Bei LaBrassBanda schlafen die nackerten Füße ein!

Zeigt's her Eure Füße!
Zeigt’s her Eure Füße!

Mit großer Spannung erwartet, veröffentlichte auch der letzte der zwölf Teilnehmer von Unser Song für Malmö heute endlich seinen Vorentscheidungsbeitrag: die bayerische Blechbläserband LaBrassBanda nämlich! Die bei Live-Konzerten stets wie weiland Sandie Shaw barfüßig auftretenden Brassisten widmen sich auch in ihrem Song ‚Nackert‘ den Freuden des Unbekleidetseins, hier im Spezifischen des Nacktbadens am Dorfteich mit einer gewissen Vroni (falls ich mir das richtig zusammengereimt habe, ich verstehe nämlich die Sprache nicht). Viel habe ich mir von den für ihre Liveauftritte berühmten Burschen versprochen. Leider aber enttäuscht der Song in seiner jetzigen Fassung auf ganzer Linie. Größtes Problem: der behäbige Auftakt, bei dem selbst Ernst Mosch vor Schläfrigkeit der Taktstock aus der Hand gefallen wäre. Erst nach weit über 20 Sekunden kommen (zu langsame) Beats hinzu und gewinnt die Nummer ein bisschen an Fahrt. Da aber hat sich der Hörer bereits längst ins Land der Träume verabschiedet. Schade drum!

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Wie findest Du 'Nackert'?

  • Schnarch! (43%, 51 Votes)
  • Passt scho'. (20%, 24 Votes)
  • Was singen die da nur? Ich versteh kein Wort! (20%, 24 Votes)
  • Bisschen zahm, geht aber live bestimmt ab wie Sau. (17%, 20 Votes)

Total Voters: 119

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10 Gedanken zu “Bei LaBrassBanda schlafen die nackerten Füße ein!

  1. Das hätte eigentlich schon Potential, aber in dieser Version ist das aussichtslos.
    Klingt wie eine bedingungslose Kapitulation vor Cascada.

    (Nicht, dass ich jetzt vom Sieg von Cascada überzeugt bin, aber sie sind für mich die aussichtsreichsten Kandidaten).

  2. Das war ja schon abzusehen, dass das nichts Besonderes wird, als die Melodiestimme einzeln veröffentlicht worden ist (für den Remix-Contest). Da kann man auch live nicht mehr viel herausholen. Dem Stück fehlt einfach Feuer. Nackt und faul am See liegen ist eben nicht alles. Da muss schon mehr passieren. 😉

  3. Also so recht gefallen mag mir der Song auch nicht. Den Text versteht man als Nichtbayer kaum. Aber das ist ja nicht das größte Problem. Ich finde das die Melodie des Liedes zu viel wechselt. Bei der Strophen geht der Punk ab, da knallt das voll rein, während die Melodie beim Refrain total abflacht. Prognose: Kein Ticket für Malmö.

  4. Ist der im Text erwähnte „Bulldog“ aber nicht eher ein Traktor als ein Bollerwagen? (Und da fiele mir jetzt wieder der steinalte Witz zum Thema „Trecker fahrn“ ein…) Ich werfe das jetzt nur so klugscheißerisch ein, weil das eins der wenigen Worte des Textes ist, die ich verstanden habe…

  5. Mmmhh… nee, überzeugt mich nicht. Ja, der Liveauftritt, den sie da jetzt auf der NDR-Seite haben, hat schon ein bisschen mehr Pfeffer als die Radiofassung. Aber er ist immer noch viel zu lahm, und das Kernproblem mit dem bräsigen Songauftakt bleibt. Außerdem flacht die Nummer im Refrain total ab, weil sie da den Beat rausnehmen und wieder langsam werden. Das muss durchgehend brettern!

  6. Naja aber der Wechsel zwischen schnellen druckvollen Passagen und etwas langsameren ruhigeren macht oft bei den Songs von LaBrassBanda den Reiz aus finde ich. In der Liveversion steigen sie nach wenigen Sekunden druckvoll ein. Das reisst (zumindest mich) dann doch recht schnell mit.

    Also ich bin gespannt. Blitzkids mvt. finde ich jetzt auch gut. Mal sehen, aber ich glaube meine Stimme bekommen (zumindest in der live Version) die Bandas :).

  7. Ich hätte gedacht, dass „Nackert“ ein bisschen ska-mäßiger klingen würde, so wie „Alcohol is Free“ aus dem griechischen VE… schade! Aber wenn sie ihre Instrumente beim ESC eh‘ nicht live spielen dürfen, wäre es ohnehin witzlos, so ein Lied nach Malmö zu schicken.

  8. Ah, stimmt natürlich. Ich hatte offenbar Traktoren bisher nur mit Resi in Verbindung gebracht und nicht mit Vroni. 😉

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