Ich bin heut‘ böse, ich hass die ganze Welt! (AT 2011)

Adolf Hitler Jörg Haider, Josef Fritzl und jetzt Nadine Beiler: so langsam glaube ich wirklich, dass Österreich für alles Böse in der Welt verantwortlich ist. Da produziert der ORF die beste Vorentscheidung der Saison, mit fantastischen und hochgradig originellen Beiträgen – und die depperten Schluchtenkacker wählen am Ende eine bräsige Mireille-Mathieu-Kopie mit einer superdrögen Ballade von der Stange, wie wir sie beim Grand Prix ja auch erst eine Million Mal gehört haben…

httpv://youtu.be/Oc13B1ofQS4
Nadine das Beil und ihr offenes Geheimnis

Manche Völker gehören einfach wirklich kollektiv entmündigt! Da rafft sich der ORF nach mehreren Jahren des kleinkindhaften Beleidigtseins, beflügelt durch den Überraschungserfolg des großen Nachbarn, doch wieder auf, mitzumachen und spendiert seinem Volk eine Eurovisionsvorentscheidung der Superlative mit einer Fülle teils etablierter, teils frischer Acts, darunter echte Perlen und ein veritabler Nummer-Eins-Hit. Und dann voten die Ösis zielsicher für den drögesten Mist des Abends, eine lahme Ballade, mit der sie mit großer Sicherheit wieder im Semifinale hängen bleiben werden. Um sich dann vermutlich erneut beleidigt vom Wettbewerb zurückzuziehen. Es ist zum Haare raufen!

httpv://www.youtube.com/watch?v=LmJeco1ewAg
DAS wäre ihr Preis gewesen: die geilste Performance dieses Jahrgangs!

Dabei legte der ORF heute Abend eine wirklich unterhaltsame, vielfältige und gut gemachte Show hin, mit zehn musikalisch sehr unterschiedlichen Acts, die meisten von ihnen auf ihre Art aber ziemlich gut – jedenfalls deutlich besser als der Grusel, den wir in den letzten Tagen und Wochen bei anderen Vorentscheidungen zu ertragen hatten. Drei hochgradig originelle und fantastisch performte Acts waren darunter, von denen sogar zwei ins Superfinale der meistgevoteten Drei kamen: die Band Klimmstein mit dem Gastsänger und Sting-Sohn Joe Sumner mit ihrer abstrusen, aber auf drollige Art eingängigen Ode an das amerikanische Millionärstöchterchen und Pornomodel ‚Paris Paris‘ Hilton. Sowie die „Traktor-Rapper“ Trackshittaz mit der genialen Atzen-Ballermann-Mucke ‚Oida Taunz!‘ (Alter, tanz!). Lukas Plöchl und sein Kollege kamen auf einem waschechten Traktoren auf die Bühne gefahren und zogen zu ihrer skurrilen Bauerndisconummer, mit der Österreich beim Grand Prix eine echte Chance auf den Sieg gehabt hätte, eine grandiose Show ab. Auf diese Darbietung hatte ich seit Beginn der Eurovisionssaison gehofft.

httpv://www.youtube.com/watch?v=x3UWl73lN7A
Na, wo ist das Stingelchen?

Doch wie das meistens ist, wenn zwei quirlige Uptemponummern und eine dröge Ballade im Rennen sind: die guten Stücke nehmen sich gegenseitig die Anrufer weg. Und am Ende gewinnt die Ballade. So auch hier. Nadine Beiler, die in einer Mireille-Mathieu-Gedächtnisperücke und einem Cocktailkleid aus der Johannes-Heesters-heut-gehn-wir-ins-Maxims-Kollektion antrat und trotz guter Stimme vor lauter Nervosität den Schlußton ihrer Langweilerballade mit dem selten dämlichen Titel ‚The Secret is Love‘ gleich zwei Mal komplett vergeigte (bei der Siegerreprise haute es dann hin) profitierte und fügt nun in Düsseldorf den bislang dreizehn Toilettenpausen die vierzehnte hinzu. Erst gar nicht ins Superfinale schaffte es, zu meiner großen Überraschung, die Hardrockband Alkbottle mit ihrem ebenfalls fantastisch performten ‚Mir san do net zum Spaß‘. Und das, obwohl ihr – übrigens schweinegeil aussehender – Leadsänger ganz am Ende die Hosen runterließ und uns seine Spaß-Buxen zeigte. Wofür ihm alleine schon der Sieg gebührt hätte.

httpv://www.youtube.com/watch?v=d9XHhazXJi4
Auch unter den Achseln rasiert (leider): die Bottlebuben

Also, lieber ORF: wie ihr seht, habt ihr das falsche Volk. Entweder wählt ihr beim nächsten Mal intern aus oder ihr gebt einfach komplett auf. Denn so wird das nie was werden.

[UPDATE 03.03.2011] Zwischenzeitlich veröffentlichte der ORF das exakte Endergebnis der beiden Abstimmungsrunden (aufgemerkt, NDR! So macht man das als öffentlich-rechtlicher Sender!). Und meine Befürchtung bestätigt sich: Nadine Beiler hat aufgrund des Erika-Steinbach-Effekts gewonnen. Im Superfinale, das leider aus drei Songs bestand, vereinte sie knapp 47% der Anrufer auf sich, die Trackshittaz 33% und Klimmstein 20%. Also: die beiden fabelhaften Spaßacts haben sich gegenseitig die Stimmen weggenommen und damit den Sieg der öden Disneyballade ermöglicht. Das ist genau das, was bei der Bundestagswahl im meinem Wahlkreis (Frankfurt II) bei der Erststimmenverteilung regelmäßig passiert: in der traditionellen Grünen-Hochburg nehmen sich die Kandidaten der Grünen und der SPD gegenseitig die Erststimmen weg, den Wahlkreissitz bekommt die erzreaktionäre Vertriebenenchefin Erika Steinbach von der CDU. Will sagen: wären nur die beiden Erstplatzierten aus dem Finalranking in das Superfinale gekommen, nämlich Nadine Beiler und die Trackshittaz, so wäre es vermutlich 53 zu 47 für die Bauerndiscohelden ausgegangen und Lukas Plöchl hätte zu meiner Freude auf dem Traktor gen Düsseldorf ziehen können. Mist!

httpv://www.youtube.com/watch?v=6t1EuE6Jm0Q
Die Nadine-Beiler-Homestory

28 Gedanken zu “Ich bin heut‘ böse, ich hass die ganze Welt! (AT 2011)

  1. Uff, geschafft! Bis zum Schluss habe ich gebangt, ob die Ösis alles vermasseln, und die in deutschsprachigen Landen vielleicht ganz lustigen, aber ansonsten eben doch sehr lokal orientierten Trackshittaz der großartigen Nadine Beiler vorziehen. Aber es ist vollbracht! Fast kann ich es nicht glauben, dass ein weiteres Mal mein Favorit ausgewählt wurde. Bislang bin ich mit dem diesjährigen Aufgebot zufrieden wie sonst selten. Übrigens: nach dem Internetvoting hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass (von 2 Ausnahmen abgesehen) eigentlich alle Beiträge ein recht hohes Qualitätsniveau hatten (darin schließe ich explizit auch Alkbottle und Trackshittaz ein, auch wenn mir beides nicht gefällt).

  2. Ja, ich bin auch enttäuscht! Und ich finde, deine spitzen Kommentare immer wirklich treffend. Aber Hitler hat hier nix verloren. Da schießt du übers Ziel hinaus!

  3. 😀 Sehe ich genauso, ich dachte auch die Tracks gewinnen, aber das kommt eben nicht an, wenn man das auch nicht mal versteht, ist es noch schlimmer, und die Jurys stimmen dafür eh nicht. Nadine war auch mein Fave *_* und denke die Jurys werden es lieben 🙂 ich werde ebenfalls dafür anrufen, dass es ins Finale kommt.

  4. /quote Und dann voten die Ösis zielsicher für den drögesten Mist des Abends, eine lahme Ballade, mit der sie mit großer Sicherheit wieder im Semifinale hängen bleiben werden. Um sich dann vermutlich erneut beleidigt vom Wettbewerb zurückzuziehen. /endquote In dieser Einschätzung täuscht Du Dich vermutlich gewaltig. Nicht im letzten Teil – bei Misserfolg könnte tatsächlich die beleidigte Nummer wieder kommen. Aber so beliebt, wie Trackshittaz und Co auch in manchen Fanforen sein mögen, *international* ist Nadine Beiler mit Sicherheit die bessere Wette (was übrigens auch die Buchmacher nestätigen werden).

  5. hatte für Klimmstein gestimmt, bis das Handy rauchte. 🙁 Das Gewinnerlied ist abgedroschen, langweilig und kitschig… obwohl ich erwähnen muss, dass von den drei Superfinalisten Nadine wohl die besten Chancen hat, a gscheide Platzierung zu erreichen. 🙂 vor allem wenns die einzige großkotzige Ballade im zweiten Semi bleibt.

  6. Schauschau – da bringen die Ösis heuer tatsächlich mal was vernünftiges auf die Beine,… äh … Bühne. Wenn schon Ballade (zugegebenermaßen nicht meine favorisierte Musikrichtung), dann bitte sowas. Bestimmt wird das junge Ding noch an seinem Outfit basteln – an der Stimme muss sich nix ändern, die ist grandios. Also bitte Finale und dort weit oben…

  7. Ähm…äh…ja… …wow. Das ist echt eine ganz besondere Leistung. Sich im ersten Satz eines Beitrags selbst Godwins Law zu unterwerfen – das muss ein neuer Rekord sein. Sorry, aber das gehört sich einfach nicht. Nicht mal im Scherz. Ich lese diese Seite normalerweise gern, und das nicht zuletzt wegen der beißenden Kommentare. Aber eine ESC-Teilnehmerin mit Hitler und Fritzl in einem Atemzug zu nennen, und sei es noch so offensichtlich ein Scherz, geht definitiv zu weit. Ganz, ganz übler Missgriff im Ton. Ich hoffe, dass das ein einmaliger Ausrutscher war, denn ich will mir sehr ungern eine neue Quelle für Kommentare zum ESC suchen müssen.

  8. Ich habe wohl schon wieder einen anderen Geschmack, den auch diesen Song finde ich überhaupt nicht schlimm! Gut, ich hätte mich auch über den Sieg Klimmsteins gefreut, aber Nadine war meine zweite Wahl. Dass sie gewinnen konnte lag wohl auch an dem Castinghype, der ja auch ‚unsere‘ Lena nach vorne brachte…wir können den Ösis also nichts vorwerfen. Ach ja, ich danke jedem einzelnen Televoter, der/die den Sieg der peinlichen Trackshittaz und des prolligen Plöchl verhindert hat. Das war der echte Horror und – neben Jamala aus der Ukraine – der peinlichste VE-Beitrag überhaupt. 🙁

  9. bitte? für solche verstaubt altbackenen american-idol-balladen stimmt doch niemand in europa ab. außer ein paar authentizitäts-, innovativitäts- und überhaupt geschmacksfeindlichen jurymitgliedern vielleicht. :confused: schade, gerade weil nadine nach starmania eigentlich ein paar ganz gute sachen gemacht hat. leider geht DAS gar nicht. mit den trackshittaz wurde eine echte chance auf erfolg vertan. 🙁 österreich, null punkte!

  10. Von den vier oben vorgestellten Acts haben mir auch die Trackshittaz deutlich am besten gefallen. Ähnlich wie die Schweizer (Fräkmündt wären’s gewesen) haben auch die östlichen alpinen Nachbarn möglicherweise eine große Chance vertan. Ich muss allerdings sagen, dass mir Nadine Beilers Song durchaus auch zusagt, auch wenn ich hinsichtlich eines erfolgreichen Abschneidens hier eher skeptisch bin.

  11. Mich hat auch überrascht, dass das 10er-Feld insgesamt doch recht gut war. Vermutlich das bisher beste aller Länder, die auf einen Vorentscheid setzen. Dass dann aber dabei so was rauskommt… Natürlich weiß man’s im Voraus nicht, aber ich kann mir zumindest vorstellen, dass das ganz ordentlich abschneidet. Es gibt gar nicht so wenige Leute, die ganz hin und weg sind, wenn ein Nichts divenhaft mit viel Stimme übersungen wird. Da ist das Fallbeil des Todes eine gute Besetzung. Schwer zu sagen, ob diese gepflegte Langeweile, auf die viele stehen, international besser ankommt, als die weitaus besseren Unterhalter wie Trackshittaz oder Klimmstein. Mal sehen, ob die Österreicher ihren gewählten Beitrag mit besseren Verkaufszahlen goutieren als sie Trackshittaz hatten.

  12. Taunz! Herr Blue: Tja schade das mit den Trackshittaz. Das wäre ihr Preis gewesen. Frau Krupp: Die Lederhosen sind aber auch zu toll. Herr Blue. War im November in Wien. Da war das Lied allerdings schon ein Hit. Vielleicht ist es einfach schon zu lange zu bekannt gewesen. Schade drum! Frau Krupp: Um Wien? Herr Blue: Auch das. Denn da wären wir 2012 garantiert hingefahren, hätten sie mal Oida Taunz gewählt Frau Krupp: Stimmt, obwohl ich als Ukrainerin sagen muss: Es erinnert mich doch sehr an Verkas ‚Lasha Tumbai‘ Herr Blue: Sie finden aber auch immer was zum Meckern…

  13. Nadine Beiler.. eine großartige stime ohne höhepun ihr deutschen schauts eich amal an mit eurer wuhuuu ach so tollen deutschen lena… und hmm ja alles schlechte wird in österreich geboren, aber es wandert dann nach deutschland aus … komisch hmmm ja naja zurück zu eurer lena .. gott sei dank gibt es die, dann wird nämlcih nichtösterreich letzter …!!! fuck lena aja und solche internet texte sind ja ziemlich unterste deutsche schublade 😯 :confused:

  14. Verteidigung Ich muss hier mal eine Verteidigung für uns Österreicher schreiben. Nadine Beiler hat nur gewonnen, weil beim Televoting gepfuscht wurde. Bei den Trackshittaz und Klimmstein ist man in der dreiminütigen Votingphase nicht oft durchgekommen. Es wird nur totgeschwiegen, weil die Beiler die Favoritin vom ORF war.

  15. Äh… Oh, wie wunderbar. Trolle ohne Übung. Also: Österreich kann Letzter werden, ohne jemals gegen Deutschland angetreten zu sein – Stichwort Halbfinale. Es wäre mir neu, dass Haider oder Fritzl jemals nach Deutschland ausgewandert wären – nicht, dass wir im Lande keine vergleichbaren Deppen produzieren würden. Und sich über ‚Internet-Texte unterster Schublade‘ zu beschweren (siehe dazu meinen Beitrag weiter oben) und dann ‚fuck Lena‘ zu schreiben, ist ein klassischer Fall von ‚ich ziehe mir den Teppich selbst unter den Füßen weg‘ (ganz zu schweigen davon, dass solche Texte alles andere als ein deutsches Internet-Phänomen sind, sowas ist international). tl;dr: Üben, bevor man solchen Blödsinn schreibt.

  16. Ach, wie herrlich. Erst die Trolle, jetzt die Verschwörungstheoretiker. Nur weil man beim Televoting nicht durchkommt, heißt das nicht, dass geschummelt wurde. Und welchen Sinn hätte das bitte? Warum sollte man einen Riesen-Vorentscheid mit Televoting organisieren, der wahrscheinlich nicht ganz billig war, wenn man einen bestimmten Künstler haben will? Dann kann man gleich so verfahren wie Belgien letztes Jahr – oder zumindest wie die Deutschen heuer. tl;dr: Pic (also Beweise) or it didn’t happen. Diesen hanebüchenen Quatsch glaube ich vielleicht, wenn ich ihn in einem ernstzunehmenden Kontext lese.

  17. Schlechtes Kommentar! Hitler, Fritzl und eine ESC Teilnehmerin gleich zu stellen und sei es auch noch so als Witz gekenzeichnet, ist unterste Schublade. Sollte man eigentlich melden …. Und rein zum Thema:

  18. Auch ich war sehr enttäuscht über die Wahl der wiedergeborenen Mirelle Matelle mit dem langweiligsten Song des Abends. Aber der eine dauergrinsende ‚Experte‘ wies nicht umsonst ständig darauf hin, es gehe nicht um einen guten Song, sondern um einen, der gewinnen kann. Ich denke nur an letztes Jahr, als alle guten Beiträge in den Semis rausflogen und nur der drösige Rest überblieb. Europa hat seinen schlechten Geschmack des kleinsten gemeinsamen Nenners längst bewiesen. Daher halte ich einen Einzug ins Finale durchaus für möglich. Waren das noch Zeiten, als ein Alf Poier auf das Treppchen kam!

  19. Alf Poier aufs Treppchen? Du meinst im Vorentscheid, nehme ich an. Im Finale war er ’nur‘ Sechster. Und sorry, letztes Jahr sind ganz und gar nicht ‚alle guten Beiträge‘ im Halbfinale rausgeflogen. Aserbaidschan. Belgien. Irland. Israel. Island. Serbien. Türkei. Ja, es ist entsetzlich viel Blödsinn weitergekommen, aber auch sehr viel hochwertiges Zeug. Ich glaube, auch ein Blick auf die Sieger der letzten Jahre widerlegt dieses Gerede vom ‚kleinsten gemeinsamen Nenner‘ Europas. Seit Einführung der Semis war der einzige Sieger, der das in meinen Augen wirklich nicht verdient hatte, ‚Believe‘ von 2008 – und das lag hauptsächlich daran, was für ein entsetzlich schlechter Jahrgang das war. Ansonsten hat sich immer der Beste, oder einer der Besten, durchgesetzt. Wild Dances, My Number One, Hard Rock Hallelujah, Molitva oder Fairytale können sich in die Liga der besten Siegertitel aller Zeiten einreihen. Wieviele der Sieger aus den frühen Televoting-Jahren (seit 1998 ) können das von sich behaupten? Diva vielleicht, und je nach Sichtweise noch Fly On the Wings of Love und Every Way That I Can.

  20. Meinst Du die Lena, die letztes Jahr DEN EUROVISION SONG CONTEST GEWANN??? Selten so ein schönes Eigentor gesehen wie Deines, liebe stolze Österreicherin 😆

  21. Mist hey warum schreibst du einen solchen Müll – ‚Ihr Deutsche‘ – ‚Wir Österreicher‘ – wer sind denn ‚die Deutschen und die Österreicher???????????‘ Alles Menschen unterschiedlicher geht es kaum. So einen Schwachsinn, denn du da schreibst, Lena war gut und hat einen völlig guten Auftritt gehabt, und als DEUTSCHER hätte ich sie nicht noch einmal sehen müssen 2011, aber egal, und die Nadine finde ich völlig gut und sie wird vorne mitspielen. Ein Deutscher 8)

  22. Mann, seid ihr Piefkes wieder mal neidisch auf eine Stimmt, hinter der sich Lena Meyer Landrut Raab verstecken muss. Ich denke einfach, dass gewisse Leute nicht damit zurecht kommen, dass der Österreichische Beitrag bei Internationlen Buchmachern gut ankommt, im Gegensatz zu Lena. Ein bisschen übertrieben doch, zwei mal hintereinander den gleichen Interpreten dort hinzuschicken, nur weil Sie einmal gewonnen hat. Durch übertriebene PR mit Rumgehopse und Rumgekichere im TV. Einmal gewonnen, heisst nicht gleich 2 mal. Was hat denn eigentlich der Deutsche Beitrag von Lena? Ein langweiliges rumgehüpfe und Lena, die nicht singen kann, noch die englische Sprache beherrscht, und ein Song, der keineswegs aus Deutscher Feder stammt, wie der Vorjahres Song. Aber langweilig, ist Nadine Beiler überhaupt nicht. Sie hat eine Powerstimme, sie beherrscht jeden Ton und Acapella. Vor Lena, hatte Deutschland gar schlimme Platzierungen, also sollte man nicht gleich mit Lena übertreiben. Denn Österreich muss sich erst qualifizieren, während Deutschland ohne jegliche Mühe schon im Finale steht.

  23. Klage Obacht, deutscher Freund mit solchen Aussagen findet man sich schnell vor einem Gericht wieder. Alle Kommentare werden überprüft

  24. toleranz? es gibt an jedem beitrag des esc positive und negative sachen. und diese rivalität zwischen deutschland und österreich (wobei meines erachtens eher die österreicher was gegen die deutschen haben als umgekehrt) könnte man schön langsam echt mal ruhen lassen. ich persönlich finde nadine hat eine wahnsinns stimme und das lied hat auch großes potential. allerdings wirkt sie ohne diese perücke (?) wesentlich sympathischer und authentischer. lena wiederrum ist sehr authentisch, sie bringt freunde und spaß am singen mit und verstellt sich nicht. wobei da jeder seine eigene meinung über den engischen akzent, ihre stimme und ihre überdrehtheit hat. ich persönlich finde man kann gerne seine meinung überall kund tun, aber muss man dabei denn gleich beleidigend werden, auf fritzl oder sogar hitler anspielen und lena beleidigen? meine meinung zu dem thema ist: liebe und toleranz sollte auch in der anonymität des internets nicht vergessen werden! LG aus welchem land auch immer

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