Es gibt ein Wiedersehen mit Anna Bergendahl beim Eurovision Song Contest 2012. Gut, in Dänemark nennt sie sich Soluna Samay. Und zur Tarnung verkleidet sie sich mit einer albernen Kapitänsuniform – im Zusammenhang mit dem Drama der vor Italien leckgeschlagenen MS Costa Cordalis vielleicht keine all zu geschmackvolle Idee. Aber wir reden hier von Dänemark, da ist Geschmack ohnehin kein Maßstab. ‘Should’ve know better’ lautet der Titel ihres Beitrags. Und der beschreibt exakt das Dilemma des heutigen Abends: natürlich hätte ich es wissen können, dass sich das Anschauen des Melodi Grand Prix nicht lohnt, weil dieses selbstverständlich ausschließlich mit grausamer Songsülze bestückt ist. Ich tat es trotzdem – und litt. Geschieht mir nur recht. Und nun müssen auch die Zuschauer im Mai leiden.
Ein bissl Shampoo hin und wieder könnte nicht schaden, Mädel!
Ein einziger der neun präsentierten Beiträge versetzte mich nicht umgehend in tödliches Koma. Aber natürlich reichte es für Ditte Marie und ihr Discoliedchen ‘Overflow’ nicht für das Superfinale der besten Drei. Da konnten dann auch die internationalen Juroren, vom dänischen Fernsehen in der Hoffnung auf den Sieg unter den letzten Gewinnerländern ausgesucht und darunter (ausgerechnet!) Roger Cicero aus Deutschland, nichts mehr retten. Nun also eine weitere nölende Bergziege – hoffentlich eine Anwärterin auf den Kate Ryan Award für das von Fans unerwartete Ausscheiden im Semifinale!
Weiß wenigstens, wie man eine Bühne bedient: Ditte!
Finale für Dänemark?
- Logisch! Das ist so massenkompatibel, das kommt weiter. (69%, 29 Votes)
- Nö. Das pullt eine Anna Bergendahl und bleibt im Semi kleben. (17%, 7 Votes)
- Aber hallo! Kopenhagen 2013, Baby! (14%, 6 Votes)
Total Voters: 42
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