Sol­di­ers of Love (FR, MT, TR, SK 2012)

Neue Video­clips und / oder Son­gab­mi­schun­gen tru­del­ten in den letz­ten Tagen aus etli­chen Län­dern ein. Für die größ­te Begeis­te­rung in Fan­krei­sen sorg­te der offi­zi­el­le Video­clip zu Angguns ‘Echo (You and I)’. Wohl weni­ger auf­grund der pene­tran­ten Wer­be­ein­blen­dun­gen für Autos und Haar­pro­duk­te, son­dern auf­grund der mit die­sen Ein­nah­men finan­zier­ten männ­li­chen Unter­ho­sen­mo­dels und der sub­ti­len, wenn auch merk­wür­dig ent­menscht wir­ken­den Homo­ero­tik des Clips, die ihren Höhe­punkt in einem Gas­mas­ken­kuss zwei­er Her­ren im rosa Nebel fin­det. Auch die­ses ziel­grup­pen­ge­rech­te opti­sche Bon­bon dürf­te den fran­zö­si­schen Bei­trag zwar nicht vor dem anti­zi­pier­ten Car­crash ret­ten, wenn Anggun (die nun in den zurück­lie­gen­den Mona­ten kei­nen Gast­auf­tritt bei natio­na­len Vor­ent­schei­dun­gen aus­ließ) in Baku das ers­te Mal tat­säch­lich live sin­gen muss. Auf­merk­sam ist es trotz­dem!

httpv://youtu.be/SnSmB7uBo-Y
Ich sehe da tol­le Ide­en für Tän­zer-Trick­kos­tü­me in Baku!

Und wo wir gera­de bei der Ziel­grup­pe sind: auch der Mal­te­ser Kurt Cal­le­ja leg­te einen neu­en, pro­fes­sio­nel­len Video­clip vor, in dem uns das schnuck­li­ge Dis­co­häs­chen in der Tief­ga­ra­ge eines ört­li­chen Kran­ken­hau­ses sei­ne schöns­ten Tanz­mo­ves vor­führt und die gering­fü­gig über­ar­bei­te­te Baku-Abmi­schung sei­nes Sakis-Gedächt­nis­heu­lers ‘This is the Night’ zu Gehör bringt. Nett, da stört selbst Tim Schou von A Fri­end in Lon­don an den Turn­ta­bles nicht!

httpv://www.youtube.com/watch?v=ZHog5Vg53t8
Tsk, mit den teu­ren neu­en Nikes so in der Pfüt­ze her­um­zu­plant­schen!

Als Frei­beu­ter der Mee­re prä­sen­tiert sich der Tür­ke Can Bono­mo im Clip zu ‘Love me back’. Was ja inso­fern Sinn macht, als er im Text nach einem Hafen sucht, in dem er sein Schiff ver­sen­ken kann. Da dürf­te er in Baku bei einem Besuch im Euro­club bestimmt sehr schnell fün­dig wer­den! Musi­ka­lisch hat sich hier nichts mehr geän­dert, und das ist auch gut so.

httpv://youtu.be/7PneOwzMz4M
Ein klei­ner Zap­pel­phil­liph: Can Bono­mo

Bleibt, zu guter Letzt, Miro Šma­j­da ali­as Max Jason Mai aus der Slo­wa­kei, der eben­falls einen pro­fes­sio­nel­len, düs­te­ren Clip für sei­nen Rock­song ‘Don’t clo­se your Eyes’ vor­leg­te. Da ich auf­grund sei­ner schlim­men Haar­fri­sur nicht in der Lage war, sei­ner Auf­for­de­rung Fol­ge zu leis­ten, kann ich hier­über nichts berich­ten. Wer es aus­hält, möge sich das Grau­en daher nach­fol­gend selbst anschau­en.

httpv://youtu.be/z2_7YdLk1Tc
Max don’t have Sex with your Ex 

6 Gedanken zu “Sol­di­ers of Love (FR, MT, TR, SK 2012)

  1. Das franzä­si­sche Video fin­de ich per­sön­lich ja völ­li­gen Blöd­sinn. Das hat irgend­wie so gar nichts mit dem Lied zu tun. Ne, das hät­te ich bes­ser gekonnt.

  2. La Gran­de Nati­on hat ein gutes Video pro­du­ziert. Ver­stö­rend gut. Da ist für jede sexu­el­le Ori­en­tie­rung ordent­lich was gebo­ten. Sehr sub­til. Dau­men hoch!

  3. Wie das fran­zö­si­sche Lied live rüber­kommt ist für mich eine der span­nends­ten Fra­gen die­ses Jahr. Das Video fin­de ich irgend­wie schräg. Da muss ich noch­mal drü­ber nach­den­ken, ob ich das gut oder schlecht fin­den soll.

  4. bei frank­reich ist die­ses jahr alles drin – top 5 wenn live alles stimmt – bot­tom 5 wenns live in die hose geht. man darf gespannt sein.

  5. Ich muss sagen, seit den “Superstar”-Zeiten ist aus dem Büb­chen Miro ja tat­säch­lich lang­sam etwas männ­li­che­res gewor­den. Stimm­lich auf jeden Fall gut, und trifft auch ziem­lich mei­nen Geschmack. Ledig­lich den Refrain fin­de ich etwas dünn, aber Stro­phe und Bridge rocken wirk­lich.
    Und die Fri­sur ist in mei­nen Augen auch völ­lig ok und auf jeden Fall zur Musik pas­send.

Oder was denkst Du?