Von der Punktefee zum Repräsentanten: Nicky Byrne für Irland

Drei Jahre hintereinander gab er beim Eurovision Song Contest die Punkte aus Dublin durch, nun hofft er selbst auf welche: wie bereits vor Tagen von der irischen Tageszeitung Independent geleakt, wird das ehemalige Westlife-Mitglied Nicky Byrne die grüne Insel vertreten. Der Sender RTÉ bestätigte gestern seine Direktnominierung (die erste in der Geschichte Irlands). Und auch der Titel steht schon fest: ‚Sunlight‘ heißt der, wurde vom Sänger mitkomponiert und klingt wie eine Melange sämtlicher dänischer Beiträge der letzten 15 Jahre. Also hundertprozentig steril und völlig durchschnittlich. Wobei es dem früheren Boyband-Chorsänger (der aufgrund seiner eher mäßigen Vokalkraft in Stockholm wohl ziemlich von seinen Backings abhängig sein wird) durch seinen unbestreitbaren Bryan-Adams-Charme und seine dazu passend leicht kratzige Stimme gelingt, dieses Manko ein wenig auszugleichen. Auch verfügt der Titel über Tempo, so dass man nicht gleich ins Koma fällt, während man seine Augen an Nicky weidet und die Textzeile „I’m your Lover Boy“ durch das gedankliche Hinzufügen eines Kommas an der richtigen Stelle umschwult. Heute in einem Monat will Nicky den Titel live in der Ray D’Arcy Show im irischen TV präsentieren.

Wer sehnt sich da nicht nach Sonnenlicht? Der irische Beitrag 2016

Und der zweite ESC-Song der Saison steht fest. Finalmaterial?

  • Hundertprozentig. Ein schöner Ohrwurm von einem schönen Menschen. Wie soll das nicht ins Finale kommen? (40%, 42 Votes)
  • Hängt wohl von der Präsentation ab, und wie gut seine Backings sind. (35%, 36 Votes)
  • Wohl kaum. Geht zum einen Ohr rein, zum anderen wieder raus. Und singen kann er auch nicht. (19%, 20 Votes)
  • Viel spannender finde ich die Frage, ob die Textzeile "Touch who you wanna" nicht noch zu einem #Aufschrei führt. (6%, 6 Votes)

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