Kaliopi macht’s uns nochmal

Es ist, als habe sich der Balkan zusammengetan, uns Eurovisionsfans den Herbstblues zu vertreiben: nach der frohen Kunde, dass Bosnien wieder dabei ist beim europäischen Wettsingen, legt Mazedonien noch einen drauf und verkündete heute Abend, dass die sensationelle Kaliopi Bukle das Land in Stockholm vertritt. Die 49jährige Popsängerin, die optisch ganz leicht an die Disney-Hexe Gundel Gaukeley erinnert, dabei aber über eine derartig hinreißende Ausstrahlung verfügt, dass sie selbst einen alten Vollhomo wie mich an seiner sexuellen Ausrichtung zweifeln lässt, verzauberte die Zuschauer/innen bereits 2012 beim Contest von Baku mit dem rundheraus fantastischen ‚Crno i belo‘. Bereits 1996 gewann sie den ersten mazedonischen Vorentscheid, teilte mit ihrem selbst geschriebenen Stück ‚Samo ti‘ aber das Schicksal des deutschen Vertreters Leon und flog in einer internen Jury-Vorrunde raus. Mit Kaliopi nominiert der mazedonische Sender einen der größten Stars des Landes – nur gut, dass sie weniger umstritten ist als ein gewisser Sohn Mannheims bei uns… Ihr Titel steht noch nicht fest, dennoch freu ich mir gerade ein Loch in den Bauch! Danke, liebe Exjugos!

Kaliopis aktuelle Single ‚Jutro‘ (Repertoirebeispiel)

3 Gedanken zu “Kaliopi macht’s uns nochmal

  1. Crno i Belo war toll und Kaliopi ist eine sehr gute Sängerin – ich freu mich und bin gespannt auf den Song 😀

  2. Die Meinung des Hausherrn beim ersten Eindruck von Crno i Belo klang da aber noch ganz anders als „rundheraus fantastisch“.
    Was ist passiert? 😉

  3. @onlime: Wie bei vielen Menschen unterliegt auch beim Hausherren der Geschmack stimmungsbedingten Schwankungen und kann sich in seltenen Fällen sogar weiterentwickeln. 😉

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