Schwe­den auf Spar­kurs: 12 Mil­lio­nen für den ESC 2013

Wie escx­tra heu­te unter Bezug auf das in Euro­vi­si­ons­din­gen stets gut infor­mier­te Bou­le­vard­blatt Expres­sen berich­tet, plant der schwe­di­sche Sen­der SVT für den Euro­vi­si­on Song Con­test 2013 in Mal­mö mit Kos­ten von 12 Mil­lio­nen Euro: rund ein Vier­tel des­sen, was der Ali­y­ew-Clan für die Show in Baku sprin­gen ließ und 5 Mil­lio­nen weni­ger als das Bud­get des nor­we­gi­schen Sen­ders für den Con­test von 2010 in Oslo. Aber immer­hin das Dop­pel­te des­sen, was SVT für den Grand Prix im Jah­re 2000 in Stock­holm aus­gab, wo es aller­dings auch noch kei­ne Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­den und nur 24 Teil­neh­mer­län­der gab. Rund zwei­ein­halb Mil­lio­nen steu­ert Mal­mö bei, das hofft, tou­ris­tisch von der Show pro­fi­tie­ren zu kön­nen. Wie bereits berich­tet, fiel die Ent­schei­dung für die süd­schwe­di­sche Pro­vinz­haupt­stadt auch des­we­gen, weil die dor­ti­ge, klei­ne­re Mal­mö Are­na deut­lich güns­ti­ger zu haben war als das über vier Mal so gro­ße Stock­hol­mer Äqui­va­lent. “In den ver­gan­ge­nen Jah­ren war der Con­test zu groß. Jeder woll­te mit gro­ßen Are­nen beein­dru­cken, in denen die Künst­ler aber fast ver­schwan­den – und die sind ja die eigent­li­chen Stars”, sag­te der Con­test-Beauf­trag­te Chris­ter Björk­man, der 1992 eben­falls in Mal­mö für sein Hei­mat­land den vor­letz­ten Platz ersang, dem Expres­sen. Die Schwe­den lie­gen damit voll auf EBU-Linie: bereits auf der Pres­se­kon­fe­renz zum ers­ten Semi­fi­na­le in Baku hat­te Jan Ola Sand ange­kün­digt, dass künf­tig beim Euro­vi­si­on Song Con­test gespart wer­den sol­le.

httpv://youtu.be/AV7h5DB5fzg
Der heu­ti­ge Melo­di­fes­ti­va­len-Impre­sa­rio bei sei­nem letz­ten Auf­tritt in Mal­mö

Klei­ne­re Städ­te, klei­ne­re Hal­len, klei­ne­re Bud­gets: ist der Spar­kurs beim ESC rich­tig?

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6 Gedanken zu “Schwe­den auf Spar­kurs: 12 Mil­lio­nen für den <span class="caps">ESC</span> 2013”

  1. Hat der Baku-ESC nicht irgend­wie 575 Mil­lio­nen Euro gekos­tet oder so?
    Naja, egal. Schau­en wir mal, wie sich Mal­mö tou­ris­tisch behaup­ten kann. Denn über allem schwebt der Name Kopen­ha­gen.

  2. Das hat der Stern mal behaup­tet, ja. Aller­dings waren dar­in auch die kom­plet­ten Kos­ten für den Bau und die Erschlie­ßung der Crys­tal Hall (laut dem­sel­ben Blatt 140 Mil­lio­nen) ein­ge­rech­net. An ande­rer Stel­le hieß es mal, die Hal­le habe 5 Mil­lio­nen gekos­tet. Offi­zi­ell habe das aser­bai­dscha­ni­sche Bud­get wohl 48 Mil­lio­nen betra­gen, sagt escx­tra. Was davon jetzt stimmt – ich weiß es nicht… 

  3. ich kann mir gut vor­stel­len,  eine Num­mer klei­ner und bil­li­ger kann dem Con­test nicht scha­den, irgend­wie kann er ja auch nicht immer grö­ßer und teu­rer wer­den. 

  4.  Solan­ge ich eine Kar­te für Mal­mö krie­ge, ist es mir egal. Sonst werd ich aber sau­er!…

  5. Das ist ja spit­ze… hehe­he.… sehr humor­voll lie­ber Blog­ger 😉 🙂

    Mal schau­en, ob es klein aber fein wird… ein Ver­such ist es alle­mal wert!

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