Der Schnellüberblick: erstes Semifinale 2011

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Das schwedische Jahr

‚Boom Boom‘, ‚Haba Haba‘, ‚Da da dam‘: eine Ansammlung lautmalerischer lyrischer Meisterwerke ist in der ersten Qualifikationsrunde am 10. Mai zu finden. Die ARD hat das voraussichtlich einschaltquotenschwächere der beiden Semis, in dem wir nicht mit abstimmen dürfen, großzügig an den Kooperationspartner ProSieben abgetreten, der es ab 21:00 Uhr live ausstrahlt. Was bedeutet, dass wir erstmals seit Einführung des zweiten Semis in den Genuß einer bundesweit tatsächlich empfangbaren Liveübertragung kommen (hurra!), wenn auch um den Preis von Werbespots in den Pausen. 19 Länder gehen ins Rennen um die zehn Plätze im Finale am Samstag. Hier die Übersicht in der ausgelosten Startreihenfolge.

1. Polen: Magdalena TulJestem

Aufrechtgehn.de-Wertung: 5 Punkte. Finale: ja, weil Heteromänner dafür anrufen werden. Wenn ihre Frauen sie lassen.

httpv://www.youtube.com/watch?v=vkm6hCiuyXw

Gut gemachter und eindrucksvoll gesungener, kontemporärer Dance-Pop mit ordentlich Schub zum Start, dargeboten von einer überflüssigerweise als typisches Ostblockflittchen aufgemachten, dennoch überzeugenden Interpretin. Und nach wütenden Fanprotesten kam Magdalena Gott sei Dank zu der richtigen Entscheidung, den Song in polnisch zu belassen – auf englisch wäre es auch kein ‚First Class Ticket to Heaven‘, sondern ein Retourticket nach Warschau gewesen.

2. Norwegen: Stella MwangiHaba Haba

Aufrechtgehn.de-Wertung: 12 Punkte. Finale: ja, weil nur besonders verbitterte Dauernörgler diese Darbietung nicht sofort in ihr Herz schließen.

httpv://www.youtube.com/watch?v=o7W-ko3Bbt8

So geht Integration! Eine Kenianerin singt auf Suaheli für Norwegen. Und zwar ‚La Coco-Dance‘, nur besser. Dezent afrikanisierter, dennoch unverkennbar skandinavischer Happysound mit einer sofort mitsingbaren, eingängigen Hookline. Und einer sehr hübschen Tanzroutine! Wen stört es da schon, dass die superknuffige Stella nicht singen kann? Mich jedenfalls nicht! Meine Favoritin in diesem Semi! Ich hoffe mal, dass der Fluch des Startplatzes sie nicht trifft, aber dazu ist die Nummer einfach zu gut..

3. Albanien: Aurela GaçeFeel the Passion

Aufrechtgehn.de-Wertung: 0 Punkte. Finale: nein, weil das Geschreie selbst den Hartgesottensten nervt.

httpv://www.youtube.com/watch?v=35yy7Ls3ptc

„I dab my Lips with your Morning Tool“, „I hold my Nipple in the open Sky“: was singt diese Frau da bloß zusammen? Wobei: singen kann man das nicht nennen. Schreien trifft es schon eher. Nerviges Gequäke, lautes Herumgebrülle, schlimmes Englisch – es kommen mal wieder alle unheilvollen albanischen Traditionen zusammen. Und dann sieht Aurela auch noch aus wie eine Transe im Ruhestand. Schrecklich.

4. Armenien: EmmyBoom Boom

Aufrechtgehn.de-Wertung: 8 Punkte. Finale: ja, weil Armenien dank Diaspora auch dann ins Finale käme, wenn es einen Staubsauger antreten ließe. Außerdem ist die Nummer gut!

httpv://www.youtube.com/watch?v=_OO7p_iKwAk

Comme il faut: ein sofort eingängiger, auch mit 1,8 Promille noch mitsingbarer Eurodanceknaller mit der Hookline „Boom Boom Tschakka Tschakka“. Als hätten die Vengaboys nie aufgehört, Platten zu machen. Der finale Remix ist noch mal knackiger als die Vorentscheidungs-Fassung, besser geht es kaum! Einziges mögliches Manko: bislang haben wir die kleine Emmy das Ganze noch nicht live performen gehört. Aber selbst als Car Crash wäre das amüsant!

5. Türkei: Yüksek SadakatLive it up

Aufrechtgehn.de-Wertung: 7 Punkte. Finale: ja, weil die Türkei dank Diaspora auch dann ins Finale käme, wenn sie einen Staubsauger antreten ließen. Außerdem ist die Nummer gut!

httpv://www.youtube.com/watch?v=Ry4MX9ZunAM

Die Türkei versucht es erneut mit Rock, diesmal in der Altherrenvariante. Immerhin finden sich auch ein paar lustige elektronische Synthie-Einsprengsel in dem beinahe schon enervierend optimistischen ‚Live it up‘, und damit haben sie die Nummer dann zumindest an mich schon mal verkauft. Zumal ich auch den Sänger sexy finde.

6. Serbien: NinaCaroban

Aufrechtgehn.de-Wertung: 0 Punkte. Finale: nein, weil der Platz nach der Werbepause noch stärker verflucht ist als der ehemalige Todesslot (Startplatz 2).

httpv://www.youtube.com/watch?v=jC8hu_9lonw

Als habe Austin Powers das Set, die Bühnenklamotten und den Song entworfen. Flotter, locker swingender Retro-Sixites-Sound und ein lässig arschwackelnder Chor in Mustertapete-Kleidchen. Shaggylicious!

7. Russland: Alex SparrowGet you

Aufrechtgehn.de-Wertung: 2 Punkte. Finale: ja, dank Lady-Gaga-Bonus und weil Alex genügend Mädchen- und Schwulenherzen zum Schmelzen bringt.

httpv://www.youtube.com/watch?v=rpiXxV3y8H0

Erneut haben die Russen auf dem Weltmarkt eingekauft. RedOne, Produzent von Lady Gaga und anderen Millionensellern, schrieb den Popsong ‚Get you‘ für den Castingshow-Star Alexey Vorobyov (zu deutsch: Alexander Schwalbe, auf englisch: Alex Sparrow). Ich betone nochmals: RedOne! Dann muss die Nummer ja gut sein! Es muss also was mit meinen Ohren nicht stimmen, wenn ich die nur so naja finde, ganz klar. Denn die ist ja von RedOne!

8. Schweiz: Anna RossinelliIn Love for a While

Aufrechtgehn.de-Wertung: 0 Punkte, Finale: nein, weil das Geplinker direkt nach Russland als amateurhaft abstinkt.

httpv://www.youtube.com/watch?v=PtlhYGVtZlk

Okay, gehen wir die Liste durch. Ein sympathisches Mädel, das ein bisschen aussieht wie Lena: abgehakt. Und ein bisschen rumhampeln kann wie Lena: abgehakt. Ein nett vor sich hinplätscherndes Hintergrundliedlein, das ein bisschen klingt wie ein Albumtrack von Lena: abgehakt. Eine Ukulele: abgehakt. Na, dann haben wir ja alles! Wetten, die Schweizer werden es wieder nicht verstehen, warum sie im Semi rausfliegen?

9. Georgien: EldrineOne more Day

Aufrechtgehn.de-Wertung: 0 Punkte. Finale: nein, weil die neue Leadsängerin zu clean für diese Nummer ist.

httpv://www.youtube.com/watch?v=LvnLWlHqMqM

Nein, auch nur ‚One more Day‘ würde es die alte, blonde Sängerin nicht mehr machen, das wurde schon bei der georgischen Vorentscheidung schmerzlich klar, so wie sie sich (und uns) röchelnd quälte. Unter dem fadenscheinigen Vorwand eines nicht unterschriebenen Knebelvertrags schmiss man sie also raus und ersetzte sie gegen eine dunkelhaarige Sopho, was im Georgischen augenscheinlich für „Frau“ steht. Die heißen da nämlich alle so. Die singt nun gut, aber zu sauber, und macht damit den düsteren Elektro-Hip-Rock-Bastard leider kaputt.

10. Finnland: Paradise OscarDa da dam

Aufrechtgehn.de-Wertung: 6 Punkte. Finale: ja, weil es die erste Ballade des Abends ist. Und so herrlich altmodisch.

httpv://www.youtube.com/watch?v=h65xXOVrQzQ

Da stehst Du wieder mal, mit Deinem Hundeblick… ein braves finnisches Kinderschokolade-Bübchen intoniert auf der Lagerfeuergitarre ein simples, selbstgeschriebenes Liedlein zur Rettung der Erde. Die natürliche Reaktion auf so eine Darbietung wäre eigentlich, mich umgehend in hohem Bogen zu übergeben. Aber ich finde die Nummer auf perverse Weise niedlich. Mein Guilty Pleasure dieses Jahr. Fragt mich nicht, warum.

11. Malta: Glen VellaOne Life

Aufrechtgehn.de-Wertung: 3 Punkte. Finale: nein, weil Paradise Oskar schon die Mitleidsstimmen kassiert.

httpv://www.youtube.com/watch?v=SYQnPY0znPA

Eine hysterisch performende, verzweifelt dauergrinsende Tucke mit einem Out-and-proud-Discosong im Sound der späten Achtzigerjahre. Leider ist das Mindesthaltbarkeitsdatum für solche, an sich sehr löbliche, Nehmt-mich-wie-ich-bin-und-habt-Euch-alle-lieb-Appelle seit 2001 abgelaufen, wie auch das Abschneiden von Xandee mit dem identischen Titel 2004 belegt. Oh, und auch wenn wir Dich nehmen sollen, wie Du bist, Glenda: diese Stiefel! Tsk!

12. San Marino: SenitStand by

Aufrechtgehn.de-Wertung: 0 Punkte. Finale: nein, denn wer schläft, ruft nicht an.

httpv://www.youtube.com/watch?v=Owh0pnNzh0Y

Die inneritalienische Steueroase versucht es nach einer dreijährigen Pause mal wieder. Mit einer eritreischstämmigen, aber in Italien geborenen Sängerin und einem superseichten Softrocksong. Mit einem geradezu seherischen Titel, denn auf Stand by geht der Zuschauer hier auch, angesichts der musikalischen Langeweile. So wird das wieder nichts!

13. Kroatien: Daria KinzerCelebrate

Aufrechtgehn.de-Wertung: 4 Punkte. Finale: nein, weil Ungarn die überzeugendere Discoschlampe am Start hat.

httpv://www.youtube.com/watch?v=dtcsw6vLENg

Alte Discoschorle in neuen Schläuchen: das Lied hieß zuerst ‚Lahor‘, dann ‚Break a Leg‘, nunmehr ‚Celebrate‘. Besser wird die charismafrei vorgetragene, durchschnittliche Achztigerjahre-Eurodancenummer der in Aschaffenburg geborenen Kroatin dadurch zwar auch nicht. Doch in diesem Jammertal-Jahrgang ist man für ein bisschen sorg- und hirnloses Uptempo ja schon dankbar.

14. Island: Sjonni’s FriendsComing home

Aufrechtgehn.de-Wertung: 0 Punkte. Finale: nein, weil Finnland schon die Mitleidsstimmen kassiert.

httpv://www.youtube.com/watch?v=foI2HlqsWQk

Dicke-Backen-Jazz. Das ist, selbst in seiner hier vorliegenden, allermildesten Form, ein Verbrechen gegen die Menschheit und hat beim Eurovision Song Contest (oder sonstwo) nichts verloren. Auch wenn damit der kurz vor dem isländischen Finale tragisch jung verstorbene ursprüngliche Sänger dieses Beitrags geehrt werden soll. Ich möchte nicht pietätlos erscheinen, aber: yuck!

15. Ungarn: Kati WolfWhat about my Dreams

Aufrechtgehn.de-Wertung: 10 Punkte, Finale: ja, weil das der zündendste Discoschlager seit Madonnas ‚Hung up‘ ist.

httpv://youtu.be/NbKNKfePCrs

Das könnte finanziell sehr hart werden für den chronisch pleiten, pseudodemokratischen EU-Staat, wenn das Finale 2012 in Budapest stattfindet. Die Nummer geht sofort ins Ohr und selbst Nicht-Eurovisionsfans-Freunde von mir (doch, die gibt es) mögen den Song auf Anhieb!

16. Portugal: Homens de LutaA Luta é Alegria

Aufrechtgehn.de-Wertung: 1 Punkt. Finale: nein, weil außerhalb Portugals niemand den Witz versteht.

httpv://www.youtube.com/watch?v=gDBjUoty-zE

Lang lebe die Revolution! Die Portugiesen schicken eine wie die Village People in bunten Siebzigerjahre-Verkleidungen anfgemachte Comedytruppe, die, angeführt von einem pornoschnauzertragenden Rädelsführer, mit Sprechchören und Transparenten zu „Spaß“ und „Kampf“ aufruft. Gegen die Folgen der Globalisierung und massenhafte Jugendarbeitslosigkeit. Eine rote Einstecknelke erinnert an den friedlichen Umsturz von 1974. Das ist sehr charmant und super-sympathisch, wäre da nur nicht diese Ohrenfolter von Song.

17. Litauen: Evelina SašenkoC’est ma Vie

Aufrechtgehn.de-Wertung: 0 Punkte. Finale: ja, weil es genügend Verzweifelte gibt, die auf so was stehen. Nämlich alle die, die Stella Mwangi nicht mögen.

httpv://www.youtube.com/watch?v=BWsuBnfYQBw

Schlimme Selbstmordmusik aus Litauen und mein Hasstitel in diesem Semi. Aufgrund der schwachen Konkurrenz ist ein Finaleinzug der grauenhaften Disney-Ballade für tablettensüchtige Hausfrauen in der Midlifecrisis leider wahrscheinlich, denn es müssen ja zehn Titel weiter. Und einen Preis dürfte die hoffnungslos knödelnde Musical-Matrone am Ende auch gewinnen: den Barbara-Dex-Award für das furchtbarste Outfit!

18. Aserbaidschan: Ell & NikkiRunning scared

Aufrechtgehn.de-Wertung: 0 Punkte. Finale: ja, weil es alleine 12 Punkte aus der Türkei gibt, Und weil Dänemark 2010 ja auch weiter kam.

httpv://www.youtube.com/watch?v=eG2uNbNRkAw

Das unglaubwürdigste Mann-Frau-Duo seit Dänemark 2010. Kein Wunder, wenn man eine schüchterne blutjunge Musicaltunte und eine lebenserfahrene singende Säge, die sich ihren Sieg bei der aserbaidschanischen Vorentscheidung offenhörbar erkauft oder erschlafen hat, gegen ihren Willen zu einem Duett formt. Plus das langweiligste Stück Popkonfektion von der Stange seit, naja, Dänemark 2010. Und der wohl krasseste Einsatz von Autotune seit Britney Spears jemals in der Menschheitsgeschichte. Aber der ehrlichste Titel seit Erfindung der Eurovision (‚Running scared‘): da hilft nur noch Wegrennen!

19. Griechenland: Loukas Yiorkas + Stereo MikeWatch my Dance

Aufrechtgehn.de-Wertung: 0 Punkte. Finale: ja, weil Griechenland dank Diaspora auch ins Finale käme, wenn es einen Staubsauger antreten ließe. Und wegen Loukas‘ eng sitzender Jeans.

httpv://www.youtube.com/watch?v=jtaD4Ayt0kg

Zwei anbetungswürdig schöne Griechengötter, leider mit einem sehr griechischen Beitrag. Was sich für meine popverseuchten westlichen Ohren so anhört, als würden Rhythmus, Gesang und Musik völlig unabhängig voneinander passieren, also eher gegeneinander arbeiten, statt harmonisch zusammenzufließen. Und zu Stereo Mike, dem kleinen strunzgeilen Rapper auf der Tischtennisplatte, kann ich nur sagen: „Wer sich selbst erhöht, der soll erniedrigt werden!“ (Loukas 14:11).

30 Gedanken zu “Der Schnellüberblick: erstes Semifinale 2011

  1. Eine kleine Korrektur… Xandee sind 2004 nicht im Semi rausgeflogen. Das wäre gar nicht gegangen – aufgrund des zweiten Platzes von Urban Trad 2003 hatten die Belgier ’04 eine Wildcard fürs Finale. Dass ‚1 Life‘ da dann gnadenlos abgeraucht ist, ist ein anderes Thema.

  2. meinst du wirklich? eine weitere korektur, aber eine geschmackliche, muss ich zu aserbaidschan vornehmen: bist du dir da wirklich sicher? ich finde, dass dieser song alles hat, was man für den finaleinzug braucht: ohrwurmmäßiger, gut gesungener pop, der nicht aneckt. 1000 % finale, glaub mir!

  3. Albanien und Kroatien im Finale…Griechenland und Aserbaidschan draußen? Glaube ich kaum… Aber sonst stimme ich vollkommen zu. 😈

  4. All items are subject to change at any time… Meine Einschätzungen werden sich bis Mai noch viele Male ändern, das erste Mal nach der Startplatzauslosung morgen. Okay, Aserbaidschan kommt wohl rein – es ist Aserbaidschan, und nach dem, was ich überall lese, scheint es gut anzukommen. Was ich nicht verstehe, ich finde das total langweilig! Aber gut, ich finde 98% der aktuellen Charts todlangweilig… Was Griechenland angeht, bin ich allerdings sicher. Selbst die meisten griechischen Fans mögen die Nummer ja nicht! Diaspora hin oder her, die Jurys werde es hassen – das langt nicht…

  5. Meine werden das sicher auch noch tun, so wie ich mich kenne…^^ Und Aserbaidschan ist halt durchschnittlich gut. Und das extrem durchschnittlicher Durchschnitt doch immer wieder gut ankommt, sieht man Jahr für Jahr an Dänemark, leider. 🙁

  6. Litauen: Evelina Sasenko – C’est ma Vie Schlimme Selbstmordmusik aus Litauen und mein Hasstitel in diesem Semi. Immerhin einen Preis dürfte die hoffnungslos knödelnde Musical-Matrone am Ende gewinnen, auch wenn der Finaleinzug mit der grauenhaften Disney-Ballade für tablettensüchtige Hausfrauen in der Midlifecrisis ausgeschlossen ist: den Barbara-Dex-Award für das furchtbarste Outfit! Aufrechtgehn.de-Wertung: 0 Punkte, Finale: ja. 😀

  7. Ich werde vermutlich der Einzige sein, aber ich habe gemerkt, dass du in den Kommentaren die Brücken-Ingrid zitiert hast. Jawohl. Und wer sowas tut, kann kein schlechter Mensch sein. Und dann noch den tollen Eric als Jahrgangsfavoriten haben, so wie ich – toll. Jetzt musst du nur noch Aserbaidschan gut finden und es stimmt alles mit dir. 🙂

  8. Um es mit Evelin Hamann zu sagen: Hetz! Mich! Nich Ein alter Mann ist doch kein D-Zug! Ja, ich geb zu, zwischen der Überarbeitung der Finalchancen-Einschätzung und der Anpassung des Textes lagen ein paar Stunden. Musst Du alle Welt darauf aufmerksam machen? 😛 😉

  9. Na ja… Wenn es um Polen geht, wird ich da nicht so sicher sein – der Song hat Potential, ok die erste Version war mir lieber aber man kann eigentlich nicht meckern. Eines wundert mich schon – auf der Seite war der Song eher furs Finale getippt, mich wundert jetzt der Sinneswandell.

  10. Oha! Das könnte laut Olivers Vorhersage ein echtes Skandaljahr werden – es würden sich nämlich nur neun Länder qualifizieren! 😉

  11. die spinnen (auch) die Polen Gut finde ich den Song immer noch, aber als ‚Jestem‘ hat er mir definitiv besser gefallen. Eigentlich ist das sogar meine persönliche Nummer 1, aber vielleicht muss ich das nochmal überdenken.

  12. Einschätzung Ja, dann will ich mal dagegenhalten. Wie nicht anders zu erwarten, sind meine persönlichen Lieblinge und Hassobjekte natürlich völlig konträr zu denen von Oli, aber in den Vorhersagen liegen wir so weit ausenander nicht: AL: 10 Punkte, Finale nein (knapp) ARM: 0 Punkte, Finale ja FIN: 5 Punkte, Finale ja GE: 6 Punkte, Finale nein N: 4 Punkte, Finale ja PL: 12 Punkte, Finale ja RUS: 0 Punkte, Finale ja CH: 1 Punkt, Finale nein SRB: 7 Punkte, Finale nein TR: 3 Punkte, Finale ja AZ: 0 Punkte, Finale nein GR: 0 Punkte, Finale ja IS: 0 Punkte, Finale nein HR: 0 Punkte, Finale ja (knapp) LT: 0 Punkte, Finale nein M: 2 Punkte, Finale ja P: 0 Ounkte, Finale nein RSM: 0 Punkte, Finale nein H: 8 Punkte, Finale ja Wenn ich das richtig sehe, unterscheidet sich unsere Prognose in 3 Punkten: Serbien statt Polen – wäre schade, könnte aber sein. Aserbaidschan statt Griechenland – wäre gut, wird aber bestimmt nicht passieren. Litauen statt Malta – glaubst Du das im Ernst?.

  13. Jetzt ist Polen doch verloren Nach der Auslosung der Startplätze sieht es für Polen wirklich nicht gut aus. So gleich am Anfang muss nicht wirklich schlimm sein (obwohl manche penner da womöglich noch gar nicht eingeschaltet haben), aber dann auch noch direkt gefolgt von haba haba. Das ist echt bitter. Die Chancen für Ungarn dagegen sind weiter gestiegen. Startnummer 15 ist super.

  14. Ergänzung wie ich sehe, haben sich die Polen die Startposition ja selbst ausgesucht. Wie gesagt, der erste Startplatz muss nicht schlecht sein, aber das direkt folgende Haba haba macht mir echt Sorgen.

  15. nun doch auf polnisch 😀 According to a statement published on the Magdalena Tul official YouTube profile, the Polish song to the 2011 Eurovision Song Contest will be Jestem, the original Polish version, in order to ‚respect the decision of the Polish people‘. Jestem finde ich auch besser, wie first class ticket to heaven, dass hört sich ja schon fast komplett anders an..

  16. 🙂 Mich freuen die Wett-Ergebnisse – es heisst, Polen ist meistens an dr 12 Position (wenn es ums Finale geht)- dass freut uns 🙂

  17. 😉 nach den neuesten unkenrufen von esctoday sind die folgenden beiträge im finale: * Armenia * Azerbaijan * Croatia * Georgia * Greece * Hungary * Norway * Poland * Russia * Turkey Alles andere würde mich auch wundern. Spannender wird auf jeden Fall das SF2

  18. Oh Mann, ist mein Geschmack sooo konträr? Ich gebe es zu, ich habe bislang nur alle gehört, aber kein einziges Video gesehen, weil ich mich endlich mal nur auf die Mucke konzentrieren wollte. Vorhersagen extrem schweieirg. Auch nach mehrmaligem Durchhören bleiben meine Nervtitel konstant – Belgien und Norwegen (nicht hauen!!!…aber der Titel ist derart billig produziert und grottenschlecht gesungen). Die Hungrigen hatte ich weit vorne, aber immer besser gefällt mir die Türkei.

  19. jetzt hab ich es…..ich bin einfach nur… ein verbitterter Dauernörgler! Aber bzgl. Norwegen kann ich gut damit leben….zero points! (allen Wettquoten zum Trotz)

  20. Warum … … heißt dieses Semi eigentlich Todessemi? Weil man die Musikleichen, die nicht weiterkommen werden, hier viel einfacher identifizieren kann als im zweiten Semi? Ich habe hier jedenfalls viel weniger Schwierigkeiten mich für eine Top Ten Prognose zu entscheiden als im anderen Halbfinale. Hier also meine derzeitige Prognose: Azerbaijan, Finland, Turkey, Greece, Russia, Norway, Armenia, Iceland, Poland, Switzerland Ich sehe schon den Aufschrei durch die Reihen der Fans gehen: Ich habe Ungarn ja gar nicht dabei! Aber da es ja eigentlich jedes Jahr zumindest einen Favoritensturz gibt, habe ich mich mal für die Ungarin entschieden. 😉 Falls sie ihrem Status dennoch gerecht bleiben sollte, würde ich am ehesten einen der drei letztgenannten aus meiner Liste werfen. Auch San Marino habe ich noch bei den Wackelkandidaten, weil bei den Qualifikanten irgendwie noch so eine richtige klassische Pop-Ballade fehlt. Aber wie immer kommt es am Ende sowieso ganz anders und es qualifiziert sich mindestens einer, mit dem keiner gerechnet hätte. 😀

  21. Todessemi: Man hatte wohl erwartet, dass sich dreizehn Länder um vier Startplätze prügeln müssen, weil die anderen sechs fest vergeben sind (Armenien, Aserbaidschan, Griechenland, Türkei, Russland und Serbien, wobei letzteres mit Jurys ja auch kein Selbstläufer ist). Das war, bevor die Lieder bekannt wurden. Jetzt ist es (scheinbar) ziemlich einfach, aber mal abwarten. Mindestens ein überraschendes Opfer und eine Sensations-Qualifikation gibt es eigentlich jedes Jahr.

  22. Sicher. Armenien ist zwar billig, aber verflucht eingängig. Wenn Emmy auf der Bühne die nötige Lebensfreude und Unbekümmertheit ausstrahlt, kommt das todsicher ins Finale.

  23. ‚Todsicher‘ ist beim ESC nur Mr. Diaspora, der früher oder später wieder zuschlägt…seufz…

  24. So, nun kurz vor knapp auch noch das erste Semi: Sicher im Finale: Armenien Türkei Aserbaidschan Russland wobei von denen nur Russland wirklich gut ist und auch am Sa ne Chance auf die TOP 5 hat. Bei Aserbaidschan ist man aber so dankbar, dass die gräßliche Litauerin endlich rum ist, dass das in diesem Semi die TOp 3 knackt, auch wenn der Song Käse ist Finale wahrscheinlich Polen Norwegen Ungarn (obwohl die schon an einigen Stellen als Kate Ryan 2001 gesehen wird – ich glaubs nicht, ich denke, sie wird um den Sieg mitspielen) Griechenland (ja-wohl, ich sehe Griechenland dieses Jahr NICHT bei den sicheren Finalisten!) wackelig: Serbien (könnte dank Diaspora aber klappen) Finnland (nein, er ist kein Tom Dice, eher schon ein Jon Lilygren) Georgien (mein persönlicher Hassbeitrag 2011, und hoffentlich fliegen sie raus!!!) Island (ich liebe diese Nummer, und ich stell mich mit ner Posaune bei Olli aufn Kaffeetisch und sage das!) Finale unwahrscheinlich: Albanien (nach 30 Sekunden läuft Europa Ohropax holen) Malta (Man weiß nicht so recht, ob das jetzt Faniello 1 oder Faniello 2 werden wird) Kroatien (das soll weiterkommen, während das großartige Lako je sve letztes Jahr rausgeflogen ist? No no never!) Finale ausgeschlossen: San Marino (gäääääääääähn – und dann auch noch englisch. Pöh) Portugal (können froh sein, wenns kein Nullpointer wird) Litauen (Musicalgeknödel ist und bleibt unerträglich, und die Litauer sollten das eigentlich nach Jeronimas schon wissen) Schweiz (nun ja. Das Lied ist niedlich und gewinnt bei jedem Hören, die Sängerin ist hübsch und supersympathisch, aber. ABER. Auch sie ist genau wie das Hackebeil aus Österreich mit einer typischen Castingshowtussenstimme geschlagen, sprich, auch sie will uns zeigen, was sie so alles für Vokalakrobatiken drauf hat, und das ist AAAAANSTRENGEND zum Anhören. Während das ganze beim Nadinsche aber immerhin stimmig ist, erschlägt die gute Anna ihr Lied damit total.)

Oder was denkst Du?