Grie­chen­land 2007: Un, dos, tres

Grie­chen­land ent­schied sich für Sar­bel Micha­el, den “Ricky Mar­tin mit Bouz­ou­ki” (dot­eu­ro­vi­si­on). Eine treff­li­che Wahl, auch wenn man sei­nem Bei­trag ‘Yas­sou Maria’ nun sicher kei­ne Ori­gi­na­li­tät vor­wer­fen kann. Zu sehr erin­nert der extrem ein­gän­gi­ge Uptem­po-Song an erfolg­rei­che grie­chi­sche Bei­trä­ge der letz­ten Jah­re. Von Sakis Rou­vas (2004) über­nahm er das “Shake it”, von Hele­na Papa­riz­ou (2005) das Kom­po­nis­ten­team und den Tanz­stil. Und an Ricky Mar­tins Smash­hit ‘Maria’ erin­nert sein Song nun nicht nur vom Titel her. Sar­bel fügt dem Gan­zen noch ein paar dezent ein­ge­streu­te Bouz­ou­ki­klän­ge und ein paar lus­ti­ge Tanz­be­we­gun­gen, die an ori­en­ta­li­sche Schlei­er­tän­ze erin­nern, hin­zu. Genau das könn­te sich aller­dings auch als Bume­rang erwei­sen: in die Fuß­stap­fen von Sakis Rou­vas passt der 24jährige nicht ganz her­ein – und dass die besun­ge­ne “Maria” wirk­lich “she is mine” sei, nimmt man ihm nicht ganz ab. Egal – unter­halt­sam ist das alle­mal, und von mir aus darf Grie­chen­land ger­ne die nächs­ten 15 Jah­re sol­che Songs ein­rei­chen!


Der Hüft­le­g­asthe­ni­ker: Sar­bel

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