Neu im Kino: Sakis Rouvas beim Schwanzvergleich

Wer, wie ich, schon immer wissen wollte, ob Griechengott Sakis Rouvas sich bei seinen Auftritten eine Hasenpfote in die Hose stopfte oder nicht, kann sich nun mit eigenen Augen überzeugen: der hellenische Eurovisionsvertreter von 2004 und 2009 spielt im neuesten Kinofilm der griechischen Regisseurin Athina Rachel Tsangari, ‚Chevalier‘, mit, der ab heute in ausgewählten deutschen Programmkinos läuft. In der von der Kritik hoch gelobten Tragikomödie treffen sechs Männer auf einer Yacht auf dem Ägäischen Meer zusammen und wetteifern – zunächst zum Spaß – um den Titel des „besten Mannes“. Schnell wandelt sich das Spiel in einen „harten und immer irrwitzigeren Wettbewerb,“ wie der Verleih schreibt: „Körperteile werden verglichen und vermessen, gefolgt von Disziplinen wie Fensterputzen, Silberpolieren oder Seeigelsalat zubereiten. Aus Freunden werden Feinde – hungrige Feinde. Aber keiner der Männer denkt daran, von Bord zu gehen, ehe er nicht zum Gewinner gekrönt wurde. Dieser wird am kleinen Finger den Ring des Sieges tragen: den Chevalier.“ Eine bitterböse und sicherlich sehenswerte Satire aufs Machotum – und für Grand-Prix-Fans alleine schon wegen der Eurovisionsprominenz unverzichtbar.

Läuft im griechischen Original mit Untertiteln: der Kinofilm mit Sakis Rouvas

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