The Wiener takes it all: Conchita Wurst gewinnt den ESC 2014!

Ich liebe Dich, Europa! Was ich in meinen kühnsten Träumen nicht zu hoffen gewagt hätte, erfüllte sich in dieser denkwürdigen Samstagnacht: die Menschen dieses Kontinents krönten eine bärtige österreichische Dragqueen zu ihrer Königin. Entgegen allen Befürchtungen erhielt die fabelhafte Conchita Wurst, die eine würdevolle Show und eine auf den Punkt perfekte Gesangsleistung lieferte, aus so gut wie allen Ländern Punkte – auch aus denen jenseits des ehemaligen Eisernen Vorhangs. Dabei zeigten sich sogar politisch erzkonservative Staaten wie beispielsweise Ungarn fortschrittlicher als Deutschland, aus der Conchita – einziger Wermutstropfen des Abends – lediglich sieben Punkte bekam. Was wir unserer Jury verdanken, denn im Televoting erreichte die bärtige Sissi bei uns natürlich Platz 1. Bei unseren Juroren (Andreas Bourani, Sido, Madeline Juno, Jennifer Rostock und Musikmanager Konrad Sommermeyer) landete sie hingegen auf Rang 11, was in der Gesamtwertung nur für den beschämenden vierten Platz reichte. Selbstredend sind alle vier verantwortlichen Künstler ab sofort von meiner Musikkaufliste für immer gestrichen! Doch abgesehen davon gab Europa mit dem Sieg Conchitas ein beeindruckendes Zeichen für Toleranz und Respekt. Ein historischer Tag, der mir wieder ein Stückchen Glauben an die Menschheit zurückgegeben hat, wenn ich das mal so pathetisch formulieren darf. Und dafür danke, Europa!


Ein Sieg für die Toleranz: Conchita Wurst

21 Gedanken zu “The Wiener takes it all: Conchita Wurst gewinnt den ESC 2014!

  1. Herzlichen Glückwunsch, Österreich! Herzlichen Glückwunsch, Conchita! Herzlichen Glückwunsch, Tom!

    Ich kann es immer noch nicht fassen, zum ersten Mal hat tatsächlich das Lied gewonnen, für das ich auch angerufen habe. Unglaublich!!!!!

    Aber es konnte nicht anders kommen. Conchita hatte bei ihrem Auftritt das berühmte Siegerlächeln. Die Halle war wie euphorisiert. So etwas habe ich beim ESC noch nie erlebt! Und was soll nach Only Teardrops auch folgen? Tiefer als ins Tal der Tränen kann es gar nicht mehr gehen. Also: Rise like a Phoenix! Das stützt meine Theorie, dass man Gewinnerlieder auch am Titel erkennen kann.

    Alles in allem ein grandioser Abend!

  2. Ich bin vor dem Fernseher fast genauso ausgeflippt wie beim Sieg von Lena. Und das obwohl ich als Hetero ja eigentlich nicht zu einer sexuellen Gruppe gehöre, die um Toleranz kämpfen muss. Aber – ich weiß ich hab es schon 2-3x geschrieben, aber ich wiederhole mich gerne – der Auftritt war grandios, die Musik von „Rise Like A Phoenix“ ebenso und der Text („Once I’m transformed, once I rewarmed“) ist das Allerallerbeste daran.
    Und außerdem ist Österreich ein Nachbarland, das unsere Sprache spricht. Abgesehen davon, dass das Land einfach mal wieder dran war nach ACHTUNDVIERZIG JAHREN !!! Kein diesjähriger Finalist musste länger auf einen Sieg warten und von allen Teilnehmern nur Portugal.

    Und Aserbaidschan nur auf Platz 22 ?! Für Dilara tut es mir sehr, sehr leid, denn die Zukunft wird wohl sehr schmerzhaft für sie in einem Land, das wirklich alles versucht, den ESC Jahr für Jahr zu gewinnen und sich gerne zur Zielscheibe für Bestechungsvorwürfe macht. Für die Führungsleute empfinde ich allerdings… ähm ja… keinerlei Mitleid. Ich denke mal, das ganze homosexuelle Lager wird sich vor von Genugtuung erfülltem Lachen nicht mehr eingekriegt haben 😉

    Allgemein war der ESC 2014 ein Wettbewerb der mich persönlich sehr überrascht zurücklässt. Dass Österreich so deutlich gewinnt, dass Holland so weit kommt und dass Aserbaidschan die mit Abstand allerallergrößte Niederlage seiner jungen ESC-Geschichte kassiert, hätte ich echt nicht gedacht.
    Dass Israel nur auf dem vorletzten Platz im Halbfinale gelandet war finde ich sehr, sehr schade.

    Und die Toleranzbotschaft, die Conchita Wurst genauso vermitteln will, wie Dana International es immer getan hat, sollte man sich bei der nächsten russischen Punktevergabe besonders zu Herzen nehmen. Oder hat Alsou die Anti-Homosexualitäts-Gesetze mit verabschiedet? Dass man schon Alsou bei der Verkündung der russischen Wertung lautstark ausbuht ist dann doch ein bisschen zu viel.

  3. Bin ganz begeistert von Conchitas Sieg – aber ganz ehrlich, kam nicht sehr überraschend für mich. Der Song ist Grand Prix-Ballade pur, Conchita wurde super in Szene gesetzt, die Stimme toll…was soll da noch schiefgehen? Der deutsche Beitrag ging leider unter, aber wenigstens konnten wir gegenüber dem letzten Jahr drei Plätze gutmachen^^

  4. Was mich ja sehr freudig überrascht war die reinen Voting-Ergebnisse der angeblich so konservativen Länder wie Armenien, Russland, Aserbaidschan und Weißrussland. Ginge es nach den tausenden Anrufern hätte Conchita dort durchgängig Platz 3-4 im Ranking gemacht, nur die offenbar erzkonservativen Jurys der jeweiligen Länder straften Conchita mit Plätzen zwischen 23 und 25 ab.

  5. Du hast wieder alles geschrieben, was es zu schreiben gab – ein ganz toller Abend und ich war wirklich überrascht – 10 Punkte aus Georgien, 12 aus Ungarn und sogar aus Russland 5 – fand es schade, dass ausgerechnet wir keine 12 Punkte an Österreich geben (wobei ich den Niederlanden die 12 echt gönne), alles Länder um uns herum geben 12, aber dank der doofen Jury….ach…nein ich reg mich nicht auf, ich freue mich für Österreich – ein toller Abend – Vienna 2015

  6. Ja, es hat großen Spaß gemacht! „Conchita, die junge Kaiserin“, schrieb der stern. Auch ich huldige ihr, seit Donnerstag war für mich klar, sie holt das Ding! Die deutsche Jury künftig zu boykottieren finde ich richtig. Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, das Slide-Guitar-Gejaule aus den Niederlanden („Das Leben ist ein ruhiger langer Fluss“) geht mir derart auf den Zeiger und die Jodelschnpfe aus Schweden auf Platz drei, finde ich total überbewertet. Da hätte ich lieber Griechenland und Ungarn auf dem „Stockerl“ gesehen.

  7. Ich freu mich wie dolle für Österreich – so eine tolle und mutige Entscheidung – und dann Punkte von überall her. Dann noch der 2. Platz für die Niederlande. Ein würdiger Sieger und eine tolle abwechslungsreiche TOP 5. Das deutsche Jury-Voting (hier das 1.Semi) kann ich nicht ganz nachvollziehen – muss ich aber wohl auch nicht… http://www.eurovision.tv/page/results?event=1873&voter=DE

  8. Ich bin mehr ausgeflippt als bei Lena. Trotz aller patriotischen Gefühle berührt mich der Sieg meines persönlichen Favoriten nämlich mehr als der des eigenen Landes. 2010 fand ich Lena und ihren Song zwar auch sehr gut, den Spitzenland hatte allerdings ein anderes Land inne. Toll waren allerdings beide Ergebnisse und Jahre. 🙂

  9. Ich war noch nie so nervös bei einer ESC resultatsverkündung. Als mehr und mehr twelve points kamen hatte ich die hoffnunf dass es was wird, und gleich im hinterkopf „da müssen noch viele abstimmen, das kann noch schief gehen“.

    Vor allem nach einigen kommentaren ob man er oder sie sagen soll und ob er/sie operiert ist und eigentlixh weiss was er/sie sein will hatte ich im vorfeld doch ein bisschen die hoffnung verloren. Und ich habe es immer genre erklärt, aber die meisten doch nicht kapiert.

    Umso schöner jetzt dieser triumph, hätte nicht gedacht dass ich einmal erlebe dass wir den ESC gewinnen. Ich hoffe er wird nächstes jahr in Wien sein, dann kann ich mir den ESC endlich einmal live geben.

  10. An Conchitas Gesangsleistung und Performance gibt es absolut nichts auszusetzen, doch bin ich der Meinung, dass dieses Lied, wenn es jemand anders gesungen hätte (eine „richtige“ Frau oder auch nur eine Transe ohne Bart), nie im Leben gewonnen hätte. Es gab wesentlich bessere und zeitgemäßere Lieder im Angebot, aber gewonnen hat hier das auffälligste Gesamtpaket mit der aufsehenerregendsten Story rundum. Wer für Conchita gestimmt hat, tat dies nicht in erster Linie des Liedes wegen sondern wegen des Bartes – um ein Zeichen zu setzen gegen Intoleranz und Homophobie (die Reaktionen diverser – zumeist osteuropäischer – Arschlöcher auf Facebook zu lesen, ist gleichermaßen traurig und lustig). Vom politischen Standpunkt her ist das natürlich zu begrüßen und auch beachtlich, aus welchen Ländern die hohen Punktzahlen nach Österreich geflogen kamen, doch vom musikalischen Standpunkt ist es ein wenig enttäuschend, dass man mit solch einem simplen Detail sonstige Bewertungspunkte übertrumpfen kann. Aber das ist beim ESC ja oft der Fall, dass die Effekte um die Performance herum wichtiger sind als das eigentliche Lied.

    Was allerdings das ach so tolerante Europa betrifft, so erstreckte sich das nicht auf Russland. Sämtliche verkündeten Punkte für Russland wurden ausgebuht, ebenso wie die Punkteansagerin. Dass Russland und Ukraine sich gegenseitig recht viele Punkte gaben, ging im allgemeinen Buuh unter.

    Die Punkteschieberei hielt sich diesmal ziemlich in Grenzen und beschränkte sich im wesentlichen auf Russland und seine Posse. Ex-Jugoslawien hat ja diesmal größtenteils nicht mitgemacht, deswegen gabs da auch nichts zu schieben. Besonders freut mich das miserable Abschneiden Aserbaidschans (sogar noch hinter uns!!!) – vor allem nachdem die Punkteansagerin im Juryfinale sich standhaft geweigert hatte, fiktive 8 Punkte an Armenien zu verkünden.
    Ansonsten bin ich mit den Platzierungen im Großen und ganzen recht zufrieden, obwohl für mein Empfinden Schweden, Russland, Ukraine und Rumänien viel zu weit oben stehen, aber dafür Montenegro, Italien und Griechenland viel zu weit unten.

  11. So, jetzt mal wieder eine etwas längere Besprechung von mir:

    UKRAINE: Die Ukrainer und ihre Bühnenshows. Der Mann im Hamsterrad war aber wieder sehr, sehr fleißig gestern. Platz 6 geht in Ordnung. Hauptsache kein ESC in Kiew. Alleine die Vorstellung, dass während dem ESC in einem Teilnehmerland ein Krieg stattfindet…

    WEISSRUSSLAND: Coole Nummer von den Weißrussen, die aber von den dänischen Startnummerverteilern schon vorher runtergezogen wurde. Trotzdem: Bitte gerne im nächsten Jahr wieder. Gefällt mir mehr als verkrampfte Sachen wie „Solayoh“ letztes Jahr.

    ASERBAIDSCHAN: Gestern Abend ist mein ESC-Weltbild krachend zusammengebrochen und Aserbaidschan ist ein Hauptgrund. Platz 22 von 26? Für Aserbaidschan?! Wie bereits gesagt tut es mir nur für Dilara leid. Und natürlich auch für die Andere auf der Bühne. Das erfolgreichste Land der letzten Jahre wird nicht begeistert sein.

    ISLAND: Diesmal ist anscheinend kein Mikrofonständer umgefallen?! Platz 15 geht in Ordnung angesichts der Tatsache, dass der Finaleinzug (zumindest für mich) ziemlich überraschend kam.

    NORWEGEN: Also als Türsteher ist der Mann besser geeignet. Aber er konnte dafür vieles mit Ausstrahlung und Gefühl wiedergutmachen. So geht Platz 8 dann doch noch in Ordnung.

    RUMÄNIEN: Die Rumänen scheinen wohl im Mittelfeld relativ gut festbetoniert zu sein? Sie hatten zwar in den letzten Jahren Ausreißer nach unten und auch mal nach ganz oben, aber am Ende Platz 12? Enttäuschend, aber irgendwie auch trotzdem überbewertet, wenn man Cascada auf die 21 setzt.

    ARMENIEN: Aram MP3 hat extrem Nerven gezeigt und kann froh über Platz 4 sein.

    MONTENEGRO: Der Griff in die Ljubavi-Kiste hat den Zwei-Meter-Mann mit der Ausstrahlung eines Pfarrers wenigstens auf Rang 19 geführt. Man merkt, dass der Balkan gefehlt hat, sonst wäre es noch weiter hochgegangen.

    POLEN: Ich dachte, das kommt weit, alleine schon wegen der Frau am Rand, die tief blicken ließ. Platz 14 überrascht mich negativ.

    GRIECHENLAND: Waaasss??? Platz 20? Die haben wirklich alles gegeben und Stimmung gemacht. Schön für den Sender, der nie von der Gastgeberrolle bedroht war.

    ÖSTERREICH: Da war ich wirklich baff!!! Dass es ein grandioser Auftritt war, stand außer Frage. Aber dass wirklich Zuschauer in ganz Europa – auch in Russland, der Ukraine und dem Kaukasus – für die Wurst stimmen, war dann doch eine Riesensensation. Kommentar von Andi Knoll: „Ich sch… mich ein“ 😀
    Auch wenn Conchita mehr durch ihre Extravaganz als durch ihr Lied gewonnen hat, geht der Sieg völlig in Ordnung und endlich hat der Sieger mal nicht im März festgestanden.
    Und was hat der Herr Knoll gesagt? „In your face, haters!“

    DEUTSCHLAND: Hmm.. ja, schade, dass es nur Platz 18 geworden ist, aber wenigstens nicht auf dem letzten Platz. Keine Punkte von den Nachbarn, aber dafür aus dem Osten: Acht von Polen und sogar sechs aus dem fernen Armenien. Elaiza waren aber trotzdem gut.

    SCHWEDEN: Jawoll!!! Kein Sieg für Sanna Nielsen!!! Puuhhh… am Anfang der Punktevergabe hat es ja kurzzeitig danach ausgesehen, was mich ein bisschen verängstigte. Aber dann war sie doch zu weit entfernt. Platz 3 ist aber doch maßlos übertrieben.

    FRANKREICH: Hauptsache, sie hatten Spaß gehabt. Das Ergebnis ist hart, aber mir fällt auf der anderen Seite sonst niemand mehr ein, der Letzter werden sollte. „TwinTwin“ hatten nur zwei Punkte, aber anscheinend haben sie jetzt fünf, weil bei der Abstimmung in Georgien irgendwas schief gegangen sein soll.

    RUSSLAND: Also Freunde werden die Zwillinge und das Hallenpublikum in diesem Leben nicht mehr. Stimmlich waren sie nicht sehr stark und haben stark vom Russland-Bonus profitiert.

    ITALIEN: Für mich die Enttäuschung des Abends. Wahrscheinlich wegen der Kleiderwahl. Auch deswegen ist mein ESC-Weltbild zusammengebrochen. Weniger Punkte gab es zunächst 1979. Auch wenn „nur“ 15 italienische Beiträge dazwischen liegen ist das schon ganz starker Tobak. Und mit einer Platzierung 20+x wurde Italien noch nie bestraft.

    SLOWENIEN: Ein starkes Lied, aber nicht stark genug für das Teilnehmerfeld. Es musste halt jemand Vorletzter werden und leider hat es Slowenien getroffen. Aber auf dem ESC-Album ist es besser als auf der ESC-Bühne.

    FINNLAND: Während dem Auftritt der Jungs hallten Stimmen meiner Mitschülerinnen im Kopf, die sich in der Pause immer auf ihren Smartphones Bilder von Jungs anschauen und schwärmend ausrufen: „Ohh, der ist aber hübsch…“
    Der Frontsänger könnte aus der Familie Lepland stammen, aber gesanglich ist er nicht so stark wie die estnische Whitney Houston. Trotzdem finde ich es schön, dass das traditionell unterbewertete Finnland Elfter geworden ist.

    SPANIEN: Sie war meine Favoritin! Und sie ist nur Zehnte geworden?! Ihr hättet Ruth Lorenzo wenigstens vor Sanna Nielsen setzen können. Aber schön, dass es doch noch geklappt hat mit dem echten Wasser.

    SCHWEIZ: Bei dem Funkenregen dachte ich schon an einen möglichen Zweikampf Schweiz vs. Dänemark, so ähnlich wie 2001. Denn schon damals hatte Dänemark die Startnummer 23 und der spätere Sieger Estland die Startnummer 20 – genauso wie die Schweiz gestern. Aber das wäre dann doch des Guten ein bisschen zuviel geworden. Und trotzdem die beste Schweizer Platzierung seit 2005. Glückwunsch.

    UNGARN: Ein Hauch von Deen 2004. Nicht musikalisch, aber optisch. Denn Andras hat weniger Haut gezeigt. Vielleicht hätte das ein paar mehr schwule und hetero-weibliche Stimmen gebracht.

    MALTA: Dass es nur auf Platz 23 gelandet ist, zeugt wohl davon, dass sich viele Zuschauer gefragt haben: „Ähmmm… ist das nicht ‚Fly High‘ von Gary Barlow?“. Trotzdem sympathisch vorgetragen.

    DÄNEMARK: Ein wenig enttäuschend das Ganze. Toll vorgetragen von Bruno M… äh… Basim, aber leider nur Platz 9. Während ich das hier schreibe, wird mir immer bewusster wie überbewertet Sanna Nielsen war. Sie hat den dritten Platz einfach nicht verdient.

    NIEDERLANDE: Auch unsere lieben „Käsköpp“ haben stark zum Zusammenbruch meines ESC-Weltbildes beigetragen. Vor zwei Jahren noch ewiger Halbfinal-Steckenbleiber und jetzt schon die zweite Top-10-Platzierung hintereinander? Aber Platz 2 geht in Ordnung. Denn das belohnt die gefühlvolle Darbietung des Liedes und hält die Holländer im Wettbewerb.

    SAN MARINO: Na, wenigstens war sie dabei. Vielleicht wäre es sogar noch ein bisschen besser gelaufen wenn Opa Ralph nicht die Zuschauer erschreckt hätte-

    GROSSBRITANNIEN: Bäääämmmm!!! Die „Power To The People“-Nummer hat nicht gezogen! YES! Da konnte der Asiate im Hintergrund noch so laut auf die Drums hämmern!
    Schön, dass Molly nicht gewonnen hat, sonst wäre das ein Rückschritt gewesen.

  12. Bitte nicht verallgemeinern. Ich zum Beispiel hätte nicht für Österreich angerufen, wenn Conchita ein anderes Lied gesungen hätte. Ihr „That’s what I am“ im Vorentscheid vor ein paar Jahren fand ich zum Beispiel schauder-, weil zu LGBT-klischeehaft. Gut, James-Bond-Sound ist auch klischeehaft, aber immerhin ein Klischee, dass ich liebe. 😉

  13. Ja, ja, JA!!! Ein Traum! Und das Voting unserer fachmännischen Jury finde ich sehr … ähem … eigenartig.

  14. Okay, um das mal auf gleichwertige Art zu kontern: Ungarn kann ich ja noch nachvollziehen, aber Griechenland? Ernsthaft? Dieses repetitive, mahlende, repetitive, völlig melodiefreie (bis auf das irritierend gute Intro) und vor allem repetitive Gepolter? Das ist mit Platz 20 noch sehr gut bedient, wie ich finde.

  15. Früher konnte man die Frau mit Bart nur im Zirkus bewundern, aber sie musste nicht singen können. In gewisser Weise ist der ESC auch ein Zirkus und die Frau mit Bart kann immer noch nicht singen.

  16. Mittlerweile gibt es jede Menge Frauen mit (Solidaritäts)Bart – einfach mal bei Facebook auf Conchitas Seite gucken 😉 Einfach herrlich! Und auch herrlich, wie sich manche Leute (überwiegend Männer) darüber aufregen – Frauen sehen das witzigerweise viel entspannter 😀

  17. In welchem Paralleluniversum kann Conchita Wurst bitte nicht singen? Da hatten wir aber schon ganz andere Kaliber *hustDanaInternationalhust*…

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