Norwegen: Liebe kann so weh tun (NO 2013)

Sie will uns ihre Liebe füttern, singt sie. Und wirkt dabei in ihrem weißen, enganliegenden Bondagekleid und mit dem zu einem straffen Zopf zurück gebundenen Blondhaar wie eine Eisprinzessin. Was auch mit der (durchaus interessanten) brettharten musikalischen Eiseskälte ihres Songs ‚I feed you my Love‘ zusammen passt. Nein, das ist kein nordischer Liebesengel, die Margaret Berger, die soeben erwartungsgemäß die norwegische Melodi Grand Prix gewann. Eher eine strenge Dominatrix, was breiten Raum für Spekulationen lässt, was genau sie ihren Liebessklaven da füttern möchte (und wie viel Aufschlag das kostet). Noch spannender dürfte aber die Frage sein, wie die Nummer klingt, wenn sie sie tatsächlich live singen muss und nicht, wie im MGP, mit der massiven Unterstützung von Chorstimmen vom Band. Immerhin: da sie, bis auf einen schnuckligen Drummer, alleine auf Bühne steht, kann man ja noch ein paar Backings im Hintergrund verstecken.


Die aus dem Eis kam: Frau Berger und die Liebesfütterung

Was sagst Du: kommt die norwegische Dominatrix ins Finale?

  • Es wird sich niemand trauen, nicht für sie anzurufen. Ja! (50%, 74 Votes)
  • Hängt davon ab, ob sie es live hin bekommt. (35%, 52 Votes)
  • Es wird sich keiner trauen, für sie anzurufen. Nein! (15%, 23 Votes)

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13 Gedanken zu “Norwegen: Liebe kann so weh tun (NO 2013)

  1. Zwischenzeitlich hat das Gebrumme richtig im Kopf wehgetan. Der norwegische Beitrag kommt mir richtig sperrig vor. Das wird wieder ein letzter Platz.

    Und das Inga-Anusch-Titelbild macht mir irgendwie Angst ^^

  2. Na das ist ja doch noch einigermaßen gutgegangen. Die Norweger hatten zwar schon ziemlich viele gute Sachen aussortiert, und der beste Beitrag, der noch im Finale verblieben war (Fjellfolk: Ulvetuva) schied vor der Endrunde aus. Dieselbe war dann für mich ein totaler Krimi, weil hier 2 durchaus ordentliche Beiträge (Annsofi und eben Margaret Berger) auf die zwei allerschlimmsten verbliebenen (Adelén und Sirkus Eliassen) trafen. Mit Margaret Berger kann ich also gut leben.

  3. Ich finde die Nummer ja gar nicht mal schlecht – nach dem ich sie heute das zweite Mal gehört habe. Beim ersten Mal im Semi ließ sie mich aber noch völlig kalt. Und gefühlskalt finde ich den Song noch immer. Hat aber durchaus was.

  4. Der erste ernstzunehmende Beitrag dieses Jahrgangs. Subjektiv gesehen natürlich. Jetzt noch Ben Ivory für uns und dann wäre mir der komplette Rest auch egal – vielleicht abgesehen von YOHIO in Schweden, wenn da in den nächsten beiden Runden nicht doch noch etwas Besseres nachkommt.

  5. Ich mag das Titelbild von Miro am Liebsten, wie der Backing-Tänzer auf seinen Schritt blickt. Ich glaube Inga und Anush hatte ich bis jetzt noch nicht als Titel.

  6. Ich hatte ein ähnliches Gefühl wie damals bei Serebro. Für die hat es zum Sieg ja nicht ganz gereicht. Man wird sehen, was passiert. Euphoria mag da wirklich eine Tür aufgestoßen haben und dieser ESC wird nun zeigen in welche Richtung.

  7. Das ist das erste Mal seit circa 2008, das Norwegen echte Qualität zum ESC schickt! 🙂 Aber mal abwarten, ob kühler Elektropop auch in Südosteuropa punkten kann.

  8. Ja, das glaube ich halt nicht. Ich mag ja beim ESC meist die mediterranen Beiträge lieber. Und Ich finde die Nummer, wie gesagt, mittlerweile auf ihre Art auch ganz gut, aber beim ersten Hören hatte ich das Gefühl, eine Eisprinzessin attackiert mich. Und auf das erste Hören kommt’s beim ESC an. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage: das räumt im Wikingerimperium (Skandinavien, Britannien, Baltikum) ab und kriegt vielleicht in den Altländern noch ein paar Punkte. Aus dem mediterranen Raum, vom Balkan und aus dem Kaukasus aber eher eine dicke fette Null. Platz 15 im Finale.

  9. Diese Mischung aus Björk und Robin sollte schon Top 10 Chancen haben. Ein Siegertitel ist das llerdings nicht!

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