Unser Star für Baku: Tho­mas D. wird Raab-Nach­fol­ger

Auch nach dem Rück­tritt von Ste­fan Raab geht es mit der Zusam­men­ar­beit von ARD und Pro­Sie­ben und mit der erfolg­rei­chen Cas­ting­show Unser Star für… als deut­sches Vor­ent­schei­dungs­for­mat wei­ter, wie der NDR heu­te Mor­gen ver­mel­de­te. Der deut­sche Vor­zei­gerap­per Tho­mas D von den Fan­tas­ti­schen Vier über­nimmt das Zep­ter als Jury­prä­si­dent und musi­ka­li­scher Pro­du­zent des deut­schen Bei­trags für Baku. Tho­mas D: “Prä­si­dent woll­te ich schon immer wer­den! Bei die­sem musi­ka­li­schen Groß-Pro­jekt mit dabei zu sein ist eine fan­tas­ti­sche Auf­ga­be, auf die ich mich sehr freue und die ich sehr ernst neh­me. Außer­dem sehe ich bes­ser aus als Ste­fan Raab.” Wahr gespro­chen!

httpv://www.youtube.com/watch?v=48FrjKz492k
Das wohl schöns­te Tren­nungs­schmerz­lied in deut­scher Spra­che: ‘Solo’ von und mit Tho­mas D

So ganz ohne Raab läuft die Cho­se dann aber doch nicht: sei­ne Pro­duk­ti­ons­fir­ma Brain­pool pro­du­ziert wei­ter­hin den Vor­ent­scheid. Den ers­ten Ver­laut­ba­run­gen von Tho­mas D zufol­ge dürf­te sich am For­mat wenig ändern: er wer­de mit dem durch die Zuschau­er aus­ge­wähl­ten Sie­ger von Unser Star für Baku ein Album pro­du­zie­ren, für das er Songs “von pro­fes­sio­nel­len und attrak­ti­ven Song­schrei­bern” aus­wäh­len will. Bereits im Sep­tem­ber fin­den die ers­ten Cas­tings in den Brain­pool-Stu­di­os statt, man kann sich ab sofort dafür bewer­ben (Min­dest­al­ter: 18 Jah­re). Damit dürf­te dann schon mal für lus­ti­ge Schnip­sel in TV Total gesorgt sein (die ja ansons­ten zur mitt­ler­wei­le unlus­tigs­ten Sen­dung im deut­schen Fern­se­hen nach Wet­ten, dass? ver­kom­men ist). Und ich bin mir ziem­lich sicher, dass es ihm gelin­gen wird, einen wür­di­gen Lena-Nach­fol­ger zu fin­den.

3 Gedanken zu “Unser Star für Baku: Tho­mas D. wird Raab-Nach­fol­ger

  1. Wie­so muss es eigent­lch wie­der ein Solo­künst­ler sein, der da gesucht wird? Wie wäre es denn mal mit Bands? Oder einem Duett? Das hat doch bei den Aser­bai­dscha­nern auch so gut geklappt. ^^ Aber mal im Ernst: Viel mehr als auf den Inter­pre­ten soll­te es doch eigent­lich auf das Lied ankom­men. Was man uns beim USFO-Fina­le so vor­ge­setzt hat, war ja objek­tiv betrach­tet ne ziem­li­che Grüt­ze. Lena selbst hat den Song Satel­li­te durch ihre Lenahaf­tig­keit eher zweit­ran­gig wer­den las­sen, und nur WEIL Lena es gesun­gen hat, ist die­ses eigent­lich doch ziem­lich schwa­che Lied­chen so erfolg­reich gewe­sen. Und noch eine Lena wer­den wir nicht fin­den. Sol­len wir auch gar nicht. Ich wün­sche mir so jeman­den wie den Dursti nach Baku, der dort mit einem selbst geschrie­be­nen Lied antritt. Und bit­te nicht noch mal ein Anlauf mit Raab­schem 70’s-Retro-Sound in Hea­vy­to­nes-Auf­ma­chung…

  2. Good News! Lied und Inter­pret müs­sen eine Ein­heit bil­den – das eine ist ohne das pas­sen­de ande­re ein­fach nicht stim­mig. Mit Lena und Satel­li­te (wel­ches ich auch frisch und catchy fand) hat das sen­sa­tio­nell geklappt. Aber auch Lena und Taken by a stran­ger funk­tio­nier­ten sehr gut mei­ner Mei­nung nach. Der ein­zi­ge Wer­muts­trop­fen ist tat­säch­lich, dass man anschei­nend wie­der auf Solis­ten beschränkt. Mit der Opti­on einer Band wären die Mög­lich­kei­ten reich­hal­ti­ger. Aber damit kann ich trotz­dem gut leben, weil ein Tho­mas D in ver­ant­wort­li­cher Posi­ti­on natür­lich schon ein Ham­mer ist. Musi­ka­li­scher Sach­ver­stand im Hin­ter­grund, Sinn für aktu­el­le Musik ist also gewähr­leis­tet.

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