Brainpool produziert deutschen Vorentscheid 2013

Wie ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber gestern der WAZ anvertraute, will man auch bei der deutschen Vorentscheidung 2013 weiter mit Stefan Raabs Produktionsfirma Brainpool zusammenarbeiten. Da hatte ich eine erste NDR-Mitteilung vom Oktober zu diesem Thema wohl falsch verstanden. Lediglich die Kooperation mit Raabs Haussender ProSieben ruhe derzeit, sei aber auch nicht für alle Zeiten ausgeschlossen: „Keine Seite hat eine Tür zugeschlagen“, so Schreiber. Für 2013 plane man – so die Nullinformation – „eine große Show“, Details sollen „sehr bald bekannt gegeben“ werden. Raab werde die Sendung allerdings nicht moderieren. Bleibt nur zu hoffen, dass uns damit auch die Heavytones, Raabs bräsige Hauskappelle, erspart bleiben, die in den letzten drei Jahren sämtliche Vorentscheidungsdarbietungen mit musikalischem Mehltau überstäubten.


Von der „Liebeshochzeit“ (2010) zur offenen Beziehung in nur drei Jahren

8 Gedanken zu “Brainpool produziert deutschen Vorentscheid 2013

  1. Mehltau? Geschmackssache. Ich finde, dass die Heavytones eine hervorragende Band sind, die viel von der guten alten Orchesterherrlichkeit zurückbrachten.

    Warum haben es nur alle so eilig wegen des Konzepts? Was ändert es, wenn es heute schon bekannt wäre? So richtig erwachsen sind wir Fans nicht, oder ;-)?

  2. Man wüsste zumindest ob man sich auf ein Melodifestivalen freuen könnte, oder auch irgendwas anderes, und ja das wäre ja schonmal toll, als gar nichts zu wissen, und die Angst zu haben das wieder miss kiss kiss bang boom kommt… 😀

  3. Ahhh… Die Orsons! „Von Horst zu Mo-ni-ka, Mo-ni-ka, Mo-ho-ni-kaaaa“… 🙂

    Ja, OK, es sind nur Gerüchte… aber einen deutschen Eurovision-Beitrag auf Deutsch hätte ich schon gerne. Man kann mit dieser Sprache auch erfolgreich sein, wenn es schon Leute gibt, die mit schwer zugänglichen Sprachen wie Estnisch sechste Plätze erringen…

  4. Ja. Wobei man nicht vergessen darf, dass das bei ‚Kuula‘ so gut funktioniert hat, weil man auch ohne den Text zu verstehen von Otts Vortrag ergriffen werden konnte. Ich weiß bis heute nicht, was ihm da so drängend auf der Seele lag, aber ich war immer ganz emotionalisiert von dem Lied. ‚Von Horst zu Monika‘ – das ich übrigens toll finde! – funktioniert aber über den lustigen Text. Wen man den nicht versteht, wird man mit der Nummer nix anfangen können. Das war beispielsweise bei Guildo Horn wieder anders, das war ein performatorisches Gesamtkonzept, das auch ohne Textverständnis beeindruckte (ob positiv oder negativ, aber es wirkte). Und selbst Otti verdankt seine Top-Ten-Platzierung, ich muss es leider zugeben, den Jurys, bei den Zuschauern wurde er Zwölfter.
    Langer Rede kurzer Sinn: ‚Horst und Monika‘ ist klasse, wär aber nix für den ESC. Jedenfalls nicht, wenn man in die Top Ten will. Ich find das Ergebnis ja nicht so wichtig und würde das von daher dennoch schicken, aber dann geht das Gejammer wieder los, das keiner uns lieb hat und so weiter…

  5. Was nicht passieren wird, soviel zumindest wissen wir. Ich frage mich manchmal, wie die Fans in Ländern wie der Slowakei, Portugal oder Polen das aushalten, wenn wir schon so unerträglich sind, obwohl wir ein paar Eckdaten haben. 🙂

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