Quelques Millions, Treize à la Douze (AZ, BE, CH, FR, ME 2013)

Nur noch ein paar Tage bis zum EBU-Einsendeschluss, und schon stapeln sich die neuen Eurovisionsbeiträge bis unter die Decke, so dass man kaum noch hinterherkommt! Aber der Reihe nach: in Aserbei… Asrbdsch… in Baku kam die gefühlt achthundertteilige Vorentscheidungsshow Milli Seçim Turu heute Abend völlig überraschend doch zu einem Ergebnis. Farid Mamedov wird also in Malmö in die Fußstapfen Johnny Logans treten und inbrünstig ‚Hold me‘ schmachten, einen geradezu lehrbuchmäßigen Eurovisionsschlager aus griechisch-schwedischer Feder. Nur, dass Farid ein wenig jünger ist als der irische Barde seinerzeit und über deutlich mehr Augenbraue verfügt. Und an der Aussprache muss er noch ein wenig – nun ja: sehr stark! – feilen. Dass das Englisch sein sollte, konnte man heute Abend beim besten Willen kaum ausmachen. Aber das kennen wir ja schon aus Aserbe… aus Baku.


Hold me, if you sold me? Was singt er da nur?

Weiter nach Belgien: dort versuchte man sich an einem Remix des irgendwann letztes Jahr gewählten Beitrags ‚Love kills‘ (oder ‚Love keeps‘, wie der scheinbar von der selben Sprachschule wie Farid kommende Roberto Bellarosa tatsächlich singt). Was soll man sagen: ein Musterbeispiel für die alte Weisheit, dass man aus einem Hundehäufchen auch durch noch so heftiges Aufpolieren keinen Diamanten herzustellen vermag! Hoffnungslos.


Bissl mehr Beats und Backings, doch das Kernproblem bleibt: Bob Prettypink!

Und kaum ist der neue Papst ernannt (reine Juryentscheidung, kein Televoting!), da präsentiert uns auch die Schweizer Heilsarmee endlich ihren neuen, eurovisionskonformen Namen! Takasa lautet der und sei angeblich ein Wort aus der suahelischen Sprache, das übersetzt so viel wie „rein“ bedeute. Ist natürlich völliger Bullshit: tatsächlich pullten die jungen Christen hier einen Prince und wählten das Akronym für The Artists known as Salvation Army. Anstelle der Uniform trägt man nun takasaweiße, mit dem Songtitel ‚You and me‘ bestickte Hemden. Und ein neues Präsentationsvideo gibt’s noch obendrauf, in dem die fünf lustigen Sechs in einem antiken Cinquecento (oder was immer das für eine Kiste ist) gen Schweden fahren und dabei superdufte drauf sind und lauter harmlosen Schabernack treiben und sich insgesamt dermaßen brechreizerregend aufführen, dass man sich einen Frontalzusammenstoß mit einem Vierzigtonner dringend herbeisehnt!


Bei 1:56 Minuten: und die Mädels pullern so lange im Wagen?

Das Ende scheint nah: nach Hollands düsterer Ballade über vom Himmel fallende Vögel kommt nun auch Frankreich mit apokalyptischen Tönen daher: ‚L’Enfer et moi‘ (‚Der Teufel und ich‘) klingt nicht nur vom Titel her unheilbringend. Auch musikalisch schwingt in der kantigen Rockballade einiges an (dankenswerterweise entspannter) Weltuntergangsstimmung mit. Und Amandine Bourgeois, die Sängerin mit dem wohl französischsten aller nur denkbaren Künstlernamen, hat exakt die richtige Stimme dafür. Ob Jurys und Zuschauer so viel Schwermut honorieren und die Douze Points zücken, steht zwar auf einem anderen Blatt, aber immerhin kann man der Grande Nation nicht absprechen, erneut Qualität zu senden!


+Anspruch -Fröhlichkeit: Frankreich rockt

Großen Respekt ebenfalls für den Mut der Montenegriner! Die wagen es trotz der ‚Euro-Neuro‘-Pleite erneut und schicken echte Musik zum Grand Prix. Beim heute präsentierten ‚Igranka‘ ist der Dubstep nämlich nicht bloß blasse Schlagerverzierung (vgl. Slowenien oder Norwegen), sondern füllt einen kompletten, authentischen Song aus. Für in der Wolle gefärbte Eurovisionsfans wie mich gleichen die drei montenegrinischen Minuten daher zwar eher einer Wurzelbehandlung, und auch der balkantypische Schlampenlook der beiden Mädels, welche die Rapper von Who See? begleiten, sowie das völlige Fehlen eines niedlichen Maultieres im Musikvideo wirken ästhetisch anstrengend bis enttäuschend. Dennoch wirkt die dahinter stehende „Fick Dich“-Attitüde der Exserben unglaublich erfrischend und grundsympathisch, zumal die Nummer live sicher allergrößtes Car-Crash-Potential bieten dürfte.


Auf die Zwölf: Montenegro gibt’s uns hart

Und der Semi-Check: wer schafft es ins Finale?

  • BE: hatte noch nie Chancen, auch jetzt nicht. (18%, 80 Votes)
  • AZ: gut, die könnten einen Besen aufstellen und wären drin. (15%, 64 Votes)
  • CH: Namen sind Schall und Rauch, die Nummer gut: Finale. (13%, 55 Votes)
  • CH: ohne den Namen ist der Gag weg - keine Chance. (10%, 44 Votes)
  • ME: schrecklich. Mach mal einer den Lärm aus! (10%, 44 Votes)
  • ME: supersympathisch, aber natürlich chancenlos. (9%, 38 Votes)
  • BE: viel besser, hat jetzt echte Chancen! (7%, 29 Votes)
  • ME: das ist so gut, das kommt weiter. (7%, 29 Votes)
  • AZ: das kommt durch, und zwar zu Recht! (6%, 26 Votes)
  • AZ: nein, mit diesem Mittelmaß könnten sie kleben bleiben. (6%, 25 Votes)
  • BE: hatte mal Chancen, jetzt nicht mehr! (1%, 3 Votes)

Total Voters: 125

Loading ... Loading ...

Und wo landet die Bourgeousie?

  • Die pullt eine Anggun und landet nur aufgrund der Juries im Mittelfeld. (53%, 52 Votes)
  • Top Ten. (26%, 26 Votes)
  • Ganz hinten. Braucht niemand, so einen Lärm. (18%, 18 Votes)
  • Ganz oben. Paris 2014, bien sûr! (3%, 3 Votes)

Total Voters: 99

Loading ... Loading ...

15 Gedanken zu “Quelques Millions, Treize à la Douze (AZ, BE, CH, FR, ME 2013)

  1. Da soll noch mal einer sagen, dass die Heilsarmisten keinen Humor haben. Nein, damit meine ich nicht das Video (obwohl das auch nicht weniger niedlich ist als das von Betty Dittrich), sondern den Namen. Mit so einer völlig durchschaubaren Legende kann man die EBU lustig vorführen (ich sage nur: lasha tumbai) und weckt auch noch Remineszenzen an TAFKAP. Klasse gekontert. Das Stück nach wie vor gut. Zu Recht Top Ten.
    Frankreich: Gefällt mir noch wesentlich besser als Niederlande. Meine Erwartungen an die Künstlerin sind also nicht enttäuscht worden.
    MNE: so im Video mit Studiomix ist das natürlich ein Knaller. Gefällt mir noch besser als das ehemalige Imperija aus MK. Ich bezweifle allerdings, dass das live was wird.
    Belgien war von Anfang an Schrott und wird auch durch Remixen nicht besser. Weiterhin mein letzter Platz zur Zeit (noch hinter Schweden). Könnte auch tatsächlich so ausgehen (nein, natürlich nicht, was Schweden betrifft; aber vielleicht bleiben die ja auch draußen).
    Was den Aseri betrifft: er war im Finale tatsächlich einer der beiden einzigen, die überhaupt singen konnten. Aber ob das reicht? Mir gefällt’s jedenfalls ganz und gar nicht. Wird dann wohl an drittletzter Stelle eingeordnet, vor den jaulenden Schweden und Belgiern, und noch hinter Graf Zahl aus Transsylvanien.

  2. Die Legende entspricht tatsächlich der Wahrheit. Aber ich glaube auch, dass da erst die Abkürzung kam und dann die Online-Wörterbücher gewälzt wurden, so nach dem Motto „in welcher Sprache bedeutet das was, was zu uns passt?“.

    Montenegro. Tja. Was sagt man jetzt dazu? Vielleicht nur so viel: für Dubstep ist es beim ESC vielleicht noch ein bisschen früh; normalerweise schaffen es aktuelle Trends immer erst mit mehrjähriger Verzögerung zum Wettbewerb (Ausnahmen wie Deutschland 56 mal außen vor). Dass jetzt ausgerechnet Montenegro den Pionier spielen darf, erstaunt mich aber doch.

  3. Wie lustig….
    Aserbeidschan schickt einen singenden Neandertaler (jedenfalls, wenn man ihn sich im Profil betrachtet…)

  4. Ich fürchte, der azerbaijanische Beitrag kommt so weiter, egal wie grauenhaft ich ihn finde. Amandine Bourgeouise gefällt mir gut, ein in sich runder Beitrag. Ob er im Finale honoriert wird, lässt sich schwer sagen. Who See finde ich ebenfalls sehr stark. Hoffentlich kommen die weiter. Wobei deren gelber Öljacken-Look ja hemmungslos geklaut ist. Ich darf auf ‚Germanys next Versorgungsminister im Ernstfall, berechtigt Notstandsgesetze einzuleiten sowie Staatssekretare für Seuchen- und Biowaffenkontrolle‘ verweisen: http://nextkabinettsblog.wordpress.com/wieso-weshalb-warum/. In echt bekannt als Virus X: http://www.myspace.com/virusaxe/photos/albums/my-photos/11998. Ist aber in Ordnung. Die 4 Virus X-ler sind da nicht so. Soweit dazu.

    Die netten Heilsarmisten haben auch hübsch geklaut. Macht aber auch nix. Denn das ESC-Universum ist für mich sowieso ein herrlicher Schatz an Zitaten. Ich darf an LaBrassBandas Vorhaben erinnern, in echt mit dem Bulldog nach Malmö zu fahren: http://blog.prinz.de/grand-prix/5×5-fragen-an-labrassbanda-rondo-veneziano-dschingis-khan-und-einen-bulldog-kaufen/ und überdies an den alten ESC-Barden Cliff Richard, der seinerzeit schon mit den Shadows in einem klapprigen Bus in die Sommerferien fuhr:
    http://germanysnextkabinettskueche.wordpress.com/2012/08/12/cliff-richard-and-the-shadows-summer-holiday/ Insofern hätten LaBrassBanda auch geklaut. Egal also. Ich finde das Video ganz niedlich gemacht. Es drückt Vorfreude, Unbekümmertheit und eine gewisse Naivität aus. Es passt für mich zu den Heilsarmisten und zum Liedchen.

    Soweit für jetzt. Ich hoffe, ich habe nicht allzusehr gelangweilt und wünsche

    ein schönes Wochenende,

    die Social Secretary

  5. Beim ersten Hören hat mich Frankreich noch nicht gepackt, aber mit dem zweiten ist der Song zu meinen diesjährigen Favoriten aufgestiegen. Wird zwar nicht gewinnen, aber hoffentlich besser abschneiden als Anggun.

  6. Und wie soll ich im Heilsarmee/Takasa-Video die Stelle bei 2:08 Minuten bewerten? Wird der da einfach sitzen gelassen?

    Tolle Christen, diese Takasa-Heilsarmisten! Wären sie Türken gewesen, dann hätten sie sich bestimmt noch die Mühe gemacht, den Typen irgendwie im Auto unterzubringen ^^

    Und zum neuen Papst: Auch wenn er ein Herz für Arme hat: Er ist schlussendlich der gleiche ewiggestrige, homophobe alte Sack wie seine vielen Vorgänger, nur dass der direkte Vorgänger Benedikt fitter ist als Franziskus.
    Sehr enttäuschend!

  7. es gibt ein addon für den browser, das gesperrte youtube-videos entblockt …es heisst proxmate und funtioniert fantastisch …

  8. Bleibt es hoffentlich. Ich würd‘ zwar nicht drauf wetten, aber die Chancen stehen dieses Jahr gar nicht schlecht.

  9. Sie kann jedenfalls live viel besser singen als Anggun. Das hat sie schon oft unter Beweis gestellt.

  10. Ich weiß, aber das ist ein ewiges Hase und Igel Spiel. Mein letztes addon funktionierte noch bis vor wenigen Wochen, dann hatte youtube offenbar aufgerüstet …

  11. „Die Legende entspricht tatsächlich der Wahrheit.“
    Dass die Swahili-Übersetzung korrekt ist, hatte ich keinen Moment bezweifelt. Nur was die Reihenfolge der Entstehung betrifft, gehe ich natürlich davon aus, dass es so aussieht, wie Du es beschrieben hast.

  12. Nee, da hast Du nichts übersehen. Ich guck diese Raab-Sendungen nicht, daher hatte ich das nicht gesehen.
    Was das Outfit angeht, hat Natalie ja in der Pressekonferenz in Hannover noch durchblicken lassen, dass sie keinesfalls beratungsresistent sei. Ich denke aber mal, dass sie sich für die Wok-WM extra casual angezogen hat und das nicht unbedingt das Outfit für Malmö ist.
    Prinzipiell finde ich ja, dass zu einem Dance-Song auch Tänzer gehören. Nach diesem Auftritt bin ich aber nicht mehr so sicher. Und zwar, weil Natalie ja nicht statisch still steht, sondern sich selbst auch bewegt, aber völlig unkoordiniert zu der restlichen Choreo. Das wirkt tatsächlich ein bisschen chaotisch und unprofessionell.
    Das heißt, entweder sie nimmt sich ein Vorbild z.B. an Eleftheria Eleftheriou und lernt, wie man mit ein paar nicht zu anstrengenden Schrittchen und Handbewegungen einen Synchrontanz erfolgreich vortäuscht. Oder sie lässt die Tänzer doch besser weg und bleibt bei ihrer Powerfrau-Show. Scheint mir in diesem Fall vielleicht doch besser. Oder was meinst Du?

  13. Ich sage, lasst sie herumhampeln wie sie will, die Bildregie in Malmö wird eh wieder die beste Choreo zerschießen. 😉

  14. Lieber Oliver,

    danke für Deinen Respons. Leider hatte das CMS meine Antwort verschluckt. Deshalb alles nochmal. Ich gucke auch keine Raab-Sendungen, dachte aber, es ist so ruhig um Cascada. Habe mal ge-startpaged, so fand ich den Link zur WokWM. Letztes Jahr habe ich auf YouTube beim offiziellen Roman Lob-Video viel kommentiert, auch hinsichtlich seines finalen Baku-Outfits. Ich hatte immer die Hoffnung, dass das Roman-Management dort ein wenig mitliest. Es gab dort eine kleine Hardcore-Roman- und ESC-Fangemeinde, insofern hatte ich dort passagenweise einen guten Austausch. Das offizielle Cascada-ESC-Video scheint mir dieses Jahr aber kein günstiger Ort zu sein, um finale Malmö-Angelegenheiten zu diskutieren. Ich fühle ich hier bei aufrechtgehn.de besser aufgehoben, es ist definitiv erwachsener und kultivierter. Hast Du nicht gute Verbindungen zu den Prinz-Bloggern, die dann ihrerseits ein paar Anregungen an Cascada weiterleiten könnten? Wie auch immer, konstruktive Gedanken verbreiten sich im virtuellen Äther so oder so. Darauf setze ich einfach …

    Ja, ich denke auch, dass das Outfit bei der Wok-WM den Temperaturen und dem Anlass gemäß gewählt war. Der Casual-Look steht Nathalie Horler eigentlich sehr gut. Für Malmö wird sie aber bestimmt was anderes wählen. Mein persönlicher Favorit ist ja die champagnergoldfarbene Corsage mit schwarzer Spitze und schwarzer Schleife und der schwarzen Paillettenjacke aus dem Official Video. Casual Glamour sozusagen.

    Ja, zu einem Dance-Song gehören Tänzer. Ich finde aber, wie bei der Wok-WM präsentiert, geht es gar nicht. Da passt ja gar nix. Ich finde, das ist einfach nur ein trashiger Abklatsch von Tooji und hat einfach gar keinen zündenden Funken. Auch das Styling der Tänzer finde ich schlichtweg unattraktiv. Man muss nicht immer auf Teufel komm raus der Community hinterher rennen. Im Ernst gefällt mir das offizielle Video von ‚Glorius’ immer besser.

    Warum also nicht bei diesem Konzept bleiben und drei dieser Ballett-Elfen mit
    auf die Bühne packen? Dieses Video strahlt eine wunderbare Leichtigkeit aus.
    Abgesehen davon, dass ohnehin nur maximal drei Tänzer mit auf die Bühne können, die beiden Backgroundsängerinnen tanzen ja nicht, warum sollen es immer männliche Tänzer sein?

    Ich finde die Ballerinen strahlen sowohl etwas Leichtes als auch durch ihre
    akrobatischen Einlagen etwas Kraftvolles aus. Ich mag ihre schlichten Kleider
    und dass sie barfüßig tanzen. Mir gefällt ebenfalls, dass die Tänzerinnen auch
    den männlichen Part einnehmen und Hebefiguren ausführen. Man kennt solche Choreografien aus dem Tanztheater und warum nicht diesen Weg einschlagen? Ich finde das durchaus zeitgemäß.

    Ich mag die Passage, wenn die Ballett-Elfen sich in Formation zum Rhythmus des Liedes bewegen. Hacke, Spitze, Hacke Spitze. Diese Passage zieht mich jedes Mal auf’s Neue in das Lied hinein. Das ist einfach klasse gemacht. Allein dafür sollten die Frauen auf der finalen Bühne tanzen. Nicht immer nur an die schwulen Jungs denken, sondern auch an die vielen Mädchen und jungen Frauen, für die ein solches Tanzkonzept durchaus faszinierend sein kann. Sie sehen was, ohne genau zu wissen, was sie da sehen. Ein anderes role model sozusagen, das ja Loreen für den ESC eingeläutet hat und was man damit weiter deklinieren würde. Loreen hat ebenfalls in diesem – nennen wir es mal – Gendervakuum agiert. Sie war ja kein Tanzmäuschen, sondern hat mit den tänzerischen Elementen aus dem Capoeira etwas sehr Kraftvolles und Energetisches vorgeführt. Etwas bislang männlich Codiertes. Was ich bei ‚Euphoria’ auch gut gelungen fand, war der gemeinsame Tanz zwischen Loreen und dem Tänzer in der Schlusspassage. Beide haben da eine wirkliche Einheit dargestellt. So ist ‚Glorious’ aber nicht konzipiert, deshalb sollte man auch gar nicht erst so was versuchen. Die klangliche Ähnlichkeit zwischen den beiden Liedern ist schon Hypothek genug.

    Tänzer im Hintergrund können ja auch ein Risiko sein, wie man letztes Jahr bei Anggun gesehen hat. Was Tänzer mit gymnastischen Einlagen alles anrichten können. Autsch! Ein im Hintergrund tanzendes Paar in schlichtem Schwarz hatte auch Engelbert Humperdinck, was ihm letztlich auch nicht geholfen hat. Schade drum. Eleftheria Eleftherious Auftritt habe ich daraufhin noch mal angeschaut und muss sagen, dass er gut gelungen ist. Wobei wahrscheinlich jede Griechin die Sirtaki-Grundschritte mit der Muttermilch einsaugt.

    Summasummarum denke ich nicht, dass es sinnvoll wäre, wenn Nathalie Horler selbst eine Dancechoreografie bringen würde. Besser ist es, sie bleibt die Powerfrau und konzentriert sich auf’s Singen und füllt die Bühne mit ihrer Präsenz. Schreiten kann sie ja super, wie man im Video sieht, was in Verbindung mit dieser Robe ausnehmend effektvoll ist.

    Gut, soweit meine Gedanken dazu. Hoffentlich entscheidet sich das Cascada-Team gut. Hinterher ist das Gejaule wieder groß und mit einem guten Auftritt sollte die Top Ten drin sein.

    In diesem Sinne wünsche ich eine gute Woche,

    Reka as Social Secretary

Oder was denkst Du?