Sendetermine für 60-Jahr-Gala stehen fest

Die ARD hat nach langem Suchen ein paar Sendetermine auf ihren Randgruppensendern für die Retro-Gala ‚Eurovision’s Greatest Hits‘ gefunden. Das von der BBC bereits am 31. März in London aufgezeichnete und um die fiesen Buhrufe für den russischen Künstler Dima Bilan (2006, 2008) bereinigte Galakonzert, bei dem etliche Grand-Prix-Legenden wie Nicole (DE 1982), Johnny Logan (IE 1980, 1987) und Conchita Wurst (AT 2014) auftraten, aus unerfindlichen Gründen aber auch so unrelevante Siegerinnen wie Emmelie de Forest (DK 2013), wird am Samstag, dem 16. Mai, ab 23:15 Uhr im NDR Fernsehen gezeigt. Fünf Minuten später beginnt die Ausstrahlung im MDR. Für die Menschen im süddeutschen Raum hat sich EinsFestival freundlicherweise bereit erklärt, die Show in der Eurovisionswoche zwischen dem zweiten Semi und dem Finale zu programmieren: dort gelangt die Gala am Freitag, dem 22. Mai, zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr zur Ausstrahlung. Wie der NDR meldet, kommentiert der bewährte Peter Urban die Sendung.

Hier ist Johnny!

Eine wichtige Mitteilung für nach Wien anreisende Fans vermeldet  das Portal Vienna online: demnach haben sich die österreichischen Vertreter, die Makemakes, mit der in Wien beheimateten Ottakringer Brauerei zusammengetan und ihr eigenes Bier gebraut, von dem bei der offiziellen Eröffnung des Euroclubs (der, wie es der Zufall will, in der Event-Location nämlicher Gerstensaftfabrik unweit der Stadthalle beheimatet ist) dreitausend Flaschen ausgeschenkt werden sollen. Wer wissen will, wie die feschen Austria-Buben schmecken (laut Bandmitglied Markus „fruchtig mit ausgewogener Malzgrundierung und kräftigem Hopfenaroma“), hat also hier die perfekte Gelegenheit. Prost!

Langhaarige Bombenleger: die Makemakes

4 Gedanken zu “Sendetermine für 60-Jahr-Gala stehen fest

  1. Wieder der Urban? Mit seinen Altherrenstammtischwitzchen, der künstlich tenorisierten Stimme, die gern mal brüchig oder seufzig wird um zu betonenen wie einmalig sein Organ sei. Ich erinnere mich noch gut als Milan Stankovjc für Serbien auftrat und er verblüfft tönte „dieses androgyne Wesen und dieses outfit“. Oder bei Cezar für Rumänien sprach er vom „campsten“ Auftritt des Jahres – häh? Noch nie gehört, dass ein Counter-Tenor nicht unbedingt schwul sein muss? Trotz – bestimmt üppiger – ÖR-Rente möchte er „seine Fans nicht im Stich lassen“ – welche Fans? Einbildung ist auch eine Bildung. Oh bitte NDR findet mal eine neue Lösung, manches verbraucht sich eben (oder war es schon, als es in den Vordergrund trat; diese Bosheit sei mir erlaubt). .

  2. Dem kann ich nur vollumfängich beipflichten! Es reicht jetzt mit Herrn Urban. Unvergesslich auch seine Kommentare aus Baku, in denen „jüdische Synagogen“ vorkamen und die „geschäftige Dame“ (Kaliope), der nur noch die Laptop-Tasche fehle. Lasst doch bitte wieder Tim Frühling ran. Generationswechsel wurde im Falle TV-Kommentator gründlich verschlafen.

  3. Äh…willst du etwa ernsthaft behaupten, Cezars Auftritt sei NICHT der campste des Jahres gewesen? Homo- oder heterosexuell spielt dabei übrigens keine Rolle – es gibt bei TV Tropes nicht umsonst eine Seite namens „Camp Straight“. Ich kann Kritik an Peter Urban ja nachvollziehen, aber bitte nicht übertreiben.

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