In the Dis­co: Deen singt noch­mal für Bos­ni­en

Ges­tern erst kam die so über­ra­schen­de wie erfreu­li­che Ankün­di­gung, dass das seit drei Jah­ren schmerz­lich ver­miss­te Land wie­der mit­macht beim Euro­vi­si­on Song Con­test. Heu­te Abend ver­kün­de­te das bos­ni­sche Fern­se­hen in einer live aus­ge­strahl­ten Pres­se­kon­fe­renz, wer sie ver­tritt. Wie schon in Maze­do­ni­en fiel die Wahl auf einen alten Bekann­ten: Fuad Backović, bes­ser bekannt unter sei­nem Künst­ler­na­men Deen. Jawohl, das cam­pe Duracell-Tanz­häs­chen, das uns 2004 ‘in die Dis­co’ ent­führ­te und uns dort mit dem schwuls­ten Hüft­schwung ever erquick­te. Mitt­ler­wei­le trägt er übri­gens kei­ne Sta­chel­haar­fri­sur mehr, son­dern eine sexy Voll­glat­ze. Deen wird beglei­tet von Dalal Mid­hat Tala­kić, einer won­ne­prop­pi­gen Sän­ge­rin mit beein­dru­cken­der Stim­me, die auch den Titel schrieb (den uns die Bos­ni­er gemei­ner­wei­se aber noch bis Febru­ar vor­ent­hal­ten wol­len). Laut eurovision.tv tritt noch die kroa­ti­sche Cel­lis­tin Ana Ruc­ner hin­zu, die aller­dings bei der Pres­se­kon­fe­renz mit Abwe­sen­heit glänz­te. Die Zusam­men­set­zung spricht dafür, dass wir es 2016 mit etwas weni­ger Tra­shi­gem zu tun bekom­men als 2004. Ich bin gespannt!

Immer wie­der ein High­light: Deen und die meta­sta­sie­ren­de Dis­co-Kugel

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