ESC 2015: sans Sham­pio­ni, aber mit San Sie­ge­li­no

39 Teil­neh­mer­län­der, so lau­tet der aktu­el­le Stand für den 60. Euro­vi­si­on Song Con­test im Mai 2015 in der Wie­ner Stadt­hal­le. Trau­ri­ger­wei­se zog Bul­ga­ri­en die vor­läu­fi­ge Zusa­ge zur Teil­nah­me in Öster­reich wie­der zurück, da es dem Sen­der nicht gelun­gen sei, die not­wen­di­gen finan­zi­el­len Mit­tel zusam­men­zu­krat­zen. Erfolg­rei­cher scheint da das san­ma­ri­ne­si­sche Fern­se­hen gewe­sen zu sein: der inne­r­ita­lie­ni­sche Kleinst­staat, der sich zuletzt drei Mal hin­ter­ein­an­der von Ralph Sie­gel aus­hal­ten kom­po­si­to­risch betreu­en und durch des­sen Schütz­ling Valen­ti­na Monet­ta ver­tre­ten ließ, sag­te heu­te für Wien zu. Der Sen­der San Mari­nos steht im Ruf, die Grand-Prix-Sau­se durch Dritt­mit­tel zu refi­nan­zie­ren und hier­für bei inter­es­sier­ten Song­schrei­bern oder Inter­pre­ten ein Hand­geld ein­zu­wer­ben. Inso­fern ist es span­nend, ob Ralph Sie­gel dort erneut antritt. Und falls ja, mit wem: La Monet­ta befolgt bekannt­lich die alte ZDF-Hit­pa­ra­den-Regel: drei Mal dabei, bit­te nicht wie­der­wäh­len! Sicher ist nur, dass uns Kriem­hild Maria Jahn erspart bleibt: von sei­ner drit­ten Frau trenn­te sich Sie­gel laut Spie­gel Anfang August.


San Mari­no 2015 wie­der mit Sie­gel? May­be!

In den letz­ten Tagen sag­ten bereits Polen, Bos­ni­en und Slo­we­ni­en ver­bind­lich zu. Nur Bul­ga­ri­en, das es bei bis­lang neun Euro­vi­si­ons­teil­nah­men nur ein­mal ins Fina­le schaff­te und dem noch nicht mal die Reak­ti­vie­rung sei­nes ein­zi­gen erfolg­rei­chen Reprä­sen­ta­ti­ons­paa­res Elit­sa Todo­ro­va & Stoyan Yan­k­oul­ov (2007 mit ‘Water’) half, das 2013 mit ‘Samo Sham­pio­ni’ eben­falls im Semi schei­ter­te, fand laut Euro­fire kei­nen Spon­so­ren und kann aus dem eige­nen Bud­get die Teil­nah­me­kos­ten nicht stem­men. Somit bleibt das Land im zwei­ten Jahr in Fol­ge dem Con­test fern – sehr, sehr scha­de! Es reiht sich damit ein in die aus Kroa­ti­en (letz­te Teil­nah­me: 2013), der Slo­wa­kei (2012), der Tür­kei (2012) und der Ukrai­ne (2014) bestehen­de Pha­lanx der Daheim­blei­ber. Die magi­sche Gren­ze von 40 Teil­neh­mer­län­dern wird so beim Jubi­lä­ums­con­test von Wien knapp ver­fehlt, aller­dings kommt es auch nicht zu den bereits her­bei­kas­sand­ra­ten Schmal­spurs­e­mis mit nur jeweils 14 Titeln: soll­ten die Wackel­kan­di­da­ten Isra­el und Grie­chen­land nicht noch umfal­len, ver­tei­len sich 33 Qua­li­fi­kan­ten auf die bei­den Halb­fi­na­le am 19. und 21. Mai 2015 – mit­hin 16½ je Semi.


Bul­ga­ri­ens Bes­te (2012): Sofi regiert!

Aus trau­ri­gem Anlass: nen­ne Dei­ne bul­ga­ri­schen Lieb­lings­ti­tel (max. 5):

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1 Gedanke zu “ESC 2015: sans Sham­pio­ni, aber mit San Sie­ge­li­no

  1. Dafür ist aber wenigs­tens Bos­ni­en wie­der dabei !
    Bul­ga­ri­en hat mei­ner Mei­nung nach bis jetzt kei­nen Ober­kra­cher raus­ge­hau­en, bis auf “Angel Si Ti”, das unter der Drei-Minu­ten-Gren­ze litt. Des­we­gen kein gro­ßer Ver­lust.

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