Aser­bai­dschan: fas­ter pus­sy­cat, kill, kill! (AZ 2012)

Als wäre es ein sati­ri­scher Kom­men­tar zum Euro­vi­si­on Song Con­test als sol­chem: ‘When the Music dies’ lau­tet der Titel des Bei­trags des dies­jäh­ri­gen Gast­ge­ber­lan­des. Einen beson­ders köst­li­chen Unter­ton bekommt die Wahl des Song­ti­tels, wenn man sich an den sieg­brin­gen­den Auf­tritt der aser­bai­dscha­ni­schen Chan­teu­se Sabi­na Babay­e­va im Fina­le der dor­ti­gen Vor­ent­schei­dung erin­nert, als sie aus­ge­rech­net ‘The Grea­test Love of all’ der tags zuvor ver­stor­be­nen Whit­ney Hous­ton post­hum mas­sa­krier­te. Auch die nun aus­ge­wähl­te, prä­ten­tiö­se Bal­la­de bie­tet dem sin­gen­den Rochen aus dem Ölstaat jede nur denk­ba­re Gele­gen­heit zu über­flüs­si­gen, nerv­tö­ten­den Modu­la­tio­nen und Deh­nun­gen, denen sich Sabi­nas gro­ßes Vor­bild ja auch nicht immer abhold zeig­te. Machen wir uns also schon mal auf das Schlimms­te gefasst.

httpv://youtu.be/gA9wT2IL_tQ
Bis­lang nur als Hör­pro­be: der aser­bai­dscha­ni­sche Song

When the Music dies für Aser­bai­dschan.

  • Joah, ganz okay. Mal seh’n, wie’s live klingt. (49%, 38 Votes)
  • Wie pas­send benannt. Grau­sam! (40%, 31 Votes)
  • Die könn­ten glatt noch mal gewin­nen damit. (8%, 6 Votes)
  • Der Tod für die ser­bi­sche Bal­la­de. (4%, 3 Votes)

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8 Gedanken zu “Aser­bai­dschan: fas­ter pus­sy­cat, kill, kill! (AZ 2012)

  1. Ich mag Aser­bai­dschan nicht wirk­lich, aber das ist der bis­lang bes­te aser­bai­dscha­ni­sche Bei­trag

  2. Also, das Lied fin­de ich sehr gut (obwohl ich eher auf der Sei­te des Erz­fein­des Arme­ni­en ste­he).

  3. Mich langweilt’s voll. Gähn. Im Geis­te sehe ich schon wie­der den (kom­plett über­flüs­si­gen) Tän­zer umher­wir­beln, der wei­land Saf­fu­ra (schreibt man die so?) umschwän­zel­te. Die­ses Pathos geht mir auf den Zei­ger.
    Es gewin­nen ohne­hin nur drei­sil­bi­ge Titel. Sind ja auch wel­che im Ange­bot.

  4. Also im Ver­gleich zum letzt­jäh­ri­gen Gewin­ner­song fin­de ich die­se Num­mer gera­de­zu ein Träum­chen. Zumin­dest was man so zur Stu­dio­ver­si­on sagen kann.

  5. Man­no­mann! Wenn die das live genau­so bringt, hal­te ich sogar einen wei­te­ren Sieg für mög­lich.
    Stimm­lich und auch vom Song her ist das um Klas­sen bes­ser als der­einst Saf­u­ra und natür­lich auch als der letzt­jäh­ri­ge Bei­trag.

  6. Schö­ner Song, wäre ein wür­di­ge­rer Sie­ger gewe­sen als “Run­ning Sca­red”, aber im dies­jäh­ri­gen Feld sehe ich kaum Chan­cen für die Ase­ris. Außer­dem ist das im Grun­de “Drip Drop” für Arme. Ein guter Platz dürf­te drin sein, aber Baku 2013? Eher unwahr­schein­lich.

  7. Dem ers­ten Teil der Aus­sa­ge kann ich ja gut zustim­men, das Lied ist klar bes­ser als Run­ning sca­red. Aber wie­so “drip drop für Arme”?, Das ist ja wohl eher anders her­um. Dies ist ein durch­aus gelun­ge­ner Song, Drip drop war abso­lut bil­lig.

  8.  Sehe ich genau umge­kehrt. “Drip Drop” hat­te aus mei­ner Sicht mehr Ener­gie dahin­ter – was zuge­ge­be­ner­ma­ßen auch pass­te, weil der Ton­fall des Lie­des längst nicht so resi­gna­tiv war wie bei “When the Music Dies”. Jedem sein eige­nes Gift, aber mir gefällt “Drip Drop” ent­schie­den bes­ser.

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