Roman Lob und Mary Roos richten über den deutschen Beitrag

Heute verkündete der NDR die Namen der fünf Jurymitglieder, deren Voten am 14. Februar zu insgesamt einem Drittel in das Abstimmungsergebnis beim deutschen Vorentscheid Unser Song für Malmö einfließen. Darunter zwei, die selbst schon beim Eurovision Song Contest auf der Bühne standen: die großartige Mary Roos, gewissermaßen Namenspatronin meiner Seite, die uns 1972 mit dem sensationellen ‚Nur die Liebe lässt uns leben‘ und 1984 mit dem unsterblichen ‚Aufrecht gehn‘ vertrat, sowie unser Babybärchen vom Vorjahr, Roman Lob. Die weiteren Juroren sind Silly-Frontfrau Anna Loos, Kommentatorenlegende Peter Urban sowie der im Vorfeld gerüchtehalber selbst für den diesjährigen Vorentscheid getippte Deutsche-Schwermut-Sänger Tim Benzko. Und so sehr ich Mary (wie auch Herrn Urban) verehre und Roman anschmachte: das dürften weniger ermutigende Nachrichten für diejenigen Vorentscheidungsteilnehmer sein, die eher dance- oder elektrolastige Titel präsentieren. Im Zweikampf der Popularitätsschwergewichte Cascada vs. Söhne Mannheims könnte diese Juryzusammensetzung die Gewichte jedenfalls in Richtung Baden-Württemberg verschieben. Am ehesten dürfte sich aber noch Finn Martin über diese Meldung freuen. Und Mobilée, deren Chancen damit vermutlich auch noch mal gestiegen sind. Oder was meint Ihr?


Danke, Mary!

Wer profitiert am meisten von der Juryzusammensetzung beim Vorentscheid? (Max. 3 Nennungen)

  • Betty Dittrich (17%, 46 Votes)
  • Das lässt sich nicht vorhersagen. (12%, 32 Votes)
  • Söhne Mannheims (11%, 29 Votes)
  • Mobilée (11%, 29 Votes)
  • Mia Diekow (10%, 27 Votes)
  • Finn Martin (9%, 25 Votes)
  • Saint Lu (9%, 24 Votes)
  • Nica & Joe (8%, 21 Votes)
  • LaBrassBanda (4%, 12 Votes)
  • Ben Ivory (3%, 9 Votes)
  • Cascada (3%, 8 Votes)
  • Die Priester mit Mojca Erdmann (2%, 5 Votes)
  • Blitzkids mvt. (2%, 5 Votes)

Total Voters: 141

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4 Gedanken zu “Roman Lob und Mary Roos richten über den deutschen Beitrag

  1. Der deutsche Beitrag… das wird doch sowieso „Glorious“. Wobei ich „LaLaLa“ richtig süß finde.

    Ich gehe mal stark davon aus, dass Deutschland am Ende wieder in der linken Tabellenhälfte (zwischen Platz 8 und Platz 13) zu finden sein wird, aber an einen Sieg will ich nicht so recht glauben. Selbst wenn Cascada mitmachen würden. Das ist zu viel „Euphoria“. Momentan haben Dänemark und die Schweiz das Zeug dazu, den ESC zu gewinnen.

  2. Ich finde den Urban und seine Kommentare ja gut (auch wenn ich mir wünschen würde, dass er für das Finale neue schreibt). Aber das ist natürlich Geschmackssache. Nur wird er in Hannover ja nicht das Geschehen kommentieren, sondern nur seine Stimme abgeben. Insofern wüsste ich jetzt nicht, weswegen Du Dich vor Ort betrinken müsstest. Ich freu mich jedenfalls schon auf Hannover!

  3. Ich hab noch mal ein bißchen nachgeforscht. Als Bendzko in der ESC-Jury war, waren die sich bei Euphoria doch sehr einig, daneben hat er noch das isländische Duett favorisiert. Mary Roos war ja 2010 in der Jury, da habe ich ihre Reaktion nach dem Contest leider nicht mehr aufgezeichnet.

  4. Voreingenommenheit würde ich eigentlich keinem der Jurymitglieder unterstellen wollen. Es wird halt jeder von den Fünf seine persönlichen musikalischen Präferenzen haben (so wie ich auch) – und über die spekuliere ich da oben im Artikel. Nähme man fünf andere Leute, käme sicher ein anderes Ergebnis heraus. Und genau das ist ja meine Generalkritik an Jurys an sich: die können nämlich niemals „neutral“ sein. Dazu müssten sie aus wenigstens 500-1.000 repräsentativ ausgesuchten Bürgern bestehen.

Oder was denkst Du?