Ers­tes Semi 2009 – die Pro­ben

Logo des Eurovision Song Contest 2009 (Semi 1)
Logo Euro­vi­si­on Song Con­test 2009, © EBU

Schock­schwe­re­not, wie die Zeit dahin­rast! Wie bereits jeder weiß, gibt nun Mari­lyn Man­sons Exfreun­din Dita van Tee­se auf der Euro­vi­si­ons­büh­ne die deut­sche Miss Fist Gang Bang (gute Sache), der hr3-Mode­ra­tor Tim Früh­ling, eben­falls Teil der Fami­lie, ersetzt den erkrank­ten Peter Urban als deut­schen Kom­men­ta­tor (gute Bes­se­rung!) und im Olym­pia­sta­di­um von Mos­kau lau­fen bereits seit Tagen die Pro­ben. Und ich kom­me mal wie­der mit dem Video­clips schau­en und kom­men­tie­ren nicht hin­ter­her. Nun gut, ver­su­chen wir es wenigs­tens: hier die Songs aus dem ers­ten Semi­fi­na­le, wie sie sich nach den ers­ten Durch­läu­fen prä­sen­tie­ren.

1. Mon­te­ne­gro: Andrea Demi­ro­vić – Just get out of my Life
Aufrechtgehn.de-Wertung: 1 Punkt ◊ Final­chan­cen: da stimmt nichts. Geht unter.

Andrea, deren gesang­li­che Fähig­kei­ten nur unwe­sent­lich über denen von Chris­ti­na Meta­xa lie­gen, zer­sägt in einem schlim­men Blüm­chen­kleid aus der kik-Kol­lek­ti­on ihren Tren­nungs­song und weist (fol­ge­rich­tig) die mehr als unglaub­wür­di­gen Avan­cen ihres Tän­zers ab. Der nicht nur den Tanz­stil, son­dern auch die sexu­el­le Ori­en­tie­rung mit sei­nem Vor­bild John Tra­vol­ta zu tei­len scheint. Hät­te ein tol­ler Ope­ner sein kön­nen. Scha­de!

2. Tsche­chi­en: Gypsy.czAven Roma­le
Aufrechtgehn.de-Wertung: 2 Punk­te ◊ Final­chan­cen: Start­platz zwei und ein nicht ver­ständ­li­cher Spaß­bei­trag: auch das geht unter.

Radoslav Ban­ga per­formt, wie schon im Video­clip, als Super-Gyp­sy. Lei­der ver­leiht ihm das kei­ne Super­kräf­te, er fliegt nicht über die Büh­ne, und so wirkt das Gan­ze etwas lächer­lich. Selbst sei­ne Gei­gen­spie­le­rin scheint ihm nicht wohl­ge­son­nen und ver­sucht, ihn mit dem Bogen zu erdol­chen – doch er kann aus­wei­chen. Puh! Toll hin­ge­gen der Büh­nen­hin­ter­grund mit Roy-Lich­ten­stein-arti­gen Comic­bil­dern. Und ich will immer noch ein Kind von ihm!

3. Bel­gi­en: Copy­catCopy­cat
Aufrechtgehn.de-Wertung: 0 Punk­te ◊ Final­chan­cen: Eher steht Elvis wie­der von den Toten auf. Da hilft auch die Zei­chen­trick­kat­ze nicht.

Mon­sieur Ouchè­ne kopiert Elvis offen­sicht­lich in sei­ner spä­ten Pha­se, als der King bereits eine stren­ge Erd­nuss­but­ter-und-Mar­me­la­de-Sand­wich-Diät befolg­te und bald dar­auf an Herz­ver­fet­tung starb. Er wirkt auf­ge­dun­sen, stark tran­spi­rie­rend und höl­lisch ver­ka­tert. 12 Punk­te für den Mut, die­se von Elvis-Fans gern ver­dräng­te Sei­te so akku­rat zu prä­sen­tie­ren!

4. Weiß­russ­land: Petr Elfi­movEyes that never lie
Aufrechtgehn.de-Wertung: 0 Punk­te ◊ Final­chan­cen: Nur wenn Putin und sein Spe­zi Luka­schen­ko per­sön­lich die Stim­men aus­zäh­len.

Der bela­rus­si­sche Bernd Clü­ver schreit sich durch sei­nen schlim­men Ost­rock­song, wäh­rend die Kame­ra gnä­di­ger­wei­se die meis­te Zeit auf einer Per­son ruht, die sich mit­ten in einem caro­laesken Sturm­wind in einem Bett­la­ken ver­fan­gen hat. Nach drei Minu­ten Kampf ist sie eben­so befreit wie wir, dass der Mist end­lich vor­über ist.

5. Schwe­den: Male­na Ern­manLa Voix
Aufrechtgehn.de-Wertung: 8 Punk­te ◊ Final­chan­cen: Das wird sehr, sehr, eng für die auf Eini­ge ja doch bedroh­lich wir­ken­de Opern­di­va. Ich drü­cke alle zur Ver­fü­gung ste­hen­den Dau­men!

Male­na per­formt in einem lan­gen wei­ßen Kleid, den Rock­saum mit Ton­nen von Feder­bo­as auf­ge­rüscht (in der zwei­ten Pro­be erschien sie in Jeans und nann­te das im eurovision.tv-Interview ihren “White Trash”-Auf­zug. Eine Diva mit Humor!). Fünf Chor­sän­ge­rin­nen / Tän­ze­rin­nen beglei­ten sie – die kna­cki­gen Tän­zer aus dem schwe­di­schen Fina­le muss­te sie zuhau­se las­sen. Bei der ers­ten Pro­be klang der Sound etwas mat­schig und die tie­fen und mitt­le­ren Töne unsau­ber. Die Phan­tom-der-Opern-Mas­ken kom­men wei­ter­hin zum Ein­satz und mit den rich­ti­gen Kame­ra­ein­stel­lun­gen und einer bes­se­ren Per­for­mance kann die Num­mer zumin­dest noch unter­halt­sam wer­den.

6. Arme­ni­en: Inga + Anush Arshakya­nerNor par (jan jan)
Aufrechtgehn.de-Wertung: 3 Punk­te ◊ Final­chan­cen: Es gibt Schlim­me­res in die­ser Run­de. Kommt wei­ter.

Die Arshakya­ner-Schwes­tern ste­hen in vol­ler Medu­sa-Ver­klei­dung auf einem rie­si­gen blau­en Bro­kat­kis­sen und knö­deln ihren lär­mi­gen Eth­no­song, vier gleich auf­ge­rüsch­te Tän­ze­rin­nen zele­brie­ren um sie her­um den Tanz der sie­ben Schlei­er. In every way that they can. Nichts Neu­es, aber sehr ordent­li­ches Euro­vi­si­ons­hand­werk.

- Ers­te Wer­be­pau­se -

7. Andor­ra: Susan­ne Geor­giLe teva Decis­ió
Aufrechtgehn.de-Wertung: 0 Punk­te ◊ Final­chan­cen: Wie immer kei­ne. Und zu Recht.

Der pum­me­li­ge dänisch-andor­ra­ni­sche San­dra-Ver­schnitt mimt zu ihrem sehr seich­ten Träl­ler­lied­chen völ­lig unpas­send das Rock-Chick und schram­melt halb­her­zig auf einer gigan­ti­schen Plas­tik­gi­tar­re, hin­ter der sie voll­stän­dig ver­schwin­det. Auch ihre Stimm­ver­stär­kun­gen tun so, als sei­en sie die Res­te von Sun­tri­be. Dazu trug sie in der zwei­ten Pro­be einen typisch andor­ra­ni­schen (und das ist kein Lob!) Büh­nen­auf­zug, deren im Wind flat­tern­de Ärmel­lap­pen wesent­lich län­ger sind als ihr, ahem, “Rock”.

8. Schweiz: Love­bugsThe hig­hest Heights
Aufrechtgehn.de-Wertung: 5 Punk­te ◊ Final­chan­cen: Soviel Pro­fes­sio­na­li­tät beloh­nen die Zuschau­er.

Der Schwei­zer Cold­play-Depe­che-Mode-Ver­schnitt zieht vor einem cle­ver gewähl­ten Büh­nen­hin­ter­grund mit per­fekt geschnit­te­nen Bil­dern von Wol­ken­krat­zern und Alpen eine klas­si­sche Rock­star-Per­for­mance ab, und im Gegen­satz zu Andor­ra eine über­zeu­gen­de. Das ver­leiht dem an sich schwei­ze­risch drö­gen Song bei­na­he schon etwas Pfef­fer.

9. Tür­kei: Hadi­se Açık­gözDüm Tek Tek
Aufrechtgehn.de-Wertung: 12 Punk­te ◊ Final­chan­cen: Siche­rer Fina­list, nicht nur wegen der Dia­spo­ra-Stim­men, son­dern völ­lig zu Recht!

Der tür­ki­sche Hele­na-Papa­riz­ou-Klon wirkt Gott sei Dank nicht mehr ganz so ver­hun­gert wie noch im Janu­ar – end­lich hat sie eine Hüf­te, die sie schwin­gen kann! Für sol­che Auf­trit­te wur­de der Wett­be­werb erfun­den – Hadi­se lässt es läs­sig aus­se­hen, so als ob sie ihre Cho­reo­gra­fie nicht anstren­ge (obwohl sie am Schluss sehr hef­tig atmet), und auch wenn (oder viel­leicht gera­de weil) sie ein Drit­tel des Tex­tes den Chor­sän­ge­rin­nen über­lässt, ver­mag ihre stimm­li­che Dar­bie­tung dies­mal zu über­zeu­gen.

10. Isra­el: Noa + Mira AwadThe­re must be ano­t­her Way
Aufrechtgehn.de-Wertung: 7 Punk­te ◊ Final­chan­cen: Da die Bot­schaft glaub­wür­dig wirkt, könn­te es funk­tio­nie­ren.

Noa (im schwar­zen Kleid) und Bri­git­te Mira har­mo­nie­ren stimm­lich wie mensch­lich per­fekt mit­ein­an­der, das über­trägt sich über die Kame­ra und ver­leiht ihrem ara­bisch-hebrä­isch-eng­lisch gesun­ge­nen Frie­dens­lied eine Dimen­si­on der Tie­fe und Glaub­wür­dig­keit. In der Mit­te gibt es eine klei­ne Trom­mel­ein­la­ge, um die Zuschau­er vor dem Ein­schla­fen abzu­hal­ten – denn der Song bleibt lahm. Hin­ter­lässt trotz­dem ein herz­er­wär­men­des Gefühl.

11. Bul­ga­ri­en: Kras­si­mir Avra­movIllu­si­on
Aufrechtgehn.de-Wertung: 4 Punk­te ◊ Final­chan­ce: Nicht Fisch, nicht Fleisch – nicht Punk­te.

Der kras­se bul­ga­ri­sche Klaus Nomi jodelt in sei­nem merk­wür­di­gen Mit­tel­al­te­rout­fit nicht mehr so gotter­bärm­lich schlecht wie im dor­ti­gen Fina­le und sei­ne Backing­sän­ge­rin­nen über­neh­men eini­ge hohe Stel­len. So rich­tig über­zeugt das vor einem digi­ta­len Flam­men­meer sich ent­fal­ten­de Spek­ta­kel aber nicht, zumal dem Song im Mos­kau-Remix Dri­ve und Power feh­len. Im Hin­ter­grund stö­ckeln zwei Tän­zer auf Stel­zen, die aus­se­hen wie bil­li­ge Bein­pro­the­sen und den Ein­druck eines Ver­sehr­ten­sport­fes­ti­vals hin­ter­las­sen.

12. Island: Yohan­naIs it true?
Aufrechtgehn.de-Wertung: 0 Punk­te ◊ Final­chan­cen: Es ist wahr – auch töd­li­che Lan­ge­wei­le hat ihre Fans. Johan­na kas­siert die Bal­la­den­vo­te und kommt wei­ter.

Okay, unter den dies­jäh­ri­gen Hor­den auf den Geschmack geron­to­p­hi­ler Jurys zuge­schnit­te­ner, zum Ster­ben öder Lang­wei­ler­bal­la­den über­zeugt die islän­di­sche noch am ehes­ten. Und Jóhan­na Guðrún Jóns­dót­tir kann sin­gen. Damit ist aber auch alles Net­te über den Bei­trag gesagt. Selbst der mas­si­ve Ein­satz von Euro­vi­si­ons­pro­mi­nenz (Däne­marks dies­jäh­ri­ge Zwei­te Hera Björk und Euro­band-Fri­d­rik) im Chor kann mich nicht vom drei­mi­nü­ti­gen Tief­schlaf abhal­ten.

13. Maze­do­ni­en: Next TimeNes­to sto ke ostane
Aufrechtgehn.de-Wertung: 0 Punk­te ◊ Final­chan­cen: Die meis­ten ande­ren Jugos sind im zwei­ten Fina­le, kön­nen also nicht anru­fen. Dies­mal also nein.

Hete­ro­se­xu­el­ler Haar­rock. Damit ist alles gesagt. Sowas hat beim Grand Prix nichts zu suchen, das hier ist unser Spiel­platz! Ihr habt genug eige­ne! Geht zu Rock am Ring! Next Time haben die Num­mer zu allem Über­fluss mitt­ler­wei­le in jeder Spra­che des Uni­ver­sums, ein­schließ­lich klin­go­nisch, auf­ge­nom­men. Macht sie aber auch nicht bes­ser. Bon (oder ist es Jovi?) legt sich zur Mit­te des Songs längs auf die Büh­ne – fin­det er sei­nen Müll auch so nie­der­schmet­ternd wie ich?

14. Rumä­ni­en: Ele­na Gheor­geThe Bal­kan Girls
Aufrechtgehn.de-Wertung: 0 Punk­te ◊ Final­chan­cen: Irgend­je­mand muss ja wei­ter­kom­men!

Zum gefühlt zwei mil­li­ons­ten Mal Every Way that I can. Ohne Schlei­er, aber sonst alles gleich. Vier her­um­wir­beln­de Tän­ze­rin­nen umkrei­sen eine mehr brül­len­de als sin­gen­de Ele­na. Dazu ein anstren­gen­der Eth­no­dis­co­mix. Okay, soweit ist das bau­gleich mit Arme­ni­en, aber bei denen wirkt es pro­fes­sio­nell und hier ein­fach nur ide­en­los und bil­lig. Ich will das ein­fach nicht mehr sehen, es lang­weilt!

15. Finn­land: Wal­dos Peop­leLose Con­trol
Aufrechtgehn.de-Wertung: 0 Punk­te ◊ Final­chan­cen: Euro­dance funk­tio­niert live meis­tens nicht. Hier sieht man, war­um.

Als begeis­ter­ter Besu­cher von Goa-Fes­ti­vals mag ich Feu­er­tän­zer natür­lich sehr. Zumal noch sol­che mus­ku­lö­sen, täto­wier­ten, ober­kör­per­frei­en Exem­pla­re wie hier. Auf einer von Licht­ef­fek­ten und LED-Schnick­schnack nur so blin­ken­den Büh­ne geht der Effekt aber völ­lig unter, und er ver­mag auch nicht von dem ohren­be­täu­bend dis­so­nan­ten Gekrei­sche der fin­ni­schen Sän­ge­rin abzu­len­ken. Wal­do sieht ohne­hin aus, als habe er die fal­sche Pil­le ein­ge­wor­fen.

- Zwei­te Wer­be­pau­se -

16. Por­tu­gal: Flor de LisTodas as Ruas de Amor
Aufrechtgehn.de-Wertung: 6 Punk­te ◊ Final­chan­cen: Ange­sichts der sehr schwa­chen Kon­kur­renz segeln die Por­tu­gie­sen dies­mal mit ihrem Schön­wet­ter­k­ahn durch das Semi, um im Fina­le auf rau­er See Schiff­bruch zu erlei­den.

Neben den Schwei­zern hat die por­tu­gie­si­sche Kel­ly Fami­ly den pas­sends­ten Büh­nen­hin­ter­grund erwischt: die bun­ten, hüb­schen Gra­fi­ken von Wol­ken und Blu­men fügen sich per­fekt in den hüb­schen, wol­ki­gen Folk­song ein, der irgend­wo auf der Gren­ze zwi­schen sym­pa­thisch und “da fehlt das gewis­se Etwas” segelt. Flor de Lis ste­hen etwas ver­lo­ren auf der Büh­ne rum und tun so, als spiel­ten sie Instru­men­te, Mai­te Kel­ly bewegt sich auch nicht viel. Harm­los.

17. Mal­ta: Chia­ra Sira­cu­saWhat if we
Aufrechtgehn.de-Wertung: 0 Punk­te ◊ Final­chan­cen: Chia­ra ist Mal­ta. Die lässt schon kein Juror ver­hun­gern.

Im Ver­gleich zum mal­te­si­schen Fina­le hat der Song deut­lich an Biss gewon­nen, dafür über­zeug­te die ers­te, sehr lust­lo­se Pro­ben­per­for­mance von Chia­ra, die wie immer allei­ne auf der Büh­ne steht (für mehr wäre auch kein Platz!) noch nicht. Kommt aber sicher noch.

18. Bos­ni­en: Regi­naBis­tra Voda
Aufrechtgehn.de-Wertung: 10 Punk­te ◊ Final­chan­cen: Trifft die sla­wi­sche See­le und den Nerv der Zeit. Plus letz­ter Start­platz: ist defi­ni­tiv im Fina­le und kommt defi­ni­tiv in die Top 5.

Als ver­an­stal­te­ten die Bos­ni­er eine sozia­lis­ti­sche Okto­ber­pa­ra­de: rote Flag­gen; kon­struk­ti­vis­ti­sche Büh­nen­bil­der; Fri­su­ren, die nur als völ­li­ge Ver­wei­ge­rungs­hal­tung zu begrei­fen sind und der paten­tier­te, Einig­keit sug­ge­rie­ren­de bos­ni­sche Block – nach dem nun auch der Kapi­ta­lis­mus spek­ta­ku­lär geschei­tert ist, dürf­te die­se unge­hemm­te Zurück-zum-glor­rei­chen-Kom­mu­nis­mus-Wer­bung für vie­le feuch­te Äug­lein im ehe­ma­li­gen Ost­block sor­gen! In Anbe­tracht der schwa­chen Kon­kur­renz han­deln etli­che Beob­ach­ter Bis­tra Voda schon als den Her­aus­for­de­rer für den nor­we­gi­schen Sie­gesaspi­ran­ten – mir fehlt immer noch ein Quänt­chen Dra­ma in dem Song. Lus­tig: der Regi­na-Lead­sän­ger spreizt beim Vor­trag die Bei­ne der­ma­ßen weit, dass er nach dem Song­fi­na­le Pro­ble­me hat, sich wie­der hoch­zu­r­ap­peln.

7 Gedanken zu “Ers­tes Semi 2009 – die Pro­ben

  1. … Boah bist du fieß! Mei­en 3 Top ten hast du bis auf eine aus­nah­me schlecht Bewer­tet-.- 3 Island 2 mal­ta 1 Schwe­den Man das ist fieß was du über Chia­ra schriebt naja sie ist etwas kräf­ti­ker als ande­re aber dafür ist ihre Stim­me bom­bas­tisch! Und Island ist wie­der der Ham­mer und Schwe­den fin­de ich auch toll! Und Mal­ta wirst schon sehen die wird noch abge­hen wie ein zäpchen:D hof­fe ich zumin­dest^^ Chia­ra sag­te auch wenn sie gewin­nen soll­te dann ist es mög­lich das sie durch­aus noch­mal zum esc zurück­kehrt denn sie leibt denn Wett­be­werb;) und was ist wenn sie nicht gewinnt o.O? mfg pasi ps bei dir steht wohl eher so schnell geschrie­be­ner Pop ganz weit oben (tür­kei) als eine rich­tig gute Bal­la­de oder eben Erman! Der ihre Tex­te bestimmt nicht inner­halb von einer Minu­te gecshriebn wur­den!

  2. Gesang Sor­ry, aber wir kön­nen doch anhand die­ser bes­se­ren Han­dy-Vide­os nicht den Gesang beur­tei­len! Dafür bedarf es schon erheb­lich pro­fes­sio­nel­le­rer Über­tra­gungs­qua­li­tät.

  3. Is it true? Am I boring? Kin­ners, mich nervt das schon ein biss­chen, das alle wie uns gol­de­ne Kalb um die­se Johan­na aus Island her­um­tan­zen – ich freu mich für jeden, dem der Song was gibt, aber für mich per­sön­lich ist das der ödes­te Schlei­cher die­se Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­de; und bei der letz­ten Pro­be war die Frau ja ange­zo­gen wie ne Käthe-Kru­se-Pup­pe… Mein Favo­rit bleibt, trotz einer nicht durch­weg über­zeu­gen­den Pro­be, Schwe­den. Sehr dazu­ge­won­nen haben bei mir auch Bos­ni­en & Herz­go­vina und Isra­el, ver­lo­ren hat dage­gen Finn­land, das hört sich auf Plat­te super an, live grenzt es an eine Zumu­tung…

  4. Unser Kom­men­ta­tor heißt übri­gens Tim Früh­ling und nicht Mathi­as Münch.

  5. re: … [quote=pasi] Und Mal­ta wirst schon sehen die wird noch abge­hen wie ein zäpchen:D [/quote] Aua! [b]Dieses[/b] Zäpf­chen wür­de aber sau­mä­ßi­ge Schmer­zen berei­ten 😀 😀 😀 Ist wirk­lich ein biss­chen schwie­rig auf­grund die­ser Bedin­gun­gen (Hall etc.) schon belas­tungs­fä­hi­ge Rück­schlüs­se auf die tat­säch­li­chen Auf­trit­te zie­hen zu kön­nen. Ten­den­zi­ell schei­nen Finn­land und Mon­te­ne­gro abzu­ka­cken, den guten oder ordent­li­chen Ein­druck, den man(= ich)vor Wochen hat­te zu ver­spie­len. Dage­gen kommt der Arme­ni­sche Bei­trag nicht gar ner­vig rüber wie bei der Vor­ent­schei­dung. Letzt­end­lich liegt die Wahr­heit, wie man so schön sagt, aufm Platz. Aber man­che Titel wer­den auf der Büh­ne garan­tiert deut­lich weni­ger wir­kungs­voll rüber­kom­men als im Video.

Oder was denkst Du?