Die Big Five 2011: die Proben

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Das schwedische Jahr

So, jetzt wird es interessant. Heute Nachmittag proben zum ersten Mal die fünf fest gesetzten Finalisten in Düsseldorf. Zwei von ihnen, nämlich die französische Prinzenrolle und die britische Boyband, sind bei den Buchmachern und bei den OGAYern als mögliche Sieger gesetzt. Wir können also gespannt sein.

11. Frankreich: Amaury VassilySognu

Amaury Vassily ist der neue Guildo Horn, nur anders herum. Ein großer Teil der versammelten Schwournalisten, und zwar insbesondere Tunten und Tanten jenseits der Fünfundvierzig (also die ehemalige Fanbase von Maxi & Chris bzw. Secret Garden), berichtet von vibrierendem Rückenmark, spontanen Tränen der Rührung und weichen Knien. Und kommt zum Schluß, dass die ganze Veranstaltung im Grunde heute und hier abgebrochen werden könne, denn es stehe nun völlig außer Frage, dass Frankreich gewinnen werde. Da nun auch exakt die Kernzielgruppe für ranzige Poppseudoklassik in Massen die Jurys bevölkert und der gezeigte Bühnenhintergrund, ein animiertes, morphendes Kitschbild mit Dämmerung, Wolken, Morgengrauen und Sonne, in der nur noch ein röhrender Hirsch fehlt, perfekt zur Kitschigkeit des Liedes passt, dürfte Amaury auch etliche Punkte einsacken. Andererseits: jeder andere Mensch hasst solchen Operettenmüll. Mit Inbrunst. Mehrheitsfähig ist dieser Schlonz in hundert Jahren nicht. Oh, und an die in Düsseldorf anwesenden Hairstylisten: Frisurenalarm! Bitte umgehend eingreifen!

Aufrechtgehn.de-Wertung: 0/12 Punkten, Chancen auf Sieg: 15%, auf Top Five: 25%, auf Top Ten: 95%, auf die Rote Laterne: 0%.

12. Italien: Raphael GualazziMadness of Love

Also, ich will nur klar stellen: natürlich habe ich nichts gegen Jazz-Sänger. So an sich. Soll jeder machen, was er will. Ich meine nur, müssen die das denn in aller Öffentlichkeit tun? Die haben doch ihre eigenen Kneipen und Treffpunkte, wo sie unter sich sind. Da können die ja treiben, was sie wollen, da stört es doch keinen. Aber dass die immer meinen, jeder muss ihnen dabei zukucken. Ich meine, denkt denn niemand an die Kinder? Das ist doch auch nicht schön, oder? Finden sie das schön? Jetzt mal ehrlich! Na also! Da kann man doch auch mal ein bisschen Rücksicht auf die Mehrheit nehmen, die das nicht sehen will! Oder? Ist doch nicht zu viel verlangt! Aber ich hab nichts gegen die, wirklich!

Nachtrag: In den Kommentaren unten wurde zu Recht kritisiert, dass ich oben nur einen unqualifizierten Rant, aber keine Beschreibung und Einschätzung des Songs abgegeben habe. Das stimmt. Aber so sehr ich mich auch bemühe, ich kann es nicht. Sorry. Ich sehe einen sexy unrasierten und leicht welpenhaft dreinblickenden jungen Mann, wie weiland Udo Jürgens am Plexiglas-Klavier sitzend… und dann setzt der Song ein und meine Aufmerksamkeit schaltet sich automatisch ab. Er macht das alles recht Bar-Jazz-authentisch (vermute ich mal – nur langweilt mich beim Grand Prix halt nichts mehr als authentische Live-Band-Darbietungen) und weitgehend fehlerfrei (bis auf das hohe Gejaule kurz vor Schluß, das mir durch Mark und Bein geht). Aber ich muss gestehen, dass ich mir eher freiwillig drei Stunden lang den Musikantenstadl anschauen würde als drei Minuten dieser Musik zu ertragen. Mir ist nun mal nichts so sehr verhasst wie die klassische Jazztrompete, wie sie in diesem Stück vorkommt. Ich mag Jazz, wenn überhaupt, dann nur in der Form von Easy Listening. Genau so wie ich die Popmelodien der Beatles schätze, aber nur in neuzeitlichen Coverversionen, z.B. von Bananarama, weil mich der Original-Schrammelgitarren-Sound der Sechziger einfach ästhetisch abstößt. Das mag ein Charakterfehler sein, aber es ist nun mal so, ich kann das nicht ändern. Und so kann ich mit ‚Madness of Love‘ einfach nichts anfangen. Jazzfreunde werden es mögen, und davon gibt es in den westeuropäischen Jurys sicherlich ein paar und unter den TV-Zuschauern nach meiner Einschätzung ungefähr 0,0002%. Daher gibt’s aus Westeuropa vermutlich einige Male jeweils fünf Punkte (10 von der Jury, 0 von den Zuschauern = 5 gesamt). Für einen Platz im unteren Mittelfeld dürfte es also reichen.

Aufrechtgehn.de-Wertung: 0/12 Punkten, Chancen auf Sieg: 0%, auf Top Five: 0%, auf Top Ten: 20%, auf die Rote Laterne: 5%.

14. Großbritannien: BlueI can

So, da habe ich drauf gewartet! Die vier fitten Herren treten in blaugrauen, schimmernden Anzügen auf (Simon in der ärmellosen Weste, um seine beeindruckenden Bizeps zu präsentieren) und tänzeln die kompletten drei Minuten in sehr gut koordinierten, aber nicht übertrieben choreografierten Bewegungen über die Bühne. Hinter ihnen vier einzeln stehende LED-Wände, auf den wechselnd Bilder von ihnen oder der Schriftzug „I can“ zu sehen sind. Beim ersten Durchgang hing der vierte Schirm ein bisschen, und stimmlich gab es ein paar wenige Unsauberkeiten, aber das war ja auch nur die erste Kamerastellprobe. Ich lege mich an dieser Stelle schon mal fest: 2012 findet der Contest entweder in Sarajewo statt – oder in London!

Nachtrag: Bei der zweiten Proben kamen die Jungs in Casual Wear – beim Finale wird’s aber wohl die Anzüge geben. Diesmal gab’s keine technischen Hänger und stimmlich klang es auch besser, wenn auch noch nicht perfekt. Aber das, da bin ich mir sicher, sparen sich die Profis von Blue fürs Finale auf, wo es zählt. Blue sind, was sie sind: eine erwachsen gewordene Boygroup, die genug Erfahrung und Routine mitbringt, um den souverän choreografierten Auftritt lässig und anstrengungslos aussehen zu lassen – und die dennoch sehr offensichtlich viel Spaß bei der Sache hat. Meines Erachtens sind sie das Beste, was der Eurovision in diesem Jahr passieren konnte. Ihr Sieg wäre das Beste, was der Eurovision in diesem Jahr passieren könnte.

Aufrechtgehn.de-Wertung: 12/12 Punkten, Chancen auf Sieg: 40%, auf Top Five: 85%, auf Top Ten: 100%, auf die Rote Laterne: 0%.

16. Deutschland: Lena Meyer-LandrutTaken by a Stranger

Silberfischchen, Kondomtänzerinnen, Space Aliens, Froschfrauen – es gibt viele Bezeichnungen für Lenas auffällige Tänzerinnen. Ganz offensichtlich hinterlassen sie einen bleibenden visuellen Eindruck. Wie auch der Bühnenhintergrund und die Beleuchtung: Bilder eben dieser Silberfischchen, Lichtmalereien, düsteres Schwarz – alles passt perfekt zur spannungsreich-bedrohlichen Grundstimmung des Songs, den Lena im schwarzen Bühnendress, mit sinister geschminkten Augen und mit einer allerdings sehr albernen Schleife im Haar performt. Das würde locker für die Top Fünf reichen – hätte sie sich nicht die Unsitte angewöhnt, die Catchphrase des Titels, „Danger is a risky Business“, unbedingt selbst singen zu wollen. Dafür ist sie aber nicht angelegt. Lena schreit an dieser Stelle unangenehm laut ins Mikro, um mit dem Tempo noch hinterher zu kommen. Autsch. Ich kann die Versuchung ja verstehen, die von dieser Zeile ausgeht. Aber, bitte, Lena: überlass das den Backings. Für die ist diese Stelle geschrieben, nicht für Dich. Du machst damit den Song kaputt. Und rutschst von Platz 5 auf Platz 15 im Gesamtklassement.

Aufrechtgehn.de-Wertung: 7/12 Punkten, Chancen auf Sieg: 5%; auf Top Five: 25%, auf Top Ten: 45%, auf die Rote Laterne: 0%.

22. Spanien: Lucía PérezQue me quiten lo balaio

Die Spanier haben bekanntlich ein Händchen für alberne, aber hoch ansteckende Sommertänze. Der Macarena, der Ketchup Song… in diesem Jahr könnte der Balaio hinzukommen. Die in einem schlichten pinkfarbenen Sommerkleid singende Lucía und ihren Backings tanzen zu ihrem schlichten, aber fröhlichen Sommerliedchen eine schlichte, aber hoch synchrone Choreografie mit viel Armeinsatz. Ein bisschen wie bei ‚Haba haba‘, nur nicht so elaboriert. Und ich weiß jetzt schon genau, wer von meinen Eurovisionsfreunden die bei der nächsten Grand-Prix-Disco originalgetreu nachtanzen wird. Falls das Wetter bis nächsten Samstag hält und es ein sommerlicher Abend wird, könnte das sehr gut ankommen. Dann könnte Spanien es vielleicht sogar bis ins Mittelfeld schaffen…

Aufrechtgehn.de-Wertung: 3/12 Punkten, Chancen auf Sieg: 0%, auf Top Five: 0%, auf Top Ten: 5%, auf die Rote Laterne: 15%.

15 Gedanken zu “Die Big Five 2011: die Proben

  1. Waaah, Lena, was soll denn das? Irgendwer möge ihr bitte sofort dieses Propellerhütchen wegnehmen! Die TBAS-Präsentation bei USFD fand ich eigentlich schon perfekt und dem Lied angemessen. Verglichen damit ist dieser Auftritt ein ziemlicher Rückschritt. Der Song ist eigentlich auf ein zartes Lena-Stimmchen zugeschnitten und nun wagt sie es doch tatsächlich, kraftvoll zu singen und sogar auch noch das ‚Danger it’s a risky business‘ lauthals ins Mikro zu brüllen und nicht von irgendwelchen Backings wispern zu lassen. So geht doch die ganze spooky und creepy Stimmung der Nummer verloren. Nein, nein, nein, so wird das nix… Aber immerhin kann sich der Herr Saade hier mal anschauen, wie das mit dem Glaszerschmettern auf jeden Fall klappt ^^

  2. raffaele!!! Also, ich will nur klar stellen: natürlich habe ich nichts gegen Eurotrash-Fans. So an sich. Soll jeder machen, was er will. Ich meine nur, müssen die denn so ganz ignorieren, was gute Musik ist? Mir fällt da die gute Frau Kaas ein, deren Lied auch keienr so recht mochte, wo sich aber schließlich doch alle einig waren, dass die Dame weiß, was sie tut – und das verdammt gut. Wenn ich mal die Probe von Raphael mit der hier so gepriesenen Darbietung der blauen Vier vergleiche, fällt doch eine Musikalität auf, die hör- und spürbar ist. (Das gilt übrigens auch für den gänzlich detonierten M. Vassily – gibt es denn gar keine Stimmgabeln mehr?) Aber ich hab nichts gegen die, wirklich! Ich finde die sogar selbst ganz entzückend und hoffe, dass sie ihren Auftritt bis zum Finale noch irgendwie meistern können. Aber Signore Guarazzi drücke ich alle verfügbaren Daumen für eine Top-10-Platzierung – ich persönlich wäre auch über eine Top-5-Platzierung sehr glücklich. Und dem werten Verfasser dieser Seite wünsche ich auch weiterhin viele tolle Schreibideen – ich bin immer wieder begeistert! LG aus der Hauptstadt 😛

  3. Glaszerschmettern, nur auf Videowand @onlime Du hast wohl nicht bemerkt, dass hier das Zerbrechen des Glases nur auf der Videowand geschieht. Im Gegensatz zu Schwedens Beitrag wo es live auf der Bühne geschieht! Aber der Rest Deines Kommentars ist richtig, das wir wohl nix werden für Lena!

  4. ach Wenn ich onlime richtig verstanden habe, war das ja gerade der Witz an der Aussage ‚wie das mit dem Glaszerschmettern auf jeden Fall klappt‘.

  5. Damit ist es amtlich, ich bin eine ältliche Schwulette im Körper einer Frau. 😀 Ich finde den Franzosen super, aber bin auch mit einem UK-Sieg sehr einverstanden. (Lee Ryan!! *kreisch*)

  6. Und es soll sogar jüngere Schwule geben, die Amaury superniedlich und seinen Song gut finden. Mich zum Beispiel. 😉 Die erste Proben der Briten hingegen hat mich noch nicht so vom Hocker gehauen. Da braucht es wohl noch ein paar Durchläufe bis alles perfekt sitzt. Dann haben sie aber in der Tat gute Chancen auf eine Top-Platzierung. Der Italiener gefällt mir ebenfalls. Ich finde, das hat Stil, selbst wenn es eher Nischenmusik ist. Und Lena ist sowieso toll. Einzig bei Spanien fehlt mir ein bißchen das Feuer. Nur gute Laune ist eben nicht genug.

  7. Vielen Dank. Ganz meine Meinung. Sorry, aber das Jazz-Bashing auf dieser Seite verwirrt und verwundert mich immer mehr. Ohne Jazz und seine Spielarten kein Rock’n’Roll, ohne Rock’n’Roll keine moderne Popmusik – man merkt, wo diese Kausalkette hinführt, oder? Außerdem fehlt mir beim italienischen Beitrag schlicht und ergreifend eine Aussage, wie es so rüberkommt – was normalerweise auf dieser Seite auch bei Beiträgen klappt, die Oliver nicht gefallen. Aus dem Abschnitt hier kann ich nur entnehmen, dass da jemand seine persönlichen Aversionen gegen Jazz abarbeitet – über den Song, die Performance etc. erfahre ich gar nichts. Was bitte sehr soll das? Deutsche neigen ohnehin schon dazu, Satire und Polemik zu verwechseln, das muss bitte nicht auch noch auf dieser Seite anfangen. Schon die Kommentare zu Nadine Beiler schossen in dieser Hinsicht übers Ziel hinaus, und bei Rafael Gualazzi ist es kaum besser. Ach ja, zu den Songs: Ich mag ‚Madness of Love‘ (und ich liebe diese sinnlose Trompete!), mit ‚Que me quiten lo bailao‘ kann ich leben, ‚Taken By a Stranger‘ klingt immer noch wie ein dreiminütiges Intro, dem der Hauptteil des Liedes abhanden gekommen ist. Bei ‚Sognu‘ und ‚I Can‘ verstehe ich den allgemeinen Hype überhaupt nicht – beide Songs sind furchtbar langweilig.

  8. Lena wird das Ding … nochmal gewinnen, ich verspechs Euch Leute. Super Performance – so wirds watt!

  9. meine paar Cent Da die ‚Big 5‘ nun bereits 2 Proben hinter sich haben, wird es Zeit, dass ich hier auch mal meinen Senf dazugebe: Frankreich: Ich bin ja ein starker Verfechter der These, dass der ESC ein *Song*- (Lieder-, Gesangs-) Wettbewerb und eben nicht automatisch ein *Pop* ist. Von daher lasse ich auch die immer wieder aufkommenden Äußerungen à la ‚das gehört nicht hierher‘ nicht gelten. Natürlich gehört auch das ‚hierher‘. Gefallen tut es mir nicht besonders. Das liegt aber nicht am Typus des Beitrages, auch nicht an der Sangesleistung (die ist durchaus ziemlich gut), erst recht nicht am Bombast (den liebe ich sogar), sondern daran, dass ich das Stück reichlich langweilig finde. Aber bitte, wer’s mag, und das sind offenbar ziemlich viele, wenn man Umfragen und Buchmachern glauben schenken kann. Das Hintergrundbild unterstreicht beeindruckend den Bombast. Italien: Nicht unbedingt mein Musikgeschmack, aber der Kerl ist *wirklich* richtig gut. Da ich sowieso für Vielfalt bin und immer dafür, sich nicht einem (real vorhandenen oder gar nur angenommenen) Geschmack des Mainstreams präventiv zu unterwerfen, finde ich es richtig klasse, dass ein solcher Beitrag dabei ist. Für mich persönlich oberes Mittelfeld (da ich eben andere beiträge noch lieber mag), real bin ich etwas skeptisch, aber durchaus gespannt. Großbritannien: Ich bin absolut kein Freund von Boygroups und auch nicht von Fußballhymnen. Doch dieses Stück hat mir weit besser gefallen als ich erwartet habe. Ebenfalls gefallen hat mir die deutlich gezeigte Professionalität der Jungs auf ihrer Promotiontour und die Tatsache, dass si sich nicht zu fein waren, andernorts in Europa (auch Osteuropa) aufzutreten. In den Proben vor Ort wirkte dann manches leider nicht mehr so professionell, aber ich werde mich überraschen lassen. Kommt natürlich beim Publikum insgesamt bestimmt sehr gut an. Deutschland: Nachdem Lena sich ihren Propeller hat entfernen lassen und die Haare ‚wilder‘, gefällt mir das Outfit wieder (allerdings hätte der blaue Gürtel ruhig bleinben können). Die Kondom-Tänzerinnen sind natürlich gewöhnungsbedürftig, aber die Lichttechnik wunderbar. Auch der gag am Schluss mit totaler Dunkelheit nach dem Glasbruch ist klasse. Gesanglich wirkt Lena wesentlich reifer als letztes Jahr, wobei natürlich sowieso der Stil des Songs und das damit verbundene Image auch völlig anders ist. Wo ich Oliver recht geben muss: bitte das ‚Danger is a risky business‘ NICHT mitsingen! Kommt aber insgesamt gut an, wenn auch sicher nicht so stark wie letztes Jahr (obwohl der Song um Klassen besser ist). Spanien: Ist natürlich sehr einfach gehalten, verbreitet aber gute Laune und wirkt sehr authentisch (wenngleich ich finde, dass Lucía die Geste des in-die-Haare-Greifens etwas zu oft bemüht). Sparsame, aber gekonnt dargebotene Choreo. Bei mir persönlich immer noch mein Lieblings-Big-5. Wird allerdings real wohl nicht so punkten, es sei denn, Stella Mwangi erreicht das Finale nicht. Dann ist dieses Genre wieder frei (Interessanterweise geht ja sogar der Text in eine ähnliche Richtung). Insgesamt bin ich richtig glücklich darüber, dass der Contest ganz offensichtlich von allen Big 5 dieses Jahr wirklich ernst genommen worden ist (naja, bei Italien war es faktisch ja nicht so) und ernsthafte, absolut unterschiedliche Beiträge geliefert wurden. So muss das sein.

  10. Blue = nöö Blue aus UK…ich weiß nicht. Irgendwie hat das ja noch nie geklappt, wenn Künstler den Grand Prix plötzlich erst zum Revival oder zum Wiederbeleben ihrer Karriere entdecken und nutzen wollten. Hat was Überhebliches. Siehe No Angel, Plastic Bertrand und andere. Irgendwie spürt das Publikum ja doch, dass diese Künstler zu ihren Hoch-Zeiten nie und nimmer teilgenommen hätten. Und das wird doch meist abgestraft. Anders verhält es sich mit Leuten wie Johnny Logan. Der hat zwar auch den ESC als Comebackbühne genutzt, hat seine Karriere aber dort begonnen. Das wird gern goutiert. Und ‚I can‘ als Song ist auch kein Burner. Maximal Platz 12 würd‘ ich mal tippen.

  11. Lenas 2. Probe Hat eigentlich jemnd ne Ahnung, wieso Lenas 2. Probe nicht veröffentlicht wurde? Bei Youtube gibt es davon einen (ziemlich miesen) Clip zu sehen … sie singt das ‚Danger …‘ immer noch mit 🙄 … aber Outfit ist besser.

  12. Das wüsste ich auch gerne! Ich vermute mal wieder die hirntote Raab’sche Contentmafia dahinter. Auf AKOE und ESCnation wird ihre zweite Probe über den grünen Klee gelobt und ein Doppelsieg mittlerweile nicht mehr ausgeschlossen. Wenn sie allerdings ‚Danger is…‘ immer noch mitsingt, sehe ich das nicht.

  13. Deine Vermutung … … ist sicherlich richtig. Bekloppte Leute 8) Oh … und glaub mir: Sie wird es mitsingen ❗

Oder was denkst Du?