Friede, Freude, Quotenbringer: das Buch zum Blog

In knapp zwei Wochen, am 19. Juni 2015, ist es soweit: dann erscheint das Buch „Friede, Freude, Quotenbringer: #60JahreSongcontest“ von Mario Lackner und mir. Wir starten ins sechzigste Jahr des größten Musikfestivals der Welt. Anlass genug, die Highlights und die dunklen Stunden aller 51 Teilnehmernationen Revue passieren zu lassen.  Eine Zeit(geist)reise von Wien 2015 bis zum Start 1956 in Lugano, mit über 70 Interviews und Gesprächen mit leidenschaftlichen Fans, den siegreichen Komponisten / Textern von ‚Euphoria‘ und ‚Rise Like A Phoenix‘, Song-Contest-Legenden wie Brotherhood of Man, Ralph Siegel, Karel Gott, Nicole, Stefanie Werger und Österreichs Siegerin für die Niederlande, Getty Kaspers, sowie zahlreichen Sieger/innen und weiteren Teilnehmenden aus ganz Europa. Außerdem: Ein Beitrag von Bachmann-Preisträger Tex Rubinowitz, Analysen von Wissenschaftlern, Journalisten und Song-Contest-Kenner/innen, ein Nachruf auf den großen Udo Jürgens, sowie Backstage-Berichte mit TV-Verantwortlichen und Produzent/innen der Show, die mehr als ein paar Stunden Live-Entertainment ist: eines der größten Friedensprojekte der Gegenwart. Wie Ihr seht, bietet „Friede, Freude, Quotenbringer“ also auch für all Jene genug Stoff, die sämtliche Texte auf diesem Blog bereits auswendig kennen. Das Buch kann ab sofort vorbestellt werden (hier ebenfalls, und zur Not auch hier). Alle, denen die 22 € hierfür zuviel sind, seien auf das lustige Gewinnspiel hingewiesen: macht ein Video von Euch mit einer unterhaltsamen ESC-Performance, stellt es hoch und verlinkt es auf unserer Facebook-Seite. Das lustigste Video (natürlich ohne Rechtsweg gnadenlos subjektiv von uns entschieden!) gewinnt ein Exemplar von „Friede, Freude, Quotenbringer – #60JahreSongcontest“. Viel Spaß und viel Glück!

 

20 Gedanken zu “Friede, Freude, Quotenbringer: das Buch zum Blog

  1. Doofe Frage:

    worin liegt der Unterschied zwischen den Ausgaben „Musik statt Krieg“ und „Friede, Freude, Quotenbringer?“ außer 80 Seiten mehr?

  2. Gibt keine doofe Fragen! 🙂
    „Musik statt Krieg“ war der Arbeitstitel, „Friede, Freude, Quotenbringer“ ist der Name, unter dem das Buch jetzt in den Handel kommt und der auch auf dem Cover stehen wird. Das ist nur noch nicht überall aktualisiert. 500 Seiten ist die Netto-Text-Menge, mit Fotos sind es knapp 80 Seiten mehr. Es gibt also viel Buch fürs Geld. 😉
    Ich hoffe, damit sind die Unklarheiten geklärt? Sonst gerne weiter fragen!

  3. Danke! Dann ist es also überall das gleiche. Schade, ich finde „Musik statt Krieg“ hätte sich im Bücherregal irgendwie besser gemacht. Aber auf den Inhalt kommt es ja an und der wird sicher grandios.

  4. Ich freue mich sehr darauf, da ich davon ausgehe, dass Eure Fibel die Qualität der Texte dieses Blogs hat – hätte es aber gerne handsigniert mit einer schönen persönlichen Widmung für den „lieben Alki-Bernd“

  5. Bestellung heute mittag abgeschickt, Vorfreude wächst und gedeiht!

    Aber beim Fratzeguck-Gewinnspiel mache ich nicht mit, weil ich diese Plattform nach wie vor boykottiere (wer weiß wie lange ich damit noch durchkomme…). Lustige ESC-Videos von mir -> Link auf meinem Namen klicken, aber is ja bekannt, und Du sollst Dir außerdem kein Bild machen, steht schon anderswo geschrieben. Aber ich hab ja jetzt das Buch auch bestellt, da muss ich kein Video machen. Ich erwarte aber, dass die lustigsten Videos hier vorgestellt und belobhudelt werden 😀

    Ansonsten, gerne hier nochmal: Ich wünsche Euch viel Erfolg und turbogigantische Verkaufszahlen und uns allen viel Freude mit dem Buch!

  6. 51 Teilnehmernationen? Ich habe jetzt die Europakarte (plus Marokko, Israel und Australien) durchgezählt und komme nur auf 50 Nationen. Und nun zermartere ich mir den Kopf, welches Land ich wohl vergessen haben mag. Oder zählt Jugoslawien als eigenes Land?

  7. Diggiloo.net (RIP) kam Stand 2013 – also vor Australien – schon auf 51 Teilnehmer, weil sie Jugoslawien, Serbien-Montenegro und Serbien als drei separate Länder zählen. Ähnlich dürfte das hier gelaufen sein.

  8. Jep. Jugoslawien hat einen eigene Würdigung in unserer Länderübersicht bekommen. S-M und S / M haben wir nicht doppelt gezählt, damit kamen wir auf 51.

  9. Ist leider immer noch nicht bei amazon oder im Buchhandel vor Ort erhältich. Gibt’s Probleme oder macht ihr das nur, um uns eine noch längere Vorfreude zu ‚gönnen‘? 😉

  10. Hallo Mark,
    danke für den Hinweis. Was Amazon da treibt, kann ich nicht nachvollziehen – das Buch ist aber auch über den Verlag (edition-innsalz.at) direkt beziehbar. Wenn Du den örtlichen Buchhändler unterstützen möchtest, kannst Du es auch über ihn bestellen (geht meist auch telefonisch) und eine Mail-Benachrichtigung vereinbaren, wenn es da ist – leider behindert der Poststreik aktuell stellenweise die Auslieferung.

  11. Kleiner Programmhinweis: Morgen (13.07.) besprechen Bernd Klug und ich das Buch in unserer Radiosendung „12 Punkte für ein Hallelujah“. Die Sendung beginnt um 22 Uhr und wird auf der Radiofabrik Salzburg ausgestrahlt (Natürlich hat der Sender auch einen Livestream). Wir würden uns freuen, wenn einige „Aufrechtgehn“-Leser zuhören.

  12. Welche Diva ist eigentlich auf dem Cover abgebildet? Ich dachte zuerst Anne Marie David, aber die hatte nie ein Stand-Mikro 🙂

  13. Liebe Autoren, liebe Leser*nnen dieses Bolgs,

    seit letzter Woche bin ich begeisterter Besitzer des Neuen Eurovision-Testaments (die Bücher von Feddersen und Co, also Grand-Prix-Tanach und/oder -Septuaginta) stehen selbstverständlich, wenn auch schon reichlich zerlesen, im Bücherregal). „Friede, Freude, Quotenbringer“ ist ein ständiger Quell der Freude, ich muss nur zwei Minuten drin lesen, und schon gehen meine Mundwinkel unwillkürlich nach oben. Erst war ich ein bisschen enttäuscht, dass die nationalen Vorentscheide zu kurz kommen, aber vielleicht, so mein Trost, würde dann alles einfach inkommensurabel und die stattlichen 574 Seiten sind ja prall mit Info und Meinung gefüllt.
    Das große Pre der Edition: Man kann bequem und per Zufallsgenerator ein Interview, ein Landesfeature oder einen ESC-Jahrgang herausgreifen und herrlich abtauchen in Nostalgie, gute und ärgerliche Reminiszenzen. Eben mal den einen oder anderen Auftritt auf YouTube zu suchen (und zu finden), dafür ist FFQ eine prima Hilfe.
    Über das frech-ironische Wording muss ich nicht viel sagen, das schätzen und lieben wir alle ja schon ohnehin und rufen daher täglichen diesen Blog hier auf. Mehrfach!
    Das war mein Zuckerbrot, jetzt kommt die Peitsche: Ich bitte, mich nicht mit Andras Gabalier in einen Topf zu werfen, der unsere Zeit als „genderverseucht“ bezeichnet, aber man kann es auch übertreiben wie die Amis, die in ihren Pässen keinen „father“ und keine „mother“mehr kennen, sondern nur noch „Parent 1“ und „Parent 2“. Wobei bereits Streitereien dokumentiert sind, wer als 1 und wer als 2 genannt ist!. Sänger*innen und Komponist*innen – man kann’s auch übertreiben. Wenn die Sprache als solche unter einer penibel betrieben Gendergerechtigkeit leidet, dann dürfen Prosatexte und Belletristik gerne ein bisschen „ungerecht“ sein, denn der Unterhaltungswert leidet dadurch doch sehr. Ist einfach „unschön“ und hemmt den Lesefluss. Und außerdem: Wo kämen wir denn hin, wenn wir konsequent wären! Die Autoren nehmen es selbst nicht so genau. Spontan gesucht und gefunden habe ich Buchmacher*innen, Grand-Prix-Verteran*innen und Big-Five-Fixstarter*nnen, die sehr erbost sein werden, weil sie sich an einigen Stellen dann doch lediglich in der Maskulinform genannt vorfinden.
    Ein paar Tippfehler gäbe es noch zu kritisieren sowie ein paar grammatische Fehler. Barbara Dex war nicht „schlechtangezogenste Sängerin“, sondern „die am schlechtesten angezogene Sängerin“, um nur ein Beispiel anzuführen. Beschäftigt die „edition innsalz Verlags GmbH“ keine Korrekturleser?
    Das wollte ich nur mal loswerden! Ansonsten ins das Kompendium für 22 Euro ein unerlässlicher Begleiter, der hoffentlich schon in wenigen Jahren in einer neuen und erweiterten Auflage erscheint.
    Kauft dieses Buch!

  14. Vielen lieben Dank für diese profunde Kritik! Ein Lektorat hat zu meinem großen Bedauern tatsächlich nicht stattgefunden, das ist dem Zeitdruck zum Opfer gefallen. Glaube mir, ich ärgere mich selbst am allermeisten über die Fehler im Buch. Was das Gendern angeht, wohnen zwei Seelen ach in meiner Brust. Da ist Mario die treibende Kraft gewesen, und ehrlich gesagt ist mir durch ihn erst aufgefallen, wie wenig gendergerecht oder auch nur gendersensibel ich in meinem Blog formuliere. Das hat mich tatsächlich ganz schön erschreckt. Ich teile einerseits Deine Kritik, dass das durchgehende Gendern von Texten oft leseunfreundlich sein kann, – die diesbezüglich Inkonsequenz im Buch geht auf meine Kappe – andererseits ist mir durch das Buch erst bewusst geworden, wie ignorant gegenüber meinen Leserinnen ich in meinem Blog oft formuliere. Es gibt da leider keine elegante Lösung (jedenfalls habe ich noch keine gefunden, die eine möglichst herrschaftsfreie Sprache mit einem möglichst leseflussfreundlichen und augenkrebsvermeidenden Textlayout verknüpft).
    Die nationalen Vorentscheide haben, wie Du schon vermutest, schlicht nicht mehr ins Buch reingepasst. Zumal das ja im gesamten D/A/CH-Sprachraum erscheint, wir hätten also pro Jahrgang drei Vorentscheide berücksichtigen müssen. Da wären wir dann wohl so bei knapp zweitausend Seiten angelangt…
    Nochmals Dank für die Kritik, ich schätze die sehr!

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