Lena Meyer-Landrut gewinnt den ESC 2010!

Das Unfassbare ist geschehen: mit 246 Punkten holt Lena Meyer-Landrut den Pott für Deutschland nach Hause! Ich bin noch immer geschockt und sprachlos – ganz ehrlich hätte ich nicht mehr damit gerechnet, nach 1982 noch einen weiteren deutschen Sieg beim Grand Prix erleben zu dürfen. Aber anscheinend stach Lena mit ihrer natürlichen, frischen Art und ihrem fröhlichen Popsong aus dem diesjährigen Feld voller lahmer Balladen und Depressionslieder angenehm heraus. Und ich freu mich ganz, ganz hart!


„Ich weiß nicht, wo ich jetzt hin soll“ – so lieben wir unsere Lena!

 

28 Gedanken zu “Lena Meyer-Landrut gewinnt den ESC 2010!

  1. Ich habe das ja schon im März gesagt, daß sie das Zeug zum Gewinnen hat, und bis zum Ende nicht daran gezweifelt. Aber wie machen die das im nächsten Jahr? Wird Russland zum Big Five befördert, damit es 25 Finalteilnehmer gibt, oder sind das dann nur 24, oder was? Oder dürfen wir zweimal ran, wie 1956? Ach, egal, ich freu mich so!

  2. Naja, entweder nur vier Gesetzte fürs Finale (steht ja nirgendwo, dass das genau fünf sein müssen), oder wir holen Italien wieder mit ins Boot. Die zahlen meines Wissens sogar mehr für die EBU als Spanien, wären also definitiv ein Kandidat für die Big Five. Letztere Lösung wäre mir lieber. The more the merrier. 😉 Und sonst? Freude. Kam dann doch ganz gut an, die gute Lena.

  3. Gratulation, Lena! Ich kann es immer noch nicht glauben. Ich hätte es nicht für möglich gehalten. Dass sie so gar nicht in das Eurovisionseinerlei zu passen schien, habe ich schon während der Proben gemerkt, wusste aber noch nicht, was ich davon halten sollte. Es ist einfach nur: Wow! Nur um Daniel Diges und Harel Skaat tut es mir ein bißchen leid. Aber Dramatik ist scheinbar nicht besonders mehrheitsfähig. Ich könnte mir fast vorstellen, dass die Spaniern diesen Fan bestochen haben, um den Fluch des zweiten Startplatzes zu brechen und am Ende zu singen. Aber nur fast. 😉 Ich bin jetzt sehr gespannt auf das reine Televoting-Ergebnis. Wenn wir dort auch gewonnen haben, zweigt das doch, dass auch westliche und Big-4-Länder gewinnen können. Dann können wir die Jury endlich wieder abschaffen! Na gut … Träume eben … 🙄 😀

  4. ‚Irland gewinnt und Deutschland wird ins unterste Drittel durchgewunken.‘ So daneben wie dieses Jahr, habe ich mit meiner Prognose lange nicht mehr gelegen. Egal was ich von Lena und unserem Beitrag halte, und so sehr es mir um die Beiträge aus Irland und Norwegen leid tut, ich kann nur den Hut ziehen und gratulieren. Das ich das nach 1982 noch erleben darf, Wahnsinn!

  5. Wie schon vorhin an anderer Stelle geschrieben… Gratulation an Lena! Nachdem sie von Serbien 8 Punkte bekam, war mir klar das sie gewinnen wird (noch ziemlich am Anfang der Wertungen). Besonders symathisch war auch Peter Urban der sie später zitternd interviewt hat :D! Nach dem serbischen Sieg 2007, nun der deutsche Sieg 2010 – was kann sich ein Deutsch-Jugoslawe, der ESC-Fan ist, mehr wünschen… genau… Nichts mehr. Wunschlos glücklich 8).

  6. Die obligatorischen zehn Betrachtungen I. Ist das zu glauben? Ich hätte ja in meinem bewussten Leben (Jg. 1979, daher bei Nicole ein bisschen zu jung) nicht mehr mit einem deutschen Sieg gerechnet. Go Lena! Nächstes Jahr in – Berlin? Hannover? Hamburg? Oder, wie Matthias Opdenhövel das so schön sagte, Wanne-Eickel? II. Der Abstand an der Spitze war groß. Der unter den Plätzen 4 bis 9 war es weniger. 4, Dänemark (würg): 149. 9, Georgien (nicht ganz so würg): 136. Tief gestaffelt nennt man das wohl. III. Hallo, Großbritannien, und herzlich willkommen zurück im Tal der Tränen. Mit schlechten Songs von Komponisten, deren beste Zeit 20 Jahre zurückliegt, reüssiert man eben eher selten – fragen Sie mal die Montenegrinerin von 2009. Gesellschaft am unteren Ende: Weißrussland (woher bitte kamen diese 12 Punkte aus Georgien?!) und Irland. Aua. IV. Dafür, dass die Franzosen und die Spanier das Ganze kein Stück mehr ernst nehmen, haben sie nicht so schlecht abgeschnitten. Und danke an den Bühnenpiraten bei Herrn Diges – sowas verleiht dem Wettbewerb doch erst die rechte Würze. V. ‚Der Osten‘ diesmal etwas schwächelnd. Haben 2008 und 2009 die Budgets erschöpft? Und ich werde nie begreifen, wie Russland und die Ukraine trotz ihrer Lieder noch so gut abschnitten. Das Gejaule des waidwunden Rehs aus Kiew soll ernstlich besser gewesen sein als Frankreich, Spanien oder Island? VI. Obwohl ich das Lied nicht besonders mag: Herzlichen Glückwunsch an Belgien. Hat zwar knapp nicht für die Top 5 gereicht, aber das war für ein Land ohne Freunde in Europa eine sehr anständige Plazierung. Und woher kam die einzige Höchstwertung? 🙂 VII. Die knapp im Semi Hängengebliebenen: Finnland und Schweden. Die Sieger: Belgien und die Türkei. Die nur knapp Weitergekommenen: Moldawien und Zypern (die sich dann im Finale lustigerweise Platz 21 teilen durften). Die Letztplazierten: Lettland und die Schweiz (letztere mit 2 Punkten aus Georgien). Was uns das sagen will? Ich weiß es nicht. Außer vielleicht: Sing nicht selber die Parts, die für deinen Hintergrundchor gedacht sind! VIII. Deutschland gab im Semi 12 Punkte an Belgien und 10 an…Portugal? Ernsthaft? Können wir diesen Leuten nicht wegen erwiesener Geschmacklosigkeit die Staatsbürgerschaft aberkennen? (Den Portugal-Votern, nicht denen für Belgien.) IX. Die Jurys. Tja. Was soll man als Deutscher jetzt dazu sagen? Aber offenbar war im Finale dann sogar deren Schwelle für Balladenkitsch überschritten – in den oberen Rängen waren die wenigen Uptemponummern doch überproportional vertreten. Und da nächstes Jahr ohnehin jeder Uptemponummern mit niedlichen jungen Damen schicken wird… X. Danke an Europa, dass ihr den ‚großen Favoriten‘ Aserbaidschan und Griechenland schön eins reingewürgt habt. Aus deren Sicht muss Platz 5 respektive 8 doch eine Niederlage sein (so relativ ist der ESC heutzutage – ach, was sag ich, schon immer, nur die Vorzeichen ändern sich).

  7. Das Lenchen… 🙂 Ich freu‘ mich auch ganz, ganz hart 🙂 Lena ist übrigens die älteste deutsche Grand-Prix-Gewinnerin aller Zeiten 😉

  8. re: Die obligatorischen zehn Betrachtungen [quote=Ospero] IV. Dafür, dass die Franzosen und die Spanier das Ganze kein Stück mehr ernst nehmen, haben sie nicht so schlecht abgeschnitten. Das Gejaule des waidwunden Rehs aus Kiew soll ernstlich besser gewesen sein als Frankreich, Spanien oder Island? V. … Und ich werde nie begreifen, wie Russland und die Ukraine trotz ihrer Lieder noch so gut abschnitten. VIII. Deutschland gab im Semi 12 Punkte an Belgien und 10 an…Portugal? Ernsthaft? Können wir diesen Leuten nicht wegen erwiesener Geschmacklosigkeit die Staatsbürgerschaft aberkennen?[/quote] In den meisten Punkten große Zustimmung, aber manches kann ich so nicht stehenlassen: ad IV: zu den Franzosen kann ich wenig sagen, aber die Spanier haben dieses Jahr durchaus einigen Aufwand reingesteckt. ad V: bei Russland verstehe ich es auch nicht recht, denn mir erschließt sich dieses Lied nicht wirklich, auch wenn ich weiß, dass es ironisch gemeint ist. Aber Ukraine ist einer meiner Topfavoriten Platz 2). Das ‚Lied‘ ist zwar alles andere als eingängig und entwickelt sich nur sehr langsam, aber es hat eine Botschaft, und die gesangliche Leistung und Präsenz der auf der Bühne ‚alleinstehenden Dame‘ jagt mir Gänsehaut über den Rücken. Kam offenbar auch in der Halle so an. ad VIII: ich möchte meine Staatsbürgerschaft gern behalten, gebe aber trotzdem offen zu, dass ich im ersten Semi neben den Anrufen für meine Favoriten Albanien und Finnland auch für die aus meiner Sicht ‚Wackelkandidaten‘, da weniger mainstream, Portugal und Lettland angerufen habe. Und mich sehr gefreut habe, dass Filipa weiterkam. Offenbar haben das auch andere so gesehen. Das freut einen dann doch, dass meine Anrufe offenbare nicht völlig umsonst waren (wie leider oftmals). Im Finale ist trotz meiner 12 Anrufe für Albanien und 8 für Ukraine nur ein ln einziges lächerliches Pünktchen für Albanien herausgekommen 🙁 Aber wie gesagt: zu den restlichen Punkten (insbesondere III und X) Zustimmung!

  9. Schock Auch ich bin immer noch geschockt und sprachlos. Habe Lena im unteren Drittel gesehen und einen Sieg Deutschlands für generell fast unmöglich gehalten. Dafür habe ich seit Nicole einfach zu viele Niederlagen erlebt. Schlimm ist für mich aber, daß ich den Song nicht mag, ihn aber jetzt den Rest meines Lebens hören muß. Den Sieg von Nicole habe ich als Kind erlebt, den von Lena mit meinem Kind. Einen dritten in wieder 28 Jahren könnte ich theoretisch noch erleben, von nun an halte ich nichts mehr für unmöglich. Anfangs hatte ich einen Sieg Dänemarks oder Belgiens befürchtet, insofern muß ich wohl zufrieden sein. Also gratuliere ich allen Lena-Fans, die an ihren Star für Oslo glaubten und streue Asche auf mein Haupt. Doch wieso hat sie so viele begeistert? Ich habe fast den Eindruck, sie hätte auch ‚Hänschen klein‘ vortragen können, die Wertung wäre gleich hoch ausgefallen. Spannend wird nun die Vorbereitung aufs nächste Jahr. Wird es die ARD vielleicht schaffen, beide Semi’s live auf allgemein empfangbaren Sendern auszustrahlen? Werde ich wenigstens eine Karte für ein Semi ergattern, um einmal live dabei zu sein? Resümee: Es war ein ESC voller Überraschungen. Erst das große Favoriten-Sterben in den Semi’s, dann die verrückteste Wertung seit Jahrzehnten im Finale. Wenigstens haben einige der Langweiler wie Josh oder Niam die verdiente Platzierung bekommen.

  10. Nein, ich gehöre nicht zu denjenigen, die behaupten, sie hätten es ja schon von Anfang an gewusst. Allerdings war Lena bei mir nach ihrem ersten Auftritt bei USFO mit an der Topposition als deutsche Vertretung und ich war sofort nach dem deutschen Finale von der Kombi Lena + Satellite überzeugt. Für die Skeptiker hatte ich eher ein müdes Lächeln übrig, für diejenigen, die zum Lied keinen Zugang hatten, ebenso. So klingt eben ein zeitgemäßes Lied, mit den Rezepten von vor 20 Jahren gewinnt man keinen Blumentopf. Die Platzierung in Oslo war mir eigentlich egal, Hauptsache, ich konnte endlich wieder hinter dem deutschen Beitrag stehen. Diese Woche fand ich mich schon mutig, alles andere als schlechter als Platz 3 oder 4 als Armutszeugnis für Europas Musikgeschmack anzusehen. War aber der Überzeugung, es würde bestimmt ein Lied gewinnen, welches ich nicht so prall fände: Aserbaidschan z.B., welches ich gerne in einem Radiowettbewerb gehabt hätte, da es mir so besser gefiele (was für ein heilloser Mummenschanz auf der Bühne nach dem Motto: Viel hilft viel 🙄 ) Oder der Overkill Dänemark, deren nonverbale Kommunikation ich so deute: Komm mir nicht zu nahe, sonst kratze ich dir die Augen aus! Wenn du mich anfasst, stirbt jemand direkt auf der Bühne…..und wir stehen da nur zu zweit! Hätte ich nur gewusst, worauf ich mich bei diesem Libido killenden Himmelfahrtskommando einlasse! Nie mehr schlafe ich mit einem Produzenten, um beim Grand Prix teilnehmen zu können! Überrascht hat mich die gute Platzierung für Rumänien. Europa steht wohl auf dominante Frauen, die eingeschüchterte Männer von Minute zu Minute wüster anbellen. Und als ich dachte, Paula wäre das männlichste Weib der Veranstaltung, belehrte mich die Punkteverleserin aus Mazedonien eines Besseren, die dem Begriff ‚herb‘ eine ganz neue, spektakuläre Bedeutung verlieh 😀 Jedenfalls gilt: Prinz Alexander ist Vergangenheit, es lebe Prinzessin Lena *jubel*

  11. zu I.) Das kann ich dir nachfühlen. Jahrgang 1981. zu II.) Ich hatte es mir an der Spitze enger vorgestellt, aber wir haben ja doch mit ordentlichem Vorsprung gewonnen. Wetten die tiefe Staffelung ergibt sich aus dem Kampf Diaspora/Nachbarschaft gegen Jurywertungen? zu IV.) Irgendwie haben die Spanier da übermäßig viel Pannenpech, man denke nur an Azucar Moreno 1990 mit Bandido. Ich hätte mir nur gewünscht, dass die Security den aufdringlichen Backgroundsänger auch noch von der Bühne holt. Der hat da einiges zerstört. zu V.) Die Ukraine hatte eine tolle oder zumindest toll inszenierte Sängerin mit einem mittelmäßugen Song. Russland ist auch nicht der Überflieger, aber eine Doku über die russische Mafia bei arte vor ein paar Wochen hat mir erst die Augen geöffnet, wieviel russische Seele eigentlich in dem Lied drin steckt. Seitdem hat es zumindest meine Achtung. zu VI.) Das gute Abschneiden freut mich auch sehr. Hab im Halbfinale für Belgien gestimmt. zu VIII.) Portugal bekommt erstaunlicherweise seit jeher in den Halbfinals immer recht viele Punkte aus Deutschland. Leben hier so viele Portugiesen? zu IX.) Genau. Das wundert mich schon irgendwie. Haben die Juries da doch noch Geschmack, respektive Lebendigkeit entwickelt? In den Top 6 finden sich ausschließlich recht moderne Songs wieder (na gut, Dänemark ist grenzwertig): frischer Mädchenpop, MTV-dekorierter Act, Singer-Songwriter, R’n’B-Ballade,… Wäre schön, wenn das für den nächsten ESC wegweisend sein würde.

  12. Geil Geil Geil Hehehe die gute kleine Lena =) Super gemacht freu mich tierisch und nächstes Jahr sehen wir uns dann alle in Hamburg =) Wo soll der ESC sonst ausgetragen werden….. =)

  13. …alter Finne… Das ich das im hohen Alter noch einmal erleben darf, ich dachte, ich falle aus den Pumps…. …einfach genial…..Gratulationen an Lena und alle – irgendwie!!! Als die ersten 2 x 12 points an Dänemark gingen und wir 3 points bekamen, rutschte mir alles aus dem Gesicht, es kam aber ganz schnell wieder rein….. 8) SUPER

  14. Es ist ja nicht gesagt, dass Lena (nur) Dank der Jury gewonnen hat!!! 2009 hätte Norwegen laut beiden Wertungen gewonnen, egal ob Jury oder Televoting. Hoffe, dass das dieses Jahr auch so ist. Wäre schade, wenn ein fader Nachgeschmack zurückbliebe, man hätte nur Dank der Jury gewonnen.

  15. Gigantisch, wunderbar, ganz ganz toll! Herzlichen Glückwunsch, liebe Lena!!!!! ‚Share the moment‘ – ein besseres Motto könnte es in diesem Jahrgang nicht geben!

  16. …. Yeah Lena du bist sooo super:D bin mal auf die einzelnen Ergebnisse gespannt^^ Aserbaidschan nur auf Platz 5 ist schlecht finde ich… ich persönlich mochte das Lied nicht so… aber das man mit 3Mio Promo nur einen 5ten Platz erreicht ist schon lustig^^ vor allem da D land ja eig. keine Richtige Promo hatte:p Was sagt uns das? Werft das Geld nicht zum Fenster raus! Es kommt auf den ersten Moment an;) und der war bei Safura schon lange überschritten. Ich denke viele waren auch genervt von drip drop? Und dazu noch Startnummer 1^^ Lustig ist auch… Norwegen letztes Jahr Startplatz 20 Russland 2008 24 und D land genau die Mitte dieses Jahr die 22^^ Also dieses Jahr passte einfach alles:) Und es war der Beste Contest ever! Danke Norwegen:) Leid tut es mir für Norwegen selbst nur 20ter… und meiner Valküre aus Island.. nur 19te…………… Zuerst dachte ich ja Dänemark gewinnt^^ die bekamen ja aus den ersten beiden Votes 12^^ Und aus D land dann 0 xD Danke Lena und Herzlichen Glückwunsch:)

  17. So ganz stimmt das net. Die Ukraine, Griechenland, Serbien und Russland hatten auch ’ne Promotour, mit allem drum und dran… und es hatte sehr wohl geholfen. 😀 ‚Dripo Drop“ hat mir viel besser gefallen als Lenas Song, auch wenn ich mich jetzt natürlich freue! 😆 Safuras Auftritt war zu verkrampft. PS.: Der Interval Act war zu geil… Gänsehaut pur! 😉

  18. Herzlichen Glückwunsch aus der Schweiz! Herzlichen Glückwunsch aus der Schweiz. Herzlichen Glückwunsch an LENA, Stefan und natürlich an ganz Deutschland. Auch wenn ich persönlich ‚Satellite‘ immer noch nicht toll finde, mag ich ihr, ihm und euch allen den Sieg von Herzen gönnen. Der Sieg von ‚Satellite‘ ist für den ESC sooo wichtig, damit die bitter nötige Modernisierung dieses Anlasses endlich über die Bühne gehen kann. Vielen Dank, Deutschland! Und jetzt: geniesst den Moment! Herzliche Grüsse aus der Schweiz!

  19. Die ‚Modernisierung‘ ist schon lange über die Bühne gegangen – Dank Osteuropa 8). Schau Dir mal die osteuropäischen Beiträge, der letzten Jahre an und vergleich sie mit dem Müll aus Westeuropa – speziell unserem Müll, den wir hingeschickt hatten. 😯 Wichtig ist unser Sieg sehr wohl… weil die EBU die westeuropäischen Länder braucht, aber wir waren sicher nicht die, die den ESC ‚verjüngt‘ haben.

  20. Absolut @Trickkleid Absolut korrekt! Du bringst es auf den Punkt! Osteuropa hat in der Tat in den letzten Jahren die Modernisierung in Gang gesetzt! Nur wurde diese in Westeuropa nicht als solche verstanden. Lieber versteckte man den eigenen Misserfolg (zumindest hier in der Schweiz) hinter Parolen, wie ‚Ost-Mafia’/’Punkteschieberei‘ und, und, und! Mit dem Sieg von ‚Satellite‘ sendet Deutschland ein starkes Signal an den Westen und weckt diesen (hoffentlich) endlich auf! Denn, und auch das siehst du absolut korrekt, ohne das Geld aus dem Westen läuft hier gar nichts mehr! Stimmt, ihr (sprich Deutschland) habt den ESC bisher sicher nicht verjüngt/modernisiert, aber mit ‚Satellite‘ einen wichtigen Schritt dorthin gemacht! Und dafür bin ich dankbar! Wäre schön, wenn dieser Weckruf endlich auch bei uns in der Schweiz zu hören wäre! Uns steht noch ein schönes Stück Arbeit bevor.

  21. Wenn die erste Jurywertung, die offiziell bekannt wurde (Rumänien), repräsentativ ist, dann liegt der Fall eher umgekehrt. Aus RO gab es für Deutschland überhaupt nur dank der Televoter Punkte. Aber das wird sich über die nächsten Tage zeigen.

  22. Ja, ich habe das mal durchgerechnet. Die Zahlen für das reine Televoting wurden zwar nicht veröffentlicht, abver da sich in Rumänien offennbar Televoting und Jurywertung extrem unterschieden haben, kann man etliche der Televotes tatsächlich ausrechnen. Offenbbar gingen z.B. 12 Punkte an Moldawien (wen wundert’s), 10 an Griechenland, und Deutschland muss 7 oder 8 Punkte bekommen haben. Ich glaube sowieso nicht, dass Satellite vornehmlich ein Jurykandidat ist.

  23. Live-Präsenz ungleich TV-Präsenz Nachdem ich das grandiose Spektakel direkt vor Bühne erleben durfte habe ich mir zum Vergleich auch die TV-Aufzeichnung angeschaut und war verblüfft, wie unterschiedlich die diversen Performances rüberkamen. Es gab 5 Songs, bei denen die Halle in Oslo ‚gerockt‘ hat: 1) Hera Björk, die wirklich alle von den Sitzen gerissen hat 2) OPA aus Griechenland – auch hier ist jeder der Anwesenden mitgegangen 3) Lena (die ich live noch um Klassen besser fand als die TV-Bilder) 4) Dänemark, deren Song einfach beim Hallenpublikum ankam 5) Tom Dice aus Belgien: Ich kann es nachvollziehen, daß dieser doch leisere Song die Massen begeistert (in leichter Erinnerung an die Olson Brothers und Max Mutzke) Insofern spigelt das Endergebnis auch den Hallengeschmack wieder (bis auf Island, die für mich einen deutlich besseren Platz verdient hätten). In der TV-Aufzeichnung nicht zu sehen bzw. zu hören: Bei den 12/10-Punkte-Wertungen für Russland gab es deutliche Pfiffe aus der Halle, wie auch schon im Semi, als sich die Halle fragte: Wieso Russland und nicht Finnland?? Und die Russland-Pfiffe und -Buhrufe waren dort noch lauter….

  24. Oh Gott, Russland. Danke für die Erinnerung. Und für sowas bleibt dann Finnland im Semi kleben. Fauch. Wobei das erste Semi ja noch einfach zu lösen gewesen wäre – tauscht Russland und Portugal gegen Finnland und die Slowakei, und wir sind im Geschäft. Beim zweiten Semi war das schon ein bisschen schwieriger…

  25. Pingback: ESC Finale 2006: Hard Rock? Hallelujah!

Oder was denkst Du?