Oh oh-uh-oh oh: Öster­reich ver­gibt Face­book-Wild­card

Wie Euro­vi­si­on Aus­tria heu­te unter Bezug­nah­me auf den ORF ver­mel­det, hat der Wie­ner Sen­der sei­ne Plä­ne für den Vor­ent­scheid für Stock­holm kon­kre­ti­siert: am 12. Febru­ar geht die TV-Show mit dem schö­nen Namen “Wer singt für Öster­reich?” über die Anten­ne. Neun Teilnehmer/innen sucht eine ORF-Jury um den Aus­tro­pop-Mann Eber­hard For­cher her­aus. Der grün­de­te vor einem Jahr den mitt­ler­wei­le mit dem Ama­de­us Music Award aus­ge­zeich­ne­ten You­tube-Kanal Aus­tro­zo­ne, über den er “die Viel­falt und Streu­ung” der aktu­el­len öster­rei­chi­schen Musik­sze­ne, für die auf den “her­kömm­li­chen Musik­spiel­flä­chen” kein aus­rei­chen­der Raum sei, einer brei­te­ren Öffent­lich­keit prä­sen­tie­ren will und jede Woche neue Acts vor­stellt. Mit etli­chen davon sei er nach eige­ner Aus­sa­ge bereits im Gespräch für den Vor­ent­scheid. Dane­ben kön­nen sich wei­te­re inter­es­sier­te Künstler/innen per e-Mail beim ORF bewer­ben. Auch hier trifft For­cher eine Vor­auswahl, die dann auf der Face­book-Sei­te des Sen­ders vor­ge­stellt wer­den soll. Wer hier die meis­ten Likes auf sich ver­eint, erhält die Wild­card für den zehn­ten Slot.

Der Prä­zep­tor: Forch wählt vor

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