Satellite: das Musikvideo

Ist zwar mittlerweile ein alter Hut, dennoch wollte ich es zumindest nachreichen: das sensationellerweise in der ARD vor der Tagesschau erstmals ausgestrahlte „offizielle Musikvideo“ des deutschen Beitrags.


Schlicht und einfach Lena 

Gut, man sieht es dem Clip deutlich an, dass für seine Produktion ein Zeitfenster von geschätzt 30 Minuten und ein Budget von geschätzt 20 Euro zur Verfügung stand. Dennoch entfaltet sich selbst unter diesen suboptimalen Bedingungen der subversiv-zauberhafte Charme von Lena Meyer-Landrut, die gleichzeitig kackfrech und supersympathisch herüberkommt. In den Downloadcharts führt ‚Satellite‘ direkt vor ihren beiden anderen Vorentscheidungstiteln ‚Love me‘ und ‚Bee‘, gefolgt von Jennifer Brauns ‚I care for you‘ – in den offiziellen Verkaufscharts dauert es noch bis nächsten Freitag, bis sich die Umsätze entsprechend niederschlagen. Heute Abend singt Lena ihren Song im Rahmenprogramm der Wok WM, am übernächsten Samstag nimmt sie auf Thomas Gottschalks Grabbelsofa in Wetten, dass? Platz. Zumindest im Land läuft die Promotionmaschine also auf Hochtouren – nur leider müssen die Anrufe für ‚Satellite‘ ja aus dem Ausland kommen, und dort macht die ARD mal wieder nichts. Und die vernagelten Vollidioten von Brainpool verhindern mit ihren engstirnigen und kurzsichtigen Anti-Youtube-Politik auch noch, dass wenigstens die europäischen Grand-Prix-Fans sich schon mal warm hören können. Man möchte sie stundenlang mit Woks verprügeln!

9 Gedanken zu “Satellite: das Musikvideo

  1. … Stimmt nicht:p Also erstens wird sie bei Wetten dass singen;) Und Brainpool verhindert es nicht;) es gibt 1! Video;) Und das ist von brainpool höchst persönlich Hochgeladen worden. http://www.youtube.com/watch?v=esTVVjpTzIY Guck mal die ganzen Auszeichnungen an;) das Interesse ist ziemlich groß für Lena *.*

  2. ‚Gut, man sieht es dem Clip deutlich an, dass für seine Produktion ein Zeitfenster von geschätzt 30 Minuten und ein Budget von geschätzt 20 Euro zur Verfügung stand.‘ – In der Tat, man hätte auch einfach den Auftritt in ‚Unser Star für Oslo‘ noch ein wenig nachbearbeiten können, dann hätte sie nicht noch bis 5 Uhr morgens (Aussage Raab) im Studio stehen müssen.

  3. Verstehe nicht, dass man Lena nicht hat live performen lassen bei der Wok-WM 🙁

  4. Briefing für das Norge-TV Vielleicht sollte man den veratwortlichen Regisseur des norw. Fernsehens vorab briefen, wie bei Lena beim Finale mit welchen Kameras schnitttechnisch gut in Scene setzt. Wenn die Norweger so eine Bildführung wie die Moskowiter 2009 anstreben, dann gute Nacht Ihr Punkte für Lena! Ich denke mal, sie kann durch Ihre Mimik und die tourette-cockerschen Steps punkten, aber das sollte dann von Regie auch en detail umgesetzt werden, statt Bühnen-Overview….

  5. Billigproduktion??? Das Stichwort reizt zu einem weiteren Posting: Einspruch Euer Ehren!! Aus Marketingsicht finde ich die Produktion des Clips sehr gelungen (KEINE IRONIE!!) und extrem clever. Leute was wollt Ihr denn?? Trickkleid, aufwendige Choreographie, Hintergrunddesigns oder was? Das lenkt alles von Lena ab. Gerade die Fokussierung auf die Person mit Mimik etc. finde ich grandios…. Sieht zwar so aus, als wäre das eine Billigproduktion, aber wer sich den Clip mehrere Male anschaut, wird merken, daß 100%-Lena rüberkommt. ‚Well done‘ kann ich da nur sagen!

  6. Von meiner Seite aus vollkommene Zustimmung. Genau den Eindruck, dass Lena so und nur so gut rüberkommt, hatte ich schon beim ersten Anschauen. Laster, die durch brennende Reifen fliegen im Hintergrund oder ein Meer an Farben hätten von dem Mädel abgelenkt. Dabei ist die ein unschlagbarer Pluspunkt fürs Lied und fürs Video. Nur so war es richtig. Top!

  7. Mir gefällt der Song übrigens immer besser… Unter einem vorherigen Artikel hatte ich gepostet, dass mir keiner der USFO-Finalsongs wirklich toll gefallen hätte, aber das kann ich so nicht mehr stehen lassen. Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich ‚Satellite‘ pfeifend oder dubiduend durch die Gegend laufe… 🙂

  8. yepp @tell it like it is: das geht mir auch so…ich bekom den song nicht mehr aus der birne…und ich mag das cockney’eske ‚daiiii‘ (übrigens: das verb dubiduen gefällt mir ausnhamslos gut :lol:) um am besten geben die verantwortlichen in oslo lena ne halbe stunde vor dem auftritt ne tüte…

  9. Live hört sie sich aber immer noch schrecklich an. Bei den englischen Buchmachern momentan auf Platz 3. Aber die haben wohl nur nach der Studioversion bewertet ? Ich ahne nichts gutes……

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