Jahr: 2014

Türk­vi­zyon: Du kommst hier nicht rein

Seit der osmanische Gegenentwurf zum Eurovision Song Contest, die Türkvizyon, existiert, kommt es dort zu Chaos und Verwirrung über die Teilnehmerliste. So fehlten bei der im November 2014 gelaufenen zweiten Ausgabe in Kasan (Tatarstan) bekanntlich fünf Länder, die noch an der Premiere im türkischen Eskişehir teilgenommen hatten. Nicht immer ganz freiwillig, wie sich nun herausstellt: wie Eurovoix berichtet, habe die russische Republik Altai für Kasan keine Einladung erhalten. Anders als beim europäischen Vorbild, wo grundsätzlich jedes Land mitmachen darf, dessen Staatssender Mitglied der EBU ist und die entsprechenden Teilnahmegebühren aufbringen kann, lädt beim türkisch-eurasischen Gegenpart anscheinend der veranstaltende Sender direkt ein. Das…
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Alba­ni­en 2015: from Zero to Hero

Ein Herz für Randgruppen scheinen sie zu haben, die Skipetaren: als eindrücklichster Auftritt des 53. Festivali i Këngës (FiK), der seit 2004 zur Eurovisionsvorentscheidung genutzten albanischen Variante des feierlichen San-Remo-Festivals, bleibt eine zur Halbzeit eingeschobene, spielerisch-anrührende Vollplaybackperformance des jugendlichen Moderators Turjan Hyska in Begleitung eines aus Kindern aller Altersgruppen mit Down-Syndrom bestehenden Chores in Erinnerung. Aber auch für Ältere war viel Platz beim FiK: so berichtete der schätzungsweise achtzigjährige Enver Petrovci von seinem Besuch in der Oper letzten Sonntag und der darauffolgenden einwöchigen Sauftour durch die Spelunken Tiranas - jedenfalls ließen Outfit (ein fleckenstarrender, zerlumpter Frack und Zylinder), seine Knitterfalten sowie seine Grabesstimme keinen anderen…
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Alex­an­der Rybak: “Will die Jury nie mehr sehen”

Mit großen Hoffnungen und Erwartungen trat Alexander Rybak (NO 2009) gestern bei der Eurovisionsvorentscheidung in seinem Geburtsland Weißrussland als Komponist und Produzent der von ihm gecasteten Girlgroup Milki an. Im Televoting reichte es für seinen Song 'Accent' immerhin zu Rang 2, doch die sieben Juroren reichten den Titel nach unten durch. Nun ließ der ehemalige Eurovisionsgewinner auf Facebook seiner bitteren Enttäuschung freien Lauf: "Jedes Jahr treffe ich die belarussische Delegation und sie bitten mich immer wieder: 'Sascha, schreib uns ein Lied. Was braucht es, um die Eurovision zu gewinnen?'. Und so schrieb ich einen Song, habe dafür so viel Zeit…
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Bela­rus 2015: die ver­lo­re­ne Zeit

Gibt es eine schönere Art, Weihnachten abzuschließen als mit dem Eurofest, der weißrussischen Vorentscheidung? Danke, Belteleradiocompany, für (bis auf das Ergebnis) knapp drei Stunden fantastische Feiertagsunterhaltung! Von denen übrigens nur die ersten knapp anderthalb den 15 um die Fahrkarte nach Wien konkurrierenden Titeln gewidmet waren, die man nach einer länglichen Rückschau auf Teos (BY 2014) Kopenhagener Käsekuchen-Abenteuer recht zügig durchpeitschte. Freundlicherweise, denn außer sehr viel grottigem Ostblock-Englisch stach da wenig ins Ohr. Eher optisch nennenswert der schmucke barfüßige Glatzkopf vom Trio Napoli, die sich brummkreiselartig drehende Derwisch-Tänzerin von Daria, der mit großflächigen Fake-Tattoos bemalte Aleksey Gross, die drei aggressiv singenden Kampftransen von…
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USFÖ-Per­len: Lie­be und Licht

Und mal wieder ist es an der Zeit für eine Sichtung der neuesten Perlen auf dem Portal der Internet-Vorentscheidung um die Nachwuchskünstler-Wildcard zum deutschen Vorentscheid Unser Song für Österreich. Weil bald Weihnachten ist, wollen wir das Ganze ein wenig besinnlicher beginnen: als "Flow'n'Roll" bezeichnet das Leipziger Studentenquartett Ms. Erfolg (klasse Name!) seinen Stil. Ihr Titel heißt 'Und wenn ich sing, dann sing ich' und klingt nach etwas flotterer Lagerfeuermusik. Und schaut man das Video, kann man sich ziemlich gut vorstellen, mit dem niedlich bezopft-bärtigen Leadsänger und seinen Kommiliton/innen bei einem Chai und einem Tütchen an selbigem zu sitzen und über Gott und…
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Udo Jür­gens ist tot

Heute verstarb der große Udo Jürgens im Alter von 80 Jahren völlig unerwartet an Herzversagen. Mit seiner dreimaligen Teilnahme in Folge in den Jahren 1964 bis 1966 und dem ersten Sieg beim Eurovision Song Contest für seine Heimat Österreich begann seine Karriere als einer der erfolgreichsten europäischen Komponisten und Sänger. Wikipedia zufolge schrieb er mehr als tausend Lieder, sowohl für sich selbst als auch für andere (beispielsweise komponierte er für Shirley Bassey oder Alexandra), veröffentlichte über 50 Alben und verkaufte 105 Millionen Tonträger. 'Warum nur, warum', sein erster Grand-Prix-Beitrag von 1964, wurde in der vom britischen Teilnehmer dieses Jahres, Matt Monro, als 'Walk away' gecoverten Fassung…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: die Lati­nos vom Balkan

Eine ganze Latte an Vorentscheidungskandidat/innen ist in den letzten Tagen bekannt gegeben worden. Beginnen wir mit dem Big-Five-Land Italien: dort geht die Ehre der Eurovisionsteilnahme an den Sieger des prestigereichen San-Remo-Festivals, und zwar diesmal in der Kategorie "Campioni", also den etablierten Künstler/innen. Zu diesen Zwanzig zählen drei vormalige Grand-Prix-Teilnehmer/innen, nämlich Raf Riefoli (IT 1987, hierzulande besser bekannt durch den 1984 Discohit 'Self Control'), Lara Fabian (LU 1988) und die fabelhafte Diva Nina Zilli (IT 2012). Einen weiteren Versuch wagt auch Anna Tatangelo, meine Wunschkandidatin des Jahres 2011, seinerzeit mit dem sensationellen 'Bastardo'. Ihr diesjähriger (bislang noch nicht veröffentlichter) Beitrag heißt etwas…
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John­ny Logan: kei­ne Euro­vi­si­on mehr

Ein schöneres Weihnachtsgeschenk hätte er uns gar nicht machen können: wie die irische Zeitung Herald heute den zweimaligen Eurovisionssieger Johnny Logan (IE 1980, 1987) zitiert, schließe der Sänger und Komponist eine weitere Grand-Prix-Teilnahme kategorisch aus. Zwar habe ihm der Gastauftritt im Rahmenprogramm des Kopenhagener Contests "viel Spaß" gemacht, dies sei aber ein "bezahlter Job" gewesen. Bereits 2009 sei er nach eigener Aussage vom irischen Sender RTÉ angefragt worden, doch "die konnten mich leider nicht bezahlen," so Logan gegenüber der Zeitung. Sind wir also künftig sicher vor dem Iren? Schließlich gab es ähnliche Versprechungen auch schon aus dem Munde von Ralph…
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Nie­der­lan­de 2015: Ei ei ei Verpoorten

Die Niederlande bleiben den gefiederten Freunden treu: von der fabelhaften Joan Franka (NL 2012) zunächst nur in Form des Federkopfschmucks subtil eingeführt, von Anouk Teuuwe (NL 2013) im Folgejahr in ihrer düsteren Ode an die vom Himmel fallenden 'Birds' besungen und von den Common Linnets (NL 2014) gar im Gruppennamen aufgegriffen, legt die aktuelle Vertreterin des Landes, Trijntje Oosterhuis, nun im Refrain ihres in dieser Woche veröffentlichten Wettbewerbsbeitrags für Wien nach. Der heißt 'Walk along', treffender wäre aber die Bezeichnung Legehennen-Lied, besteht sein Refrain doch fast ausschließlich aus dem Wort "Why - ei - ei - ei - ei, ei -…
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USFÖ-Per­len: Von Sex und Gewalt

Sträflich vernachlässigt habe ich es in letzter Zeit, das Videoportal von Unser Song für Österreich, dem Nachwuchsförderungsformat des NDR für die Wildcard zum deutschen Vorentscheid 2015. Und tatsächlich versammelten sich in den letzten vier Wochen dort einige verstörende Songschätze, die es zu heben gilt. An vorderster Front steht hierbei kein Geringerer als unser altbekannter Grand-Prix-Kumpane und Technoflummimeister Mave O'Rick, der uns in 'Durch die Wand' tiefe Einblicke in seine Vorlieben gewährt. Und augenscheinlich mag er es schmutzig, hart und obsessiv - also genau so, wie guter Sex nun einmal sein sollte. Auch musikalisch vermag die Harthousehymne zu überzeugen. Nur schade,…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Wild White­rus­si­an Dances

Und ein weiteres Mal fällt unser Blick auf Weißrussland: dort sang am gestrigen Freitag die zweite Hälfte der insgesamt 91 Bewerber/innen um einen den 15 Plätze im Finale des Eurofest vor. Zwischenzeitlich steht denn auch fest, wer am zweiten Weihnachtsfeiertag in Minsk dabei ist, wenn es um das (in Europas lustigster Diktatur stets nur vorläufige) Ticket nach Wien geht. Nicht geschafft haben es zu meinem großen Bedauern die singenden Zombies von Sweet Brains - wie ich finde, ein großer Fehler, da wurde ein potentieller Kult-Beitrag verschenkt! Weiter ist hingegen die von Alexander Rybak (NO 2009) gecastete und mit einem Song…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Unrät­sel mich, Estland!

Ob Alexander Rybak (NO 2009) damit die Eurovisionsrückkehr schafft? Heute ging in Minsk die erste Hälfte des öffentlichen Vorsingens für die weißrussische Vorentscheidung über die Bühne. Dabei auch die vom norwegischen Grand-Prix-Sieger mit belarussischen Wurzeln gecastete Girlgroup Milki (das Way musste wohl aus Gründen des Markenschutzrechts entfallen) mit dem von unserem in Malta bereits ausgeschiedenen Geigentroll geschriebenen Titel 'Accent', einer etwas notdürftig zusammengezimmert klingenden, zweisprachigen Turbofolknummer, von fünf leicht überfordert wirkenden Mädels in farblosen Trachten tapsig vorgetanzt. Ein bisschen so eine Kreuzung aus Neiokõsõ (EE 2004) und den Buranovskiye Babushki (RU 2012): da braucht es noch hartes Feilen an Song und Act, um…
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Bela­rus 2015: Weiß, weiß, Baby

Ich weiß, es ist politisch unkorrekt, aber: was täten wir beim Song Contest nur ohne Weißrussland? Die unterhaltsamste Diktatur Europas verspricht auch dieses Jahr wieder Trash bis zum Abwinken: am Donnerstag und Freitag geht jeweils ab 10 Uhr das Vorsingen für das im Sinne der Bekämpfung der Festtagsobstipation freundlicherweise auf den zweiten Weihnachtsfeiertag terminierte Eurofest über die Bühne. 100 Aspiranten haben sich angekündigt, darunter die von Alexander Rybak (NO 2009) gecastete Mädchenfolkband Milki und die Türkvizyon-2013-Teilnehmerin Gunesh. Nur 15 von ihnen überleben das Hauen und Stechen. Andy von esckaz stellt in einer Youtube-Playlist freundlicherweise die bereits bekannten Titel vor, und vier…
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Öster­reich: der Schweiß tropft bis zur Lippe

Heute früh stellte der ORF die 16 Kandidat/innen um die Nachfolge Conchita Wursts (AT 2014) vor. Außer den Makemakes, die mit dem rundweg furchtbaren 'Million Euro Smile' einen unverdienten Nummer-Zwei-Hit landen konnten, handelt es sich dabei ausschließlich um junge Bands und Solokünstler/innen, deren richtiger kommerzieller Durchbruch noch bevorsteht. Was Sinn macht, soll das Format Wer singt für Österreich? doch der Nachwuchsförderung dienen. Und im Gegensatz zum NDR, der beim deutschen Vor-Vorentscheid 2014 zehn Schattierungen desselben Beige aussuchte, beeindruckt die enorme musikalische Bandbreite der Austria-Acts, die sich nun am 20. Februar einer Jury stellen müssen. Sechs von ihnen kommen dann in die nächste Runde…
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Schwei­zer Käse: Hol’s der Teufel

Am Dienstag gab das Schweizer Fernsehen den ersten Zwischenstand seiner Songsuche für Wien bekannt. Wie es sich für die sprachlich und kulturell dreigeteilte Eidgenossenschaft gehört, verfügt das Land über das komplizierteste Vorauswahlverfahren Europas. Derzeit stehen 18 Lieder (9 aus der deutschsprachigen Schweiz, 6 aus dem frankophonen Teil und 3 aus dem italienischen Terrain) auf der Warteliste für den am 7. Dezember terminierten "Expertencheck", bei denen sich die dazugehörigen Interpreten live vor einer Jury präsentieren müssen. Nur jeder dritte dieser Beiträge wird dann in die öffentliche Entscheidungsshow am 31. Januar 2015 durchgelassen. Während die Romandie und das Tessin intern vorbestimmten, qualifizierten sich die deutschschweizerischen…
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San Mari­no 2015: Hör den Kin­dern ein­fach zu

Nun landet die televisionäre Pest des Kinder-Grand-Prixs doch noch beim richtigen Song Contest - und das mit einem doppelten Paukenschlag: wie das sanmarinesische Fernsehen heute bekannt gab, vertreten Anita Simoncini und Michele Perniola, die Repräsentanten San Marinos beim Junior-ESC 2013 und 2014, gemeinsam den Zwergstaat in Wien. Michele, der für die wohl schwulste Miniplayback-Nachahmung seines Vorbilds Michael Jackson in unguter Erinnerung bleibt, wird beim Auftritt in Wien noch 16 Jahre alt sein; Anita, die erst vor wenigen Tagen in Malta als Teil der Mädchenband The Peppermints auf der Kinderbühne stand, begeht nur wenige Tage vor dem ESC-Semifinale ihren Sechzehnten und überspringt damit gerade so eben…
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Mal­ta 2015: Krieg liegt in der Luft

Mit übereinstimmenden Höchstwertungen aus dem Televoting (das absurderweise mal wieder nur zu einem Sechstel zählte) und aller fünf Juroren gewann gestern Abend die Sängerin Amber Bondin, 2012 noch als Chorsängerin für Kurt Calleja ('This is the Night') im Eurovisionseinsatz, die maltesische Vorentscheidung. Und die erklärt uns den Krieg: "ich bin eine Kriegerin, ich muss erobern," teilt sie uns in ihrem Beitrag 'Warriors' mit, der auch musikalisch als Angriff auf die Geschmacksnerven gelten muss: sie schreit mit schmerzhaft disharmonischer, metallener Stimme falsch zu einem Stakkato aus Tönen, aus dem es mir jedenfalls nicht gelingt, so etwas wie eine Melodie herauszuhören. Von einem annehmbaren Refrain gar…
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Kasach­stan gewinnt die Türk­vi­zyon 2014

Mit einem Überraschungssieg für das zwischen dem Kaspischen Meer und China gelegene Kasachstan, das neuntgrößte Land der Erde, ging heute Abend das Finale der zweiten Türkvizyon, des osmanischen Gegenentwurfs zum Eurovision Song Contest, zu Ende. Überraschend vor allem deswegen, weil Zhanar Dugalova im Semifinale am Mittwoch, in dem exakt die selben 25 Juroren abstimmten wie heute, noch auf dem dritten Rang landete. Doch anscheinend war den ausrichtenden Tataren ein Heimsieg des vorgestern noch haushoch oben liegenden Aydar Suleyman, der heute auch noch vom letzten Startplatz aus ins Rennen durfte, zu offensichtlich, und so einigte man sich auf die während der Trophäenübergabe ob…
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Is it right? Ergeb­nis­kor­rek­tur bei der Türkvizyon

Nach dem es im gestrigen Semifinale der Türkvizyon 2014 zu Unregelmäßigkeiten bei der Jurywertung kam, korrigierte der verantwortliche Sender nach Mitteilung von Eurovoix heute das offizielle Ergebnis, mit dem Nebeneffekt, dass nun 15 anstelle der ursprünglich geplanten zwölf Länder ins morgige Finale (ab 17 Uhr auf Maidan TV, Livestream hier) einziehen. Turkmenistan, dass sich vorschriftswidrig selbst fünf Punkte gab, sowie Bosnien, dem bei der Addition der einzelnen Juryvotes versehentlich drei Punkte zu viel gutgeschrieben wurde, und die nach der Richtigstellung des Ergebnisses beide nicht mehr zu den Top 12 zählen, dürfen dennoch im Finale starten. Als Nachrücker profitieren die punktgleich mit…
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Türk­vi­zyon 2014: Tata­ri­sche Pfer­de ren­nen ins Finale

Vor gut zwei Stunden ging in der tatarischen Hauptstadt Kasan das Semifinale der Türkvizyon 2014 zu Ende. Mit einem eindeutigen[ref]Der veranstaltende Sender Meidan TV gab sämtliche Punktewertungen bekannt.[/ref] Sieger: dem Heimbeitrag! Und das zu Recht: Gaydar, Verzeihung: Aydar Suleymanov überzeugte mit einem mitreißenden Ethnostampfer über 'Reitende Pferde', was nicht nur vom Titel her an 'Dschinghis Khan' (DE 1979) erinnert. Von der Kinderliedhaftigkeit des Siegel-Songs weit entfernt, wusste der druckvolle Beitrag Tatarstans auch durch eine beeindruckende Show mit vielen Tänzern und einem riesigen Fesselballon zu überzeugen, auf den man Aydar per Flaschenzug hob. Ob er nach dieser Einlage allerdings noch sieben Kinder zeugen…
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Tsche­chei in Wien dabei!

Damit war nun wirklich nicht zu rechnen: wie die EBU vor wenigen Minuten verkündete, kehrt Tschechien 2015 zum Eurovision Song Contest zurück. Das erfolgloseste Land der Grand-Prix-Geschichte nahm bislang drei Mal (2007, 2008 und 2009) am europäischen Gesangskräftemessen teil und belegte davon zwei Mal den letzten Platz im Semifinale, beim bislang letzten Auftritt mit Gypsy.cz sogar mit Nil Points. Am besten schnitt noch Tereza Kerndlová (2008) ab: mit ganzen neun Punkten landete sie auf dem vorletzten Platz im Semi. Damit übertrifft sie Tschechiens inoffiziellen ersten Vertreter Karel Gott, Schlagerfreunden bekannt durch Evergreens wie 'Biene Maja', 'Fang das Licht' oder der Zusammenarbeit mit Bushido…
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Türk­vi­zyon 2014: Tuwa wie­der dabei

Noch knapp drei Stunden, dann beginnt in der tatarischen Metropole Kasan, der türkischen Kulturhauptstadt 2014, das Semifinale der diesjährigen Türkvizyon. Nach Zählung von heute früh mit 25 Teilnehmerländern: die Delegation der südsibirischen, zu Russland gehörenden Republik Tuwa, die bei der Startplatzauslosung am Montag nicht präsent war, ist gestern spät in der Nacht doch noch in Kasan eingetroffen. Sie erhielt nun den letzten Startplatz. Nicht geschafft hat es nach allem Anschein hingegen Ïpek Amber, die Vertreterin Nordzyperns: da Russland den türkisch besetzten Teil der Mittelmeerinsel nicht als Staat anerkennt (wie alle Länder außer der Türkei), durfte sie nicht nach Tatarstan einreisen. Der deutsche…
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Good­bye, zbo­gom Lju­ba­vi: Bos­ni­en ist draußen

Soeben bewahrheiteten sich die schlimmsten Befürchtungen: Bosnien, das Land, das uns seit seiner Erstteilnahme am Grand Prix im Jahre 1993 immer wieder wunderschöne Lieder schenkte, nimmt auch 2015 nicht am Eurovision Song Contest teil. Selbst innerhalb der von EBU eigens für den krisengeschüttelten Balkanstaat verlängerten Zuschlagsfrist gelang es dem bosnischen Sender BHRT nicht, die Finanzierung auf die Beine zu stellen: sowohl Hari Mata Hari (BA 2006) als auch Regina (BA 2009) lehnten es Presseberichten zufolge ab, die Kosten ihrer Teilnahme vollständig selbst zu übernehmen. Angesichts knapper Kassen, gebührenzahlungsunwilliger Zuschauer im serbischen Teil des Doppelstaates und massiver Budgetkürzungen könne der öffentliche Sender…
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Türk­vi­zyon 2014: zurück zu 24

Noch zwei Tage bis zum Halbfinale der zweiten Türkvizyon im tatarischen Kasan, und das Durcheinander könnte nicht größer sein. Wie eurovoix berichtet, gaben die Veranstalter soeben die (ausgeloste) Startreihenfolge für das Semifinale am Mittwoch bekannt, in dem sämtliche teilnehmenden Länder gegeneinander antreten. Und dies scheinen nach der aktuellen Auflistung nur noch 24 zu sein: Tuwa und Nordzypern fehlen. In letzterem Falle scheint dies politische Hintergründe zu haben: Russland erkennt (wie alle Staaten außer der Türkei) den türkisch besetzten Teil der Mittelmeerinsel nicht als eigenständigen Staat an, so dass Ïpek Amber, die ausgewählte Repräsentantin, mit ihrem von den nordzyprischen Behörden ausgestellten…
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No Coke: Dr. Alba­ni­en ist tot

Heute morgen starb unter noch ungeklärten Ursachen der mehrfache Festival i Këngës-Teilnehmer und Komponist des albanischen Eurovisionsbeitrags von 2006, 'Zjarr e Ftohtë', dargeboten seinerzeit von Luiz Ejlli und den lustigen Kondomhütchenmännern. Wie die Balkan News Agency berichtet, wurde der 39jährige Rapper Florand Kondo alias Dr. Flori bereits leblos in der Notaufnahme des Mutter-Theresa-Krankenhauses in Tirana eingeliefert. Vermutliche Todesursache sei eine Drogen-Überdosis. Sängerin Juliana Pasha (AL 2010) zeigte sich schockiert: "Die Drogen haben ein weiteres Leben genommen, diesmal das eines albanischen Künstlers. Worte können den Schmerz nicht richtig fassen, den Schmerz über diesen unerwarteten Verlust. Möge Gott mit Deiner Seele sein,…
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