Deut­scher Vor­ent­scheid: Rück­sturz nach 1975

Joy Fleming, DE 1975
Deut­sche Vor­ent­schei­dung 1975

Unser Lied für Stock­holm wird er hei­ßen, der deut­sche Vor­ent­scheid zum Euro­vi­si­on Song Con­test 2016, der am Don­ners­tag, dem 25. Febru­ar 2016 in Köln statt­fin­den soll. Fast so wie schon ein­mal 1975, als das Ding unter dem Titel Ein Lied für Stock­holm im Stu­dio des Hes­si­schen Rund­funks zu Frank­furt am Main lief. Ein Lied fand sich damals, eines, das eine Brü­cke sein woll­te und zwei­fel­los das bes­te, das wir jemals zum Con­test schick­ten. Inso­fern besteht für 2016 ja Grund zur Hoff­nung…

Schlim­mes Kleid, schö­nes Lied: unse­re Joy 1975

Wie euro­fire berich­tet, soll erneut Ste­fan Raabs Fir­ma Brain­pool den Vor­ent­scheid pro­du­zie­ren, zu dem dies­mal zehn Künstler/innen antre­ten. Wel­che, hält der NDR noch geheim, auch die bereits seit Tagen im Netz kur­sie­ren­den Namen sind inso­fern nichts wei­ter als die übli­chen, jähr­lich aufs Neue auf­tau­chen­den, meist von hys­te­ri­schen Fans ver­brei­te­ten Gerüch­te. Im Unter­schied zu 1975 ent­schei­den kei­ne Jurys, son­dern die Zuschau­er. Dies­mal soll es wohl auch nur eine Wer­tungs­run­de geben, ohne Wild­card-Club­kon­zert, Mehr­fach­liedaus­wahl und Super­fi­na­le. Das ist schon mal gut. Bleibt nur zu hof­fen, dass es Brain­pool nach dem Total­de­sas­ter um die Direkt­no­mi­nie­rung von Xavier Nai­doo durch den NDR noch gelin­gen wird, ech­te Talen­te zu fin­den. Und, hier sehe ich aller­dings auf­grund der bis­he­ri­gen Erfah­run­gen mit der Köl­ner Ide­en­schmie­de am schwär­zes­ten, dass die Aus­wahl mög­lichst bunt sein möge und nicht nur aus zehn Schat­tie­rung von beige besteht…

Nach dem Nai­doo-Desas­ter nun die Rück­kehr zum klas­si­schen Vor­ent­scheid ohne Club­kon­zert. Ist das der rich­ti­ge Schritt?

  • Das Ver­fah­ren ist eigent­lich völ­lig egal. Auf das Lied kommt es an. (53%, 65 Votes)
  • Auf jeden Fall. Der klas­si­sche Vor­ent­scheid mit hun­dert­pro­zen­ti­gem Tel­e­vo­ting ist und bleibt das bes­te Kon­zept. (36%, 44 Votes)
  • Es ärgert mich, dass man das wie­der den grau­en Her­ren von Brain­pool über­lässt. Der NDR hat doch eine eige­ne Unter­hal­tungs­ab­tei­lung! (8%, 10 Votes)
  • War­um man jetzt das Club­kon­zert strei­chen muss­te, erschließt sich mir nicht. Das war ein gutes Kon­zept. (2%, 3 Votes)

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24 Gedanken zu “Deut­scher Vor­ent­scheid: Rück­sturz nach 1975

  1. Lei­der kann ich nicht voten. Der rich­ti­ge Vor­schlag müß­te lau­ten: soll­te es nicht zufäl­lig Hirn reg­nen, dann alle ab in die Wüs­te! Das ein­zi­ge was die Herr­schaf­ten bor­nier­ter­wei­se hin­krie­gen ist Fehl­ein­schät­zun­gen und Aus­re­den am lau­fen­den Band zu pro­du­zie­ren. Es glaubt doch wohl nicht ernst­haft jemand, das sich dar­an etwas ändern wird.

  2. Man hät­te Nai­doo krie­gen kön­nen und dank eige­ner Bor­niert­heit, Inkom­pe­tenz und Rück­rat­lo­sig­keit wird jetzt irgend­ei­ne Schnarch­na­se Deutsch­land ver­tre­ten, der wie­der abstür­zen wird. Natür­lich hät­te Nai­doo auch schei­tern kön­nen, aber der weiß sich auf ner Büh­ne zu bewe­gen und ist ein abso­lu­ter Voll­pro­fi. Und allei­ne das zählt und nicht sei­ne Pri­vat­mei­nung. Die darf jeder noch haben.

  3. geor­ge, jemand der auf einer Büh­ne steht, macht sich öffent­lich und ist in dem Moment kei­ne pri­va­te Per­son mehr, beson­ders, wenn Deutsch­land von die­ser Per­son auch noch welt­weit ver­tre­ten wird.

  4. @Hans Georg: Trotz­dem darf auch ein Künst­ler noch ne eige­ne Mei­nung haben. Egal ob man sie teilt oder nicht, es gibt kei­ne Ein­schrän­kung der Mei­nungs­frei­heit für Künst­ler im Grund­ge­setz. Und wenn er auch merk­wür­di­ge Ansich­ten ver­tritt, sei­ne Kom­pe­tenz als Musi­ker und Hit­lie­fe­rant ist damit nicht tan­giert. Außer­dem fand ich die­sen gan­zen Shit­s­torm gegen Nai­doo abso­lut heuch­le­risch, denn die sel­ben Moral­kra­kee­ler gegen Nai­doo haben beim ESC 2015 jede Kri­tik an der Teil­nah­me Russ­lands z. Bsp abge­schmiert. Sich bei Nai­doo über angeb­li­che Homo­pho­bie auf­re­gen, aber dann Russ­land, einer der homo­phobs­ten Län­der, 12 Punk­te geben. Da ist die Dis­kus­si­on doch sehr heuch­le­risch gewe­sen. Egal wer bei der VE auch antre­ten wird, Nai­doo wäre auf jeden­fall bes­ser gewe­sen. Wenn ich nur dar­an den­ke, das so ein Müll wie die Kas­sie­rer gefor­dert wird, die wirk­lich abso­lut men­schen­ver­ach­ten­den Müll sin­gen wie ” Ich töte mei­ne Nach­barn und ver­prü­ge­le sei­ne Lei­che.”, dann wer­de ich rich­tig sau­er. Dann doch lie­ber 20 Jah­re lang Nai­doo zum ESC schi­cken. Sei­ne pri­va­ten Ansich­ten sind mir egal. Wenn er für Deutsch­land ange­tre­ten wäre und ein gutes Ergeb­nis geholt hät­te, hät­te er ger­ne auch die Mei­nung ver­tre­ten kön­nen, das Aus­ser­irr­di­sche am 31.12.2016 auf Alex­an­der­platz lan­den wür­den und dann den Enten­tanz vor­füh­ren. Man muss sei­ne Mei­nung ja nicht tei­len.

  5. Müs­sen wir tat­säch­lich immer noch die Nai­doo-Debat­te füh­ren? Dazu ist doch eigent­lich schon alles gesagt: ja, das Ver­hal­ten des NDR war unüber­legt, unpro­fes­sio­nell und schä­big, die Direkt­no­mi­nie­rung eine sehr schlech­te Idee und das rasche Ein­kni­cken vor der äußerst hys­te­risch und sicher­lich auch stel­len­wei­se heuch­le­risch geführ­ten Debat­te grund­falsch. Und natür­lich kann Nai­doo den­ken, was er will, und sagen, was er denkt. Aber natür­lich ist es auch schwie­rig, jeman­den, der The­sen ver­tritt, die als anti­se­mi­tisch inter­pre­tiert wer­den kön­nen – auch, wenn sie nicht so gemeint sein soll­ten – als Ver­tre­ter Deutsch­lands zu schi­cken. Geht bei unse­rer Geschich­te ein­fach gar nicht. Die als homo­phob inter­pre­tier­ba­ren Lied­tex­te (von denen ich per­sön­lich glau­be, dass sie nicht so gemeint sind, aber das kann man natür­lich auch anders sehen) spie­len da aus mei­ner Sicht gar kei­ne ent­schei­den­de Rol­le. Aber das The­ma ist ja geges­sen: er fährt nicht, und hat sich ja auch dahin­ge­hend geäu­ßert, dass er damit leben kann. Wäre schön, wenn Du das auch könn­test, Jörg.

  6. Deutsch­land hat, dank die­ser unsäg­li­chen will­kom­mens­kul­tur, ande­re prble­me, als wer jetzt beim esc teil­nimmt.

  7. Klar Rai­ner, wenn Deutsch­land Pro­ble­me hat, ist jeg­li­che Ver­gnü­gung zu unter­las­sen. Kino, Thea­ter, Kon­zer­te, Dis­co, alles ist ab sofort tabu. Und im TV wird noch das geschaut, was mit unser schö­nen Will­kom­mens­kul­tur zu tun hat um sich dar­an hoch­zu­zie­hen.

  8. Lie­ber Rai­ner Mai­er,
    das hier ist, nur als klei­ner Hin­weis, ein Euro­vi­si­ons­blog. Das beschäf­tigt sich natur­ge­mäß mit allem, was mit dem Euro­vi­si­on Song Con­test zu tun hat, ein­schließ­lich dem Vor­ent­scheid. Wenn es aus Dei­ner Sicht wich­ti­ge­re The­men gibt, bist Du herz­lich ein­ge­la­den, Dir dazu ein pas­sen­des Blog zu suchen (oder selbst eins zu eröff­nen) und dort zu kom­men­tie­ren.
    P.S. Ich begrü­ße die Will­kom­mens­kul­tur. Men­schen in Not zu hel­fen, gebie­tet die Mensch­lich­keit. Fin­de ich.

  9. @aufrechtgehn: Was sagt denn der Will­kom­mens­kul­tur­fe­ti­schist, denn zu den Vor­fäl­len, die in Köln und in Ham­burg pas­siert sind. Wo Asy­lan­ten (Poli­zei­be­rich­te bestä­ti­gen dies) meist aus Syri­en Frau­en beklaut und sexu­ell beläs­tigt haben? Haben die Frau­en ein­fach nur Pech gehabt, sol­len die ne Arm­län­ge von die­sen Män­nern fern­blei­ben? Die­se Vor­fäl­le sind indi­rekt auch eine Schuld von Frau Mer­kel, die die­se Leu­te auch noch ein­ge­la­den hat. Ich bin zwar kein Fan von See­ho­fer, aber in Sachen Flücht­lings­po­li­tik gebe ich ihm recht und Frau Mer­kel ist auf einem gefähr­li­chen Irr­weg.

  10. Jörg, ich sage, was ich zu allen Vor­fäl­len die­ser Art sage: wer Straf­ta­ten begeht, gehört über­führt und bestraft. Dafür haben wir ent­spre­chen­de Geset­ze, und nach die­sen gehö­ren die Täter auch behan­delt. Im übri­gen wis­sen wir aber doch noch gar nicht (jeden­falls nicht aus seriö­sen Quel­len), ob die Täter “sol­che Leu­te” waren, die “Frau Mer­kel ein­ge­la­den hat”. Aber selbst wenn das der Fall sein soll­te, ändert das nichts. Denn die machen nur einen gerin­gen Teil der Flücht­lin­ge aus. Dass Frau­en in der Öffent­lich­keit sexu­ell beläs­tigt wer­den, ist – lei­der! – nichts Neu­es, das geschieht im Köl­ner Kar­ne­val oder auf dem Mün­che­ner Okto­ber­fest (oder schlicht­weg auf jeder grö­ße­ren Ver­an­stal­tung) lei­der immer wie­der (was kei­ne Ent­schul­di­gung ist). Nur wird da nicht groß und breit drü­ber berich­tet, da scheint es Nor­ma­li­tät zu sein. Denn da sind die Täter meis­tens Deut­sche. Arsch­lö­cher gibt es lei­der über­all, die ken­nen kei­ne Natio­na­li­tät. Und ja, auch unter den Flücht­lin­gen sind wel­che. Wenn man die erwischt, gehö­ren sie bestraft, so wie jeder ande­re auch. Fer­tig.
    Ich fin­de, die­se Gra­fik sagt es ganz gut:
    https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1285645588128298&set=a.153098541383014.28255.100000486073959&type=3&theater
    Oder hier, die­ser Kom­men­tar in der WAZ, den unter­schrei­be ich auch voll­in­halt­lich:
    http://www.derwesten.de/politik/hoert-endlich-auf-so-zu-tun-als-sei-das-alles-neu-id11440468.html

  11. Genau dei­ne Ein­stel­lung, die vie­le Leu­te haben, hat zu so einer Situa­ti­on geführt wie in Köln und Ham­burg gese­hen. Man hat tota­le naï­ve Vor­stel­lun­gen. Die­se Vor­komm­nis­se wie in Köln, gab es in der ara­bi­schen Welt schon häu­fig. Die­se Miss­ach­tungs­kul­tur von Frau­en, ist in der ara­bi­schen Welt weit ver­wur­zelt. Die­se Vor­fäl­le in Köln wer­den nicht die ein­zi­gen blei­ben.

  12. Noch­mal: eine “Miss­ach­tungs­kul­tur” gegen­über Frau­en ist – lei­der – auch in der euro­päi­schen Kul­tur stark ver­wur­zelt. Lies bit­te mal den WAZ-Kom­men­tar, der sagt dazu alles Not­wen­di­ge. Nein, die Vor­fäl­le in Köln wer­den nicht die letz­ten sein, sie waren aber auch nicht die ers­ten, etwas Ähn­li­ches pas­sier­te und pas­siert in Deutsch­land – lei­der – stän­dig. Das macht es nicht bes­ser, und die Täter gehö­ren natür­lich ding­fest gemacht und bestraft. Das aber mit der Flücht­lings­de­bat­te zu ver­mi­schen, ist falsch.

  13. Natür­lich gab es ein­zel­ne Vor­fäl­le, aber das waren alles Ein­zel­tä­ter, jede Ver­ge­wal­ti­gung oder sexu­el­le Beläs­ti­gung ist eine zuviel. Aber die­ses Aus­maß wie in Köln, hab es bis­her in Deutsch­land noch nicht gege­ben. So ein Aumaß das sich ne gan­ze Hor­de von Flücht­lin­gen (ja das wur­de bestä­tigt) sich zusam­men­rot­tet und Frau­en beklaut und beläs­tigt, gibt es erst seit die Flücht­lings­mut­ti sie alle nach Deutsch­land ein­ge­la­den hat. Die Ein­wan­de­rungs­ge­set­ze müs­sen ver­schärft wer­den, am bes­ten die Gren­zen dicht machen und wenn über­haupt noch Frau­en und Kin­der bis etwa 12 Jah­ren rein­las­sen. Flücht­lin­ge ohne Pass gar nicht mehr rein­las­sen und Flücht­lin­ge die sol­che Straf­ta­ten bege­hen sofort aus­wei­sen. Die Asyl­ge­set­ze müs­sen dies­be­züg­lich sofort geän­dert wer­den. Der Schutz der ein­hei­mi­schen Bevöl­ke­rung geht vor.

  14. Noch was zur Ergän­zung: Die­se Vor­fäl­le und wie die Poli­zei und Medi­en damit umge­gan­gen sind, wird der Anfang vom Ende der Will­kom­mens­kul­tur­be­sof­fen­heit sein und es wird end­lich wie­der mehr Rea­lis­mus und Ver­stand ein­zie­hen. Deutsch­land kann nun mal nicht alle Flücht­lin­ge die­ser Welt auf­neh­men. Deutsch­land soll­te die Gren­zen dicht machen und nur noch Leu­te rein­las­sen, die Päs­se besit­zen. Das Ende von unrea­lis­ti­schen Vor­stel­lun­gen sei­tens der Flücht­lin­ge ist da, jetzt soll­te man den Ver­stand und Rea­lis­mus wal­ten las­sen.

  15. @ascfan05:
    Aus einer Mel­dung bei n-tv.de: “Es gibt nicht die Flücht­lin­ge – wie man so schön sagt, gibt es sol­che und sol­che. Auch unter ihnen gibt es vie­le, die über die Vor­komm­nis­se der Köl­ner Sil­ves­ter­nacht empört sind.”

  16. Lie­ber escfan05, wir haben es ver­stan­den. Es ist ja nicht dein ers­ter Post zu die­sem The­ma. Aber ver­öf­fent­li­che dei­ne poli­ti­sche Mei­nung doch bit­te dem­nächst in den ein­schlä­gi­gen Foren. Ich mag an die­ser Stel­le das unsäg­li­che rech­te Gefa­sel nicht mehr lesen, denn ich bin hier, um was über den ESC zu erfah­ren. Dan­ke.

  17. Mag sein, das heißt aber nicht, das es falsch ist, die Gren­zen stär­ker zu kon­trol­lie­ren und Flücht­lin­ge die schwe­re Straf­ta­ten bege­hen, kon­se­quent abzu­schie­ben. Weh­ret den Anfän­gen. Sowas darf man nicht durch­ge­hen las­sen. Wer sich als Asyl­be­wer­ber nicht an unse­ren Regeln hal­ten will, der soll­te ein Rück­flug­ti­cket bekom­men.

  18. Auf­hö­ren! Oder fan­gen wir jetzt auch noch mit “den Polen” an oder “den Ungarn”! Wie man mit “den Rus­sen” umgeht, haben wir ja in Wien deut­lich gehört. “Ger­ma­ny, Euro­pe is watching you!”

    Ich woll­te zum Lied für Stock­holm was fra­gen: Gibt es tat­säch­lich schon Namen? Ist ver­däch­tig ruhig, seit die ers­ten angeb­li­chen Acts duch­ge­sto­chen wur­den.

  19. @Peter Edel­weiß

    Das haben sich die Rus­sen selbst zuzu­schrei­ben, was in Wien oder Däne­mark pas­siert ist. Wer einen Krieg anzet­telt, der kann nun mal nicht mit Zustim­mung rech­nen.

    Nein ent­we­der sucht der NDR noch nach Teil­neh­mern oder die Her­ren haben schon alle Teil­neh­mer sagen es aber nicht.

  20. Was ist denn hier los? Ich wer­de die­se Sei­te gleich wie­der ver­las­sen, obwohl ich in punc­to Flücht­lin­ge eine durch Fak­ten gestütz­te Mei­nung habe, die mich wohl wie­der “rechtsbraun”-nahe ein­stu­fen wür­de.

    Zum Arti­kel: Joy Fle­ming soll das bes­te deut­sche ESC-Lied gesun­gen haben? Die laut Afton­bla­det – stamp­fen­de, wüten­de Brun­hi­le?. Für mich sind die bes­ten deut­schen ESC-Ver­tre­ter Sil­ver Con­ven­ti­on, schon optisch revo­lu­tio­när und stim­men­mä­ßig spit­ze wur­den die damals welt­weit, aber vor allem in USA mit zwei-Num­mer-1-Titeln, von der offen­bar debi­len Jury mit dem 8. Platz abge­straft und es gewann irgend­ein Mau­er­blüm­chen mit einem Kin­der­hort-Song. In die­sem Jahr ewar­te ich wie­der nur Ent­täu­schun­gen vom dt. Vor­ent­scheid, aber im Ver­gleich zu Ann-Sophie kann es nur bes­ser wer­den.

  21. Sor­ry, Jörg: ich möch­te Dich bit­ten, Dir einen ande­ren vir­tu­el­len Kübel für Dein frem­den­feind­li­ches Gewäsch zu suchen. Das ist ja nicht das ers­te Mal, dass Du Dein undif­fe­ren­zier­tes Aus­län­der-raus-Gefa­sel hier ver­brei­test. Ich hab’s mit Gegen­ar­gu­men­ten ver­sucht, aber dafür bist Du offen­sicht­lich nicht zugäng­lich. Bit­te such Dir einen ande­ren Ort zum Kom­men­tie­ren. Es ist so schon schwer genug, durchs Netz zu sur­fen, ohne per­ma­nent schlech­te Lau­ne zu krie­gen oder end­gül­tig an der Mensch­heit zu ver­zwei­feln. Wenigs­tens in mei­nem eige­nen Blog möch­te ich das nicht auch noch, ich mag hier lie­ber intel­li­gen­te Kom­men­ta­re von Men­schen lesen, die etwas Kon­struk­ti­ves zum The­ma Song Con­test bei­zu­tra­gen haben. Ich las­se das bis­lang Geschrie­be­ne ste­hen, weil es qua­si die Vor­ge­schich­te zu die­sem Pos­ting und die­ser Ent­schei­dung ist, die mir im Übri­gen sehr schwer gefal­len ist, die ich aber den­noch für not­wen­dig hal­te. Künf­ti­ge Bei­trä­ge sol­chen Inhalts wer­de ich aber löschen. Ja, das ist Zen­sur. Aber mein Blog – mei­ne Regeln.

  22. Ich kann Oli­ver in allen Punk­ten zustim­men – sowohl im Arti­kel als auch in den Kom­men­ta­ren.
    Escfan05 soll­te sich ein ande­res Ven­til für sei­ne poli­ti­schen Mei­nun­gen suchen oder einen Poli­tik­blog eröff­nen 😀

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