Ukrai­ne 2008: Ladys­ha­ver at Sha­dy Pines

Phil­ip Kir­ko­rov (die rus­si­sche Gru­sel­tran­se von 1997) hat sei­nen nächs­ten Euro­vi­si­ons­bei­trag unter: die vom ukrai­ni­schen Sen­der direkt nomi­nier­te Ani Lorak bringt in Bel­grad sei­nen C.C.Catch-Gedächtniskracher ‘Sha­dy Lady’ zu Gehör. Unter fünf Lied­vor­schlä­gen ver­ein­te der lus­ti­ge Dis­co-Heu­ler heu­te die meis­ten Stim­men auf sich. Ani war schon 2004 und 2005 kurz davor, wur­de aber jeweils von Rus­la­na und Green­jol­ly (mit der Hym­ne der Oran­ge­nen Revo­lu­ti­on) geschla­gen. Dies­mal muss­te sie sich erst gar kei­ner Kon­kur­renz stel­len. Die 29jährige Nel­ly-Furtado-Dop­pel­gän­ge­rin ist einer der größ­ten Stars des Lan­des.


Benutz­te ganz sicher den Ladys­ha­ver: Ani Lorak

Ani wur­de als Caro­li­na Myros­la­viv­na Kuiek gebo­ren. Der Legen­de nach stand für sie bereits mit vier Jah­ren fest, dass sie Sän­ge­rin wer­den woll­te. Nach der Teil­nah­me an etli­chen Schü­ler­wett­be­wer­ben erhielt sie mit 14 ihren ers­ten Plat­ten­ver­trag. 1995 trat sie in einer rus­si­schen TV-Show auf, für die bereits eine ande­re Caro­li­na ein­ge­la­den war. Flugs dreh­te sie ihren Namen um, aus Caro­li­na wur­de Ani Lorak. Seit­her hat sie zahl­rei­che Alben auf­ge­nom­men und genießt hohe Popu­la­ri­tät auch über ihr Hei­mat­land hin­aus. Lus­ti­ges Detail: Tina Karol, die dop­pelt begab­te ukrai­ni­sche Ver­tre­te­rin von 2006, ist eine ihrer größ­ten Fans. So groß, dass sie sich nach Ani benann­te: sie dreh­te ein­fach wie­der alles um und füg­te ledig­lich ein “T” hin­zu. Nun ja, man kann’s dre­hen und wen­den wie man will: es kom­men immer gute Sän­ge­rin­nen dabei her­aus!

2 Gedanken zu “Ukrai­ne 2008: Ladys­ha­ver at Sha­dy Pines

  1. Geneh­migt! War zwar nur mein zweit­liebs­ter Song aus der Vor­ent­schei­dung, aber kann sich hören und sicher auch lesen las­sen. Wird Kir­ko­rov jetzt eigent­lich auch so lan­ge wei­ter machen mit dem ESC bis er irgend­wann mal gewinnt oder tot umfällt? Mir hat Work your Magic ja etwas bes­ser gefal­len letz­tes Jahr. Aber Sha­dy Lady gehört die­ses Jahr sicher auch zum Bes­se­ren.

  2. Guil­ty Plea­su­re Nun ja, Sha­dy Lady hat das ESC-Rad sicher­lich nicht neu erfun­den, und so lang­sam geht mir Kir­ko­rows Euro­vi­si­ons-Tou­ris­mus/­Im­pe­ria­lis­mus auf die Ner­ven – trotz­dem macht die Num­mer mäch­tig Lau­ne und wird’s, wenn nix schief geht, wohl auch pro­blem­los ins Fina­le schaf­fen.

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