San Mari­no: Valen­ti­na Monet­ta pullt eine Lena

Wie das san­ma­ri­ne­si­sche Fern­se­hen vor weni­gen Minu­ten auf einer Pres­se­kon­fe­renz ver­kün­de­te, wird Valen­ti­na Monet­ta auch in die­sem Jahr die Minia­tur­re­pu­blik ver­tre­ten. Ja, exakt: Cyber­sex-Valen­ti­na, die mit dem von Ralph Sie­gel geschrie­be­nen Inter­net­t­rash­ti­tel ‘The Soci­al Net­work Song (Oh oh uh oh oh)’ (form­er­ly known as ‘Face­book uh oh oh’) letz­tes Jahr für euro­pa­wei­te Lach­sal­ven und ein ver­dien­tes Aus­schei­den im Semi sorg­te. Und Onkel Ralph steht auch hin­ter ihrem dies­jäh­ri­gen Bei­trag ‘Cri­sali­de’, der laut eurovision.tv über “eine italo­phi­le Melo­die” und “moder­nen Pop­sound in der Schluss­mi­nu­te” ver­fü­gen soll und der – anders als die Face­book-Gur­ke – spe­zi­ell für Valen­ti­nas Stim­me kom­po­niert wor­den sei. Es gibt von dem Song, der erst zu einem spä­te­ren Zeit­punkt vor­ge­stellt wer­de, sowohl eine ita­lie­ni­sche wie auch eine eng­li­sche Fas­sung. Wel­che davon in Mal­mö zum Ein­satz kom­men, war aus der Pres­se­mel­dung nicht zu ent­neh­men. Damit sind alle Hoff­nun­gen, Lys Assia könn­te mit ihrem in der Schweiz geschei­ter­ten, eben­falls von Sie­gel ver­fass­ten Trash­knül­ler ‘All in your Head’ even­tu­ell doch noch an den Start gehen, näm­lich für San Mari­no, geschei­tert. Immer­hin, so viel zum Trost: Miss Assia wird dem Event in Schwe­den als Ehren­gast bei­woh­nen – mitt­ler­wei­le ein lieb­ge­won­ne­ne Tra­di­ti­on. Viel­leicht wird aus dem Trio San Mari­no / Sie­gel / Monet­ta ja eine eben sol­che?


More than just a Fri­end: Onkel Ralph und Valen­ti­na

Valen­ti­na und Ralph machen’s noch mal gemein­sam für San Mari­no.

  • Erstaun­lich, dass man geschei­te­re Kon­zep­te frei­wil­lig wie­der­holt… (62%, 76 Votes)
  • Super! Valen­ti­na ist eine gute Sän­ge­rin, mit einem pas­sen­den Song kann sie’s schaf­fen! (25%, 31 Votes)
  • Scha­de, ich hat­te auf Lys Assia gehofft! (12%, 15 Votes)

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4 Gedanken zu “San Mari­no: Valen­ti­na Monet­ta pullt eine Lena

  1. Wenigs­tens muss­te ich heu­te Mit­tag in der beklem­men­den Atmo­sphä­re eines lee­ren Regio­nal­ex­press-Zuges im Haupt­bahn­hof von Frank­furt am Main, wo ich von der Ent­schei­dung San Mari­nos Notiz nahm, kei­nen Assia-Schock ver­kraf­ten…

    So lang­sam scheint es in Mode zu kom­men, dass man sei­nen Teil­neh­mer zwei­mal hin­ter­ein­an­der zum ESC schickt. Erst Lena, dann Jed­ward und jetzt Valen­ti­na Monet­ta. Das hat man frü­her natür­lich auch schon gemacht, aber in die­sem jun­gen Jahr­zehnt ist das jetzt das drit­te Mal. Wel­chen der dies­jäh­ri­gen Teil­neh­mer wer­den wir 2014 wie­der sehen?

    Ich hof­fe, dass ihr dies­jäh­ri­ges ESC-Lied mehr Inhalt bie­tet.

  2. *augen­ver­dreh* Hat er nicht bei Bian­ca S-hom­burg schon gesagt, dass das das schöns­te Lied gewe­sen sei, was er je geschrie­ben hat? Und der Frat­ze­kuck-Song war tat­säch­lich nicht für Valen­ti­nas Stim­me geschrie­ben wor­den? Armuts­zeug­nis. Aber gut. Wenn sie’s denn so wol­len… Das wird dann wohl bis zum St. Nim­mer­leins­tag (bzw. bis bei­de mal gewon­nen haben) so wei­ter­ge­hen: Lys in der Schweiz, Valen­ti­na in San Mari­no, und der Herr aus Mün­chen-Solln als Kom­po­nist. Nun ja. Würd ja einem irgend­wie was feh­len ohne Ralph…

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