Frau Losco kann sich nicht entscheiden

Sie macht es sich aber auch wirklich schwer, die maltesische Eurovisionsvertreterin Ira Losco. Beim Vorentscheid bereits mit gleich zwei Beiträgen angetreten, schwirrten direkt nach ihrem dortigen Sieg Gerüchte durch die Gegend, sie könne den Titel ihres Songs ‚Chameleon‘ wörtlich nehmen und ihn durch einen anderen ersetzen (die Statuten des Maltasong lassen diese Möglichkeit ausdrücklich zu). Nun eskaliert die Lage: wie der Sender TVM heute bekannt gab, nehme sie zur Zeit insgesamt neun weitere Lieder auf, sowie einen Remix ihres Siegertitels. Und zwar, wie ihr Produzent heute auf Facebook durchsickern ließ, zusätzlich zu den 16 Titeln, die sie bereits für ihr neues Album in der Pipeline hat (und von denen keiner in die Eurovisionswahl kam). Da leidet jemand entweder unter einem schweren Fall von Arbeitssucht oder stirbt gerade vor (berechtigter) Angst, schlechter abzuschneiden als bei der ersten Eurovisionsteilnahme 2002. Die zehn Songs sollen nun durch eine internationale Jury mit Mitgliedern aus zehn Ländern sowie einheimische Experten auf Herz und Nieren geprüft werden, um den besten zu finden. Eine neue öffentliche Vorentscheidung findet aber nicht statt. Anders läuft es in Mazedonien: dort steht die intern ausgewählte Interpretin Kaliopi, wie Frau Losco eine Contest-Rückkehrerin (MK 2012), bereits seit geraumer Zeit fest. Und seit Mittwoch kennen wir auch den Titel ihres wie immer gemeinsam mit ihrem Exmann Romeo Grill geschriebenen Beitrags, nämlich ‚Dona‘. Nur auf das Lied selbst müssen wir noch warten, bis zum 7. März 2016. Bereits fünf Tage vorher präsentiert Iveta Mukuchyan den armenischen Beitrag ‚LoveWave‘. Freuen können wir uns bereits auf den in Deutschland gedrehten Videoclip: in dem spielt neben Iveta nämlich auch das schwedische Hipster-Topmodel Ben Dahlhaus mit.

Alles aufgeben? Kommt für Frau Losco (im Bild als Hafenhure) nicht in Frage

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