Isra­el 2015: das dicke Kind von Hai­fa

Nadav Guedj ist der Ver­tre­ter Isra­els in Wien. Der wohl­ge­nährt aus­se­hen­de Sech­zehn­jäh­ri­ge setz­te sich ges­tern Abend im Fina­le der hier­zu­lan­de spek­ta­ku­lär geflopp­ten Cas­ting­show Rising Star gegen drei Kon­kur­ren­ten durch. Er hat noch kei­nen Song: in dem auf einem Pri­vat­sen­der, mit wel­chem das staat­li­che Fern­se­hen IBA für die Euro­vi­si­ons­teil­nah­me koope­riert, aus­ge­strahl­ten For­mat kamen nur Cover­ver­sio­nen zum Ein­satz. Nadav über­zeug­te das Publi­kum durch die Adap­ti­on von Bey­on­cés ‘Cra­zy in Love’ sowie der John-Legend-Bal­la­de ‘All of me’, die er für mei­ne Begrif­fe aller­dings eher mas­sa­krier­te als inter­pre­tier­te und bei der nur die Stel­len erträg­lich waren, an denen ihn sein acht­köp­fi­ger Begleit­chor unter­stütz­te. Bleibt abzu­war­ten, ob die IBA nun auf die Schnel­le ein geeig­ne­tes Lied (klei­ner Tipp: wir brau­chen drin­gend – wirk­lich äußerst drin­gend – Uptem­po­num­mern!) für ihn fin­det, mit dem er sein Talent als, wie es die Kol­le­gen vom Prinz-Blog so schön beschrie­ben, “RnB-Par­ty­go­ckel” aus­spie­len kann. Wobei für mich auf­grund sei­ner Kör­per­mas­se und der Art, wie er sich bewegt, der Ver­gleich mit einem Trut­hahn näher läge als der mit einem Gockel. Jeden­falls: Masel­tov!

Ja so sing’s die lus­ti­gen Holz­ha­cker­buam: Nadav

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