Ab 2010: Jurys jetzt auch im Semi

Sind das noch die Spätfolgen von BSE oder schon die ersten Vorzeichen der Schweinegrippe? In einem Spitzenakt der Gehirnerweichung beschloss bereits letzte Woche die Reference Group, das Lenkungsorgan der EBU zum Eurovision Song Contest, den in diesem Jahr erstmals beim Finale eingeführten Jury-Televoting-Mix ab 2010 auch auf die beiden Qualifikationsrunden anzuwenden. Grund sei der „überwältigende Zuspruch“, den das neue System bei Journalisten, Musikern und Fans erfahren habe. Ab dieser Saison dürfen die organisierten Korruptionselemente, die sich nach Gutdünken der nationalen TV-Anstalten aus sogenannten „Musikexperten“ (wie beispielsweise Tobi Künzel von den Prinzen oder H.P. Baxxter von Scooter) zusammensetzen, also auch in den Semis zu 50% mitbestimmen und die Entscheidung der Zuschauer entwerten. Mit anderen Worten: der persönliche Musikgeschmack einer Jeanette Biedermann (auch sie 2009 Teil der deutschen „Expertenjury“) zählt genau so viel wie 200.000 Zuschauerstimmen. Wer bei dieser Konstellation überhaupt noch anruft, muss wirklich mit dem Klammerbeutel gepudert sein!


Der Fisch stinkt vom Kopf her! HP Baxxter entscheidet zu 10% über die deutschen Punkte

Nun ist mir wohl bewußt, dass ich hier gegen die Wand rede bzw. gegen Windmühlenflügel kämpfe (weswegen ich mich auch erst eine Woche sammeln musste, bevor ich dies hier niederschreiben konnte). Denn, wie es der Zufall wollte, gewann 2009 nach der Einführung des 50/50-Mixes mit Norwegen prompt wieder ein westeuropäisches Land (für viele Zuschauer in diesem Jahrzehnt gefühlt zum ersten Mal, obschon Dänemark [2000] und Finnland [2006] schon rein geografisch; die Türkei [2003] und Griechenland [2005] zumindest kulturell zum Westen zählen). Gefolgt von einer von sehr vielen Fans geliebten, wenngleich sterbensöden Ballade auf dem zweiten Rang, wo man solcherart Liedgut schon lange nicht mehr sah. Mission erfüllt also? Die Meisten scheinen es so zu sehen, der Ruf nach Ausdehnung des Juryeinflusses auch auf die Semis ließ sich noch in der Nacht nach dem Finale von Moskau erstmals in den Fan-Foren vernehmen. Alles im Reinen also? Ich vertrete da eine andere Auffassung.


Geliebt von vielen Fans und Juroren, trotz des furchtbaren Kleides: Yohanna

Denn Alexander Rybaks überragender Sieg hat mit dem neuen Wertungssystem so viel zu tun wie eine Ralph-Siegel-Komposition mit den Verkaufscharts. Sein, übrigens von allen Buchmachern und Fan-Polls bereits Monate im Voraus verlässlich und übereinstimmend vorhergesagter Sieg, der auch bei einem hundertprozentigen Televoting ohne jegliche Beteiligung der Jurys nicht weniger fulminant ausgefallen wäre, resultierte aus der schlichten Tatsache, dass er mit seinem unwiderstehlichen Lausbubencharme und seinem klaren Siegeshunger über die beste Bühnenausstrahlung verfügte. Seinem Eurovisionsmärchen ‚Fairytale‘, diesem gelungenen Mix aus eingängiger Melodie, treibendem Rhythmus, modernem Arrangement und goutierbaren Folk-Einsprengseln gelang es zudem, den Zeitgeist zu treffen.


Toll auch die blonden Manamana-Singers!

Er steht somit in einer Linie mit Eurovisionslegenden wie Séverine (MC 1971) oder Abba (SE 1974), deren Sieg so zwingend war, dass es kein noch so schwachsinniges Wertungssystem zu verhindern gewußt hätte. In Alexander Rybak personalisiert sich zudem die schleichende (und als Bereicherung zu verstehende) kulturelle Verschmelzung des erweiterten Europas: als Kind weißrussischer Eltern, aufgewachsen in Norwegen, gesegnet mit einem geradezu universellen Appeal, dem sich paneuropäisch kaum ein Zuschauer und kaum ein Juror zu verschließen vermochte, symbolisiert er das Beste aus beiden Welten und ist so etwas wie ein lebendiger Brückenschlag zwischen dem alten und dem neuen Europa, dass trotz allen West-Gejammers langsam aber sicher zusammenwächst.


Hätten die Jurys ihren Job gemacht, hätte sie gewonnen: Patricia Kaas

Die übrigen Probleme des bisherigen Wertungssystems, namentlich die Verzerrung des Televotings durch Einwanderergruppen (das Diasporavoting), die durch die Wiedereinführung der Jury verstärkte Abkoppelung des Song Contests vom aktuellen Popgeschehen (durch das Hochjubeln altbackener Konzepte wie Yohannas Schnarchballade) und das Nachbarschaftsvoting, bestehen jedoch weiterhin unverändert fort. Nehmen wir die Türkei, deren sonst bereits rituelle zwölf Punkte aus Deutschland (und den Beneluxstaaten) immer gerne als Beleg für das Diasporavoting herhalten müssen. Da führte der Juryeinfluss diesmal zu einer wirklich massiven, spürbaren Verschiebung der Kräfteverhältnisse: es gab statt zwölf nur noch zehn Punkte aus Hamburg. Wow. Der vierte Rang im Gesamtklassement zählt auch nicht gerade zu den miserabelsten Ergebnissen der Türken in diesem Jahrtausend – und das, obwohl sie sich die Stimmen des osmanischen Kulturkreises mittlerweile mit Aserbaidschan teilen müssen.


Litt massiv unter den Jurys (nicht!): Hadise

Um Missverständnisse zu vermeiden: ich mochte sowohl Hadises ‚Düm Tek Tek‘ als auch Aysel & Arashs ‚Always‘ und gönne beiden Ländern ihre überwiegend verdiente Platzierung! An der ermüdenden Vorhersagbarkeit der einzelnen Ländervoten in der Abstimmung aber änderte sich auch durch die Beteiligung der Jurys nicht ein Jota. Das spielt naturgemäß bei Jahrgängen, in denen es einen dergestalt eindeutigen Sieger gibt, auf den sich übergreifend alle verständigen können, keine Rolle. Ich bin mal auf die Reaktionen gespannt, falls in einem uneinheitlicheren Jahrgang ohne Alexander-Rybak-Effekt die strukturelle Dominanz des Ostens und der kleineren Länder wieder offener zutage treten sollte. Die Entdemokratisierung des Wertungsverfahrens bleibt jedenfalls ein Irrweg, auch wenn scheinbar alle dafür sind.

16 Gedanken zu “Ab 2010: Jurys jetzt auch im Semi

  1. Amen, Bruder. Obwohl ich einwerfen muss, dass auch Yohanna (und die Konzeptentwickler für ihren Auftritt) ihren Song absolut bravourös verkauft hat. Im Vorfeld fand ich die Ballade auch schnarchig, aber an den beiden Abenden toll. Platz 2 gönne ich ihr zwar, aber Platz 5 oder 6 hätten es sicher auch getan. Trauriger ist da schon Patricia Kaas Platzierung, die auch von den Jurys nicht wirklich gerettet werden konnte oder wollte. Wie sagte Joy Fleming mal in einem Interview? Wenn es um die Halle gegangen wäre, dann hätte sie das Ding zehnmal gewonnen. Beifallsbekundungen mitten im Song erlebt man nicht alle Tage auf der ESC-Bühne. Aber scheinbar bewegen wir uns auch mit Juries nur zwischen Mainstream, Diaspora und Balladentümelei. 🙄

  2. Abwarten. Die EBU hat sich mit diesem Jahr auch wirklich den sinnlosest möglichen Jahrgang ausgesucht, um neue Wertungssysteme welcher Art auch immer zu testen. Mal sehen – wenn 2010 Armenien gewinnt, wird das Gejaule um so lauter sein. Aber das Yohanna-Bashing verstehe ich nicht so ganz. Gut, es gab offenbar ein paar Leute, denen das nicht gefiel, aber das Ding wäre auch mit reinem Televoting nicht anders gelandet. Und Song des Jahrzehnts bei ESCtoday wird man auch nicht ohne weiteres. Mir persönlich ist der Superhype um Herrn Rybak ein viel größeres Rätsel. Sorry, aber was Bühnenpräsenz angeht, war die Kaas um Lichtjahre besser, und das Lied gehört zwar zu den besseren im Jahrgang, aber man weiß ja, was die Qualität des Liedes ausmacht (guten Tag, Portugal!). 2010 wird es zeigen müssen. Die EBU lernt eben nicht – oder nicht so schnell.

  3. Ich finde es gut, das das Juryvoting auf das Semifinale ausgeweitet wird. Jetzt haben auch wieder Länder eine Chance die über keine große Lobby verfügen. Andorra, Schweiz oder die Niederlande. Außerdem ohne Juryvoting wären die Top 10 wieder einmal eine reine Ostblockzone gewesen und viele westliche Nationen wären außen vor gewesen. Jetzt kommt es wieder mehr auf das Lied an und nicht aus welchem Land es kommt.

  4. Norwegen, Island und Großbritannien wären aber auch nur mit Televoting in den Top Ten gewesen. Nix mit reine Ostblockzone.

  5. Ach ja, die Kaas! Deren Abschneiden hatte ich schon ganz verdrängt, um meinen Blutdruck wieder in vertretbare Bereiche zu bringen. Natürlich hätte die Kaas gewinnen müssen, das ist ja gar keine Frage. Aber augenscheinlich gehört sie zu denjenigen, deren Appeal nur eine begrenzte Menge anspricht, die dafür um so heftiger. Man muss für die Eleganz ihres Vortrags und die Schönheit ihres melancholischen Songs schon Antennen haben, und die hat offenbar nicht jeder. So, wie mir ja auch die Antennen dafür fehlen, was in drei Gottes Namen an Schnarch-Yohannas Nummer so toll gewesen sein soll. Das war alles hübsch und harmonisch und eingängig, ohne Frage, aber eben alles zu mittelmäßig. Da fehlte mir das Besondere, Einzigartige, Außergewöhnliche. Song des Jahrzehnts, my Ass! Und dann noch das schlimme Großmutterkleid – würg! Und dass die Jurys auch keinen besseren Geschmack haben als die Massen und vor allem nicht weniger nationalistisch werten, ist ja schon immer mein Reden gewesen! Der einzige Unterschied ist, dass sie die Balladen nach oben voteten, was vermutlich eher nach dem Geschmack der älteren Zuschauer sein dürfte…

  6. Da gleicht sich dann alles wieder aus. Ja, mit reinem Televoting wäre Island nur Vierter geworden – und Frankreich auf Platz 17 abgestürzt. Keine Antennen hin oder her, dafür ist ‚indiskutabel‘ noch zu nett. Jurys sind generell keine Lösung – aber ausnahmslos alle Länder, die bei den Jurys schlechter abgeschnitten haben als beim Televoting, sind Diaspora-Günstlinge (Aserbaidschan, Türkei, Russland, Ukraine, Griechenland). Mit reinem Televoting wäre es jedenfalls niemals drin gewesen, dass Weißrussland Russland keine 12 Punkte über die Grenze wirft (okay, dieses Jahr vielleicht auch nur 10). Wie schon gesagt, abwarten ist die Devise. Wenn die EBU mit dem jetzigen Verfahren 2010 erwartbar auf die Nase fällt, fängt sie vielleicht mal an, über sinnvolle Reformen nachzudenken. Bis dahin ist mir die ‚Schnarchballade‘ immer noch lieber auf Platz 2 als dieses unsägliche Gezappel namens Always oder gar dieser furchtbar schlechte Shakira-Sertab-Mischklon namens Hadise. Jedem sein eigenes Gift, hm? 😉

  7. West-Gejammer Also ich kann Dir nur zustimmen, die Fixierung einiger Fans auf die Jury als Allheilmittel ist irritierend. Gerade Fans sollten wissen, was die Jurys in den 90er Jahren angerichtet hat. Ganz abgesehen davon, dass sie schlicht undemokratisch sind. Der Manipulation wird Tür und Tor geöffnet und neutrale, unabhängige Experten ( HP Baxter, Jeanette?? ) gibt es eh nicht. Die Jury wird hochgejubelt, weil man sich von ihr eben eine Manipulation ERHOFFT! Ganz offen sprechen das nur die wenigstens Fans aus – aber man hat wohl inzwischen mit derart schmerzhaften Minderwertigkeitskomplexten zu kämpfen, dass man das Heil in der Manipulation such. Der ‚ Osten ‚, der ‚ Balkan ‚ die ‚ Diaspora ‚ werden wohl als Übermächtig und derart Einflußreich wahrgenommen, dass die nationale Seele leidet. Unterstrichen wird dieser verletzte Nationalstolz vom Geschreibsel der BILD und Co. – die fein säuberlich in ‚ wir ‚ und ‚ die ‚ unterschiedet und selbst verdiente Niederlagen als nationales Unglück verkauft: Motto ‚ Wir sind eigentlich gut, die anderen betrügen uns um den Erfolg ‚. So entstand der Mythos der ‚ Ost-Mafia ‚ und des ‚ Schummel Grand Prix ‚. Leider springen zu viele Fans auf diesen Zug auf. Es erscheint vielen halt immer noch unmöglich bis unerträglich, wenn die Türkei, Russland, oder gar so exotische Länder wie Aserbaidschan, erfolgreicher sind, also westliche Länder. Für Fans kommt gute Musik aus London,Stockholm oder eben Berlin – vor anderen Ländern hat man kein Respekt und traut ihnen schlicht nichts zu. Also freut man sich einen Ast, wenn die Türkei statt 12 mal 10 Punkte aus Deutschland bekommt: was für ein Sieg! Arm und beschähmend, nenne ich das. Das sich die Ungerechtigkeit und Manipulation nun auch auf das Semi übertragen, ist keine Überraschung. Die Jury wird immer mehr Macht für sich beanspruchen, weil man dem Zuschauer schlich nicht traut. Besser man korrigiert und kontrolliert ihm – er wird also entmachtet und bejubelt dies teilweise noch! Das gibt zu denken.

  8. Darauf muss ich jetzt doch mal Advocatus Diaboli spielen. 1. Wenn reines Televoting das absolute Ideal ist, wäre der nächste logische Schritt, alle Stimmen gleich zu zählen – im Moment ist eine Stimme aus Island oder Andorra etwa 250mal so viel wert wie eine aus Deutschland. Das allerdings wäre todlangweilig und nicht im Interesse der einzelnen Länder. Ungerecht bleibt die Sache also immer, die Frage ist nur, wie sehr. 2. Man muss die Ostländer nicht kollektiv als unnütz wahrnehmen, um sich über das Abschneiden des Westens zu echauffieren. Muss ich hier ernsthaft nochmal an das Semi 2007 erinnern – acht ehemalige Ostblockstaaten sowie Türkei und Griechenland ins Finale? Das hat mit Qualität der Musik (die ohnehin massiv subjektiv ist) nichts mehr zu tun, ebensowenig die auf Platz 10 ihrer Semis festbetonierten Mazedonier. Natürlich schachern sich da Staaten gegenseitig Punkte zu, und wer das leugnet, glaubt womöglich auch noch an den Osterhasen und die Zahnfee. Natürlich profitieren Länder von Minderheiten ihrer Leute in Nachbarländern und Diasporastimmen (warum sonst bekam Polen 2008 seine einzigen Punkte ausgerechnet aus Irland und Großbritannien?!). Der Punkt ist nicht, den Osten kleinzuhalten (was schon rein numerisch nicht klappt), sondern dem Westen wenigstens eine faire Chance zu lassen. Natürlich liegt der Erfolg der Ostländer in den letzten Jahren auch darin begründet, dass man legitime Künstler mit echtem Hitpotenzial zum ESC geschickt hat (wie die Briten und Franzosen dieses Jahr gezeigt haben, funktioniert sowas auch für Westeuropa). Aber Sockelpunkte für bestimme Länder sind eine traurige Realität des Wettbewerbs, und dass Länder wie Deutschland, Belgien oder Andorra nur mit einem Wunder von lordieskem Ausmaß gewinnen können, leider ebenso.

  9. Aber wenn es stimmt, dass auch westliche Länder erfolgreich sein können, wenn sie nur wirklich gute Beiträge ins Rennen schicken, erübrigt sich das Comeback der Jury doch! Mir geht es nicht darum, anderen eine Chance zu verweigern, sondern um die Unsinnige Meinung, diese Chance durch Manipulation und Schummelei zu bekommen. Qualität wird sich immer durchsetzten, das hat Norwegen gezeigt. Länder wie Belgien und Andorra haben, wenn man ehrlich ist, in den letzten Jahren schwache bis schreckliche Beiträge ins Rennen geschickt, zumindest kein Act, den man unbedingt im Finale hätte sehen wollen – oder hätte zwingend dort sehen müssen. Gerade 2007, in dem extrem großen Semi, war der Westen eben sehr schwach vertreten. Mit Diaspora, Mafia und Co hatte das nichts zu tun, es war schlicht Zufall und hätte auch gant anders kommen können. Erfolg muss man sich erarbeiten und ihn nicht herbeimanipulieren. Die Jury ist undemokratisch und ich denke mit Grauen daran, was sie in den 90er Jahren aus dem ESC gemacht hat. Das kann man doch nicht einfach ignorieren. Ich denke auch, dass der Erfolg Norwegens den Blick auf die Jury-Problematik verstellt hat. Schon bald wird sie, wie in Slowenien üblich, die Favoriten des Publikums ausschalten und ihre eigenen Favs. durchdrücken – oder eben die Favs. der Industrie, die gut gezahlt hat und einen ‚ Star ‚ aufbauen möchte. Denen war das Televoting immer schon ein Dorn im Auge. Jetzt haben sie ihr Ziel fast erreicht, der ESC wird berechenbarer und kontrollierbarer. Bald schon wird der Gewinner wieder Tage und Wochen vor dem Contest in Hinterzimmern ausgeklüngelt. Ein Alptraum.

  10. Merci Chéries An dieser Stelle übrigens mal ein Dankeschön für die hohe Qualität der Diskussion! Ich hab tatsächlich die besten Leser der ganzen Welt! 🙂

  11. Yohanna war toll!!! Yohanna war sooo toll:) und ich liebe das Lied!!!! Immernoch!!!! Ich finde es nicht langweilig… es ist mit sehr viel gefühl gesungen und hat auch einen geilen Höhpunkt am schluss:) ich finde es viel besser als das ohne gefühl gesungen war!!! lg pasi ps was ich aber auch noch sagen muss!!! Mir ging fairytale nach 2mal hören schon auf den Keks… und das super geile la Voix von der Marlena ging bei der Jury voll unter…. ohne Jury wäre es Platz 15 gewesen!!!! Echt schade drum:(

  12. Es gibt doch noch ein bisschen Gerechtigkeit…interessanterweise hat Patricia Kaas die diesjährige Wahl von ESCtoday in der Kategorie ‚Bester Auftritt – weiblich‘ gewonnen. Yohanna ist demnach die Beste des Jahrzehnts, aber schlechter als die Kaas (Yohanna wurde bei dieser Abstimmung knapp auf den zweiten Platz verwiesen). Abstimmungen und ihre innere Logik…frohe Weihnachten allerseits! 🙂

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