Don’t jug­dge a Book by it’s Cover: 1. Pro­be Zypern

Kom­men wir zum heu­ti­gen Mus­ter­bei­spiel einer posi­ti­ven Erwar­tungs-Ergeb­nis-Sche­re. Sowohl in der zyprio­ti­schen Vor­ent­schei­dung wie auch bei den bis­he­ri­gen zahl­rei­chen Gast­auf­trit­ten mim­te Ivi Ada­mou zum Voll­play­pack ihres fluffig leich­ten, aber hef­tig stimm­syn­the­ti­sier­ten Som­mer­hits ‘La la love’. All­ge­mein erwar­te­ten die Fans live ein Desas­ter. Das trat aber heu­te nicht ein: im Gegen­satz zur grie­chi­schen Kol­le­gin Eleft­he­ria, der Ivi nun brand­ge­fähr­lich wer­den könn­te, meis­ter­te sie ihren Gesangs­part heu­te recht ordent­lich. Wozu – neben den Backings – wohl auch bei­trug, dass sie sich des Tan­zens wei­test­ge­hend ent­hielt, was ihre vier Beglei­te­rin­nen mit einer sehr geschick­ten Cho­reo­gra­fie her­vor­ra­gend auf­fin­gen. Ver­wun­der­lich ein­zigst, was der gigan­ti­sche Bücher­tisch sym­bo­li­sie­ren soll­te, auf den sie die zier­li­che Zyprio­tin hiev­ten: den Nie­der­gang der eins­ti­gen euro­päi­schen Hoch­kul­tur, auf des­sen geschun­de­nem Altar die sorg­lo­se Jugend, wie zum Hoh­ne fröh­lich ‘La La Love’ träl­lernd, in den Abgrund tanzt?

httpv://youtu.be/VLek5-aKT2o
Den düs­te­ren Büh­nen­hin­ter­grund aber bit­te noch in etwas Fröh­li­ches, Hel­les ändern! Dan­ke! (CY)

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