Israel: Drama wegen „voreingenommener Jury“

Divaesker Abgang: wegen angeblicher Voreingenommenheit der Jury ihr gegenüber hat die in Kanada geborene Sängerin Kathleen Reiter ihre Teilnahme am Finale der Kdam abgesagt. In einem offenen Brief behauptet die Siegerin der israelischen Ausgabe der Castingshow The Voice, einige der Juroren hätten ihr gegenüber durchblicken lassen, nicht für sie zu voten. Außerdem gäbe es künstlerische Verbindungen zwischen Jurymitgliedern wie Ilanit und Dafna Dekel mit anderen Kdam-Finalisten, wie beispielsweise das selbe Management. Ein Vorwurf, der von ihrer Seite bereits nach ihrem Semifinale zu hören war – allerdings wenig überzeugt, da alle hiervon betroffenen Konkurrenten in ihren jeweiligen Semis hängen blieben, im Gegensatz zu Frau Reiter. Dennoch wird das Finale am Donnerstag, in dem die Jury zu 50% mitentscheidet, nun ohne sie stattfinden. An ihrer Stelle rückt der in der Second-Chance-Runde eigentlich ausgeschiedene Nicki Goldstein nach.


Kein Verlust: Kathleens dröge Ballade

7 Gedanken zu “Israel: Drama wegen „voreingenommener Jury“

  1. Schade. Wie man siich denken kann, war Kathleen einer der Acts, die mir durchaus gefallen haben. Aber mein Fave Moran Mazor ist ja zum Glück noch dabei, wie auch Moran Mazuz und Hila Ben David.

  2. Genau die. Optisch fand ich den Auftritt ehrlich gesagt weniger gelungen, aber Song und Stimme passen.

  3. Ilanit lebt noch???

    Nicki Goldstein rückt also mit ihrem „We are one“ (was vom Namen her sehr zum ESC passen würde; das Lied selbst kenne ich nicht…) noch nach…

    Hoffentlich kriegen wir keine 0815-Friedenshymne, wie sie noch nicht einmal Ralph Siegel und Bernd Meinunger verschuldet hätten – diese Gefahr droht in Israel besonders…

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