Lena Meyer-Landrut in Baku: she wents everywhere for us

Ein Grand Prix ohne Lena Meyer-Landrut: das fühlt sich doch irgendwie nicht richtig an, oder? Doch kein Grund zum Verzweifeln: gemeinsam mit ihren Kollegen Ell & Nikki, Alexander Rybak, Dima Bilan und Marija Šerifović tritt sie im großen Siegermedley der letzten fünf Jahre als Pausenact im zweiten Semifinale am Donnerstag an, wie der NDR heute bekannt gab. Hurra! Und so reiht sich auch unser Fräuleinwunder ein in die Riege des tingelnden Eurovisionszirkusses ehemaliger Sieger – mal schauen, in welchem osteuropäischen Vorentscheid sie nächstes Jahr als Stargast auftaucht, im Zehnerpack mit Lys Assia, Johnny Logan, Ruslana und all den anderen Unvermeidlichen. Für den laufenden Jahrgang wollen wir vor allem hoffen, dass der Glanz der charismatischen LML in Baku nicht den unseres aktuellen Vertreters, des zwar äußerst knuffigen, aber eben auch ein wenig harmlos wirkenden Roman Lob (der übrigens heute ab 18:45 Uhr zu Gast in der N3-Sabbelsendung DAS! ist), überstrahlt. Andererseits: ich mag ja alle die in diesem Artikel Genannten auf die ein oder andere Weise, und so ist doch schön, dass sie alle in Baku zu unserer Unterhaltung (und sicher auch zu ihrem Vergnügen) dabei sind!

httpv://youtu.be/IkRmKKnIHGA
Lena mit Fahne

Diesen Sonntag geht’s übrigens schon los mit den ersten Proben: ich bin schon ganz hibbelig vor Vorfreude! Ihr auch?

Sonntag geht es schon los mit den ersten Proben. Schon aufgeregt?

  • Und wie! Ich kann's noch gar nicht fassen und freu mich schon! (69%, 59 Votes)
  • Geht so. Dieses Jahr reißt mich nix so wirklich vom Hocker. (21%, 18 Votes)
  • Gar nicht. Ich finde, man sollte Baku boykottieren. (10%, 9 Votes)

Total Voters: 86

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10 Gedanken zu “Lena Meyer-Landrut in Baku: she wents everywhere for us

  1. Wer die letzte Antwort auswählt ist kein ESC-Fan und hat hier nix verloren.  Die mittlere klicken nur „Suus“-Hörer und andere Pessimisten an, die heulend vor lauter Selbstverachtung mit 60 im Zimmer im heimischen Elternhaus sitzen.

    Außerdem ist es immer wieder nett anzusehen, wie unser süßes Lenalein auf Deutsch hysterische ESC-Fans nach ihrem Sieg zulabert. Einer der Momente, den ein Deutscher ESC-Fan nie vergessen wird.

  2. Oh, wie schön, noch jemand, der hier mit „No True Scotsman“-Argumenten arbeitet. Fürs Protokoll: ich finde, dieser Jahrgang gehört zu den langweiligsten, die der Wettbewerb hervorgebracht hat, zumindest in Bezug auf die Liedqualität. Zu viele langweilige Balladen, zu viel untoter Eurodance, zu wenig echter Trash, zu wenig wirklich überzeugende Lieder (von denen immerhin schon einige fürs Finale qualifiziert sind). Ich tendiere tatsächlich zur mittleren Option, und ich hasse „Suus“.

  3. Ich liebe ‚Suus‘ und ich freu mich wie ein Keks auf den diesjährigen Jahrgang: zwei bis vier schöne, ergreifende Balladen, fantastischer Eurodance, leidlich amüsanter Trash (ja, da gab’s schon Besseres, aber immerhin gibt’s ihn überhaupt noch!) und der von mir in einer Mischung aus Schadenfreude und Beklemmung erwartete große Favoritensturz der schwedischen Ecstasy-Elfe… großartige Unterhaltung steht uns bevor! 🙂
    Und fürs Protokoll: sind mir hier alle Leser herzlich willkommen, auch diejenigen mit anderer Ansicht! Auch wenn das ja eigentlich keiner Erwähnung bedürfte.

  4. Ach komm schon – selbst wenn dieses Jahr nicht viel für dich dabei ist, auf die Bühnenperformances bist du doch sicher auch gespannt, oder? 😉

    Ich schon! Wird Gaultier sich bei Anggun, nach Dana Internationals Seetang-Schatulle, nochmal designmäßig selbst unterbieten? Singt Ivi Adamou wirklich so schrecklich wie es 90% der ESC-Fans prophezeihen? Wie schlägt sich Loreen ohne Siebenachtel-Playback? Und wer ist eigentlich diese nette Karaoke-Sängerin aus Belgien?

    Ich bin von diesem Jahr im übrigen sehr angetan – ein schönes Angebot aus dem Uptempo-Füllhorn (Tooji, Gaitana, dat Mari-Sofi, Mandinga, Trackshittaz, Ivi Adamski) und die Balladen find ich eigentlich dieses Jahr zum Großteil auch sehr schön (allen voran Mazedonien und Serbien, aber auch Estland, Eva Boto, Chaiiiii) – und zu lachen werden wir auch was haben (Anmary, Valentina, Joke-Anri, Euro-Rambo)!

  5. Also…  ich bin nicht ganz so euphorisch (ha, ha!)  wie letztes Jahr… zu viel „jury-whoring“ (circa 13 Balladen, davon nur 2-3 wirklich überzeugend), das halbe Internet fällt über die arme Loreen her (wessen Idee war es denn, sie so hochzujubeln?) und der deutsche Beitrag ist der profilloseste seit 2008. Ich entscheide mich für die mittlere Option.

  6.  Deswegen habe ich ja auch die Einschränkung von wegen Liedqualität gemacht. Natürlich hoffe ich auf die Performances, um ein akustisch auf grausamste Art durchschnittliches Jahr rauszureißen. 🙂

  7. „She wents“?

    Ich bin ja eigentlich sonst niemand, der sich gern Witze erklären lässt, aber… kann mir mal jemand den Witz erklären? :-[

  8. Ich weiß gar nicht, was du hast. Ich finde diesen Jahrgang recht ordentlich. Viele schöne Balladen (etliche davon aus dem Balkan, die ich insgesamt für qualitativ gut halte, auch wenn ich nicht dort wohne oder sonstwie damit verwandt bin), sogar ein Schuss Rock, und, was mich anfangs am meisten überrascht hat, fast gar keine (nur 3) Titel, die ich so richtiggehend hasse.

    Und ich mag „Suus“, auch wenn es etwas sperrig ist.

  9.  Ich habe mich oben falsch ausgedrückt. Auch ich liebe „Suus“, nur flenne ich dabei nicht rum, sondern erfreue mich an der Crazy-ität (toller Neologismus, was?!) des Songs. Und auch ich finde 2012 echt toll, bis auf Malta und die Schweiz ist alles im grünen Bereich.

Oder was denkst Du?