Türkei: Love my back (TR 2012)

Heute Abend präsentierte der türkische Vertreter Can (gesprochen Jan Dschan) Bonomo erstmals seinen (selbst geschriebenen) Beitrag für Baku. ‚Love me back‘ heißt der, ist also auf Englisch. Und ein Mischmasch aus balkanisch-orientalischen Klängen, fröhlichen „Na na na“s und einer etwas wirren, hektischen Melodie. Vorgetragen von einem fröhlichen, ein bisschen aufgezogen wirkenden Charmebolzen, der davon singt, zurückgeliebt werden zu wollen, wenn er schon sein Schlachtschiff versenkt. Da brauchst Du Dir in Baku ganz sicher keine Sorgen drum zu machen, Can! Ob die schräge Nummer nicht ein bisschen zu off produziert ist, um beim breiten Publikum wirklich anzukommen, ist noch die Frage. Keine Frage hingegen, dass ich das türkische Fernsehen nach dem letztjährigen, eher altbackenen Sicherheits-Rock für diesen vergleichsweise frischen und mutigen Beitrag mal wieder auf das Höchste loben muss!

httpv://youtu.be/sjzHVgJd7t0
Dreh Dich im Kreisel der Zeit: der knuffige Can

Jan Bonomo aus der Türkei möchte zurückgeliebt werden...

  • Von mir wird er das! Sehr toller Beitrag! (43%, 61 Votes)
  • Von mir nicht. Das lässt mich kalt. (38%, 53 Votes)
  • Von mir wird er das! Sehr geiles Kerlchen! (19%, 27 Votes)

Total Voters: 132

Loading ... Loading ...

10 Gedanken zu “Türkei: Love my back (TR 2012)

  1. Also was da in den letzten Tagen an geilen Beiträgen auf uns zugekommen ist, das lässt für diesen Jahrgang ja allerbestes hoffen. OK, Georgien mal ausgenommen….
    Ich hoffe ja noch schwer, dass Signora Zilli auch wirklich ihr schönes Lied darbieten wird und nicht was anderes zugeschustert bekommt – viel besseres kann da kaum kommen.
    Auch was man aus Israel hört, lässt einem das Wasser in den Ohren zusammenlaufen (falls es nicht noch verschlimmbessert wird)
    Aber der Oberhammer ist der türkische Beitrag. Seit Sertab haben die nicht mehr sowas gutes fertiggebracht. Ich bin einfach hin und weg *bauchnabelschwing*

    und nebenbei..ich bin immer noch traurig, dass Ornella nicht nach Baku fährt. Roman ist zwar auch ziemlich knuffig, aber ob er mit diesem mittelmässigen Titel was reissen kann, glaub ich kaum.

  2. Ich fürchte, die Türkei hat es fertiggebracht, dass ich sie sowohl optisch als auch akustisch dem schon sehr geilen Norwegen vorziehe. Irgendwie eine interessante Mischung aus orientalischen Klängen und Bukovina-Sound, der mich schon an manch serbischen Beitrag erinnert hat. Das muss ins Finale kommen! Das einzige, was ich jetzt noch fürchte, sind verknöcherte Juries und ein Bonobo, ähm, Bonomo-Gate.

  3. Ein sehr sympathisches Bürschchen! Aber dieses ewige Balkan- und Orientgesdudel geht mir tierisch auf den Zeiger.  Es geht um den besten Song für EUROPA und nicht die Levante oder das beste Lied östlich von Bosnien-Herzegowina! Und textlich durfte sich nicht gerade ein Lieteraturnobelpreisträger bei „Love me back“ austoben.

  4. Ich kann’s nicht ändern, orientalisches Gedudel bewirkt bei mir ungefähr das, was Keltische Klänge beim Hausherren bewirken (wenn ich mich nicht irre 😉 ): Es regt sich was – nämlich der Finger, der umschalten will.

    * * *

    Off-Topic:

    Die drei Umfrage-Optionen da oben erreichen zusammengerechnet stolze 108 Prozentpunkte.

    Bezogen auf die angegebenen 37 Total Voters stimmen die Prozentzahlen, aber die drei Optionen erreichen zusammengerechnet 40 Voten.

  5. Jepp, das ist eine multioptionale Umfrage, man kann bis zu zwei Antworten wählen. Die lustige Umfragesoftware rechnet das aber anscheinend ganz stupide durch die Anzahl der Abstimmenden und kommt damit natürlich auf über 100%. Was mal wieder beweist: traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. 😉

  6.  Ach so – na, dann macht das natürlich durchaus Sinn.

    Die Prozentpunkte auf die Anzahl der Voters zu beziehen statt an die Anzahl der Voten finde ich absolut plausibel, weil es die größere Aussagekraft hat.

    Wäre natürlich nicht verkehrt, wenn ein entsprechender Vermerk auf eine multioptionale Umfrage hinweisen würde, falls mal so ein Korinthenkacker wie TILII kommt und nachrechnet… 😉

  7. Pfff… ich heiße ja nicht Elisabeth Noelle-Neumann und das hier ist ein Eurovisionsspielplatz, nicht die offizielle Arbeitslosenstatistik. Wobei bei der ja härter gefälscht wird… 😉

  8. Sehr, sehr cool!

    Das trifft absolut meinen Geschmack und ich bin gespannt, wie das außerhalb des Balkans ankommt.

    Die Türkei überzeugt mich wirklich seit Jahren mit den tollen Songs, die in den Contest geschickt werden. Es muss auch nicht immer 100%ig meinen Geschmack treffen. Aber die Mischung und durchweg hohe Qualität ist doch sehr erstaunlich. Und erfreulich!

Oder was denkst Du?