ten in die­sem Fall bei­de Locken! Tom­my See­bach, erneut fest hin­ters Kla­vier geklemmt, zwar die deut­lich auf­fäl­li­ge­ren; dafür aber wir­bel­te die kurz­krau­si­ge Miss Came­ron in einem schi­cken Fran­sen­kleid­chen über die Büh­ne, als gel­te es, einen Hur­ri­ca­ne zu ent­fa­chen. Riki Sor­sa (†2016) brach­te für Finn­land einen lan­des­ty­pi­schen ‘Reg­gae o.k.’, musi­ka­lisch pas­send beglei­tet von einem Akkor­de­on (und einem sehr stö­ren­den elek­tro­ni­schen Fie­pen), zu Gehör.

Bei dem Regen­man­tel hof­fen wir mal, dass sein Deo nicht ver­sag­te: Car­los Paião (PT)

Wäh­rend das Big-Five-Land Spa­ni­en mal wie­der hoff­nungs­los tal­mi­haf­te Fahr­stuhl­mu­sik schick­te und Ita­li­en für zwei Jah­re aus­setz­te, weil man mit genau so etwas nichts zu tun haben woll­te, unter­nahm Frank­reich mit dem Tahi­tia­ner Jean Gabi­lou und dem dritt­plat­zier­ten ‘Huma­na­hum’ einen ers­ten musi­ka­li­schen Aus­flug in sei­ne Kolo­ni­en. Das aus­nahms­wei­se mal nicht depres­si­ve por­tu­gie­si­sche Lied des 1988 nur 30jährig bei einem Auto­un­fall um Leben gekom­me­nen Car­los Paião, zu dem sei­ne bon­bon­bunt geklei­de­ten Backings so wild die Köp­fe schüt­tel­ten, dass sie sicher Gehirn­er­schüt­te­run­gen davon­tru­gen, hieß ‘Play­back’, obwohl er doch live sang: vor­letz­ter Platz. Klei­nes Rate­spiel: wel­ches war wohl der belieb­tes­te euro­päi­sche Mäd­chen­na­me des Jah­res 1981? Nein, falsch: ‘Lei­la’! Die geheim­nis­vol­le Dame erfuhr gleich zwei­fa­che Ehrung an die­sem Abend. Und zwar sowohl von den israe­li­schen Hakol over Habi­bi, die dar­aus eine flot­te Eth­no-Dis­co-Num­mer mach­ten (wobei inter­es­san­ter­wei­se die drei Jungs des Quar­tet­tes, schein­bar ent­fern­te Ver­wand­te der Bee­Gees, meist höher san­gen als das Mädel); als auch von den nach vier Jah­ren Pau­se wie­der zum Con­test zurück­ge­kehr­ten Jugo­sla­wen.

Erstaun­lich, dass kei­ner über den Kabel­sa­lat stol­per­te! Hakol über Habi­bi (IL)

Prä­zi­ser gesagt: den Bos­ni­ern, denen die­ser schö­ne Vor­na­me (“Die Nacht”) aber erst 2006 mit Hari Mata Hari Erfolg brin­gen soll­te. Was natür­lich auch dar­an gele­gen haben mag, dass ihr dies­jäh­ri­ger Ver­tre­ter Seid Memić (spä­te­rer Künst­ler­na­me: Vaj­ta) mit sei­ner bur­ka­ar­ti­gen Gesichts­voll­be­haa­rung, die gera­de noch die Augen und einen Ohr­ste­cker her­aus­schau­en ließ, ein biss­chen aus­sah wie der Mann aus den Ber­gen. Als ange­neh­mer fürs Auge ent­pupp­te sich das sin­gen­de iri­sche Kat­zen­fut­ter Shee­ba, deren ‘Horo­scopes’ als Mus­ter­bei­spiel dafür gel­ten kann, was in den Acht­zi­gern mit dem Euro­vi­si­on Song Con­test nicht stimm­te. Die drei (im Prä­sen­ta­ti­ons­film noch affek­tiert in Pelz­män­teln her­um­stol­zie­ren­den) Gra­zi­en schmis­sen sich für den Grand-Prix-Auf­tritt in sil­ber­ne Schmet­ter­lings­kleid­chen, deren faden­schei­ni­ge Fran­sen­röck­chen einen unge­hin­der­ten Blick auf die model­mä­ßig lan­gen Bei­ne der Sän­ge­rin­nen erlaub­ten. Dies lenk­te so erfolg­reich von ihrem grot­tig gesun­ge­nen Plas­tik­lied­chen ab, dass es für einen mas­siv über­be­wer­te­ten fünf­ten Platz reich­te – selbst wenn man die 300 Punk­te wie­der abzieht, wel­che die RTÉ-Anzei­ge­ta­fel zwi­schen­drin ver­such­te, dem Heim­bei­trag hin­zu­zu­mo­geln.

Er ist Was­ser­mann und ich bin Fisch: Shee­ba (IE)

Deut­lich weni­ger glatt lief es für den Nor­we­ger Finn Kal­vik. Des­sen vom schwe­di­schen Hit-Magi­er Björn Ulva­eus pro­du­zier­tes, gleich­wohl so lang­wei­li­ges wie schwach­brüs­ti­ges Lied­chen ‘Ald­ri i Livet’ konn­te auch das (auf der Plat­te) von Agne­t­ha (Abba, SE 1974) elfen­gleich gesun­ge­ne Intro nicht mehr ret­ten. Zudem ver­füg­te er weder über ein frei­zü­gi­ges Kleid noch über eine gefäl­li­ge Cho­reo­gra­fie, um über die Dürf­tig­keit sei­nes vor sich hin plät­schern­den Ela­bo­ra­tes hin­weg­zu­täu­schen: null Punk­te. Wie der bri­ti­sche Autor Tim Moo­re in sei­nem 2006 erschie­ne­nen, gleich­na­mi­gen Buch schil­dert, steck­te der äußer­lich hünen­haf­te, inner­lich jedoch zart besai­te­te Bar­de die­se unmiss­ver­ständ­li­che Ableh­nung nicht so locker weg und pflegt seit­her tief­sit­zen­de Neu­ro­sen, ver­stärkt durch den Fakt, dass der in sei­ner Hei­mat vor­mals erfolg­rei­che Trou­ba­dour zu einer Witz­fi­gur in einer Sati­re­sen­dung des nor­we­gi­schen Fern­se­hens mutier­te, die von sei­nem fol­gen­den Kar­rie­re­loch in regel­mä­ßi­gen Finn-Kal­vik-News berich­te­te. Wie man sieht, ver­mag der ver­meint­li­che Tra­la­la-Con­test auch Wun­den zuzu­fü­gen.

Halb Ban­ker, halb Höh­len­mensch: Seid Memić (YU)

Als so spä­ter wie schwa­cher Wider­hall auf Boney M. und ihre tanz­ba­ren Bibel­dra­men (‘Rivers of Baby­lon’) erwies sich der bel­gi­sche Bei­trag ‘Sam­son’, vor­ge­tra­gen von der pos­sier­li­chen Emly Starr. Eine von mir durch­aus gou­tier­te Con­test-Per­le, wenn­gleich sie als Beleg dafür die­nen mag, wie gna­den­los der Grand Prix dem aktu­el­len Musik­ge­sche­hen hin­ter­her hink­te. Emly trug eine Art Toga mit seit­li­chen Schlit­zen. Um ihre Dar­bie­tung auf­zu­pep­pen, ging sie so oft wie mög­lich in eine hal­be Hocke, damit die Kame­ra, ähn­lich wie bei den Irin­nen, aus­führ­lich ihre wirk­lich schö­nen Bei­ne ein­fan­gen konn­te. Was aller­dings ein biss­chen so aus­sah, als wol­le sie jeden Moment auf die Büh­ne strul­lern! Als Debü­tan­tin durf­ten die euro­päi­schen Zuschau­er die son­ni­ge Mit­tel­meer­in­sel Zypern begrü­ßen, genau­er gesagt: ihren grie­chi­schen Teil. Damit sie sich nicht so ver­lo­ren vor­kä­men, durf­ten die Zyp­rer, die sich, als unmiss­ver­ständ­li­chen tou­ris­ti­schen Hin­weis, Island (Insel) nann­ten, gleich nach dem Mut­ter­land an den Start gehen. Von dem sie prompt bei der Abrech­nung vol­le zwölf Punk­te erhiel­ten: ein bis heu­te ger­ne und oft wech­sel­sei­tig wie­der­hol­tes Ritu­al. Auf den brit­schen Inseln genießt ihr Titel ‘Moni­ka’ noch heu­te einen gewis­sen iro­ni­schen Kult­sta­tus, weil die Hook­li­ne “Money, Money, Money, Moni­ka” lau­te­te – ein Lie­bes­lied für eine Pro­sti­tu­ier­te!

Hockt sie noch oder pie­selt sie schon? Emly Starr (BE)

Sie­ger beim Con­test wur­de – nach einer chao­ti­schen Punk­te­ver­ga­be, bei der die jugo­sla­wi­sche Jury­spre­che­rin auf die Bit­te nach den Resul­ta­ten des Lan­des mit einem erfri­schend ehr­li­chen “I don’t have them!” ant­wor­te­te – eine bri­ti­sche Retor­ten­band namens Bucks Fizz (in etwa: Geld­spru­del), die man – von Sie­gel ler­nen heißt sie­gen ler­nen – extra für das Ereig­nis zusam­men­stell­te. Ihr Auf­tritt konn­te zur damen­haft wir­ken­den, wie wir nun wis­sen, nur Zweit­plat­zier­ten Lena Valai­tis nicht unter­schied­li­cher sein und sorg­te ob sei­ner Fri­vo­li­tät vor allem bei älte­ren Zuschau­ern für Auf­re­gung. Bucks Fizz bestan­den aus zwei jun­gen Her­ren in sehr engen Hosen und zwei etwas vor­städ­tisch wir­ken­den, farb­stark geklei­de­ten Mädels, die zu ihrem Rock’n’roll-Schlager ‘Making your Mind up’ sehr pos­sier­li­che, syn­chro­ne Hand­be­we­gun­gen voll­führ­ten und sich wäh­rend des Instru­men­tal­parts gegen­sei­tig bespran­gen. In Erin­ne­rung bleibt die­ser Auf­tritt aber vor allem wegen eines heu­te nicht mehr weg­zu­den­ken­den Novums: dem ers­ten amt­li­chen Trick­kleid der Con­test­ge­schich­te!

Die wohl schwuls­te Han­do­gra­phy aller Zei­ten: Bucks Fizz (UK)

Mit Klett­band hat­ten Che­ryl Baker (Coco, UK 1978) und Jane Aston ihre Midi­rö­cke prä­pa­riert. Und pünkt­lich zur Text­zei­le “If you wan­na see some more” ris­sen die Boys den Girls sel­bi­ge beherz­ten Grif­fes her­un­ter, Che­ryl und Jane stan­den nur noch in knap­pen Minis da. Was heu­te harm­los wirkt und von diver­sen Ost­eu­ro­päe­rin­nen schon längst unter­bo­ten wur­de, lag zu einer Zeit, da nack­tes Fleisch im TV noch als unschick­lich galt, noch hart an der Gren­ze des Zuläs­si­gen. Für Bucks Fizz lohn­te sich der Tabu­bruch: nach ihrem Euro­vi­si­ons­sieg erreich­te die Sin­gle Top-Posi­tio­nen in allen euro­päi­schen Hit­pa­ra­den (#5 DE, #3 CH, #2 SE und NO sowie #1 in Groß­bri­tan­ni­en, Öster­reich und den Nie­der­lan­den). Und es schloss sich, ähn­lich wie bei ihrem Vor­bild Dschinghis Khan (DE 1979) gar eine Kar­rie­re im ech­ten Pop­busi­ness an, mit eini­gen euro­pa­wei­ten Nach­fol­ge­hits wie ‘The Land of Make Belie­ve’ oder ‘My Came­ra never lies’.

Kein Bei­trag mehr ohne eige­ne Cho­reo­gra­fie: 1981 hat­te der ESC zu sei­nem Inners­ten gefun­den

Euro­vi­si­on Song Con­test 1981

Euro­vi­si­on Song Con­test. Sams­tag, 4. April 1981 aus der Roy­al Dub­lin Socie­ty Hall in Dub­lin, Irland. 20 Teil­neh­mer­län­der, Mode­ra­ti­on: Doireann Ni Bhríain.
#LandInter­pretTitelPunk­tePlatz
01ATMar­ty BremWenn Du da bist02017
02TRAyse­gül Aldinç + Modern Folk TrioDön­me dolap00919
03DELena Valai­tisJohn­ny Blue13202
04LUJean-Clau­de Pas­calC’est ne peut-être pas l’Amérique?04112
05ILHakal over Habi­biHalai­la05607
06DKTom­my See­bach + Debbie Cam­ronKrøl­ler eller ej04111
07YUSeid-Memić Vaj­taLaj­la03515
08FIRiki Sor­saReg­gae o.k.02716
09FRJean Gabi­louHuma­na­hum12503
10ESBac­chel­liY sólo tú03814
11NLLin­da Wil­liamsHeet is een Won­der05109
12IEShee­baHoro­scopes10505
13NOFinn Kal­vikAld­ri i Livet00020
14UKBucks FizzMaking your Mind up13601
15PTCar­los PaiãoPlay­back00918
16BEEmly StarrSam­son04013
17GRYian­nis Dimit­rasFeg­ga­ria Kalo­ke­ri­no 05508
18CYIslandMoni­ca06906
19CHPeter, Sue & MarcIo sen­za te12104
20SEBjörn SkifsFan­gåd i en Dröm05010

3 Gedanken zu “ESC 1981: Take you from behind

  1. Es erstaunt mich, dass hier der Hin­weis auf die tun­ti­gen Bewe­gun­gen der bei­den Buck-Fizz-Jungs fehlt. Man sehe sich nur mal den Clip an der Stel­le 2:17 an. Die Cho­reo­gra­phie ist auf jeden Fall unüber­trof­fen. Tei­le davon habe ich Jah­re spä­ter bei mei­nen Kin­der im Kin­der­gar­ten wie­der­ge­se­hen, die haben auch die Fäus­te auf­ein­an­der geklopft und man muss­te raten, in wel­cher Faust die Per­le ver­steckt ist

  2. Das Kin­der­spiel heißt “Pin­ke-Pan­ke-Pus­ter”: … wo wohnt der Schus­ter? Wo soll er woh­nen? Unten oder oben? 🙂

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