Schweiz eröff­net erneut die Trash­box

Ein­mal wie immer: auch für das kom­men­de Jahr hält das Schwei­zer Fern­se­hen an sei­nem so herr­lich kom­pli­zier­ten wie für Freun­de des Trashs so herr­lich ergie­bi­gen Vor­ent­schei­dungs­ver­fah­ren fest. Ab dem 29. Sep­tem­ber laden die Eid­ge­nos­sen erneut Song­schrei­ber und Künst­ler aus ganz Euro­pa ein, ihren Bewer­bungs­bei­trag auf der Inter­net­platt­form srf.ch/Eurovision hoch­zu­la­den. Ab dem 27. Okto­ber besteht dann für das Publi­kum sowie eine Sen­der­ju­ry die Gele­gen­heit, aus dem Füll­horn des Absei­ti­gen und Schrä­gen die neun lang­wei­ligs­ten und lahms­ten Songs her­aus­zu­su­chen, die sich gemein­sam mit sechs wei­te­ren Kan­di­da­ten aus dem fran­zö­sisch­spra­chi­gen Teil des Lan­des und drei Ita­lo­schwei­zern anschlie­ßend live vor der Sen­der­ju­ry bewei­sen müs­sen. Nur jeder Drit­te von ihnen wird es in die live aus­ge­strahl­te Gro­ße Ent­schei­dungs­show am 31. Janu­ar in die Boden­see-Are­na in Kreuz­lin­gen schaf­fen, wo der hel­ve­ti­sche Bei­trag 2015 im Jury-Tele­vo­ting-Mix bestimmt wird. Dort gewinnt dann, auch das erfor­dert die Tra­di­ti­on, mit hoher Wahr­schein­lich­keit wie­der der Kan­di­dat aus dem Tes­sin.


Dei­ne Welt sind die Ber­ge: so klingt die Schweiz!

Neu­es auch von der Türk­vi­zyon: wie euro­voix berich­tet, fin­det die zwei­te Edi­ti­on des osma­ni­schen Gegen­ent­wurfs zum Euro­vi­si­on Song Con­test am 21. Novem­ber 2014 in der tata­ri­schen Haupt­stadt Kasan statt. Der­zeit haben neben der aus­rich­ten­den rus­si­schen Repu­blik auch Vor­jah­res­sie­ger Aser­bai­dschan, Kasach­stan und die Repu­blik Altai zuge­sagt. Ins­ge­samt erwar­ten die Ver­an­stal­ter um die zwan­zig Anmel­dun­gen aus Län­dern oder Regio­nen mit turk­spra­chi­gen Bevöl­ke­rungs­an­tei­len, wes­we­gen am 19. Novem­ber ein Semi vor­ge­schal­tet wird, wo – ähn­lich wie beim schwei­ze­ri­schen Video-Vor-Vor­ent­scheid – ver­mut­lich wie­der die krea­ti­ve­ren und schrä­ge­ren Num­mern her­aus­flie­gen und ledig­lich zwölf Bei­trä­ge für das Fina­le übrig blei­ben.


Wäre beim Schwei­zer Vor-Vor­ent­scheid auch nicht deplat­ziert: Nilüfar Usma­no­va, die usbe­ki­sche Ver­tre­te­rin 2014

1 Gedanke zu “Schweiz eröff­net erneut die Trash­box

  1. Wir woll’n Fred West­on seh’n, wir woll’n Fred West­on seh’n!
    Wir woll’n, wir woll’n
    Wir woll’n Fred West­on seh’n!
    😀

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