Eurovision 2017: Auf dem Wege nach Odessa

Noch immer ist sie im vollen Gange, die Schlacht um die Ehre der Gastgeberschaft für den 62. Eurovision Song Contest, der 2017 in der Ukraine stattfinden wird. Sechs Städte bewarben sich ursprünglich um die Austragung, drei befinden sich – nach einer im nationalen ukrainischen Fernsehen übertragenen Vorselektion – aktuell noch im Rennen: die Hauptstadt Kiew, wo der Wettbewerb bereits 2005 über die Bühne ging; die Finanzmetropole Dnipropetrosk, die sich im Zuge der derzeitigen kriegerischen Auseinandersetzung mit Russland in Dnipro umbenennen musste; sowie die Hafenstadt Odessa. Die legte nun im Bieterwettstreit auf originelle Weise nach, wie eurovoix berichtete: mit einer zur Melodie von Queens unsterblichem Klassiker ‚Bohemian Rhapsody‘ von einer Vielzahl örtlicher Künstler/innen angestimmten musikalischen Bewerbung, in welcher sich die Sänger/innen in Landessprache zu ihrer Heimatstadt bekennen und die Vorzüge der bereits dereinst von Alexandra gepriesenen Schwarzmeerperle besingen. Ob es etwas nützt, bleibt fraglich – Odessa schlägt als Location ein unbedachtes Fußballstadion vor. Die ursprünglich skizzierte Lösung, im Inneren des Stadions ein großes Zelt aufzubauen, fand bei der EBU keine Gegenliebe, so dass derzeit ein Schweizer Bauunternehmen mit der Prüfung von stabileren Alternativen beauftragt ist. Wann die von vielen Fans bereits mit scharrenden Hufen erwartete Entscheidung für eine der drei Städte endgültig fällt, ist derzeit offen.

Wo Musik ist, lass Dich nieder… und wo derart göttliche Songs gecovert werden, da will ich sein. Auf nach Odessa!

Wo sollte der ESC 2017 stattfinden?

  • Mir egal, ich fahre da eh nicht hin. (37%, 58 Votes)
  • In der Stadt, die das beste Angebot vorlegt. (28%, 44 Votes)
  • Nach diesem Buhlgesang kann es nur Odessa sein. (24%, 38 Votes)
  • Stets in der Hauptstadt natürlich: wo sonst als in Kiew also? (8%, 13 Votes)
  • Mir egal wo, nur bitte bald entscheiden. Ich will buchen! (3%, 4 Votes)

Total Voters: 157

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1 Gedanke zu “Eurovision 2017: Auf dem Wege nach Odessa

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