Pie­ro Este­rio­re bei Big Bro­ther

Ob sich die­se Stra­te­gie als klug erweist? Nach dem das eins­ti­ge Erfolgs­for­mat Big Bro­ther dem Trash­sen­der RTL II in der aktu­el­len neun­ten Staf­fel seit Aus­strah­lungs­be­ginn nur noch unter­ir­di­sche Quo­ten beschert, greift man dort in wil­der Ver­zweif­lung nach jedem Stroh­halm. So soll ab Mit­te März ein gewis­ser Pie­ro Este­rio­re für neu­es Zuschau­er­inter­es­se sor­gen. Den kennt man noch als Letzt­plat­zier­ten der Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­de des Euro­vi­si­on Song Con­test 2004 in Istan­bul, wo er mit ‘Cele­bra­te’ sen­sa­tio­nel­le null Punk­te hol­te. Wenn sich das mal bei der Quo­ten­be­schaf­fung für RTL II nicht wie­der­holt!


Assi­ger als die­ser Auf­tritt kann’s ja nicht wer­den

Immer­hin weiß der schnit­ti­ge Schwei­zer, wie man für Kra­wall sorgt: 2007 fuhr er mit sei­nem Auto in Ein­gangs­hal­le der Rin­gier-Ver­lags, weil er sich über eine nega­ti­ve Kri­tik zu sei­nem Album ‘Io vivo’ im dort erschei­nen­den Bou­le­vard­blatt Blick geär­gert hat­te. Er ran­da­lier­te ein wenig her­um und schmiss Exem­pla­re der besag­ten CD durch die Gegend – konn­te er auch, kau­fen woll­te die ja nie­mand. Mit solch einem Sozi­al­ver­hal­ten ist er im TV-Unter­schich­ten-Knast zwar genau rich­tig, den­noch bleibt die Fra­ge, ob den eins­ti­gen Sie­ger einer Cas­ting­show tat­säch­lich noch irgend­je­mand sehen möch­te. Gut, wenn es bei Big Bro­ther nicht klappt, bleibt ja noch die RTL-Dschun­gel­show. Als wür­di­gen Nach­fol­ger für Giulia Sie­gel könn­te ich ihn mir vor­stel­len.

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