Österreich: Große Stimme statt heimischer Acts

Österreich sucht die Alpen-Lena: nachdem das Entsenden zweier durch Castingshows populär gewordener, aber bereits etablierter Acts beim Eurovision Song Contest nicht ganz den erhofften Erfolg brachte, reagiert der ORF darauf wie? Genau: mit einem Casting. Als Stefan Raab fungiert dabei das österreichische Musik-Urgestein Thomas Rabitsch, der von Drahdiwaberl über Falco und die Trackshittaz bis hin zu Nadine Beiler schon so ziemlich alles produzierte, was im Nachbarland Rang und Namen hat (und der an so gut wie jeder Castingshow der Alpenrepublik beteiligt war). Seine Produktionsfirma soll fünf Nachwuchskünstler finden, die bei Österreich rockt den Song Contest am 15. Februar gegeneinander antreten. „Wobei diesmal weniger unter den heimischen Erfolgsacts gesucht wird, als vielmehr unter den großen Stimmen, die bislang vielleicht noch nicht im Rampenlicht gestanden sind,“ wie der ORF es auf unnachahmliche Weise formuliert. Bewerbungen (mit oder ohne eigenem Song) nimmt man in Wien ab sofort entgegen, der Wettbewerb ist auch für Bands offen. „Im Mittelpunkt stehen auf jeden Fall die Stimme, die Bühnenpräsenz und der Wille, Österreich im Mai in Malmö zu vertreten,“ skizziert der Sender schon mal die drei härtesten Anforderungen an die Nachwuchstalente. Na dann, haut rein, Madls und Buam!


‚Euphoria‘ auf österreichisch. Und kenn ich den Typ nicht aus dem Jungbauernkalender?

Stimmstarker Nachwuchs statt großer Namen: ist das der richtige Weg für Österreich?

  • Hauptsache, sie machen weiter mit! (38%, 26 Votes)
  • Solange wieder so etwas wie Nadine Beiler dabei rauskommt: super! (35%, 24 Votes)
  • Solange nicht wieder so was wie Nadine Beiler dabei rauskommt... (18%, 12 Votes)
  • Warum machen die überhaupt noch mit? (9%, 6 Votes)

Total Voters: 68

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4 Gedanken zu “Österreich: Große Stimme statt heimischer Acts

  1. Das glaub ich kaum – die wäre ja eins der Musterbeispiele für „heimischer Erfolgsact“. Ich lese die Mitteilung des ORF als „bloß nicht noch mal bekannte Spaßacts wie die Trackshittaz oder die Wurst, lieber jemand Unbekanntes“.

  2. Gibts gar keine ausführliche Review zum Bundesvision Song Contest? Das wäre nämlich großartig!

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