Sechs­ter Pro­ben­tag in Mal­mö: zwei­tes Semi, die Chan­cen

Ein lan­ger Tag liegt vor uns: in Mal­mö pro­ben heu­te die 17 Semi­fi­na­lis­ten der zwei­ten Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­de vom Don­ners­tag zum zwei­ten Mal. Wie die Blog­ger berich­ten und mei­ne Face­book-Mel­dun­gen mir bestä­ti­gen, tru­deln immer mehr Fans in Mal­mö ein, das Euro­Fan­Ca­fé und der Euro­Club fül­len sich und die ers­ten bizar­ren Musik­wün­sche wer­den gespielt. Auch die deut­sche Dele­ga­ti­on lan­de­te heu­te in Schwe­den. Wen­den wir uns aber nun den Teil­neh­mern des zwei­ten Semis und ihren Final­chan­cen zu, basie­rend auf dem heu­ti­gen Pro­ben­tag.


Euro­Club-Track des Tages: ‘Hul­lu yö’ (FI 1991)


01: PeR – Here we go (LV)

Sta­ge­di­ving! Die let­ti­schen Pseu­do­rap­per ver­su­chen es ganz ernst­haft mit Sta­ge­di­ving beim Euro­vi­si­on Song Con­test! Ich freu mich jetzt schon drauf, wenn die Queens im Euro­vi­si­on Mosh Pit am Don­ners­tag ent­setzt zur Sei­te sprin­gen, sobald sich der Glit­zer­jäck­chen­trä­ger ins Publi­kum fal­len lässt, und ihn unsanft auf dem Hal­len­bo­den auf­schla­gen las­sen. Das könn­te das High­light des Abends wer­den, gleich zu Beginn!

Final­chan­ce: 10%


02: Valen­ti­na Monet­ta – Cri­sali­de (Vola) ℠

Hmmm… eine schwarz geklei­de­te Rot­haa­ri­ge, die im Dun­keln Lie­be mit einer beleuch­te­ten Kris­tall­ku­gel macht… ich sehe förm­lich vor mir, wie in den katho­li­sche­ren Gegen­den Euro­pas die Kru­zi­fi­xe aus­ge­packt und die Bild­schir­me mit Weih­was­ser bespren­kelt wer­den. Der ‘Neka mi ne sva­ne’-Moment zum Tem­po­wech­sel des Songs, wenn Valen­ti­na des Umhan­ges ent­le­digt wird und anfängt, mit dem roten Cape zu wedeln, wirkt effek­tiv, aber die Wind­ma­schi­ne ist zu lau. Genau wie Frau Monet­tas Stim­me heu­te.

Final­chan­ce: 50%


03: Esma & Loza­no: Pred da se raz­de­ni (MK)

Mei­ne Ver­mu­tung geht dahin, dass Ralph Sie­gel hin­ter dem erstaun­li­chen Wech­sel vom all­seits gelob­ten ‘Imperi­ja’ zu ‘Pred da se raz­de­ni’ steckt, weil ‘Cri­sali­de’ im Ver­gleich zu die­ser mit der hei­ßen Nadel zusam­men­ge­näh­ten musi­ka­li­schen Zwangs­ehe aus einem dahin­ge­schlu­der­ten Pop-Refrain und ange­streng­tem Zigan-Gejau­le klingt wie ein Meis­ter­werk aus einem Guss. Loza­no singt, anders als in der ers­ten Pro­be, wie­der auf maze­do­nisch und Esma zit­tert, als habe jemand ihren Früh­stücks­korn ver­steckt. Desas­ter Area!

Final­chan­ce: 10%


04: Farid Mam­mo­dov – Hold me (AZ)

Was genau möch­te uns die bizar­re aser­bai­dscha­ni­sche Büh­nen­show mit dem Mann im Glas­kas­ten und der Frau mit der güter­zug­lan­gen Schlep­pe eigent­lich erzäh­len? Jonas von ESC Nati­on ver­sucht sich hier an einer ers­ten, wie ich fin­de, über­zeu­gen­den Deu­tung. Ich rät­se­le unter­des­sen immer noch, wo ich ‘Hold me’ vor­her schon mal gehört habe. Kein Zwei­fel besteht jedoch, dass die Ali­y­ews den Con­test erneut nach Baku holen möch­ten, wor­auf auch die Pene­tranz der Farid-basier­ten Goog­le-Ad-Anzei­gen in den letz­ten Tagen hin­weist. Und die Chan­cen dafür ste­hen gut.

Final­chan­ce: 100%


05: Kris­ta Sieg­frids – Mar­ry me (FI)

Ich bin schon froh, nicht in Mal­mö sein zu müs­sen, wo die stets ener­gie­ge­la­de­ne Kris­ta den gan­zen Tag über­all her­um­rennt und in nerv­tö­ten­der Wei­se stän­dig “Ding-dong, ding-dong, ding-dong!” in jede ihren Weg kreu­zen­de Kame­ra brüllt. So aber, aus siche­rer Ent­fer­nung, kann ich sie total lieb haben: für ihren fröh­li­chen Gute-Lau­ne-Song mit dem auf iro­ni­sche Wei­se alber­nen Text, ihre fabel­haf­te Per­for­mance, die Trick­klei­der ihrer Tänzer/innen, den unter­halt­sa­men Braut­schlep­pe-im-Wind­ka­nal-Effekt und den süßen les­bi­schen Kuss am Ende. Groß­ar­tig!

Final­chan­ce: 90%


06: Gian­lu­ca Bez­zi­na – Tomor­row (MT)

Nett ist das, was Mal­ta am bes­ten kann. Und dies hier ist unzwei­fel­haft der net­tes­te Bei­trag, den das Eiland jemals zum Grand Prix schick­te. Alles dar­an ist total nett: die net­te Ohr­wurm­me­lo­die, der net­te, ein­ge­blen­de­te Text, Gian­lu­cas net­tes Dau­er­g­rin­sen, sei­ne net­te Begleit­band und die Park­bank aus dem net­ten Video, auf der sich die fröh­li­chen Sechs für den Money Shot ver­sam­meln. Ges­tern besuch­te der prak­ti­zie­ren­de Dok­tor in Mal­mö eine Kin­der­sta­ti­on und hei­ter­te dort schwer­kran­ke Pati­en­ten auf: wäh­rend es den Zyni­ker in mir bei die­ser Mel­dung ob all der Net­tig­keit im Hal­se würgt, ist der Roman­ti­ker in mir doch gerührt. Scheint ein­fach ein unglaub­lich gut­her­zi­ger Kerl zu sein, und mit die­ser Num­mer ver­fügt er über die wohl bes­te Chan­ce, die alte Con­test­re­gel zu wider­le­gen, das nett nicht sie­gen kann. Ich würd’s ihm gön­nen. Weil er so nett ist.

Final­chan­ce: 80%


07: Elit­sa Todo­ro­va + Stoyan Yan­koul­ov – Samo Sham­pio­ni (BG)

Die­ser Moment, kurz vor Ende, als Elit­sa und Stoyan nach all dem bis dahin noch unter­halt­sa­men Dau­er­ge­trom­me­le, -geschreie und -gehüp­fe auf die Satel­li­ten­büh­ne wan­dern, gefolgt von einem Men­schen mit einer bizar­ren Mas­ke und unter­malt von infer­na­li­schem Gejau­le – genau das ist der Moment, wo den Zuschau­ern in Euro­pa vor Ent­set­zen das Wein­glas aus der Hand fällt und den Juro­ren ihre Stif­te. Es hat etwas von einer okkul­ten Geis­ter­be­schwö­rung, und die­se ver­fehlt ihre Wir­kung nicht – nur nicht so, wie sich die Bul­ga­ren das gedacht haben…

Final­chan­ce: 30%


08: Eyþór Ingi Gunn­laugs­son – Ég á Líf

Er hät­te kei­nen bes­se­ren Start­platz für sei­ne äußerst ver­traut klin­gen­de, kel­tisch inspi­rier­te, klas­si­sche Euro­vi­si­ons­bal­la­de erwi­schen kön­nen als direkt nach den ver­stö­ren­den bul­ga­ri­schen Scha­ma­nen: der nor­disch-blon­de Jesus­dar­stel­ler Eyþór gewährt den ver­ängs­tig­ten See­len Euro­pas Schutz und Zuflucht in sei­ner auf dem Büh­nen­hin­ter­grund auf­ge­mal­ten ein­fa­chen Fischer­hüt­te und scheucht mit brei­ter Erlö­ser­ges­te alle bösen Geis­ter zurück in den Orkus, wäh­rend er uns mit beru­hi­gen­den Wal­ge­sän­gen sanft ein­lullt. So machen sogar die lan­gen Haa­re Sinn!

Final­chan­ce: 60%


09: Koza Mos­tra + Aga­thon Iako­vi­dis – Alco­hol is free (GR)

Nichts ist sexier als voll­bär­ti­ge Ker­le in Kilts! Außer viel­leicht süd­ost­eu­ro­päi­sche voll­bär­ti­ge Ker­le in Kilts. Und Lead­sän­ger Eli­as Kozas ist zwei­fel­los ein ech­ter Hin­gu­cker. Ansons­ten funk­tio­niert die Dar­bie­tung wie schon bei der ers­ten Pro­be per­fekt, sowohl die illu­mi­nier­ten Instru­men­te im Break im Mit­tel­teil als auch der cho­reo­gra­fier­te Cat­walk auf die Satel­li­ten­büh­ne und selbst der Sir­ta­ki am Ende unter­hal­ten, sind aber nicht over the Top. Geil!

Final­chan­ce: 100%


10: Moran Mazor – Rak bish­vi­lo (IL)

Über das Kleid ist bereits alles gesagt: es teilt die Mensch­heit in Fans und ent­schie­de­ne Geg­ner, aber es fes­selt sämt­li­che Auf­merk­sam­keit. Und das könn­te Moran am Ende den Final­ein­zug kos­ten, weil sich die meis­ten Zuschau­er nur noch an ihr Dekol­le­té erin­nern, nicht aber an die (zudem noch voll­stän­dig hebräi­sche) Bal­la­de. Da nutzt auch der heu­ter in letz­ter Minu­te prä­sen­tier­te offi­zi­el­le Video­clip mit einem fast nack­ten männ­li­chen Model nichts mehr.

Final­chan­ce: 50%


11: Dori­ans – Lone­ly Pla­net (AM)

Hm. Wenn schon – bis auf den Lead­sän­ger – die kom­plet­te Band wäh­rend ihrer (bis auf diver­se Pyro­tech­nik völ­lig ereig­nis­frei­en) drei Minu­ten völ­lig gelang­weilt drein­schaut, könn­te das ein Hin­weis auf irgend­was sein…

Final­chan­ce: 20%


12: Bye­Alex – Kedve­sem (Zoo­ha­cker Remix) (HU)

Nicht der glück­lichs­te Start­platz für die­sen eher zurück­ge­nom­me­nen und inti­men Song: nach dem arme­ni­en­in­du­zier­ten Tief­schlaf bräuch­te ich schon eine musi­ka­li­sche Pri­se Koks zum Wach­wer­den, kei­nen Kamil­len­tee. Wären nicht die wahr­nehm­ba­ren Beats aus dem (Zoo­ha­cker Remix), ich schlie­fe wohl bis Nor­we­gen durch. Immer­hin schei­nen mitt­ler­wei­le auch die männ­li­chen zwei Drit­tel der Besat­zung etwas mehr mit den Kame­ras zu agie­ren, und das müs­sen sie auch, um die Zuschau­er zu errei­chen. Ich mag den Song noch immer total, aber ob es für das Fina­le reicht?

Final­chan­ce: 40%


13: Mar­ga­ret Ber­ger – I feed you my Love (NO)

Genau wie bei Emme­lie de Forest haben wir den Auf­tritt schon genau so im MGP gese­hen. Und genau wie bei der Dänin gibt es auch hier etli­che Fans, die dar­auf setz­ten, dass wir ihn noch drei Mal sehen: im Semi, im Fina­le und als Sie­ger­re­pri­se. Was ich gar nicht aus­schlie­ßen will, die Num­mer ist ein Elek­tro­brett,  Mar­ga­rets Bonda­ge­kleid und die Per­for­mance per­fekt. Ich habe den­noch lei­se Zwei­fel, ob ihre Eis­prin­zes­sin­nen­aus­strah­lung und ein Song über SM-Sex euro­pa­weit glei­cher­ma­ßen gut ankommt.

Final­chan­ce: 100%


14: Adri­an Lulgju­raj + Ble­dar Sej­ko – Iden­ti­tet (AL)

This Song kicks Ass”, wür­den Bea­vis & But­thead viel­leicht sagen – und zwar Arme­ni­ens Aller­wer­tes­ten, um genau zu sein. Die Alba­ner tra­gen eine Art Uni­form, die an eine abge­speck­te Ver­si­on des kroa­ti­schen Hotel­pa­ge­nout­fits erin­nert. Sie blei­ben den­noch die unte­le­gens­ten Rocker dies­seits von Van Mor­ri­son. Viel­leicht der Grund, war­um hier inner­halb von drei Minu­ten der­ma­ßen viel Tro­cken­eis und Pyro­tech­nik zum Ein­satz kom­men wie sonst nur bei Rhein in Flam­men?

Final­chan­cen: 40%


15. Nodi Tatish­vi­li & Sopho Gelo­va­ni – Water­fall (GE)

2009 ver­such­te es Geor­gi­en mit ‘We don’t wan­na put in’ und schei­ter­te an der EBU-Zen­sur. Heu­er fand der Kau­ka­sus­staat einen sub­ti­le­ren, aber effek­ti­ve­ren Weg, dem rus­si­schen Dik­ta­tor via Euro­vi­si­on ans Bein zu pin­keln. Wie bei Dina Gari­po­vas ‘What if’ han­delt es sich bei ‘Water­fall’ um ein am Reiß­brett ent­wor­fe­nes, kühl berech­nen­des, alle erfolg­ver­spre­chen­den Grand-Prix-Bal­la­den-Kli­schees ver­ei­nen­des musi­ka­li­sches Brech­mit­tel. Nur ist es um Län­gen bes­ser und beinhal­tet mit dem eben­falls bereits vali­dier­ten Pär­chen­sche­ma plus Gold­re­gen zwei wei­te­re Erfolgs­re­zep­te. Damit gra­ben Sopho die Vier­te und Nodi der Rus­sin im Fina­le kom­plett das Was­ser ab.

Final­chan­ce: 100%


16: Taka­sa – You and me (CH)

Und nach dem geor­gi­schen Bom­bast fällt um so mehr auf, um was für einen ama­teur­haf­ten Bei­trag es sich beim schwei­ze­ri­schen Kir­chen­chor han­delt. Der höl­zer­ne, düs­te­re Hin­ter­grund ver­stärkt den muf­fi­gen Ein­druck nur noch. Es hat schon sei­nen Grund, war­um die Heils­ar­mee sonst in der Fuß­gän­ger­zo­ne singt. Und da kön­nen sie ab Frei­tag auch wie­der tin­geln.

Final­chan­ce: 40%


17: Cezar Oua­tu – It’s my Life (RO)

Um auch noch den letz­ten Beweis, dass es sich trotz der Stim­me bei ihm um einen Mann han­delt, ein­zu­bü­ßen, hat sich Cezar seit der ers­ten Pro­be die Brust­haa­re abra­siert. Was man sieht, weil das Dekol­le­té sei­nes Lin­da-Wagen­ma­ker-Gedächt­nis­kleids tie­fer geht als das der Israe­lin. Er steht inmit­ten einer gigan­ti­schen Pla­zen­ta, in der sich drei Tän­zer suh­len, wäh­rend im Hin­ter­grund voll­ge­so­ge­ne Tam­pons bau­meln. Alles ein biss­chen unap­pe­tit­lich, aber das Bes­te, was ich seit Jah­ren beim Con­test in der Kate­go­rie “OMG” gese­hen habe. Das MUSS ins Fina­le!

Final­chan­ce: 60%

Wer schafft es aus Semi 2 ins Fina­le (10 Stim­men)?

  • NO: Mar­ga­ret Ber­ger – I feed you my Love (10%, 359 Votes)
  • GR: Koza Mos­tra + Aga­tho­nas Iako­vi­dis – Alco­hol is free (9%, 321 Votes)
  • SM: Valen­ti­na Monet­ta – Cri­sali­de (9%, 314 Votes)
  • FI: Kris­ta Sieg­frids – Mar­ry me (8%, 295 Votes)
  • AZ: Farid Mame­dov – Hold me (8%, 283 Votes)
  • GE: Sopho Gelo­va­ni + Nodi­ko Tatish­vi­li – Water­fall (8%, 281 Votes)
  • IS: Eyþór Ingi Gunn­laugs­son – Ég á Líf (7%, 248 Votes)
  • CH: Taka­sa – You and me (7%, 245 Votes)
  • MT: Gian­lu­ca Bez­zi­na – Tomor­row (7%, 234 Votes)
  • IL: Moran Mazor – Rak bish­vi­lo (6%, 219 Votes)
  • HU: Bye­Alex – Kedve­sem (6%, 199 Votes)
  • BG: Elit­sa Todo­ro­va + Stoyan Yan­koul­ov – Samo Sham­pio­ni (4%, 143 Votes)
  • AL: Adri­an Lulgju­raj + Ble­dar Sej­ko – Iden­ti­tet (3%, 104 Votes)
  • RO: Cezar – It’s my Life (3%, 96 Votes)
  • MK: Vlat­ko Loza­no­ski + Esma Redže­po­va – Pred da se raz­de­ni (3%, 95 Votes)
  • AM: Gor Sujyan – Lone­ly Pla­net (2%, 79 Votes)
  • LV: PeR – Here we go (2%, 67 Votes)

Total Voters: 437

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4 Gedanken zu “Sechs­ter Pro­ben­tag in Mal­mö: zwei­tes Semi, die Chan­cen

  1. Falls Rumä­ni­en wirk­lich ins Fina­le kom­men SOLL­TE (dazu gleich noch mehr), wet­te ich sonst­was drauf, dass sie ent­we­der Start­num­mer 15 bekom­men oder die Start­num­mer direkt vor den Geor­gi­ern! Hält jemand dage­gen?

    Je mehr ich über die Mischung die­ses Semis nach­den­ke, des­to schwie­ri­ger find ich das gan­ze. Die Los­fee hat schon gan­ze Arbeit geleis­tet; die Mehr­zahl der aus­sichts­rei­chen Bei­trä­ge fin­det sich näm­lich in der ers­ten Hälf­te! Sta­tis­tisch kom­men aber mehr Bei­trä­ge aus der zwei­ten Hälf­te wei­ter, da sehe ich aber im Moment nur zwei 100% siche­re Wei­ter­kom­mer, näm­lich Grie­chen­land und Geor­gi­en. Und der Rest? Ich wür­de des­halb Rumä­ni­en inzwi­schen nicht mehr abschrei­ben. Die Per­for­mance ist unfass­bar und lässt Kras­si­mir Avra­mov wie ein sanf­tes Schla­ger­säu­seln aus­se­hen – aber man kann nur FÜR etwas anru­fen und nicht GEGEN etwas!

    Be afraid, Euro­pe, be VERY afraid!!!

  2. Nun, eine Car­crash­num­mer gibt es die­ses Jahr doch: wie bereits bei Euro­vi­si­on in Con­cert gezeigt, lie­fert Esma statt des in der Stu­dio­fas­sung Gebo­ten nur ein jäm­mer­li­ches Geheul. Das wird dann wohl defi­ni­tiv nichts.
    Auch ansons­ten eigent­lich kei­ne Über­ra­schun­gen. In die­sem Semi wer­de ich lei­der etli­che mei­ner Favo­ri­ten ster­ben sehen, weil Euro­pa ein­fach ande­re Prio­ri­tä­ten hat als ich.
    Wenn es nach mir gin­ge, kämen wei­ter: BG, AL, IL, N, RSM, CH, H, ARM, GR und IS.

    Bei GR, N und wohl auch IL und RSM wird das mei­ner Mei­nung nach auch sicher in rea­li­ter klap­pen. Dage­gen wer­den sich FIN und die furcht­ba­ren Num­mern aus GE und AZ nicht ver­hin­dern las­sen (was irgend jemand an dem ase­ri­schen Mach­werk gut fin­den kann, erschließt sich mir aller­dings wirk­lich nicht, und GE ist zwar sehr gut gesun­gen und bom­bas­tisch aus­ge­dacht, aber der­ma­ßen schmal­zig, dass es eben gera­de NICHT bes­ser ist als RUS, son­dern wesent­lich schlech­ter).
    Blei­ben 3 Slots übrig. Ich tip­pe mal opti­mis­tisch auf CH, H und ent­we­der IS oder BG, sagen wir mal (wie­der opti­mis­tisch, da es sich näm­lich um die Num­mer 2 mei­ner per­sön­li­chen Gesamt­wer­tung han­delt) BG,

  3. Nett. Tau­sche Arme­ni­en und Nor­we­gen (uärks!) gegen Finn­land und Mal­ta, und das sind auch mei­ne Top 10. (Die Wunsch­kan­di­da­ten wohl­ge­merkt. Ich hät­te über­haupt kein Pro­blem damit, wenn der Kau­ka­sus sich schon im Semi geschlos­sen davon­macht.)

  4. Mein Tipp für heu­te abend! Wei­ter kom­men wer­den:

    San Mari­no
    Aser­bai­dschan
    Finn­land
    Mal­ta
    Island
    Grie­chen­land
    Ungarn
    Nor­we­gen
    Geor­gi­en
    (wo ist die ganz klei­ne Schrift?) Rumä­ni­en

    Ich hof­fe, dass ich mich bezüg­lich Rumä­ni­en, Isra­el und Alba­ni­en irre. Und übri­gens, habt Ihr gese­hen, dass Deutsch­lands Euro­vi­si­ons­ex­per­te Num­mer 1 (aHEM! köff-köff) in sei­nem heu­ti­gen Blog­post die Geor­gi­er RAUS­TIPPT? Dass Rumä­ni­en es schafft, tippt er auch. Das find ich jetzt nicht soooo gewagt, aber GEOR­GI­EN RAUS?! Ich mag die­sen Breit­wand­schlonz nicht und ich würd mich die­bisch freu­en, wenn das tat­säch­lich ein­tritt (vor­aus­ge­setzt, dass dann Isra­el ins Fina­le kommt. Und Alba­ni­en. Und Bul­ga­ri­en.), aber – GEOR­GI­EN RAUS?!

Oder was denkst Du?