Griechenland 2008: Winning Combination

So, zwischendurch muss ich mal meine Rückstände abarbeiten – bei der Flut der nationalen Vorentscheidungen kommt man ja kaum noch hinterher. Griechenland schickt, wie sich am Mittwoch entschied, die junge Kaloderma Spears Kalomoira Sarantis. Überhaupt keine ‚Secret Combination‘ ist ihr Song, der all die Ingredienzien enthält, die das Land der Hellenen zur erfolgreichsten westeuropäischen Eurovisionsnation des Millenniums haben werden lassen: perfekt produzierter, leicht konsumierbarer Radiopop mit einem Hauch ethnischer Instrumentierung.


Der Auftakt ist dermaßen von Slowenien 2001 geklaut!

„Never change a winning Formula“ muss sich das griechische Fernsehen wohl gesagt haben – und warum auch? Klar ist das Konzept des mediterranen Discopops mit eingängigem Refrain und ganz dezent eingearbeiteten Bouzoukiklängen für die sofortige akustische Zuordnungsfähigkeit mittlerweile nicht mehr das frischeste – aber man kann das Rad ja nicht jedes Jahr neu erfinden. Und Britney, unverkennbares Stylingvorbild der guten Kalomoira, verkauft ja auch letzten Endes immer wieder dasselbe. Sollte, nicht zuletzt dank der vielen Exilgriechen überall, gute Chancen auf einen Finaleinzug haben.

6 Gedanken zu “Griechenland 2008: Winning Combination

  1. Athen again ? Sollte nicht nur Chancen auf den Einzug ins Finale, sondern auch auf den ESC – Sieg haben. Nach all den Grausamkeiten, die dieses Wochenende die VEs gewonnen haben ! Es gibt bis jetzt nur sehr wenige wirklich gute, starke Beiträge : da stört auch die etwas ungewöhliche Stimme nicht. Die Verpackung ist sehr stimmig – ähliches gibt es bis jetzt in der Form nur aus der Ukraine und mit Abstichen aus Aserbaidschan. Und es sieht nicht so aus, als ob sich das noch ändern würde. Selbst die MF- Songs sind dieses Jahr sehr durchschnittlich.

  2. Same procedure as last year Tja, die Griechen haben mich ebenso enttäuscht wie die Finnen. Nicht falsch verstehen jetzt, Kalomoira ist in meinen Top Ten dieses Jahr, aber Kostas war einfach schnuckeliger und Chrispa hatte einen tollen griechisch-englischen Song, der ebenfalls auf der Erfolgswelle gefahren werde, aber zumindest ein paar neue Akzente gesetzt hätte. Ewig wird dieses Konzept nämlich auch für die Griechen nicht mehr gut gehen. Dieses Jahr werden sie sicher wieder in den Top landen, aber sie sollten aufpassen. Auch wenn ich meinem Vorredner esc08 in Bezug auf die Ukraine und Aserbaidschan zustimme so würde es mich doch sehr enttäuschen wenn Griechenland ebenfalls mit um den Sieg kämpfen würde. Ich käme mir nämlich von dem Contest ein wenig verschaukelt vor wenn Griechenland jetzt mit der Helena-Paparizou-Formel ein weiteres Mal relativ kurz hintereinander gewinnen sollte. Ich erwarte Abwechslung und/oder Innovation.

  3. Och ja, nicht schlecht, wirkt aber irgendwie ein bisschen langweilig auf mich. Ich tippe auf irgendwas zwischen Platz 6 und 8 im Finale. Live nervt die Stimme ein wenig.

  4. typisch Ist halt ein typischer Eurovisionsong ich versteh echt nicht warum alle auf die rummecken erstens die finnen ist ja klar das die wieder rock schicken das ist halt ihr Musik mein gott. Hätten sie chrispa geschickt dann wäre es doch das gleiche wie alle nur weil letztes jahr Serbien mit einen serbischen song gewonnen haben, müssen plötzlich alle das nach machen. Ich versteh die Leute nicht die auf andere rumhacken Ich mein Deutschland ist ja gerade auch nicht besser nur dazu sagt keiner was. mal wieder typisch. greift euch mal an die eigene Nase. Sowas kann man auch Eifersucht nennen oder angst vor der Konkurrenz.

  5. Schrot lass nach. Die Sängerin ist stimmlich mehr als dünn gewesen und der Song einfach nur flach. Warum wurde dieser Schrott dermaßen gut gewertet? 🙁

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