It all looks great: Bosnien ist in Wien dabei!

Freude, schöner Götterfunken! Wie esctoday heute vermeldet, hat sich das bosnische Fernsehen BHRT bei der EBU vorläufig 1)Nach dem offiziellen Anmeldeschluss am 15. September 2014 steht es allen potentiellen Partizipanten vier Wochen offen, ihre Anmeldung straffrei zurückzuziehen. 2014 nahm der Sender genau diese Klausel auch in Anspruch, von daher heißt es: Daumen drücken! für die Teilnahme am Eurovision Song Contest 2015 angemeldet. Damit kehrt die exjugoslawische Nation nach einer zweijährigen Grand-Prix-Pause wieder zum Wettbewerb zurück, von mir heißen Herzens begrüßt! Um so mehr, da die Rückkehr angesichts der  verheerenden Sturmflut vom Sommer 2014, die dort 20 Todesopfer forderte und nach Meldung von Wiwibloggs Schäden in Höhe von 15% des bosnischen Bruttoinlandsproduktes anrichtete, im Hinblick auf die finanziell desolate Lage des Landes und des Senders besonders überrascht, und da angesichts der Teilnahme Bosniens an der 2013 erstmals durchgeführten Türkvizyon eine kulturelle Abwendung des Vielvölkerstaates von Europa zu befürchten stand. Doch es gibt noch mehr Balkan-Power in Wien: Montenegro, das in den letzten Jahren jeweils hervorragende, wenngleich wenig gewürdigte Eurovisionsbeiträge beisteuerte, bestätigte zeitgleich seine erneute Teilnahme. In beiden Fällen dürfte wohl mit einer internen Nominierung des Vertreters zu rechnen sein. Um Lena Meyer-Landrut zu zitieren: „Ich freu mich so, so hart!“

Mussten zur Türkvizyon ausweichen: Emir & the Frozen Camels (BA)

Angesichts der traurigen Nachricht: welches sind Deine bosnischen Lieblingsbeiträge? (max. 5)

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Fußnote(n)   [ + ]

1. Nach dem offiziellen Anmeldeschluss am 15. September 2014 steht es allen potentiellen Partizipanten vier Wochen offen, ihre Anmeldung straffrei zurückzuziehen. 2014 nahm der Sender genau diese Klausel auch in Anspruch, von daher heißt es: Daumen drücken!

5 Gedanken zu “It all looks great: Bosnien ist in Wien dabei!

  1. Serbien und Bulgarien wollen anscheinend auch wieder mitmachen. Wenn alle Länder, die dieses Jahr dabei waren, auch nach Wien kommen, kämen wir damit auf 41 Teilnehmer – 42, falls Kroatien sich auch noch aufrafft.

    Andererseits haben San Marino, Polen und die Ukraine sich bisher noch nicht geäußert. Wäre in allen drei Fällen schade drum – ich hoffe mal, dass man zum 60. ESC alles versucht.

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