Zwei­tes Semi: die Chan­cen

Logo ESC 2012, zweites SemiMit nur etwa sechs­wö­chi­ger Ver­spä­tung (ein klei­ner Anfall von aku­ter Unlus­ti­tis, man möge mir ver­ge­ben) folgt nun auf freund­li­che Erin­ne­rung mei­ner geschätz­ten Leser­schaft (dan­ke!) mei­ne unmaß­geb­li­che Ein­schät­zung der Final­chan­cen des zwei­ten Semis. Die­je­ni­ge für das ers­te Semi kön­nen Sie bei Inter­es­se hier nach­le­sen. Eine zu kos­mi­schen Scher­zen auf­ge­leg­te Glücks­göt­tin For­tu­na sorg­te bei der Aus­lo­sung der Teil­neh­mer­län­der auf die bei­den Semis dafür, dass mit der Aus­nah­me von Mon­te­ne­gro alle exju­go­sla­wi­schen Staa­ten gemein­schaft­lich in der don­ners­täg­li­chen Aus­wahl­run­de lan­de­ten. Und, wie um die­sen Zufall noch auf die Spit­ze zu trei­ben, tre­ten aus­nahm­los alle die­se Staa­ten dies­mal mit typi­schen Bal­kan­bal­la­den an. Wirk­lich: alle.

Die Nase vorn hat dabei Ser­bi­en, das erneut den unum­strit­te­nen Groß­meis­ter in der Königs­dis­zi­plin des gefühls­stür­men­den Bal­kan­schla­gers auf­bie­tet: Žel­j­ko Jok­si­mo­vić. Der ja bekannt­lich 2004 bei sei­ner aller­ers­ten Euro­vi­si­ons­teil­nah­me als eigen­stän­di­ger Staat das kern­ju­go­sla­wi­sche Land mit dem groß­ar­ti­gen ‘Lane moje’ fast zum Sieg führ­te und mit ‘Lej­la’ (BA 2006) und ‘Oro’ (RS 2008) zwei wei­te­re Schmacht­fet­zen ähn­li­chen Kali­bers zum Grand Prix bei­steu­er­te. Wie die bei­den letzt­ge­nann­ten Songs kann auch sein dies­jäh­ri­ges, mal wie­der vom Meis­ter selbst dar­ge­bo­te­nes ‘Nije Lju­bav Stvar’ nicht ganz mit der Klas­se des uner­reich­ten ‘Lane moje’ mit­hal­ten, kommt aber nahe her­an. Und stellt sei­ne vier Kon­kur­ren­ten aus den Brü­der­staa­ten mit Leich­tig­keit in die Cho­rus Line. Es ist daher nicht schwer, vor­her­zu­se­hen, dass Žel­j­ko, der auch noch als Ers­ter ins Ren­nen geht, die 12er rei­hen­wei­se ein­sa­cken und ver­mut­lich als über­ra­gen­der Sie­ger aus die­sem Semi her­vor­ge­hen wird.

httpv://youtu.be/gg40bL2N68U
Der Schnell­durch­lauf

In den Arsch geknif­fen ist hin­ge­gen sei­ne maze­do­ni­sche Kol­le­gin Kalio­pa Buk­le. Die hat näm­lich mit dem anfäng­lich etwas sprö­den, im Ver­lau­fe des Songs aber an Fahrt gewin­nen­den ‘Crno e bie­lo’ eine für sich genom­men her­zens­schö­ne Kla­vier­bal­la­de am Start, die auch von der außer­ge­wöhn­li­chen, ninah­a­gen­es­ken Stim­me der Inter­pre­tin lebt, auf dem zwei­ten Start­platz direkt hin­ter Herrn Jok­si­mo­vić aber natür­lich gna­den­los unter­ge­hen muss. Schlecht dürf­ten die Chan­cen auch für die bei­den im Direkt­ver­gleich mit dem maß­stab­ge­ben­den ser­bi­schen Bei­trag viel zu sub­ti­len (um nicht zu sagen: lang­wei­li­gen) Bal­la­den aus Bos­ni­en und Kroa­ti­en ste­hen. Ein­zig der so jugend­lich-char­man­ten wie stimm­ge­wal­ti­gen Slo­we­nin Eva Boto und ihren vier Backings dürf­te aus der Jugo-Rie­ge das Wei­ter­kom­men noch gelin­gen. Kein Wun­der: lehnt sich ihr ‘Ver­ja­men’ deut­lich am vom glei­chen Kom­po­nis­ten mit­ver­fass­ten ser­bi­schen Sie­ger­ti­tel von 2007, ‘Molit­va’, an.

Als fest gesetzt dürf­ten auch die Ukrai­ne und die Tür­kei gel­ten, die ja eigent­lich immer ins Fina­le kom­men, wenn sie nicht völ­li­gen Müll anbie­ten. Und das tun sie dies­mal nicht. Über­ra­schend mag das von mir anti­zi­pier­te Wei­ter­kom­men von Don­ny Montell sein, des­sen Bei­trag jedoch die Voten all der geschmacks­ge­stör­ten euro­päi­schen Haus­frau­en und Juro­ren auf sich ver­ei­nen dürf­te, die in der Ver­gan­gen­heit auch schon für sol­che Acts wie bonaparti.lv oder Eva Sašen­ko stimm­ten und denen in die­sem Semi nichts auch nur annä­hernd so Schau­der­haf­tes ange­bo­ten wird wie eben der lie­bes­blin­de Litau­er. Am unsi­chers­ten bin ich mir beim Final­ein­zug der nie­der­län­di­schen India­na Joan, der haupt­säch­lich davon abhän­gen dürf­te, ob sie auch in Baku das auf­merk­sam­keits­star­ke India­ne­rin­nen­kos­tüm samt Feder­schmuck trägt, mit dem sie sofort im Gedächt­nis bleibt und das ihrem harm­los-nied­li­chen Folk­song ‘You and me’, der in direk­ter Tra­di­ti­on zu sol­chen Euro­vi­si­ons­klas­si­kern wie ‘De Trou­ba­dour’ (NL 1969) und ‘All Kinds of Every­thing’ (IE 1970) steht, den nöti­gen Push gibt. Gegen sie spricht vor allem ihr mise­ra­bler Start­platz.

Einer mei­ner Haß­ti­tel, der mit Sicher­heit wei­ter­kommt, stammt vom slo­wa­ki­schen Max Jason Mai ali­as Miros­lav Šmaj­da, der die kumu­lier­ten Stim­men der Rock­freun­de und Con­test­has­ser abkas­sie­ren dürf­te. Im Gegen­zug mag ich per­sön­lich die Lie­der aus Mal­ta und Bul­ga­ri­en (die anbe­tungs­wür­di­ge Mari­an­ne-Rosen­berg-Dop­pel­gän­ge­rin Sofi Mari­no­va mit ihrem gran­dio­sen Bal­kan­dis­co­schla­ger ‘Love unli­mi­ted’), die ich aber nicht in der End­run­de sehe. Zu harm­los (MT) und – lei­der – zu spe­zi­ell (BG) für den Mas­sen­ge­schmack. Blei­ben mit der schwe­di­schen Ecsta­sy-Elfe Lore­en, dem nor­we­gi­schen Eric-Saa­de-Epi­go­nen Too­ji und dem est­ni­schen Rechts­trä­ger Ott Lep­land drei gro­ße, auch von mir geschätz­te Fan­fa­vo­ri­ten, deren uner­war­te­tes Aus­schei­den ins­be­son­de­re im Fal­le der sämt­li­che OGAE-Vor­ab­stim­mun­gen anfüh­ren­den Schwe­din für gewalt­tä­ti­ge Aus­schrei­tun­gen und spon­ta­ne Selbst­ver­bren­nun­gen pro­tes­tie­ren­der Euro­vi­si­ons­fans in Baku sor­gen könn­te. Hof­fen wir also das Bes­te!

Zwei­tes Semi­fi­na­le 2012: die Chan­cen.

Die aufrechtgehn.de-Bewertung der Titel im zwei­ten Semi 2012.
#Inter­pret, TitelFina­le?Wer­tung
01
RS
Zel­j­ko Jok­si­mo­vic
Nije Lju­bav Stvar
ja04
02
MK
Kalio­pi
Crno i belo
nein00
03
NL
Joan Fran­ka
You and me
ja08
04
MT
Kurt Cal­le­ja
This is the Night
nein03
05
BY
Lite­sound
We are the Heroes
nein02
06
PT
Fili­pa Sou­sa
Vida min­ha
nein00
07
UA
Gay­ta­na Essa­mi
Be my Guest
ja00
08
BG
Sofi Mari­no­va
Love unli­mi­ted
nein10
09
SI
Eva Boto
Ver­ja­mem
ja01
10
HR
Nina Bad­ric
Nebo
nein00
11
SE
Lore­en
Eupho­ria
ja05
12
GE
Anri Jok­haz­de
I’m a Joker
nein00
13
TR
Can Bono­mo
Love me back
ja06
14
EE
Ott Lep­land
Kuula
ja12
15
SK
Max Jason Mai
Don’t clo­se your Eyes
ja00
16
NO
Too­ji
Stay
ja07
17
BA
Maya Sar
Kora­ke ti znam
nein00
18
LT
Don­ny Montell
Love is blind
ja00

17 Gedanken zu “Zwei­tes Semi: die Chan­cen

  1. Wie immer stim­me ich dem Ora­kel größ­ten­teils zu – weis­sa­ge aber mei­ner­sei­tes abwei­chend fol­gen­des: Bos­ni­en: Ja. Slo­ve­ni­en: Nein. Por­tu­gal: Ja. Lit­hau­en: Nein. Maze­do­ni­en: Ja, Ukrai­ne: Nein.
    Die­ses wäre zumin­dest in mei­ner idela­len Welt das gerecht­fer­tig­te Ergeb­nis.  In der schlim­men Rea­li­tät wird aber wahr­schein­lich etwas nicht Nach­voll­zieh­ba­res wie ent­we­der  Geor­gi­en oder Kroa­ti­en wei­ter­kom­men… Macht aller­dings nichts, solan­ge die Nie­der­lan­de wei­ter sind.

  2. Dass Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­na (wie bis­her immer und völ­lig ver­dient) wei­ter­kommt, dar­an dürf­te auch ein ech­ter ESC-Fan ganz tief in sich drin nicht zwei­feln. Wenn er bei Roman fiept, so tue ich das eben bei den knud­de­li­gen Baby-Esel­chen.

  3. Erst­mal gro­ßes MER­CI an den Haus­her­ren, dass er unse­re Bit­ten erhört hat!

    Und hier mei­ne Ein­schät­zung mit Ran­king, ich find die­ses Semi dies­be­züg­lich viel schwie­ri­ger und außer den siche­ren Semi-Aus­schei­dern Mal­ta und Geor­gi­en wur­de in mei­ner Gegen­wart schon jeder als mög­li­cher Wei­ter­kom­mer genannt.  Also, kurz und kna­ckig:

    18. Platz Ukrai­ne, Fina­le lei­der ja
    17. Platz Geor­gi­en, Fina­le nein
    16. Platz Litau­en, Fina­le nein15. Platz Mal­ta, Fina­le nein14. Platz Slo­wa­kei, Fina­le nein13. Platz Maze­do­ni­en, inzwi­schen Fina­le ja12. Platz Schwe­den, Fina­le ja, ver­mut­lich Sie­ger des zwei­ten Semis11. Platz Bul­ga­ri­en, Fina­le inzwi­schen nein­Por­tu­gal 1, Fina­le nein­Weiß­russ­land 2, Fina­le nein­Nie­der­lan­de 3, Fina­le nein­Nor­we­gen 4, Fina­le jaBos­ni­en-Her­ze­go­wi­na 5, Fina­le jaKroa­ti­en 6, Fina­le jaSlo­we­ni­en 7, Fina­le jaTür­kei 8, Fina­le jaEs­t­land 10, Fina­le jaSer­bi­en 12, Fina­le jaaaaaaa!

    Ansons­ten sei mir auch hier wie­der die Eigen­wer­bung für http://sixtussagtmiau.blogspot.com (sie­he auch Link­lis­te rechts) gestat­tet, wo ich mei­ne Ein­schät­zun­gen im Detail hin­ter­legt habe und wo es auch dem­nächst noch lus­ti­ge Ein­schät­zun­gen ande­rer Leu­te gibt. Wir freu­en uns über jeden Kom­men­tar und über jeden, der mal vor­bei­schaut!

  4. Als­dann:

    RS: War­um um alles in der Welt ist das der ers­te Jok­si­mo­vic, der mir gefällt? Manch­mal begrei­fe ich mich selbst nicht. Bom­ben­fes­ter Final­kan­di­dat.

    MK: Eines mei­ner Lieb­lings­lie­der die­ses Jahr. Man mag mich für voll­kom­men ver­rückt hal­ten, aber aus­ge­rech­net eines der Län­der, die ich dies­be­züg­lich schon abge­schrie­ben hat­te, weil da nie (und ich mei­ne: nie­mals) ein auch nur erträg­li­ches Lied her­kommt, bringt einen der Knal­ler des Jahr­gangs. Ganz, ganz gro­ßes Kino – und ich glau­be, das kann sich sogar nach Ser­bi­en behaup­ten.

    NL: Ich habe eine Schwä­che für Lie­der die­ser Bau­art. Sogar der Akzent (so schwer er auch ist) wirkt eher char­mant als absto­ßend. Toss-up, wie der Ame­ri­ka­ner das nennt (50/50).

    MT: Gähn. Num­mern die­ser Bau­art haben wir schon viel zu oft gehört, und die hier macht noch nicht mal ansatz­wei­se was Neu­es oder Inter­es­san­tes. Zähl­kan­di­dat und nicht mehr.

    BY: War­um, Weiß­russ­land? War­um habt ihr die­ses an sich brauch­ba­re Lied so unfass­bar ver­schan­delt? In die­ser Form sogar ein Kan­di­dat für den letz­ten Platz in die­sem Semi.

    PT: Ich habe schon den Fan­hype um “Sen­ho­ra do Mar” nicht ganz nach­voll­zie­hen kön­nen (das war für mich por­tu­gie­si­sches Busi­ness as usu­al), und das hier ist ein schwa­cher Abklatsch davon. Das wird wahr­schein­lich nichts.

    UA: Der Län­der­code spie­gelt mei­ne Mei­nung zum Lied ganz gut wie­der: Uuuaa. Mehr unkrea­ti­ve Tanz­num­mern. Als wären die Bal­la­den die­ses Jahr nicht schon fan­ta­sie­los genug.

    BG: Äh … wo ist das Lied? Das klingt wie ein drei­mi­nü­ti­ges Intro oder einer die­ser Abschnit­te auf einer Remix-CD, wo man sich fragt, ob dem Remi­xer mit­ten­drin der Rech­ner abge­schmiert ist. Guter Durch­schnitt, aber ob das bei Bul­ga­ri­en reicht, sei mal dahin­ge­stellt.

    SI: Okay, es ist kein zwei­tes “Molit­va”. Aber ich mag es – es teilt sich den zwei­ten Platz der Bal­kan­bal­la­den mit Ser­bi­en (wer jetzt nach dem ers­ten Platz fragt, soll­te mei­nen Text noch­mal lesen 😉 ). Das dürf­te sogar durch­kom­men.

    HR: Gnah. Nicht die schlech­tes­te Bal­la­de im Jahr­gang, noch nicht mal die schlech­tes­te Bal­kan­bal­la­de (die kommt je nach Sicht­wei­se aus Bos­ni­en oder Alba­ni­en). Aber ich kann damit gar nichts anfan­gen.

    SE: Anna Ber­gen­dahl brauch­te vor zwei Jah­ren noch eine gan­ze Text­zei­le, um direkt am Anfang des Songs klar­zu­ma­chen, was ich davon hal­ten soll (“I walk down the bea­ten track”). Lore­en schafft das mit dem ers­ten Wort – “why?”. Ja, war­um? Wir haben 2012, nicht 1992. Ich habe an allen pas­sen­den und unpas­sen­den Stel­len mei­ne abso­lu­te Ver­wun­de­rung kund­ge­tan, dass die Fans die­ses Teil so ins Herz geschlos­sen haben, und ich wer­de es selbst dann nicht ver­ste­hen, wenn Lore­en mit 492 Punk­ten gewin­nen soll­te. Das Lied sagt mir nichts und gibt mir nichts. See­len­lo­ser Dan­ce­pop vom Fließ­band (und das aus einer Fabrik, die vor zehn Jah­ren dicht­ge­macht hat, außer für Euro­vi­si­ons­pro­duk­te).

    GE: Lacht, soviel ihr wollt – aber der Mann kann eini­ger­ma­ßen sin­gen und hat im Gegen­satz zu 90 Pro­zent der ande­ren Teil­neh­mer ein zumin­dest inter­es­san­tes Stück im Reper­toire. Ich per­sön­lich hal­te das Ding auch für abso­lu­ten Schwach­sinn, aber ich habe Freun­de, die es in die­sem Plät­scher­jahr­gang als zumin­dest erfri­schend emp­fin­den. Don’t rule this one out just yet.

    TR: Das ist euer Come­back nach der Sada­ka­ta­stro­phe letz­tes Jahr (ich bin doch hof­fent­lich nicht der ers­te, der die­ses ent­setz­li­che Wort­spiel macht)? Ernst­haft? Soll­te zwar kei­ner­lei Qua­li­fi­ka­ti­ons­pro­ble­me haben (Deutsch­land, Frank­reich und die Nie­der­lan­de stim­men hier ab), aber wie belie­big und nichts­sa­gend kann man ein Lied machen?

    EE: Wird zwi­schen Tür­kei und Slo­wa­kei wahr­schein­lich unter­ge­hen, und das nicht mal zu Unrecht – das Lied ist ganz nett, aber sogar für 2012er Ver­hält­nis­se ein­schlä­fernd.

    SK: YES! End­lich! Die­ses Semi brauch­te eine Hal­lo-Wach-Num­mer, und genau das lie­fert die Slo­wa­kei. Ob sich das in Stim­men nie­der­schlägt, ist aller­dings eine ganz ande­re Fra­ge.

    NO: Eric Saa­de für Arme, sowohl vom Aus­se­hen als auch vom Lied her. Da Saa­de bei den Tele­vo­tern letz­tes Jahr fast gewon­nen hät­te, soll­te das Fina­le sicher drin sein, aber brau­chen wir sowas, selbst aus der Per­spek­ti­ve des Unter­hal­tungs­wer­tes beim ESC?

    BA: Schnarch. Das ist Bos­ni­en, mit vier Was­ser­trä­gern und an die­ser Posi­ti­on kämen die ver­mut­lich mit einem Besen­stiel ins Fina­le, aber so unver­dient war es bei die­sem spe­zi­el­len 100%-Qualifikanten noch nie. Und der Esel darf lei­der nicht mit auf die Büh­ne (das wäre auch bei Mon­te­ne­gro inter­es­sant gewe­sen…).

    LT: Gar nicht so falsch, aber braucht viel zu lan­ge, um in Fahrt zu kom­men. Noch ein 50/50-Kan­di­dat.

    Wer kommt wei­ter? Ser­bi­en, die Ukrai­ne, Schwe­den, die Tür­kei, Nor­we­gen und Bos­ni­en hal­te ich (im zwei­ten, drit­ten und sechs­ten Fal­le bedau­er­li­cher­wei­se) für sicher gesetzt. Wenn ich die ande­ren vier nach Sym­pa­thi­en aus­su­che: Maze­do­ni­en, Nie­der­lan­de, Slo­we­ni­en und die Slo­wa­kei.

    Und schon mal im Vor­aus ange­merkt (da müss­te ja auch noch was drü­ber kom­men): wir hat­ten lan­ge nicht mehr so star­ke Big Five wie die­ses Jahr. Für jeden etwas, und kei­ne Figu­ren wie Josh Dubo­vie oder Sora­ya (wobei da natür­lich die Live­auf­trit­te abzu­war­ten blei­ben, aber das könn­te höchs­tens für Frank­reich und Spa­ni­en ein Pro­blem sein).

  5. detail­lier­te­re Kom­men­ta­re spä­ter, wenn ich mehr Zeit habe. Hier nur schon mal 2 kur­ze Kom­men­ta­re:
    Auch wenn wir in man­chen ande­ren Punk­ten dif­fe­rie­ren, freue ich mich rie­sig, dass es noch jeman­den gibt, der mei­ne abso­lu­te Num­mer eins (Kalio­pi: crno i belo) eben­falls gut fin­det, und sogar mei­ne Freu­de am slo­wa­ki­schen bei­trag teilt.
    Zum letz­ten Satz: bei Frank­reich ver­ste­he ich die Sor­ge bezüg­lich Live-Gesang, aber bei Spa­ni­en braucht man da wirk­lich in kei­ner Wei­se Beden­ken zu haben (sie­he etwa EiC).

  6. Stim­me dem Haus­her­ren in sei­nen Ein­schät­zun­gen zu, bis auf die Nie­der­lan­de. Wür­de mich schon freu­en wenn Joan es schafft, glau­be es aber nicht so recht 🙁  Dafür sehe ich Bela­rus wei­ter.

  7.  Okay, ich ver­fol­ge das nicht so inten­siv. Das war eher nach dem Aus­schluss­ver­fah­ren – Roman Lob kann das live, das habe sogar ich mit­be­kom­men; Engel­bert macht das seit über 40 Jah­ren; Nina Zil­li war in San Remo, dann dürf­te auch ein Live­auf­tritt beim ESC nicht mehr das Pro­blem sein; und Sabi­na Babay­e­va hat schlicht eine gro­ße Stim­me. Von Frau Soler hat­te ich bis­her nichts an Live­auf­trit­ten gese­hen, daher der Kom­men­tar dazu, und dass Anggun nicht eben die gran­dio­ses­te Sän­ge­rin ist, hört man schon in der Stu­dio­fas­sung von “Echo”. Aber ich ver­traue dem Urteil ein­fach mal – ich höre die Lie­der so oder so schon bis zum Umfal­len, ich will mir wenigs­tens die Über­ra­schung erhal­ten, die Live­auf­trit­te zu sehen und her­aus­zu­fin­den, wer es kann und wer nicht.

  8. Auch in bin der Mei­nung: Maze­do­ni­en nicht vor­schnell aus­sor­tie­ren! Die Start­po­si­ti­on ist extrem unglück­lich, aber der Song hat nem guten Span­nungs­bo­gen und Kalio­pi ist ne erfah­re­ne Diva, die wird sich per­for­mance­tech­nisch garan­tiert nicht die But­ter vom Brot neh­men las­sen (und unglück­li­cher­wei­se die etwas phleg­ma­ti­sche Hol­län­de­rin danach furcht­bar alt aus­se­hen las­sen).

    Und sor­ry, nie und nim­mer kommt die Slo­wa­kei ins Fina­le! Ich denk mal das wird genau­so wie die­ser Petr Elfi­mov für Weiß­russ­land damals unter­ge­hen.

  9.  Elfi­mov hat­te einen deut­lich schlech­te­ren Start­platz (4) und ein ganz anders auf­ge­bau­tes Lied. Weiß­russ­land 2009 war schlech­ter Pseu­do-Rock; die Slo­wa­kei die­ses Jahr geht eher in Rich­tung Metal­core, im Grun­de Aven­ged Seven­fold (oder etwas sanf­te­re Slip­knot); ins­be­son­de­re der Song­auf­bau mit har­ten Stro­phen und einem eher melo­di­schen Refrain ist damit ver­gleich­bar. Außer­dem gefällt mir Max Jason Mais Stim­me deut­lich bes­ser, aber da bleibt der Live­auf­tritt abzu­war­ten.

  10. So, jetzt ist Zeit für den gro­ßen Rund­um­schlag, d.h. die Welt, wie ich sie sehe 🙂

    SRB: Natür­lich ist Zel­j­ko ein guter Sän­ger, und das Stück auf Sieg getrimmt arran­giert, aber zum einen bin ich noch nie so ein beson­de­rer Freund von ihm und sei­nem Stil gewe­sen (für mei­nen Geschmack ist das zu schmal­zig), und zum ande­ren fin­de ich die dies­jä­ri­ge Bal­la­de irgend­wie in allen Attri­bu­ten ein wenig zu über­trie­ben. Bei mir nur Platz 11, soll­te aber eigent­lich im Fina­le dabei­sein (ich hal­te die­ses Semi für das Stär­ke­re und wür­de gern 12 Titel mit­neh­men, dafür aus dem ande­ren Semi nur 8). In der Rea­li­tät natür­lich ganz klar dabei.
    MK: Unbe­strit­ten mei­ne Num­mer eins, 12 Punk­te. Kalio­pi ist eine der bes­ten Sän­ge­rin­nen in die­sem Jahr­gang (neben Rona Nish­liu, Nina Zil­li und Pas­to­ra Soler), hat eine außer­ge­wöhn­li­che Stimm­fär­bung, und an ihrer Bal­la­de stimmt (mei­ner Mei­nung nach) ein­fach alles. Inklu­si­ve dem rocki­gen Touch. Pro­gno­se natür­lich unge­wiss, aber ich hof­fe mal das bes­te und tip­pe auf Wei­ter­kom­men.
    NL: natür­lich ist das musi­ka­lisch anspruchs­lo­se Kost, hat aber in sei­ner Nai­vi­tät doch irgend etwas Berüh­ren­des. Daher 6 Punk­te von mir und kommt wohl auch tat­säch­lich wei­ter.
    M: lang­wei­li­ge Durch­schnitt­wa­re. Bei mir Platz 12 und daher drau­ßen.
    BY: Furcht­ba­rer geht es kaum. Einer mei­ner weni­gen (nur 3!) abso­lu­ten Hass­ti­tel die­ses Jahr und für mich ganz auf dem letz­ten Platz (von allen 42). Kommt garan­tiert nicht wei­ter.
    P: nicht direkt schlecht, auch typisch irgend­wie, aber doch recht fade, d.h. lang­wei­lig. Platz 14 und nicht wei­ter.
    UA: Gai­ta­na ist als Sän­ge­rin wirk­lich nicht übel, viel­leicht etwas zu über­trie­ben. Bei der rich­ti­gen Prä­sen­ta­ti­on kann das was wer­den. 1 Punkt von mir, aber ich glau­be trotz­dem nicht, dass das wei­ter­kommt, auch wenn die Ukrai­ne oft hoch plat­ziert ist.
    BG: sehr typisch (Chal­ga), stimm­lich spe­zi­ell, aber so 100%ig kann ich mich nicht damit anfreun­den, klingt doch irgend­wie bil­lig. Den Text in x Spra­chen zu sin­gen fin­de ich aller­dings einen schö­nen Zug. Von mir 2 Punk­te, kommt aber nicht wei­ter.
    SLO: Gro­ßes Kino, wun­der­ba­re Sän­ge­rin, viel Dra­ma, sau­ber gesun­gen. Trotz Ähn­lich­kei­ten mit Molit­va 10 Punk­te. Kommt auch wei­ter.
    HR: hät­te von Nina mehr erwar­tet, ist aber durch­aus noch ziem­lich gut. 7 Punk­te und wei­ter.
    S: Ich kann abso­lut nicht ver­ste­hen, wie­so um die­se Num­mer so ein Auf­riss gemacht wird und das bei fast allen Abstim­mun­gen auf der Eins lan­det. Der Auf­zug und der Aus­drucks­tanz erin­nern an Kate Bush, was ja an sich gut ist. Aber stimm­lich kann Lore­en dabei nicht mit­hal­ten. Beson­ders in den Höhen schwä­chelt sie doch arg. Die düs­te­ren Stro­phen­tei­le gefal­len mir recht gut, der tra­shi­ge Refrain dage­gen über­haupt nicht. Ins­ge­samt von mir 4 Punk­te. Kommt natür­lich wei­ter.
    GE: ein wei­te­rer mei­ner Hass­bei­trä­ge (der letz­te ist dann Mon­te­ne­gro). Ursprüng­lich war das mal mein aller­letz­ter Platz, inzwi­schen ein wenig gestie­gen, da der Typ zwar nach wie vor wider­lich ist, aber die Hook­li­ne doch wenigs­tens catchy. Platz 17 und garan­tiert nicht im Fina­le.
    TR: sicher­lich spe­zi­ell und ori­gi­nell, sowohl der Song als auch der Typ.  Spricht mich aber nicht an, daher nur Platz 13. Aber trotz­dem sicher im Fina­le.
    EST: nicht ganz mein Musik­ge­schmack, aber super gesun­gen und eine klas­se Kom­po­si­ti­on. 5 Punk­te und hof­fent­lich auch im Fina­le.
    SK: Ich weiß, hier schei­den sich die Geis­ter. Aber ich bin beken­nen­der Rock­lieb­ha­ber (eigent­lich Pro­gres­si­ve Rock mit Ten­denz zu Metal, aber auch Gothic oder Punk kön­nen gut sein). Und:  als Rock­freund bin ich eben KEIN Con­test­has­ser, son­dern Lieb­ha­ber, wün­sche mir nur ein­fach mehr Rock daselbst. Ich weiß auch, dass es wesent­lich bes­se­re Rock­num­mern gibt, nur eben nicht beim ESC. Und da nimmt man halt, was man krie­gen kann. Und so übel ist das gar nicht. Der Refrain ist etwas flach, aber der Rest recht ordent­lich, und Miros Stim­me ist auch recht gut. 8 Punk­te von mir, und viel­leicht kommt er ja tat­säch­lich ins Fina­le. Zu wün­schen wäre es.
    N: Erst dach­te ich, das wird einer mei­ner Hass­bei­trä­ge. Aber Too­ji ist eben (zum Glück) NICHT wie Eric Saa­de. Die Kom­po­si­ti­on ist nicht 0–8-15, son­dern ein­falls­reich, Too­ji kann trotz des (unnö­ti­gen) Rum­ge­hop­ses den Ton hal­ten, und auch als Per­son ist er wesent­lich sym­pa­thi­scher. 3 Punk­te und natür­lich wei­ter.
    BiH: Tja, was soll man sagen. Eigent­lich eine gute Sän­ge­rin. Das Lied auch nicht wirk­lich schlecht, zün­det aber nicht. Platz 15. Kein Fina­le.
    LT: Gefällt mir nicht (Platz 16). Und lang­weilt. Defi­ni­tiv kein Fina­le.

    Fazit: ziem­lich sicher wei­ter sind SRB, NL, SLO, HR, S, TR, EST, N.
    Hof­fent­lich auch MK und SK.
    Soll­te das wirk­lich pas­sie­ren, sind mei­ne Top 8 des Semis wei­ter und ich hoch­zu­frie­den.
    Aber es kommt natür­lich garan­tiert wie­der völ­lig anders …

  11. So, end­lich Zeit gehabt, mir alle Ent­ries noch­mal am Stück rein­zu­zie­hen und für mich selbst­per­sön­lich zu bewer­ten…

    Ich teil­te die Ent­ries erst­mal grob in fünf Kate­go­ri­en ein (Groß­ar­tig, Gut, Medi­um, Ungut, Furcht­bar), um anhand des­sen erst­mal mei­ne per­sön­li­chen Fina­lis­ten zu küren. (Die Fein­ar­beit stand erst bei den Final­punkt­wer­tun­gen an sowie bei den letz­ten Final­teil­neh­mern der bei­den Semis.)

    13 Ent­ries schaff­ten es bei mir in die ers­ten bei­den Kate­go­ri­en, von die­sen sind drei auto­ma­tisch für das Fina­le gesetzt.

    Von den übri­gen 10 befin­den sich nur 2 im zwei­ten Semi. Einer­seits güns­tig, weil die Chan­cen sehr gut sind, dass bei­de wei­ter­kom­men. Aber lei­der reich­ten dann die Ver­blie­be­nen der mitt­le­ren Kate­go­rie nicht ganz aus, um mein per­sön­li­ches Final­feld zu kom­plet­tie­ren, wes­halb ich allen Erns­tes noch einen Ent­ry aus der Kate­go­rie Ungut rein­las­sen muss­te.

    Dies sind nun mei­ne selbst­per­sön­li­chen 10 Wei­ter­kom­mer aus dem zwei­ten Semi­fi­na­le (in alpha­be­ti­scher Län­der­rei­hen­fol­ge):

    - Bela­rus
    – Croa­tia
    FYROM
    – Mal­ta
    – Nether­lands
    – Nor­way
    – Ser­bia
    – Slo­va­kia
    – Slo­ve­nia
    – Swe­den

  12. Wie bereits gesagt, hal­te ich das 2. Semi für das Stär­ke­re. Aber auch hier wäre theo­re­tisch genug Platz, um alle mei­ne Faves zu plat­zie­ren:

    ++: (fetzt mich wirk­lich) 3 von 4 sind in die­sem Semi.
    +: (soll­te im Fina­le dabei­sein) von den 12 sind 2 sowie­so im Fina­le (E und I), der Rest ist auf bei­de Semis gleich­ver­teilt, also 5 hier.
    O: (ganz ok/nett). Die größ­te Grup­pe die­ses Jahr, näm­lich 18. 4 davon sind Big 6, 7 im ande­ren Semi. Blei­ben wei­te­re 7, aus denen ich mir hier die bei­den bes­ten aus­wäh­len kann (gemäß der detail­lier­ten Rang­lis­ten wür­de ich lie­ber noch 2 wei­te­re neh­men und aus dem ers­ten Semi ent­spre­chend weni­ger, aber das geht ja nicht).
    -: gefällt mir weni­ger: nur 1 Titel (von 5) in die­sem Semi: LT
    –: furcht­bar (“Hass­ti­tel) 2 von nur 3 (!!!) in die­sem Semi: GE und BY
    Also kom­men wei­ter:

    ++:
    MK
    SLO
    SK

    +:
    HR
    NL
    EST
    S
    N

    O:
    BG
    UA

    lei­der zurück­las­sen muss ich SRB und M, die ich gern für A und CY ein­tau­schen wür­de.

  13. Auch hier sie­ben Über­ein­stim­mun­gen 🙂

    Gibt’s jetzt auch noch drü­ben die Final­wer­tun­gen?

  14. boah! schon wie­der über­ein­stim­mun­gen (fast) ohne  ende – was ist denn los? klar, schwe­den ist wirk­lich ein gro­ßer wurf gelun­gen (und die kann das auch live). und ich per­sön­lich höre sehr gern den ukrai­ni­schen em-trai­ler-song (der aber live nicht so recht zu klap­pen scheint). aber mei­ne gehei­men stars sind die gro­ße est­ni­sche bal­la­de (rechts­trä­ger? da muss ich doch noch­mal genau­er hin­schau­en *fg*) und – ja, die hol­län­di­sche india­ne­rin (wobei ich das kos­tüm eher albern und völ­lig unnö­tig fin­de). zwei lie­der für mei­ne ewi­gen klas­si­ker.  vie­len dank für die erin­ne­rung an lane moje! ja, da kommt zel­j­ko in die­sem jahr nicht dran, des­halb bin ich mir auch nicht so sicher, dass er das semi gewin­nen wird. aber es wird locker für einen ganz vor­de­ren platz rei­chen. zu den bal­kan­bal­la­den zählt für mich ja auch irgend­wie der por­tu­gi­si­sche bei­trag, den ich aber über­haupt nicht mag. ähn­li­ches gilt nur noch für die heroes aus luka­schen­ki­stan. und dem geor­gi­schen joker sei ein­fach gesagt, dass nicht jeder ein fred­dy mer­cu­ry sein kann. und tschüss! aber dann wird´s ganz schön drän­ge­lig (naja, mal­ta dürf­te man­gels qua­li­tät und befreun­de­ten län­dern schon drau­ßen sein). dem nor­we­gi­schen bei­trag kann ich irgend­wie die pla­gia­tur nicht ver­zei­hen (und ich war schon im letz­ten jahr kein freund des schwe­di­schen songs), aber da schwe­den mit­vo­tet, könn­te es rei­chen. die tür­kei ist für mich nicht wei­ter (hat´s ja schon gege­ben): dafür ist mir die num­mer etwas zu lei­er­haft. hmm, die bal­ka­nier wer­den sich vie­le punk­te gegen­sei­tig zuschus­tern, weil die din­ger alle recht ähn­lich sind, also den geschmacks­nerv tref­fen dürf­ten (das hat nix mit block­vo­ting zu tun). für mich ist das kroa­ti­sche nebo der bes­te titel davon, aber auch die bos­ni­schen und slo­we­ni­schen num­mern dür­fen gern wei­ter­kom­men. maze­do­ni­en (darf das denn jetzt so genannt wer­den?) lässt sich aber auf cd auch gut weg­hö­ren. trotz­dem ist es für mich der schwächs­te bei­trag aus die­ser ecke. auf ein wei­ter­kom­men hof­fe auch ich für bul­ga­ri­en, aber das könn­te vie­len etwas zu abge­dreht sein. und war­um muss ich bei dem litaui­schen bei­trag, dem ich den final­ein­zug wün­sche, immer an imaa­ni den­ken? und die slo­wa­kei? ein ein­zi­ger unsi­cher­heits­herd. ich hof­fe mal auf abgang, aber da kann es auch ganz anders kom­men…

  15. Okay – die sechs siche­ren waren rich­tig, dafür nur einer aus dem Sym­pa­thie­pool. Wie um alles in der Welt sind Mal­ta und Litau­en wei­ter­ge­kom­men??? (Est­land wun­dert mich weni­ger, nach­dem ich den Auf­tritt gese­hen hat­te. Wow.)

  16. Weil ich für Mal­ta ange­ru­fen habe. 😛 Eigent­lich fand ich die Num­mer bis­her auch ziem­lich nichts­sa­gend, aber irgend­wie war das für mich heu­te Abend der stärks­te Auf­tritt von den frü­hen Star­tern. Dem­zu­fol­ge bin ich jetzt auch ziem­lich glück­lich. Zumal ich sowie­so immer ein Herz für die klei­nen Läd­ner habe.

    Litau­en hat mei­ner Mei­nung nach von der ordent­li­chen Gesangs­leis­tungs Don­nys (und der Start­num­mer) pro­fi­tiert, nach­dem Too­ji doch ziem­lich dünn und Max Jason total am Krä­hen war. Da waren Bos­ni­en und Litau­en danach sehr wohl­tu­end!

    Est­land hat mich per­sön­lich ent­täuscht. Nicht Otts Charme-Show, aber mei­ner Mei­nung nach hät­te er beid er alten Fas­sung des Gesangs mit dem ruhi­gen Anfang und der ste­ti­gen Stei­ge­rung blei­ben sol­len. Statt­des­sen ver­sucht er, die männ­li­che Rona zu geben. Na ja.

Oder was denkst Du?