Tho­mas Her­manns gibt Vor­ent­scheid ab

Gro­ße Kata­stro­phe: der von mir hoch ver­ehr­te Tho­mas Her­manns, lei­den­schaft­li­cher Euro­vi­si­ons­fan und drei Jah­re lang Mas­ter­mind der deut­schen Vor­ent­schei­dung, gibt auf. Wie er heu­te im DWDL-Inter­view bekannt gab, sei er “mit sei­nem Latein am Ende” und wer­de den Vor­ent­scheid und den Grand-Prix-Abend im Ers­ten künf­tig nicht mehr mode­rie­ren. Mit Trä­nen der Trau­er in den Augen ver­neigt sich aufrechtgehn.de vor sei­ner Enter­tain­ment-Iko­ne, dem Mann, der wie kein Zwei­ter in Deutsch­land für die­se Show von Geburt an prä­de­sti­niert war. War ‘ne schö­ne Zeit, Herr Her­manns. Dan­ke für alles.


Your Hair is beau­ti­ful: Tho­mas tanzt ‘Ato­mic’

Her­manns, der durch den Quatsch Come­dy Club Bekannt­heit erlang­te, wo der Unter­hal­tungs­wert sei­ner Mode­ra­ti­ons­ein­la­gen und (mitt­ler­wei­le lei­der gestri­che­nen) Sket­che die auf­tre­ten­den Star­co­me­di­ans gele­gent­lich blass aus­se­hen ließ und der jeden­falls mein per­sön­li­ches Humor­zen­trum jeder­zeit mil­li­me­ter­ge­nau trifft, hat­te den deut­schen Grand-Prix-Vor­ent­scheid seit 2006 nicht nur mode­riert, son­dern auch mit­pro­du­ziert. Das For­mat einer gla­mou­rö­sen Gala mit vie­len Star­gäs­ten und nur weni­gen Acts stammt maß­geb­lich aus sei­ner Feder. Her­manns mach­te dabei weder aus sei­nen lei­den­schaft­li­chen Fano­rak-Eigen­schaf­ten noch aus sei­nem Schwul­sein je einen Hehl und ver­wan­del­te die deut­sche Vor­ent­schei­dung im prunk­vol­len Deut­schen Schau­spiel­haus zu Ham­burg in eine inti­me, rosa­ro­te Fami­li­en­fei­er, was ihm nicht nur von Sei­ten homo­pho­ber Spieß­bür­ger Kri­tik ein­trug, son­dern zuwei­len auch aus der Com­mu­ni­ty selbst.


Schei­ter­te an Euro­pas Homo­pho­bie: DQ

Dage­gen ist er natür­lich in Schutz zu neh­men. Im DWDL-Inter­view sagt er selbst: “Die gro­ße Erkennt­nis der ver­gan­ge­nen Jah­re ist ja zwei­fels­oh­ne, dass sich der Geschmack des Publi­kums ver­än­dert, je mehr Län­der man teil­neh­men lässt. Und dann kom­men wir zu der Fra­ge: Will man künf­tig den Geschmack des eige­nen Lan­des tref­fen oder den mög­lichst vie­ler Teil­neh­mer­län­der?” Direk­ter auf den Punkt läßt sich das auch von mir so emp­fun­de­ne Dilem­ma mei­ner Lieb­lings­ver­an­stal­tung nicht skiz­zie­ren. Denn so sehr ich als Fan schmerz­trie­fen­der Bal­kan­bal­la­den, bos­nisch-slo­we­ni­scher Schla­ger­dis­co und ukrai­ni­scher Hoch­leis­tungs­cho­reo­gra­fi­en auch die Ost­erwei­te­rung begrü­ße, so sehr möch­te ich doch, dass es auch alt­mo­di­sche Schwe­den­schla­ger, skan­di­na­vi­scher Schwup­pen­tech­no und mal­te­si­scher Spit­zen­camp wei­ter­hin in die Top Ten schaf­fen. Also, mit ande­ren Wor­ten: der Musik­ge­schmack der schwu­len Euro­vi­si­ons­fans, so wie ich einer bin, dort wei­ter­hin Nie­der­schlag und ange­mes­se­ne, gleich­be­rech­tig­te Berück­sich­ti­gung fin­det.


Hät­te 2008 gewin­nen müs­sen: der bes­te Euro­vi­si­ons­song aller Zei­ten

Vor­wür­fe, Her­manns und “die gan­ze Schwu­len-Com­mu­ni­ty” hät­ten den Grand Prix “voll­kom­men ver­ein­nahmt”, ver­set­zen mich natür­lich in Rage. Natür­lich weiß ich sehr wohl, dass eine Mehr­heit der Euro­vi­si­ons­zu­schau­er (und sogar eini­ge mei­ner Leser) hete­ro­se­xu­ell emp­fin­den. Dafür kann und will ich sie auch gar nicht kri­ti­sie­ren, das haben sie sich ja nicht aus­ge­sucht. Den­noch, schreibt es Euch bit­te ein für alle Mal hin­ter die Ohren, lie­be Hetero­freun­de: zuschau­en sollt und dürft ihr sehr ger­ne (und dass Ihr mit abstimmt, läßt sich ja lei­der nicht unter­bin­den) – aber der Grand Prix gehört uns, den Homos! Uns ganz allein! Das ist unse­re Fuß­ball­welt­meis­ter­schaft, unse­re Olym­pia­de, unse­re Oscar-Ver­lei­hung, unser Weih­nach­ten, Syl­ves­ter, Ostern, Geburts­tag und Mut­ter­tag zusam­men. Wir brau­chen den Euro­vi­si­on Song Con­test daher nicht erst noch zu “ver­ein­nah­men”, denn es han­delt sich um unse­ren Spiel­platz! Haben wir uns da ver­stan­den? Gut!


Bereits 1997 schick­te Island einen schwu­ler Vor­rei­ter: Paul Oscar

Den­noch emp­fin­de auch ich Tho­mas Her­manns’ Retro-Gala-Kon­zept mit nur weni­gen Vor­ent­schei­dungs­teil­neh­mern mitt­ler­wei­le für aus­ge­reizt und im Hin­blick auf die neu­en Her­aus­for­de­run­gen des ver­än­der­ten Wett­be­werbs für wenig ziel­füh­rend. Womit nicht die Schuld für das schlech­te Abschnei­den Deutsch­lands in den letz­ten Jah­ren auf unse­ren bes­ten Enter­tai­ner abge­scho­ben wer­den soll! Ich wie­der­ho­le mich ger­ne: die Plat­zie­run­gen der No Angels und Roger Cice­ros ent­spra­chen voll und ganz ihren musi­ka­li­schen bezie­hungs­wei­se stimm­li­chen Leis­tun­gen. Auch wenn Her­manns im Inter­view noch ver­sucht, den Auf­tritt unse­rer dies­jäh­ri­gen Cas­ting­band – ver­mut­lich unter dem Druck ange­droh­ter Kon­ven­tio­nal­stra­fen durch die ARD – schön­zu­re­den. Bei aller Lie­be, Tho­mas, aber “die Mädels” haben das eben nicht “auch gut gemacht”! Und das weißt Du auch.


Kein Herz für Tech­no

Wie soll es nun wei­ter­ge­hen? Der schei­den­de Zere­mo­ni­en­meis­ter bringt selbst den Vor­schlag einer Direkt­no­mi­nie­rung, bei­spiels­wei­se von Tokio Hotel, ins Gespräch. Was man ernst­haft über­le­gen soll­te, zumin­dest, wenn Deutsch­land tat­säch­lich mal wie­der gewin­nen möch­te (wor­an ich aller­dings auf­grund des Ver­hal­tens des NDR in den letz­ten Jah­ren so mei­ne Zwei­fel hege). Der Fall der mit nur 9% der Stim­men zweit­plat­zier­ten Vor­ent­schei­dungs­teil­neh­mer Scoo­ter (2004) beweist es: die deut­schen Zuschau­er – ich ein­ge­schlos­sen! – wäh­len, was ihnen per­sön­lich mehr­heit­lich gefällt und geben auf die inter­na­tio­na­len Erfolgs­aus­sich­ten kei­nen Pfif­fer­ling. Scoo­ter, Ramm­stein, Tokio Hotel: Acts, die das Aus­land bewußt als deutsch iden­ti­fi­ziert und schätzt, hät­ten hier­zu­lan­de beim Vor­ent­scheid kei­ne Chan­ce.


Lei­der nur im Video, nicht real: die pan­eu­ro­päi­sche Pro­mo­tour

Auf jeden Fall möch­te ich bei die­ser Gele­gen­heit gleich anre­gen, dass – egal, wel­ches For­mat der NDR nun wählt – sämt­li­che poten­ti­el­len deut­schen Ver­tre­ter ab 2009 eine mit einer sechs­stel­li­gen Ver­trags­stra­fe bewehr­te Klau­sel unter­schrei­ben müs­sen, mit der sie sich ein­ver­stan­den erklä­ren, nach ihrem Sieg bei der Vor­ent­schei­dung (die natür­lich von März auf Anfang Janu­ar vor­zu­ver­le­gen ist) eine aus­ge­dehn­te Pro­mo­ti­on­tour durch Euro­pa zu absol­vie­ren, mit min­des­tens (!) acht vor­ab arran­gier­ten Gast­auf­trit­ten in den Grand-Prix-Aus­wahl­shows ande­rer Län­der, davon vier in West- und vier in Ost­eu­ro­pa. Der NDR ist im Gegen­zug zu ver­pflich­ten, zur Abwechs­lung mal ein pro­fes­sio­nel­les Prä­sen­ta­ti­ons­vi­deo vom deut­schen Bei­trag zu pro­du­zie­ren und der EBU zur Ver­fü­gung zu stel­len, anstatt immer nur den im Direkt­ver­gleich mit den auf­wän­di­gen Clips ande­rer Län­dern meist bla­ma­blen Live­mit­schnitt vom Vor­ent­scheid. Ach ja, und die Big-Four-Regel, die von den Men­schen in Euro­pa uni­so­no als unge­recht emp­fun­den und mit Stimm­ent­hal­tung am Euro­vi­si­ons­abend ver­gol­ten wird, muss fal­len. Dann wären wir auch gezwun­gen, uns end­lich mal wie­der Mühe zu geben.

4 Gedanken zu “Tho­mas Her­manns gibt Vor­ent­scheid ab

  1. Du sprichst mir aus der See­le Ich traue­re zwar auch um Tho­mas Her­manns, aber es muss sich end­lich mal was tun. Vor allem der Ver­pflich­tung zur Pro­mo­ti­on kann ich nur bei­pflich­ten. War die­ses Jahr über­haupt irgend­ei­ne Pro­mo­ti­on? Ich habe mehr Mar­quess im Radio und TV gehört, als die No Angles (war zwar für mei­ne Ohren gut, aber nicht für den ESC). Auch die Pro­duk­ti­on eines geschei­ten Vide­os darf in Zukunft nicht feh­len. Die Vor­schau der (noch) Big-4 in den bei­den Halb­fi­na­len war wirk­lich pein­lich mit dem zusam­men­ge­schrub­bel­ten Live-Auf­tritt aus dem Vor­ent­scheid. Und zu guter letzt der längst über­hol­te Big-4-Sta­tus. Der muss defi­ni­tiv end­lich abge­schafft wer­den oder wenigs­tens soll­te Deutsch­land die Cou­ra­ge habe, da trotz des Geld­ge­ber­sta­tus frei­wil­lig nicht mit­zu­ma­chen und sich ordent­lich einem Halb­fi­na­le zu stel­len. Das kann nur ein Image­ge­winn sein und gehört sich sport­lich gese­hen auch so und nicht anders! Dann wird eben das Halb­fi­na­le die Sen­dung mit den hohen Ein­schalt­quo­ten (muss dann aber auch in der ARD gesen­det wer­den) und falls man doch wei­ter­kommt hat die ARD sogar zwei Sen­dun­gen mit guter Quo­te. Ist doch eine Win-Win-Siua­ti­on 😉 Küss­chen Tho­mas

  2. Big 4 Das der Tho­mas das abgibt sehe ich mit einem wei­nen­den und mit einem lächeln­den Auge, er hat es super gemacht und dafür die Trä­ne, ande­rer­seits öff­nen sich hof­fent­lich dadurch ‘neue’ Türen, rich­ti­ge Türen und die Hoff­nung ist mein lächeln­des Auge. Wenn man Bei­trä­ge zum Song Con­test nach Mit­ter­nacht in den Wochen dafür packt ( NDR ) und man fast nir­gend­wo etwas dar­über lesen oder sehen kann, was im Vor­feld pas­siert, ein­schließ­lich der Spät­über­tra­gung ( nicht live ) des 2. Halb­fi­na­les, lässt es für mich kaum einen Zwei­fel, ob die­ser Sen­der mit sei­nen Zustän­di­gen dafür wirk­lich die rich­ti­ge Platt­form ist. Hier erwar­te ich doch wesent­lich mehr in Zukunft. Ich bin auch dafür, den Bonus des Geber­lan­des abzu­schaf­fen. Es gibt doch mitt­ler­wei­le genü­gend Natio­nen, die teil­neh­men, da soll­te es doch mög­lich sein, dass es kei­ne Geld­ge­ber­län­der mehr benö­tigt und sich alle den Kos­ten­topf tei­len. Und dann wür­den wir auch schön brav aus­schei­den bzw. nicht ein­fach qua­li­fi­ziert sein. Viel­leicht könn­te das auch ein Punkt sein, dass nie­mand für Deutsch­land und die ande­re drei Län­der anruft, weil man sich sagt, dass Geld kann man sich spa­ren, die sind doch so oder so wei­ter. Muss nicht, könn­te aber mög­lich sein. Betrach­ten wir den dies­jäh­ri­gen Auf­tritt, naja, da hät­te ich auch nicht ange­ru­fen, ganz ehr­lich. :cry

  3. Dan­ke… Kurz vor­weg : Herr Her­manns hat sei­ne Sache gut gemacht, von daher ist sei­ne Ent­schei­dung zu bedau­ern, aber auch zu respek­tie­ren. Jetzt kann sich der NDR nicht mehr raus­re­den und muss die VE reformieren..so oder so. Zum Arti­kel : Also ich kom­me nicht aus dem ’ Osten ’ und bin auch kein ’ Spieß­bür­ger ‘, der ’ neue ESC ‘, indem alt­mo­di­sche Songs ’ kei­ne Chan­ce ’ mehr haben ist aber den­noch zu begrü­ßen. Eini­ge Fans leben in ihrer eige­nen klei­nen Welt, wie man beim inter­na­tio­na­len OGAE- Voting ( Schwe­den auf der #1, Schweiz auf der #2 ) gese­hen hat. An sich kein Pro­blem, nur ist es ein Fakt, dass alt­mo­di­sche Songs beim Tele­vo­ting schein­bar durch­fal­len und das schwe­di­sche Schla­ger-Kon­zept aus­ge­reizt ist. Und das weißt Du doch auch, ich erin­ne­re mich noch an die alte Auf­recht­gehn Home­page mit den Rück­bli­cken über ver­gan­ge­ne ESCs und mei­ne mich an einen Kom­men­tar über die ’ Friends ’ zu erin­nern, in dem eigent­lich damals schon beschrie­ben war, was heu­te nur umso deut­li­cher ist. Man darf sich nicht zu sehr von den ’ Schla­ger­boys ’ beein­flus­sen las­sen, die ande­ren Musik­rich­tun­gen gegen­über nur sehr bedingt auf­ge­schlos­sen sind. Wenn etwas nicht mehr funk­tio­niert, kann man sich nicht dar­an klam­mern und muss sich der Wirk­lich­keit stel­len. Auf eine Char­lot­te kann der ESC mei­ner Mei­nung nach gut ver­zich­ten – da hät­te auch der treus­te Schla­ger-Fan nicht viel ver­passt, denn die Per­for­mance war ja offen­sicht­lich alles ande­re als ange­nehm anzu­schau­en. Es war eher eine öffent­li­che Demon­ta­ge – an den Sieg 1999 ( eben­falls kon­tro­vers ) wird sich nun kaum einer mehr erin­nern. Für die VE kann man sich eigent­lich eine aus­ge­wo­ge­ne Mischung zwi­schen tra­di­tio­nel­len und moder­nen Songs wün­schen. For­ten­ba­cher hat eine Rück­kehr nicht aus­ge­schlos­sen, Sie­gel und Boh­len schei­nen zumin­dest inter­es­siert – also mal abwar­ten. Was m.M. nach nicht funk­tio­niert ist der Ver­such, mit ver­meint­li­cher Popu­la­ri­tät den ESC „ aus­trick­sen „ zu wol­len : das haben Bel­gi­en, die Schweiz und auch Russ­land 2003 ver­geb­lich ver­sucht. Der ESC hat sei­ne eige­nen Regeln und eine unbe­kann­te Mari­ja Serif­o­vic konn­te gewin­nen, wäh­rend tATu schei­ter­ten. Tokio Hotel muss man erst mal live hören, ich den­ke noch mit grau­en an Cine­ma Biz­za­re – zudem ist es alles ande­re als aus­ge­macht, dass hys­te­risch – krei­schi­ger ( von „ sin­gen „ kann kaum die Rede sein ) …hmm…nennen wir es mal „ Man­ga –Rock ? „ euro­pa­weit wie eine Bom­be ein­schlägt. Die ältes­ten Fans dürf­ten 17/18 Jah­re alt sein..nicht gera­de die klas­si­sche ESC- Kli­en­tel : auch nicht im Jah­re 2009 ! Wich­tig ist und bleibt der Song selbst – erst dann zählt der Inter­pret, der natür­lich zum Song pas­sen muss. Dar­auf soll­te sich der NDR kon­zen­trie­ren, dann klappt es auch wie­der mit den Punk­ten. Eine gro­ße PR-Tour ist übri­gens kein Garant für den ESC-Erfolg, es braucht wie gesagt den stim­mi­gen Song und ech­te Sub­stanz ( kei­ne Hypes ). Genau das war ja der Feh­ler 2008 : der Song selbst war schon ESC untaug­lich, das er dann auch noch schief gesun­gen und lieb­los prä­sen­tiert wur­de, hat den letz­ten Platz gera­de­zu pro­vo­ziert. Schließ­lich hat sich der Wes­ten ja eben­so wie der Osten ( Aus­nah­me Bul­ga­ri­en ) mit Punk­ten vor­nehm zurück­ge­hal­ten. Der Bei­trag ist also in ganz Euro­pa durch­ge­fal­len : man kann den Osten wirk­lich nicht jedes Jahr für das eige­ne Schei­tern ver­ant­wort­lich machen. Aber ich ver­mu­te auch, dass eini­ge geglaubt haben, die No Angels wären in „ vie­len Län­dern „ popu­lär und die Punk­te wür­den schon unab­hän­gig vom Song, Gesang, Per­for­mance her­ein­tru­deln. Popu­la­ri­tät ist eben ein sehr ver­gäng­li­ches Gut.

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