We are the Wie­ners: 1. Pro­be Weiß­russ­land, Por­tu­gal

Und die Sty­ling-Faux-pas rei­ßen nicht ab. Die bela­rus­si­schen Popp­seu­do­ro­cker Lite­sound haben sich ent­schlos­sen, Kras­si­mir Avra­movs (BG 2009) Ket­ten­hem­den auf­zu­tra­gen, die in der Zwi­schen­zeit durch das fal­sche Stahl­wollef­ein­wasch­mit­tel etwas faden­schei­nig gewor­den sind. Dass drei von ihnen mit Poser­gi­tar­ren auf der Büh­ne ste­hen, wäh­rend auf dem Backing­tape die­ses Instru­ment allen­falls noch in Spu­ren­ele­men­ten wahr­zu­neh­men ist, macht die Sache nicht bes­ser. Immer­hin kann das vom deut­schen Euro­vi­si­ons­chef Tho­mas Schrei­ber so ver­fem­te Land unter Beweis stel­len, dass es die größ­te Alber­ne-Mikro­fon­stän­der-Fabri­ka­ti­on der Welt beher­bergt. Fina­le? Nie­mals.


Wie in jeder Rock­band ist auch bei Lite­sound der Drum­mer die geils­te Sau (BY)

Por­tu­gal hofft heu­er augen­schein­lich auf die Bär­chen­stim­me. Gleich zwei beson­ders schmu­cke Exem­pla­re die­ser schöns­ten aller Män­ner­gat­tun­gen fin­den sich in Fili­pa Sou­sas fünf­köp­fi­gem Begleit­chor. Ihre statt­li­chen Erschei­nun­gen und die spar­sam ein­ge­setz­ten dra­ma­ti­schen Block­mar­sch­ele­men­te der, nun­ja: Cho­reo­gra­fie hal­ten mich denn auch mit Mühe und Not wach, wäh­rend die gelb gewan­de­te Fili­pa sich drei Minu­ten lang durch die Ver­wei­ge­rung eines Pop­songs arbei­tet. Füll­ma­te­ri­al.


Das nen­ne ich mal ein Rückentat­too! (PT)

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