ESC Finale 2013: Bei jedem Kuss

Eurovision Song Contest 2013 LogoNun liegt er also hinter uns, der Eurovision Song Contest 2013. Etliche Änderungen nahmen die schwedischen Veranstalter am bestehenden Konzept vor, selbstredend begleitet von reflexhaftem Weltuntergangsgejammer der Fans: eine deutlich kleinere Halle gab es, keine LED-Orgie bei der Beleuchtung, nur Stehplätze im Innenraum, ein verändertes Stimmauszählungsverfahren und eine handgemachte Startreihenfolge. Und was soll man sagen: die Welt ging nicht unter – im Gegenteil entpuppte sich die Show aus Malmö als intimer, freundlicher, runder. Was vor allem der großartigen Selbstironie geschuldet ist, mit der die gastgebenden Schweden sich selbst und den Contest sanft auf die Schippe nahmen. Seien es die fabelhaften Einspieler von Sarah Dawn Finer als Lynda Woodruff, Moderatorin Petra Mede selbst oder der zum Brüllen komische Kurzauftritt der Eurovisionslegende Carola, die sich als Part des Interval Acts von ihrem Markenzeichen, der Windmaschine, zu ‚Fångad av en Stormvind‘ von der Bühne pusten ließ. Und damit auch bei mir, einem bekennenden Carola-Hasser, Coolnesspunkte erwarb. 


Kann ich gar nicht oft genug sehen: der Fall der Schlagerhexe (bei 7:35 Min.)

Sehr schön auch die witzigen Anspielungen von Frau Mede gegenüber den Fans in der Halle („Dancing Queens“, „You just haven’t met the right Girl yet“), wie auch die schwule Hochzeit (inklusive mann-männlichem Kuss) im Schweden-Medley. In Russland und Aserbaidschan implodierten an dieser Stelle vermutlich die Bildschirme; die Türkei war ja im Vorfeld schon aufgrund des lesbischen Kusses zwischen der Finnin Krista Siegfrids und einer ihrer Chorsängerinnen aus der Übertragung ausgestiegen. Vor diesem Hintergrund fiel es schwer, sich beim zeitweiligen Abstimmungszweikampf zwischen Dänemark und Aserbaidschan für eine Seite zu entscheiden: schlimmes Siegerlied oder schlimmes Siegerland? Aber arbeiten wir uns von hinten nach vorne durch.


Blöd, wenn die Backings mehr Aufmerksamkeit erregen als der Sänger

Denn so langweilig, weil so vorhersagbar, der Sieg von Emmelie de Forest, so überraschend zum Teil die Ergebnisse am anderen Ende der Tafel. Mit Ledermaid Ryan Dolan und seinen knackigen Trommeltänzern landete einer der Fanfavoriten mit mageren fünf Pünktchen auf dem allerletzten Platz – und das von Startposition 26 aus! Mich lenkten die drei durchtrainierten, halbnackten, körperbemalten Instrumentendrescher ziemlich davon ab, dass dem irischen Beitrag ‚Only Love survives‘ bereits nach einer Minute die Ideen ausgehen und dass der an den jungen Bully Herbig erinnernde Ryan nicht gerade vor Charisma trieft. Schockierend auch Rang 24 für die immerfröhliche Krista und ihren musikalischen Hochzeitsantrag. Dass sie diesen überwiegend abschlägig beschieden, spricht leider wahlweise für die Homophobie oder die Humorlosigkeit der Europäer. Es wäre mal eine Untersuchung wert, ob diese beiden negativen Eigenschaften nicht sogar Hand in Hand gehen.


Wen schickt Großbritannien als nächstes, Liza Minelli?

Verständlicher schon das schlechte Abschneiden von vier Fünfteln der Big Five. ESDM aus ES (El Sueño del Morfeo aus Spanien) lieferten mit ‚Contigo hasta el Final‘ das 2013-Dervish-Desaster-Update: ein sterbenslangweiliges, keltisch geprägtes Lied, die Leadsängerin in einem Kleid in augenwehgelb, getoppt vom Vollversagen der Stimme. Die britsche Achtzigerjahrelegende Bonnie Tyler, unter dem vielen Botox kaum wieder zu erkennen, lieferte zwar eine im Vergleich zu früheren Auftritten gute Liveperformance, die mich fast vergessen ließ, was für ein unglaublich schlichtes und ödes Lied sie sich mit ‚Believe in me‘ andrehen ließ. Beziehungsweise versuchte, das Europa anzudrehen. An der Art und Weise, wie sie den Catwalk zur Satellitenbühne bediente, hätte sich unsere Natalie Horler von Cascada indes eine Scheibe abschneiden können. Auch hier zeigte sich im Nachhinein, über welche andere Wahrnehmung man als Fan, der alle Titel schon hundertmal gehört hat, gegenüber dem durchschnittlichen Samstagabendzuschauer verfügt und wie sehr man sich davon in die Irre leiten lässt.


We are young and hard and we’re free: guter Song für einen Gay-Porno

Denn beim allerersten Hören, ich erinnere mich, hielt ich ‚Glorious‘ noch für durchschnittlichen Kirmestechno – eine willkommene Abwechslung im See der Balladen zwar, aber nichts Herausragendes. Zwischenzeitlich hatte ich mir die Nummer schöngehört, auch aufgrund der sympathischen Ausstrahlung von Wonneproppen Natalie. Um so enttäuschender der 21. Platz für Deutschland. Schaut man sich den Auftritt mit ein paar Tagen Abstand noch mal an, dann fällt einem doch die sehr ungloriöse, schlichte Showtreppe auf, die eher in die Mehrzweckhalle Oer-Erkenschwick passt als auf eine Eurovisionsbühne; der fleischfarbene Fetzen, der hinten aus Nattys goldenem Kleidchen hing und ein wenig an eine Recyclingtoilettenpapierfahne erinnert; sowie ihr etwas unbeholfenes Galoppieren über den Catwalk. Stampfende Deutsche und Schweden, das ging noch nie gut, wie Joy Fleming aus bitterer eigener Erfahrung berichten kann. Erschwerend kommt hinzu, dass Natty den Text der ersten Strophe und des ersten Refrains immer ein bisschen vor der Musik sang.


Das Fransenkleidchen passte nicht so zum Tarantino-Sound

Was nicht heißt, dass ‚Glorious‘ nicht eine deutlich bessere Platzierung verdient hätte! Wie auch ‚L’Enfer et moi‘, der französische Beitrag. Mit der Zuteilung dieses eher düsteren, aggressiven Songs auf die Startposition 1 führte das schwedische Fernsehen die arme Armandine Bourgeois in vollem Bewusstsein dem virtuellen Schafott zu. Da konnte sich die babyspeckige Rockerbraut noch so viel Mühe geben und ihren Song mit wunderbar aggressiver Hingabe rausrotzen – die Saat fiel an dieser Stelle auf trockenen Boden. Im hinteren Drittel landeten auch, wenig überraschend, die Titel, deren Einzug ins Finale an sich Anlass zum Erstaunen gaben. Sei es der knuffige litauische Kiffer mit der geilen Lederjacke und den schmerzbringenden Schuhen, Andrius Pojavis; die bis zum Hirnstillstand öden armenischen Rocker Dorians (da schaue ich ja lieber Wandfarbe beim Trocknen zu!) oder die Schwangere aus Estland, bei der sich selbst die Sendeantennen der EBU derartig langweilten, dass ihnen die Farbe aus dem Gesicht fiel und Birgit Õigemeel die erste Strophe in schwarzweiß singen musste.


Was zur Hölle ist ein ‚State of Blease‘?

Buntgemischt das Mittelfeld: Island entwickelt in den letzten Jahren ein Händchen für die große, dramatische Eurovisionsballade, wie ich sie mag. Besonders, wenn sie von vollbärtigen, blonden Wikingern wie Eyþór Ingi gesungen wird. Aber auch ‚Ég á Líf‘ erfand das Genre nicht neu, wenn ich mal kurz die Augen zu mache und ehrlich bin. Ebenso wie ‚Soleyah‘, der von einem Belgier geschriebene Eiswerbesong, mit dem Weißrussland versuchte, lateinamerikanische Rhythmen und campen Spaß zu imitieren.  Das klappte im Finale sogar ein bisschen besser als im Semi, weil Alyona Lanskaya in ihrem Lametta-Baströckchen deutlich weniger verkrampft wirkte – kein Wunder, bedeutete der Finaleinzug doch, dass sie bei der Rückkehr nach Minsk nicht zur Strafe in der Kohlenmine landet. Noch fremdbestimmter als die Belarussin exekutierte das georgische Pärchen Nodo & Sophie seinen schleimigen Schmachtfetzen ‚Waterfall‘, der lobotomierte und sterilisierte 2013er Nachzieher von ‚Running scared‘ und genau so geschmacklos wie „längerfrische“ Milch.


Klementine hat angerufen und will ihre Arbeitskleidung zurück

Auf possierliche Weise unterhaltsam hingegen die jodelnde schwedische Leberwurst Robin Stjernberg, der in einer Art schwulem Laborkittel auftrat, flankiert von zwei lecker anzuschauenden bezopften Tänzern, deren Choreografie nicht das Geringste mit den winseligen Tönen von ‚You‘ zu tun hatte. Immerhin sang Robbe Femberg deutlich unfallfreier als noch beim Mello. Relativ unfallfrei ging auch die rumänische Nummer vonstatten – und strahlte dennoch die morbide Faszination einer Massenkarambolage aus. Neben dem Draculacape mit der Swarovskikruste und dem Blutbad auf dem Bühnenboden war es vor allem die Ernsthaftigkeit und die angestrengten Grimassen, mit welchen der tragische Countertenor Cezar sein rettungslos schräges ‚It’s my Life‘ darbot, was das Ganze so unglaublich lustig machte. Ein Auftritt für die Ewigkeit! Blöd für ihn, dass seine Quasilandsfrau Aliona Moon aus Moldawien, die sich des gleichen Hebebühneneffektes bediente wie er, in der Startreihenfolge weit vor ihm kam. Und das deutlich schönere Kleid trug.


Gerade aus dem Uterus gekrochen und schon voll entwickelt: Cezars Wunderkinder

Verschiedene Varianten der Spielart „possierlich“ bedienten auch die Beiträge Belgiens, Ungarns und Maltas. Der knopfäugige und moppfrisurige Roberto Bellarosa wirkte ein wenig verloren, wie er so auf der Bühne stand und auf Frenglisch etwas von ‚Love kills‘ sang, während zwei zickig dreinblickende Frauen um ihn herum den Tanz der Scheidenpilze aufführten. Eine versteckte Safer-Sex-Botschaft („Waiting for the bitter Pill“)? Die zwölf deutschen Punkte an ByeAlex setzen irgendwie sämtliche bestehenden Grand-Prix-Gesetze außer Kraft: da steht ein offensichtlich autistischer Junge in einer Nonkonformistenuniform, schaut so gut wie nie in die Kamera und murmelt zu einer völlig unaufdringlichen Begleitmelodie  eine lyrische Liebeserklärung („Mein Herzblatt ist ein Mädchen, von Wölfen aufgezogen“) in einer völlig unverständlichen Sprache ins Mikrofon, während im Hintergrund schrille Comicfiguren über den Bildschirm fliegen und ein Beat sanft vor sich hin puckert. Ein Rezept für den letzten Platz, und dennoch hatte das Ganze etwas total Ergreifendes und Erhabenes. Vielleicht, weil Alex Márta im Vergleich zu den vielen anderen aufgeblasenen Marionetten des Abends so schlicht, so verletzlich und aufrichtig herüber kam.


„Meat much march“: man versteht nichts, weiß aber, er meint es ernst

Menschlich und herzig wirkte auch Maltas Grinsepeter Dr. Gianluca Bezzina, dem vor lauter Aufregung beinahe die Stimme wegbrach, der sein harmlos-fröhliches ‚Tomorrow‘ aber dennoch mit Anstand über die Bühne brachte. Etwas weniger fröhlich: die sterbenden ‚Vogels van Holland‘. Anouk lächelte dennoch die ganze Zeit anmutig wie die Mona Lisa: kein Wunder, wenn man die Wangenknochen von Cher sein eigen nennt und sein schwer gebeuteltes Heimatland das erste Mal seit gefühlt hundert Jahren wieder ins Finale führen konnte! Anouk glitt auf einer Welle positiven Karmas auf ihren Top-Ten-Platz: hatten die Niederlande doch bereits einen Tag vor dem Semi ihre erneute Teilnahme am Grand Prix für 2014 bestätigt. So geht man würdevoll mit einer Durststrecke um, liebe deutsche Dauernörgler!


Man trägt wieder Ohr!

Schöne Südländer bevölkern die Ränge 7 und 6 im Finale: Marco Meningitis Maroni Mengoni ließ leider den inneren Ott Lepland durchdringen und glitt während seines Vortrags von ‚L’Essenziale‘ immer mal wieder ins freie Improvisieren ab. Wie bei der estnischen Hasenpfote bin ich aber aufgrund seines bezaubernden Äußeren geneigt, ihm dies nachzusehen. Dass er stets ostentativ an der Kamera vorbeistarrte, ist vermutlich der RAI geschuldet, die sich fürchtete, den Contest in Rom austragen zu müssen, sollte der glutäugige Beau uns einen Schlafzimmerblick zuviel zuwerfen. Noch mehr rauen Sexappeal brachten die fünf berockten Jungs von Koza Mostra auf die Bühne. Bei ihrem fantastischen Rebetiko-Ska-Mix bin ich mal besonders auf den Jury-Televoting-Split gespannt, vermute ich doch, dass das klamme Griechenland seine letzten Cents an diverse Juroren verteilte, auf dass sie ‚Alcohol is free‘ unbedingt herabwerten mögen!


Ich will so ein Outfit! (Mit dem Leadsänger drin!)

Gemecker kam hingegen bereits aus Russland, wo man sich für die brechreizerregend verlogene Weltfriedensballade ‚What if‘ offensichtlich mehr ausrechnete als den fünften Platz. Und auch, wenn ich den heuchlerischen Sangesschleim und die albernen Leuchtkugeln von Dina Garipova (also, nicht ihre, sondern die ihrer Begleitsänger. Also nicht deren, sondern die, die sie ins Publikum warfen, sie wissen schon) mit jeder Faser meines Herzens hasse, so muss ich mir an dieser Stelle ein gewisses Heuchlertum selbst eingestehen: mag ich doch beispielsweise das keinen Jota weniger verlogene ‚We are the World‘ von USA for Africa. Oder, um beim Grand Prix zu bleiben, Nicoles ‚Ein bisschen Frieden‘. Und die Russen haben ja nicht Unrecht: Aufgabe der Jurys ist es, ihnen Punkte zu klauen. Die Türken haben das bereits gemerkt, ich bin gespannt, wie lange Putin die eurovisionäre Zweiklassengesellschaft noch hinnimmt.


Hat die Zukunft auf der Zunge (schluckt sie auch?)

Margaret Berger wirkte am Samstag gar nicht mehr so frostig wie sonst, beinahe schon ein wenig angetaut. Reichte es deshalb trotz des hervorragenden Startplatzes für ‚I feed you my Love‘ nur für den vierten Platz? Ihren SM-Song hätte ich gerne am Ende des Abends noch einmal gehört, aber auch so trug sie zur musikalischen Modernisierung des Wettbewerbs bei. Bitte, liebe Ukraine: Prinzessin Zlata müsst ihr bei Gelegenheit wieder schicken! Fantastisches Aussehen, eine grandiose Stimme und eine beinahe schon überirdische Ausstrahlung: wenn sie das nächste Mal einen noch etwas runderen, in sich stimmigeren Song mitbringt als das etwas versponnene („Nothing comes from Pride but Pride“) ‚Gravity‘, bringt sie Euch die Trophäe wieder heim. Den sanften Riesen könnt ihr dann zu Hause lassen, der lenkt nämlich nur ab. Und das hatte dieser Song nicht nötig!


Ups, ein Fleck auf der Hüfte! (Bei 0:40 Min)

Im Gegensatz zu ‚Hold me‘. Den hauptsächlich von gut versteckten schwedischen Chorsängern interpretierten Popsong aus griechischer Feder gehört zu der Sorte Lieder, die man sofort kennt, auch wenn man sie zum ersten Mal hört. Dennoch erwies sich der Titel als gut gewählt, lenkte er nicht weiter von der spektakulären Bühnenshow ab, in der Muskelpaket Farid Mammadov voller Inbrunst seinen in einem Plexiglas-Kubus steckenden Doppelgänger antanzt und sich auch von der herannahenden roten Gefahr namens Frau nur kurz ablenken lässt. Mit anderen Worten: der Aseri ist ein selbstverliebter Schrankschwuler, in dem sich viele der in Malmö anwesenden Fans selbst erkennen dürften. Nur, dass diese den Schrank mehrheitlich schon längst verließen, mit Ausnahme vielleicht von Vlatko Lozanoski.


About to explode: Farid steht mächtig unter Druck

Bleibt noch der bereits bei der fünftletzten Länderwertung feststehende Siegertitel ‚Only Teardrops‘. Vom ersten Tag an als Favorit gesetzt (die Dänen ließen sogar schon vorher „Nächstes Jahr in Dänemark“-Plakate zum Aufhängen in Malmö drucken), hasste ich den Song zunächst, wie so ziemlich alle Seichtsongs der letzten 20 Jahre aus dem Land der røden Pølser, wobei der Titel noch zu den erträglicheren Beiträgen Dänemarks zählt. Je näher der Contest rückte, desto mehr schloss ich meinen Frieden mit dem vermutlich bei einer Gruppensexorgie zwischen Loreen (Outfit), Elitsa & Stoyan (Trommeln), Secret Garden (Keltengeflöte) und Helena Paparizou (repetitive Lyrics) entstandenen Grand-Prix-Bastard von Emmelie de Forest. Denn so richtig etwas auszusetzen gibt es an dem Titel nicht: es ist nett gemachter Durchschnittspop, der niemandem weh tut und auch bei mir nicht den dringenden Impuls auslöst, den Sender zu wechseln. Sondern mich schlichtweg kalt lässt. Andererseits bin ich auch irgendwie froh, dass der Contest 2014 in Skandinavien, also dem demokratisch zivilisierten Teil Europas, bleibt. Daher: Glückwunsch, Emmelie!

ESC Finale 2013

Eurovision Song Contest 2013 - Finale. Samstag, 18. Mai 2013, aus der Malmö Arena in Malmö, Schweden. 26 Teilnehmer, Moderation: Petra Mede.
#LKInterpretTitelPkt
gs
Pl
gs
Rkg
TV
Pl
TV
01FRAmandine BourgeoisL'Enfer et moi0142321,6825
02LTAndrius PojavisSomething0172216,7321
03MDAliona MoonO Mie0711116,5719
04FIKrista SiegfridsMarry me0132416,6820
05ESEl Sueño de MorfeoContigo hasta el Final0082522,9226
06BERoberto BellarosaLove kills0711216,0317
07EEBirgit ŐigemeelEt uus saaks alguse0192019,5924
08BYAlyona LanskayaSolayoh0481614,1113
09MTGianluca BezzinaTomorrow1200810,9709
10RUDina GaripovaWhat if1740506,8405
11DECascadaGlorious0182115,8116
12AMDoriansLonely Planet0411815,1115
13NLAnouk TeuuweBirds1140911,7011
14ROCezar OuatuIt's my Life0651307,4907
15UKBonnie TylerBelieve in me0231917,0322
16SERobin StjernbergYou0621416,1918
17HUByeAlexKedvesem0841008,1908
18DKEmmelie de ForestOnly Teardrops2810104,9701
19ISEyþór Ingi GunnlaugssonÉg á Líf0471713,0512
20AZFarid MammadovHold me2340205,8603
21GRKoza Mostra + Agathonas IakovidisAlcohol is free1520606,0004
22UAZlata OgnevichGravity2140305,6602
23ITMarco MengoniL'Essenziale1260711,7010
24NOMargaret BergerI feed you my Love1910407,1406
25GESopho Gelovani + Nodiko TatishviliWaterfall0501517,0823
26IERyan DolanOnly Love survives0052614,6214

13 Gedanken zu “ESC Finale 2013: Bei jedem Kuss

  1. Aber Dänemark ist immer noch besser als ein Land wie Russland oder Aserbaidschan, weswegen wir dann auch im nächsten Jahr vermutlich keine politischen Diskussionen über das Gastgeberland führen müssen. Dann lieber das „schlimme Siegerlied“ (obwohl es so schlimm gar nicht ist, im Vergleich zu Georgien z.B.).

    Ich hätte es ja Finnland am Meisten gegönnt, aber wenn es keinen Monsterfavoriten wie „Euphoria“ gibt, gewinnt eben der kleinste gemeinsame Nenner und das war Gott sei Dank nicht Aserbaidschan oder Russland oder gar Georgien!

  2. Das ist ein rundum gutes und gerechtes Resümee!

    Lenas Versprecher ist zu verschmerzen, sie hat schließlich in Norwegen gewonnen, da ist ihr Patzer nur allzu verständlich.
    Zu meinem Favoriten hat sich in den Tagen vor dem Event tatsächlich Ungarn etwickelt. (Wer ist eigentlich der niedliche Gitarrist?) Der Titel hat Sogkraft, der Text ist tatsächlich lustig Ninc, mast mosch… Verstehe zwar nur „Bettwäsche“, aber egal.

  3. @Peter Ebstein: der ausgesprochen gutaussehende Gitarrist heißt Daniel Kővágó.

    Wobei mir Farid Mammadov rein optisch besser gefällt. 😀

  4. Thnx für die Information! Daniel Kővágó gehört da mehr in mein Beuteschema. Mammadaov: ich weiß nicht, stören mich da die allzusehr ausgeprägten Augenbrauen oder das azerbaitschanische Gehabe… Wobei die Griechen auch lecker anzusehen waren. Abturner waren für mich – sorry, wenn ich es so direkt sage – die Pausbacken aus Belgien und Schweden.

  5. Mal wieder sehr treffend beobachtet.

    Super Halle – Super Show.
    Von mir aus darf die Bühne noch kleiner sein!
    Innenraum, Moderation, Carola, Schwedenmusical, Winner takes all von Sarah Dawn Finer – alles super!

    Siegerlied langweilig aber o.k.

    Natalie hat den Auftritt leider verkackt. Und? Platz 10 wäre für sie sicher schöner gewesen aber ob 10 oder 21, eigentlich völlig egal!

    Der Isländer hat das Gegenteil vollbracht und gezeigt wie man aus einem langweiligen Liedchen Live ordentlich was rausholen kann. Alle Achtung!

    Meine favorits Marco und Anouk auf Platz 7 und 9 🙁
    Aber auch hier: Ob Platz 3 oder 7 is jetzt auch nicht wirklich wichtig!

    Georgien, Spanien und Rumänien – die schlimmsten Auftritte des Abends. Und „A-Sehr-Baidschan“ auf 2? Versteh ich gar nicht. Muss ich ja auch nicht =P Außerdem schlimm: Die Hose vom Iren, Robins Jacke.

    Danke für viel neue Musik, viele neue Künstler (auch aus den VEs)

    Freu mich auf nächstes Jahr – mit oder ohne Frankreich, mit oder ohne Türkei!

  6. Pingback: ESC Finale 2009: It comes as no Surprise

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